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jovetodimama

53, Weiblich

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Re: Zieht nicht unter fremdem Joch mit den Ungläubigen.

von jovetodimama am 11.02.2018 16:45

Soweit ich es aus Predigten rund um den Korintherbrief weiß, bestand die Gemeinde in Korinth größtenteils aus Menschen, die in ihrem Leben vor der Zugehörigkeit zu dieser jungen christlichen Gemeinde einen sehr ausschweifenden, sündigen Lebensstil gehabt hatten. Einige von ihnen behielten diesen Lebensstil weitgehend oder in Teilen bei. Im folgenden Vers (2. Kor. 7, 1: "Weil wir nun solche Verheißungen haben, ihr Lieben, so lasst uns von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes uns reinigen und die Heiligung vollenden in der Furcht Gottes.") wird ein wenig klarer, um was es geht: "sich von aller Befleckung des Fleisches und des Geistes zu reinigen und die Heiligung zu vollenden."

Wieder wird nicht völlig klar, um was es genau geht, aber auch übertragen in das Deutschland der heutigen Zeit scheint mit die Teilnahme an einer katholischen Messe durch das Mitsingen im Kirchenchor scheint mir definitiv nicht gemeint zu sein. "Befleckung des Fleisches" meint sicher leibliche Sünden, etwa Unzucht, Unreinheit, Trunksucht, Völlerei und dergleichen. "Befleckung des Geistes" meint wohl vor allem Vergnügungen, die den Geist "beflecken", also schmutzige Unterhaltung (von der Erotik-Show im Spätabendprogramm über Fernsehfilme, in denen die Sünde offen gezeigt und vielleicht auch durch die Filmaussage gutgeheißen wird bis hin zur Party-Unterhaltung mittels Witzen, die ein Auslachen bestimmter Personengruppen herausfordern, und Ablästern über abwesende Personen). Die "Heiligung vollenden" bedeutet, immer fähiger zu werden, all diese Dinge - die für die Leute in der Gemeinde in Korinth normal  waren - als Sünde zu erkennen und sich von ihnen abzuwenden.

Der Gedanke, dass Marien- und Heiligenverehrung eigentlich Götzendienst sind, ist dennoch nicht ganz von der Hand zu weisen. Ich würde daher, sollte z.B. der Chor einmal ein "Ave Maria" singen oder eine ganze Messe einem Heiligen geweiht sein, gewissenhaft überlegen, ob ich evtl. bei diesem bestimmten Lied oder dieser einen Messe nicht mitmache, und eine Entscheidung treffen, die ich mit meinem Gewissen restlos vereinbaren kann. Bei allen anderen Gelegenheiten würde ich mir keine weiteren, tiefschürfenden Gedanken machen. Die katholische Kirche hat ihre Eigenheiten, aber es ist doch derselbe Herr Jesus und dasselbe Evangelium!

Auch in der katholische Kirche gibt es wiedergeborene Christen, und der HERR sieht doch vielmehr ins Herz (also den Glauben) als aufs Äußere (in welcher Konfession wir soziale Kontakt pflegen).

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.02.2018 16:46.

Annette

65, Weiblich

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Beiträge: 64

Zieht nicht unter fremdem Joch mit den Ungläubigen.

von Annette am 11.02.2018 14:40

Der Vers steht in 2.Kor,6.14 Zieht nicht unter fremdem Joch mit den Ungläubigen. Denn was hat Gerechtigkeit zu schaffen mit Gesetzlosigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis?
Meine Frage ist was bedeutet der Vers heute für mich?Was hat er in den Zeiten der Korinter bedeutet?Wenn ich an einer Kath.Messe teilnehme(im Kirchenchor),habe aber eine andere Erkenntnis was Abendmahl angeht.Sehe Marienverehrung und Heiligenverehrung als Götzendienst an,ziehe ich nicht unter fremden Joch mit den Ungläubigen?Diese Gründe führten mich auch in eine Freikirche. Nur in dem Ort wo ich wohne und aufgewachsen bin, gibt es keine Freikirche.Möchte aber zu den Menschen vor Ort Kontakt haben.Die Menschen kenne ich zu teil noch von Früher.Ich habe eine lange Zeiit wo anderst gelebt.Ich habe es ein bischen extrem formurliert, von wegen Götzendienst!Möchte den Christen in der Katholischen Kirche nicht zu nahe treten!
Ich hoffe ich habe mich verständlich ausgedrückt und frage in die Runde ,wie seht ihr das?

LG Annette

Nichts kann uns von der Liebe Gottes trennen!

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Burg1

55, Männlich

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Beiträge: 54

Re: Musik im Gottesdienst

von Burg1 am 11.02.2018 12:48

Es ist schon befremdlich, wenn wieder einmal mit dem Argument "biblisch" eine christl. Gemeinschaft versucht, ihre Sichtweise als die richtige darzustellen. Ich bin auch kein Freund von E-Gittaren, Schlagzeug o. Ä. im Gottesdienst, aber ich sehe Instrumente im Gottesdienst nicht als "unbiblisch" an.

"keinen einzigen Hinweis gibt, der die Begleitung des Gesangs durch Musikinstrumente im Neuen Testament belegt."

Und wer nur auf das NT schaut und dabei die Belege in der Hebräischen Bibel ignoriert, der hat vom Glauben an Christus irgendetwas nicht verstanden.

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Musik im Gottesdienst

von solana am 11.02.2018 12:39

Nein, nach ihrer Argumentation nicht.

Sie unterscheiden ausdrücklich:

 

Es ist wahr, dass der Gebrauch von Musikinstrumenten im Alten Bund erlaubt war, obwohl es von Anfang an nicht so gewesen ist. Die zwei silbernen Trompeten waren die einzigen, von denen wir lesen, welche ausdrücklich von Gott unter Mose eingeführt wurden, und sie dienten nicht dazu, den Gesang zu begleiten (4Mo 10:2). Es ist offensichtlich, dass David Instrumente für den Gottesdienst herstellte und benutzte. Obwohl wir nicht versuchen, diese Tatsache zu ignorieren, müssen wir ebenso zugeben, dass es außerhalb des symbolischen Buches der Offenbarung, welchem wir uns später zuwenden werden, keinen einzigen Hinweis gibt, der die Begleitung des Gesangs durch Musikinstrumente im Neuen Testament belegt.

http://diegemeindegottes.com/Artikel/Musikinstrumente-im-Gottesdienst

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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jovetodimama

53, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 159

Re: Musik im Gottesdienst

von jovetodimama am 11.02.2018 11:55

Danke!
Mit Psalm 50 ist der Satz "Auf Instrumente im Gottesdienst zu verzichten, ist der biblische Weg." widerlegt.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Abendmahl

von pausenclown am 11.02.2018 10:34

Nein, Christen müssen kein Pessah feiern, da sie nicht unter dem Gesetz Mose stehen, standen. 

Was bleibt in Zeiten wo der Glaube schwach ist , man krank ist, Sünde gross ist?
So wie der Sabbat für den Menschen da ist, so daß Abendmahl. Brot brechen und trinken als praktische Hilfe für einen Menschen im handeln sich bewusst werden.
Jesus ist gestorben und auferstanden, für mich.

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wuschl

8, Männlich

  Neuling

Beiträge: 3

Re: Musik im Gottesdienst

von wuschl am 11.02.2018 09:54

Verzicht auf Instrumente?? Gott selst befiehlt den Gebrauch von Instrumenten im Tempel... sollte er sich um 180° gewendet haben? Das kann ich mir nicht vorstellen. Lest dazu mal Ps. 150!!

wuschl.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (43) Siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit ... Offb 1,18

von Burgen am 11.02.2018 09:15

ESTOMIE (Sei mir ein starker Fels! Psalm 31,3) 

Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem, und es wird alles vollendet werden, was geschrieben ist
durch die Propheten von dem Menschensohn.    Lukas 18,31

Losung

Weh denen, die mit ihrem Plan verborgen sein wollen vor dem HERRN und mit ihrem Tun im Finstern bleiben und sprechen:
" Wer sieht uns, und wer kennt uns? "   Jesaja 29,15

Jesus spricht: Wer aus der Wahrheit ist, der hört meine Stimme.    Johannes 18,37

Markus 8, 31-38
1.Korinther 13, 1-13
Predigt  Amos 5, 21-24           Psalm 31

Christe, der du bist Tag und Licht, vor dir ist, Herr, verborgen nichts;
du väterlichen Lichtes Glanz, lehr uns den Weg der Wahrheit ganz.    (Wittenberg 1526)




 

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Unser täglich Brot gib uns heute

von nennmichdu am 11.02.2018 08:50

das tägliche Brot ist für einen wiedergeborenen Christen das tägliche Wort Gottes, lesen und besinnenendes Kauen des Wortes, Gebet, sowie das Brot und den Wein ...


Ist ja ein Abschnitt aus dem "Vater unser"...


...unser täglich Brot gib uns heute...


Was erstmal darauf hin deutet, das wir uns nichts nehmen können, es sei denn es wird uns (letztendich immer) von Gottes (Wirken und Tun) zuteil...

Und da wir nicht vom Brot alleine leben, sondern von jedem Worte das aus dem Munde Gottes geht, sind wir zu allererst auf seine Ansprache angewiesen.

Auf sein Ansehen. Auf seine Fürsorge.


Menschen, die Gott nicht kennen, wissen nur um den mühsamen Brot/Lohnerwerb aus ihrer eigener Kraft , geprägt von einer (alten) Adamsnatur, die geknechtet ist von Sünde, Tod und Teufel.


Dieses Wort Gottes nun, was für die Jünger die Speise war und ist, nach der sie sich ausstrecken sollten, auf das sie ihr Verlangen richten sollten, trifft uns nur dort, wo es sich a) mit Glauben - sprich einer Erwartungshaltung an Gott verbindet  --- und b) wo Gott es uns durch den heiligen Geist zugänglich macht

Denn Menschen können die Bibel - Gottes Wort - von vorne bis hinten zig mal durchlesen, ohne auch nur einmal davon angesprochen worden zu sein.


Der Wein ist für mich dann nicht etwas, nachdem ich täglich mich ausstrecken müsste. Wenn Jesus den Wein in der Bibel auch mit seinem vergossenem Blute (sprich mit seinem für uns dahingebenem Leben) darstellt/vergleicht, das ewige Leben, an dem wir Christen durch den Unterpfand des heiligen Geistes schon jetzt Anteil bekommen/haben, dann steht der Wein für das neue Leben, was uns Kraft seines heiligen Geistes geschenkt wird und auch erhalten bleibt.

Hier kann man dann nur noch von einem mehr oder weniger ungehinderten und ungetrübten Leben durch den heiligen Geist sprechen, was im Idealfall dort der Fall ist, wo wir voll heiligen Geistes sind.

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chestnut
Administrator

63, Weiblich

  fester Bestandteil

Chatleitung

Beiträge: 724

Re: Hauskreis-Miteinander aktuell

von chestnut am 10.02.2018 21:27

Halte meine Augen davon ab, nach Nichtigem zu schauen, schenke mir Leben auf deinen Wegen
Psalm 119,37

Dieser Vers stand diese Woche in den Losungen, mindestens der erste Teil davon.

Je nach Übersetzung wird der Vers mit unterschiedlichen Worten wiedergegeben.

mit "sinnlosen Dingen" (Hoffnung für alle)
mit "trügerischen Dingen" (neue Genfer Übersetzung)
mit "nutzlosen Dingen" (neues Leben Übersetzung)
mit "Eitelkeit" oder "das Eitle" (neue evangelische Übersetzung / Elberfelder)
mit "unnützer Lehre" (Luther 2017)

Alle Ausdrücke haben einen gemeisamen Nenner: nicht etwas nachschauen oder nachrennen, das nichts bringt oder sogar schadhaft ist.

Im Hauskreis wollen wir uns darüber Gedanken machen, was für uns "unnütz" sein kann und dann auch, wie wir uns bei Gott beleben können, oder auch, warum das sinnvoll ist.

Sonntag, 11. Februar 2018, 20.30, Raum Hauskreis-miteinander

wir freuen uns auf die Gemeinschaft
Cosima und Chestnur

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