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Hannalotti

-, Weiblich

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Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von Hannalotti am 06.02.2018 10:57

Hallo Cleo,

ja, ich weiß, aber trotzdem würdest Du die Pfarrerin damit nicht überzeugen können, so dass sie Dein Beispiel aus Röm 1 in den Bereich Promiskuität einordnen würde, ohne finanziellen Ausgleich, im alten Rom.

Es ist also nicht so leicht, den anderen zu überzeugen. Darum gibt es verschiedene Kirchen, weil die Auslegungen so unterschiedlich sind.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.02.2018 10:58.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (43) Siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit ... Offb 1,18

von Burgen am 06.02.2018 09:47


Tageslese - Hebräer 33, 30-33 

Und du, Menschenkind, dein Volk redet über dich an den Mauern und in den Haustüren,
und einer spricht zum andern: Kommt doch und lasst uns hören, was das für ein Wort ist, das vom HERRN ausgeht. 
 

Und sie werden zu dir kommen, wie das Volk zusammenkommt, und vor dir sitzen
als mein Volk und werden deine Worte hören, aber nicht danach tun,
sondern ihr Mund ist voll Verlangen und danach tun sie,
und hinter ihrem Gewinn läuft ihr Herz her. 
 

Und siehe, du bist wie einer, der Liebeslieder singt, der eine schöne Stimme hat und gut spielen kann.
Sie hören wohl deine Worte, aber sie tun nicht danach. 
 

Wenn es aber kommt - und siehe, es kommt! - , so werden sie erfahren, dass ein Prophet unter ihnen gewesen ist.  


 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (43) Siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit ... Offb 1,18

von Burgen am 06.02.2018 09:24


Losung 

Halte meine Augen davon ab, nach Nichtigem zu schauen.    Psalm 119,37 

Lasst euch nicht durch mancherlei und fremde Lehren umtreiben,
denn es ist ein köstlich Ding, dass das Herz fest werde,
welches geschieht durch Gnade.    Hebräer 13,9
 

Herr, du erinnerst mich daran, dass dem schönen Schein nicht immer zu trauen ist.
Schärfe meine Sinne und hilf mir, mich zurecht zu finden in dieser Welt.
Gib mir dein Ja und dein Nein ins Herz.
(Gebet der Redaktion)

Hesekiel 33, 30-33
5.Mose 15, 1-11


 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von Burgen am 06.02.2018 09:15


Ja, die Bibel - die Lehrer werden besonders zu Rechenschaft gezogen. 
Steht in den Paulusbriefen, wo, weiss ich gerade nicht.

Und ausserdem werden wir alle, bezogen auf unsere ausgesprochenen Worte (auch wohl schriftliche Worte?)
zur Rechenschaft gezogen.

Gott selbst will uns ja schützen! Daher werden wir aufgefordert unser Denken zu ändern.
Gottes Denken denken. Und danach sprechen und tun.

In diesem obiģen Fall eben keine "Gräuel" zu tun!

Gott im Leben den allerersten Platz immer einräumen. Darin liegt Leben, Freude, Veränderung, Wachstum.
Das schlägt sich nieder ..., jedoch nicht in Gräuel tun ... .

Vielleicht vergleichbar mit den 10 Geboten - du sollst. Meist steht ja , - ihr, wo ein Mensch persönlich
angesprochen wird.
Gott helfe uns. Er allein hat die Macht, auch, unsere Gefühle zu heiligen, zu erneuern, so dass wir rein und frei
vor ihm stehen können.

Gottes Wort - Hebräer 13,9 
Lasst euch nicht durch mancherlei und fremde Lehren umtreiben,
denn es ist ein köstlich Ding, dass das Herz fest werde, welches geschieht durch Gnade. 

Das ist Gottes Art uns zu helfen und lässt uns Ruhe finden in ihm. 
Ein wunderbares Geschenk! 



Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.02.2018 09:28.

jovetodimama

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Re: Stolz sein - ist das Sünde?

von jovetodimama am 06.02.2018 08:43

Ich fand heute zufällig folgenden Text, der mir zum Thema passend zu sein scheint: Lk. 10, 17- 20

Die Zweiundsiebzig aber kamen zurück voll Freude und sprachen: Herr, auch die Dämonen sind uns untertan in deinem Namen. Er sprach aber zu ihnen: Ich sah den Satan vom Himmel fallen wie einen Blitz. Seht, ich habe euch Macht gegeben, zu treten auf Schlangen und Skorpione, und Macht über alle Gewalt des Feindes; und nichts wird euch schaden. Doch darüber freut euch nicht, dass euch die Geister untertan sind. Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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jovetodimama

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Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von jovetodimama am 06.02.2018 08:22

Als Leitung sollte man solch eine Ehe eben nicht aktiv mit binden.
Ja, wer die Leitung einer Gemeinde innehat, hat eine besondere Verantwortung. Manchmal denke ich, ob Gemeindeleiter(innen) einst entsprechend strenger beurteilt werden beim jüngsten Gericht?
Ich sehe ja bei mir selber, welche meinungsbildende Wirkung die Meinung und das Tun und Lassen eines Pfarrers, einer Pfarrerin bei mir hat, insbesondere früher hatte, als ich es mir noch nicht zur Gewohnheit gemacht hatte, alles, was verkündigt wird, anhand der Bibel nachzuprüfen. Damals kam ich, nur aus der Beobachtung der die Gemeinde leitenden Personen - das war noch eine andere Gemeinde, weil ich woanders wohnte - rasch zu folgenden Schlussfolgerungen: "Vorehelicher und außerehelicher Geschlechtsverkehr sind in Ordnung, Scheidungen sind in Ordnung, und die Bibel transportiert veraltete Vorstellungen, die man im historischen Kontext betrachten und ihrer Zeit belassen muss. Alles ist in Ordnung, wenn es in Liebe und Einvernehmlichkeit geschieht."

Heute ist nicht mehr das, was die Kirchenleitung sagt, sondern, was Gott sagt, meine oberste Richtschnur. Und danach suche ich in der Bibel und im Gebet. Die Schwierigkeit dabei ist, dass vieles in der Bibel der Auslegung bedarf und dass Gott nicht immer gleich und unmissverständlich dirket zu uns spricht. Da bleiben  offene Fragen.

Die Maxime "Alles ist in Ordnung, wenn es in Liebe und Einvernehmlichkeit geschieht." ist auch nicht einmal die schlechteste, und vielerorts würde es besser laufen, wenn wenigstens dieser Satz beherzigt würde. Aber er schliießt irgendwie nur die Liebe und Einvernehmlichkeit der Menschen untereinander und nicht die Liebe zu Gott und die Einvernehmlichkeit mit Gott ein.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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Cleopatra
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Re: Wie haltet Ihr es mit der Fastenzeit?

von Cleopatra am 06.02.2018 07:54

Also ich faste nicht zu dieser bestimmten Zeit, denn ich sehe Fasten aus der Bibel anders.

Wir als Gemeinde haben mal drei Tagelang gefastet und ganz intensiv für zwei schwerkranke Menschen gebetet.

Als Familie haben wir einigemale eine Woche lang gefastet, als wir wirklich verzweifelt waren und nicht mehr weiterwussten.

Das hat nichts mit einem allgemeinen Fasten zutun.

Wir haben es so gemacht, wie wir die Bibel verstanden haben- tatsächlich nichts essen. Von Verzicht auf TV und Süßigkeiten und so weiter sehe ich in der Bibel nicht. Wenn, dann schon richtig

In dieser Zeit haben wir Gott ganz intensiv gespürt, wir haben ihm dadurch gezeigt, wie ernst es uns ist. Und außer wir Betroffenen hat es auch niemand gewusst und man konnte es uns nicht ansehen.

Fasten ist eine Sache zwischen mir und Gott und nichts, was andere Menschen außerhalb sehen sollten nach dem Motto "Oh, die ist aber fromm".

Direkt in Matthäus, in den ersten Kapiteln wird das richtige Fasten schon angesprochen.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
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Re: Zentrale Fragen und die Antworten der Gemeindeleitung

von Cleopatra am 06.02.2018 07:44

das Ding ist aber, dass ein Großteil der Landeskirchen die Stellen aus 5. Mose, Röm 1 und 1. Kor, 6 nicht auf homosexuelle Liebesbeziehungen bezieht, sondern in diesen Fällen von Promiskuität und Prostitution ausgeht. Eine langjährige Partnerschaft wird nach Meinung der Pastorin im Beispiel der Threaderöffnerin nicht gemeint sein.

Liebe Hanalotti,

ich habe gerade nicht die Verse im Kopf, aber so wie ich es in Erinnerung habe, steht "Frau mit Frau Schande getrieben" und "Mann mit Mann" und nicht "gegen Geld miteinander geschlafen." Dies sehe ich eben wie diese Umdeutung.

Wir müssen aufpassen (in allen Themen), wenn wir in der Bibel lesen, dass wir sie nicht so lesen, wie es uns gefällt, sondern eben offen sein, wie es eben dort steht.

Es gibt dort unterschiedliche Auslegung. Also im Falle von jovetothemama bedeutet das: entweder so stehen lassen oder eine andere Gemeinde suchen, denn ich denke, die Leitung wird sich nicht umstimmen lassen.

Das finde ich eben auch schwierig, in anderen Beiträgen wurde es ja auch angesprochen.

Als Leitung sollte man solch eine Ehe eben nicht aktiv mit binden. Als Gemeindemitglied hat man diese Verbindung ja nicht.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?

von Pal am 06.02.2018 07:08

Merci: Inwiefern also ist die Gnade aus deiner Perspektive unerklärlich?

Gerechtigkeit ist etwas was man sich erwirkt. Du bist gerecht, wenn du gerecht lebst.
Gnade ist etwas bedingungsloses, unverdientes und kann von dieser Sicht aus niemals gerecht sein...

aber das bringt wohl zu weit vom hiesigen Thema weg..

Mik... Das Ganze steht und fällt damit, ob das Wort Äon im Grundtext wirklich "ewig" bedeutet oder nicht.

Nein, das halte ich für gar nicht so entscheidend. Wichtiger ist mir, ob Jesu Aussagen über einen schrecklichen Ort der Qual, akzeptiert werden oder kleingeredet? Da wäre es faktisch egal ob ich 1 Tag oder eine Ewigkeit in die Hölle gehe. Der Schrecken und Schock dieser Stätte ist einfach absolut unvorstellbar schlimm. Und da redet Jesus ja von einem "Wurm der nicht stirbt und einem Feuer das nicht verlischt" - Ist es dann für dich ein Wurm der stirbt und ein auslöschbares Feuer? -
Da liegt der Hase im Pfeffer. -

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Allversöhnungslehre - ist sie biblisch?

von nennmichdu am 05.02.2018 21:38

Aber ich möchte das ganze Thema noch mal entschärfen und den Schulterschluß mit den Vertretern einer Allversöhnung wagen, indem ich auf die uns wesentlichen Gemeinsamkeiten zu sprechen komme.

Und zwar das uns gemeinsam ist, das Menschen in ihren Sünden und in ihrer Schuld Befreiung und Heilung - zu Lebzeiten - bedürfen und wir ihnen als Christen hier die Hand reichen können.

Insofern drohen wir auch nicht mit einer drohenden Hölle für Sünder, die nun eine Bekehrung notwendig macht. Wir verweisen darauf und bezeugen durch unser Leben, das Jesus Heilung und Befreiung, Frieden und Seeligkeit schon hier auf Erden zu schenken vermag. Und das es dieses nun zu ergreifen gilt.

Und hier sind wir dann auf einem gemeinsamen Wege.

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