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pray

63, Weiblich

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Beiträge: 1015

Re: Fühle mich unwohl in Kirchen/Gemeinden

von pray am 18.01.2018 14:37

Jovetodimama schrieb: Momentan fehlt mir ein wöchentlicher Gebetskreis. Ich würde gerne einen solchen gründen. Die Gemeindeleitung will dies aber nicht. Privat wäre noch eine Möglichkeit. Doch bisher habe ich noch nicht eine Person gefunden, die dieses Vorhaben gemeinsam mit mir angehen würde. Ich könnte natürlich auch schauen, welche Angebote in dieser Richtung es im weiteren Umkreis, mit dem Auto zu erreichen, evtl. gibt. Oder ich könnte Internet-Angebote ausfindig machen und nutzen. (Beim Stöbern danach kam ich übrigens zu Euch hier im Forum.

Ich glaube, deine Gemeinde hat es so verstanden, dass es dir nur um die  e i n e  Sache geht, was z.Z. nicht so rosig bei euch läuft, da zu beten. Ein bisschen kann ich die Bedenken verstehen, dass dann da Missstände im Zusammenhang mit Namen oder auch ohne Namen, aber jeder weiß, wer gemeint ist -  genannt werden.
Warum veröffentlichst du deinen Wunsch nach einem privaten Bibelkreis oder Gebetskreis oder Hauskreis oder was dir vorschwebt, denn nicht hier separat im Forum mit Wohnort?

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch

von pray am 18.01.2018 14:19

Pausenclown schrieb: Die von dir zitierten Paulus, David usw. Waren sie nicht im ihrem Glauben aktiv, sind Sie deshalb nicht in gefährliche Situationen gekommen wo sie nur beten konnten? War ihre Vollmacht nicht eine Antwort Gottes auf ihren Einsatz ?

Stimmt! - o.k. in der Bibel steht, dass z.B. der vorher noch erwähnte Elia ein schwacher Mensch wie wir war, aber sie hatten alle einen besonderen Auftrag. Ich habe das auch schon erlebt, dass wirklich Sekunden später Wunder geschehen, wenn man z.B. in einer heiklen Situation betet: "Herr, wenn Du willst, dass ich diesem Menschen etwas von Jesus sagen soll, dann bitte gib mir einen "Aufhänger!" ....und plötzlich wenige Sekunden später redet die Person ohne wirklichen Zusammenhangauf einmal davon, dass sie z.B. an eine Wiederkehr als Tier oder Blume oder so glaubt, oder es nach dem Tod ja nichts mehr gibt oder dass ein Enkelkind gerade Konfirmation hatte - also ich staune echt, wie Gott das beantwortet, dass man dann weiß: o.k, sprich!" . Oder auch die Gebete: "Herr öffne uns die Tür bitte - als wir z.B. einem Rechtsextremen etwas in den Briefkasten tun wollten oder einer namensgläubigen ausländischen Familie etwas vor die Wohnungstür legen wollten. Gott hat diese Türen geöffnet, in dem er sofort einen Menschen kommen ließ, der die Haustür aufschloss und wir kamen mit hinein. 

Dagegen bete ich für manche anderen persönlichen Sachen schon sehr laaaaange und sehe es nicht so erfüllt, wie ich es Gott vorgeschlagen habe. Allerdings kann ich auch sagen, durch die noch-nicht-Erfüllung gibt es zur Zeit auch keinen Mangel. Also vertraue ich darauf, dass Gott zu Seiner Zeit das Richtige macht. Ein älterer Bruder sagte mir vor vielen Jahren: "Tu DU, was du kannst, den Rest überlass Gott!" Wer ein starker Typ ist, der wird viel alleine TUN wollen, wer eher ein schwächlicher, wenig selbstbewusster Mensch ist,  Typ ist, da hat Gott viel Raum zum Wirken.

Ich weiß nicht so richtig, was SMart eigentlich mit vollmächtigen Gebeten meint??  (du hast schon mehrfach dazu etwas geknickt geschrieben, dass du da eine Art Mangel siehst)  Dass Gott "Wände wackeln lässt" ? Wunderheilungen? Oder was vermisst du bei deinen Gebeten?

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Abendmahl

von nennmichdu am 18.01.2018 13:46

Ich müsste zu diesem Thema eigentlich anders anfangen.

Jesus erklärt den Menschen, die ihm bislang gefolgt sind, das sie sein Fleisch essen müssen, sein Blut trinken müssen, damit sie Anteil an ihm - an Gott - haben können.

Nun lesen wir in der Abendmahlsbegegnung, das Jesus Brot nimmt - Gott dafür dankte - es segnete (hier können wir schon fragen, was es eigentlich bedeutet ein Nahrungsmittel zu segnen - ich würde pauschal sagen - etwas als von Gott gegeben angesehen, was diesem dann wieder Ehre machen soll), und es brach. Aufteilte. Aber in dem Brechen des Brotes auch vor Augen führt, das er sein Leben brach - hingab - für viele andere. Und zwar für all seine Jünger.

Und jetzt muss ich mich fragen, wie ich auf den Gedanken kommen kann, das sich jetzt in wundersamer Weise hier durch das Segnen das Brot in manchen Mahlsfeiern verwandeln tut. Es plötzlich Jesu Fleisch präsentiert. Was ich aufnehme.

Eine für mich eher magisch anmutende Zeremonie wo also Jesus selbst (oral) von mir aufgenommen wird (gerne immer wieder begründet mit dem Bibelvers - Schmecket und sehet... --) . Ja warum ich dies nun nicht geistlich verstehen soll und plötzlich wortlich nehme will, dann tue ich meiner Meinung nach vielen Passagen der Bibel rohe Gewalt an.

Wenn wir davon sprechen Jesus in unser Leben aufzunehmen, dann denken wir  (als hier wohl überwiegend freikirchlich geprägte evangelische Christen) auch nicht an einen körperlichen Prozess, der unseren Magen und unseren Darm durchläuft.

Beim Abendmahl (als eine von der Institiution Kirche eingeführte Maßnahme um Einheit und Zugehörigkeit hier vielleicht äußerlich erkennbar werden zu lassen) haben wir dann plötzlich keine Probleme mehr Jesus "zu verspeisen"....?


Ich denke jeder muss hier zu seiner ihm zufriedenen stellenden Interpretation letztendlich kommen. Genug Uneinigkeit zum Thema Abendmahlverständnis gibt es ja ohnehin schon.

Mehr kann und möchte ich schon gar nicht mehr zu diesem Thema schreiben.


LG,
Thomas

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pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Abendmahl

von pausenclown am 18.01.2018 13:32

Es gibt zum Sederessen eine festgelegten Ablauf. Nach dem Mahl ist der dritte Kelch, der Kelch  der Erlösung.

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Abendmahl

von nennmichdu am 18.01.2018 13:25

Hallo Cleo,



Mir fällt auf, immerwieder, wenn wir über christliche Themen sprechen, dass mehr hineininterpretiert wird als ich selbst so verstehe.


Ein Problem, was immer auch dann auftauchen kann, wenn ich einen Text  oberflächlich betrachte oder einzelne Passagen isoliert diskutiere und sie damit aus einen Gesamtzusammenhang zu reißen drohe, der vielleicht ein ganz anderes Bild vermitteln tut.



Jesus selbst gab uns ja den Wunsch, dass wir das Brot brechen und den Kelch trinken zu seinem Gedächtnis. Um uns eben daran zu erinnern.


Allein diese Aussage von dir, liebe Cleo, birgt schon sehr viel Interpretation von dir, der so aber in der Bibel nicht steht - wenn ich genau hinschaue.


Jesus selbst drückt aus, das er sich gesehnt hat, das PASSA-FEST  mit den Jüngern zu halten. Nimmt dann aber erst -NACH diesem Mahl Brot und einen Kelch (mit Wein) -- wobei hier erstmal nur vom Kelch gesprochen wird (dieser Kelch ist der neue Bund...) und führt den Jüngern den NEUEN Bund vor Augen. Der das Passah-Fest unter dem alten Bund nun ablöst. --- Nicht aufhebt. Aber er weist auf eine Neue Bedeutung hin, die mit seiner Person als Lamm Gottes in Verbindung steht.

Und dann heißt es - dieses TUT  .... das Brot brechen (untereinander  ----so wie auch die Fußwaschung  heute bei uns- bis auf die Adventisten - nicht wörtlich verstanden wird - sondern auf das Einander Vergeben der täglichen Fehltritte/Sünden verweist) zu meinem Gedächtnis.

Das darin --im Handeln der Jünger (das praktizierte Teilen, wo keiner etwas sein eigen nennt sondern aus der Gütergemeinschaft geschöpft wird)
erkennbar wird, das sie Jesu Leben auf Erden hier ein Gedächtnis stiften. Auf das jeder daran erkennen kann, das wir Jesus Jünger sind.

Brechen des Brotes, trinken/schöpfen aus dem neuen Bund (leben aus der Gnade, aus der Kraft von Jesu vergossenem Blute)


Sooft wir hier also in Jesu Fußstapfen treten, darin leben, sooft verkünden wir (dadurch das wir den Weg der Selbstverleugnung gehen - unseren alten Adam im Tode halten)  den Tod des Herrn.


Und unwürdig in dieser Gemeinschaft erweist sich dann derjenige, entsprechend Paulus Ausführungen im Korintherbrief und im Hinblick auf das Schicksal eines Hananias und einer Saphira, das wir halt nicht alles was wir sind und haben Gott (und den Geschwistern in der Gemeinde) zur Verfügung stellen, sondern uns selbst etwas zurückhalten/vorbehalten um besser dazustehen.

lg,
Thomas

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jovetodimama

53, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 159

Re: Fühle mich unwohl in Kirchen/Gemeinden

von jovetodimama am 18.01.2018 12:22

Cleopatra schrieb: Das macht mich aber stutzig, wieso will eure Gemeindeleitung denn keinen Gebetskreis?
Nun, ich hatte in meiner Email an die Gemeindeleitung geschrieben:
es geht mir nahe, dass (...) das Gemeindeleben (...) wackelt, bzw. mache ich mir Sorgen darum, dass es so sein könnte. Deshalb (...) möchte ich ein altes Vorhaben von mir, nämlich einen Gebetskreis zu gründen, neu überdenken und vielleicht wirklich in absehbarer Zeit endlich anpacken.
Die Gemeindeleitung schrieb zurück:
Wir haben uns ausführlich Gedanken gemacht Zu deiner Email betreffend eines Gebetskreises. Wir hören heraus, dass du dir (...) Sorgen um das Gemeindeleben (...) machst, aber wir (...) vertrauen auf den (...) guten Zusammenhalt in der (...) Gemeinde. (...) Wir respektieren deinen Wunsch, für die Gemeinde zu beten. (...) Aber wir möchten nicht, dass dieser Gebetskreis im Rahmen unsere Gemeinde stattfindet. (...) Aus folgendem Grund: Wir wissen, dass jedes Gebet notwendigerweise aus subjektiven Wahrheiten besteht (sonst wäre es wohl kein ehrliches, persönliches Gebet) und sehen beim öffentlichen Beten die Gefahr, dass dort (...) Beschuldigungen oder Herabsetzungen Anderer passieren könnten. Auch wenn das völlig unbeabsichtigt wäre und in Form von ehrlichen und gutgemeinten Gebeten geschehen würde. Obwohl sie an Gott gerichtet sind, können sie doch andere Menschen kränken.(...) Wir sind uns bewusst, dass wir alle als Gemeinde und als Einzelpersonen Gebete anderer bitter notwendig brauchen, trotzdem können wir die Gründung eines öffentlichen Gebetskreises (...) nicht unterstützen.

Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr euch untereinander liebt, wie ich euch geliebt habe, damit auch ihr einander lieb habt. (Joh. 13,34)

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Beten - wie geht das eigentlich... - Erfahrungsaustausch

von Burgen am 18.01.2018 09:57

Ja, ich denke auch, dass wir mit Jesus so reden können wie mit einem Freund, einer Freundin.
Aber es gibt eben noch mehr.

Das Wort selbst hat und ist Kraft. Die das dürfen, ja sollen wir glauben tief im Herzen
und anwenden.
Der Glaube kommt aus dem Hören. Das bedeutet, dass durch das Hören der Glaube freigesetzt wird zum Tun.
Zum Tun, so wie es das Wort in der Schrift sagt.

Gott liegt uns keine Krankheiten auf, er will, dass uns geholfen werde.
Und der Schlüssel liegt im Hören und Tun, was das Sprechen bedeutet.
Hoffnung und Gewissheit und Glauben, glauben, das geschieht, was man zu dem Berg, zu den Kopfschmerzen usw.
sagt auch geschieht.
Das hat mMn nach nichts mit Heilungssalbung zu tun, sondern mit einer wortgetreu Lehre in der Anwendung.
Jedenfalls lerne ich das Hören gerade von Joseph und Andrew.
Das alles geht nicht nicht über Nacht, denn in so einem Fall wird auch leicht "falsch" gebetet, weil wir nicht gelehrt werden.

Jesus heilte durch Worte. Um jedoch 'in der Spur' bleiben zu können, zog er sich oft zurück zum Gebet mit dem Vater.
Die vielen Wunder und Heilungsbegegnungen geschahen im Glauben dessen, dass Gott gesunde und freudige Menschen
geschaffen hatte. Und in der Ewigkeit werden wir dann auch alle die jetzige Schale nicht mehr brauchen.
Ein Stück weit ist diese Freiheit als Wiederherstellung schon jetzt machbar.

Es ist einfach schade, dass in unserem Umfeld diese Wunder und Heilungen nicht sichtbar sind und auch die Wege dahin
nicht gelehrt werden. Jeden Monat allerdings lese ich von anderen, dass sie dies und das an Heilung und auch an Wunder
erlebt haben. Sei es, dass die Schilddrüse wieder funktioniert, sei es, dass doch jemand ein Kind bekommen konnte trotz
Unfruchtbarkeit, oder endlich einen Arbeitsplatz besser als der vorherige.
Und das, weil man Gebetsanliegen  bekannt gab und dort für einen geglaubt wurde, dass geschieht um was gebetet wurde.
Also auch in unserem Lande. Jedoch ohne entsprechende Lehre.

Die Zeugnisse zu hören und auch Videos zu sehen diesbezüglich stärkt, jedenfalls meinen Glauben.
Da will ich selber mehr haben ...

Gruß
Burgen




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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (42) Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer - Sacharja 9,9

von Burgen am 18.01.2018 09:28

Danke, liebe Solana.
Ja, die Vorboten des Frühlings sind schon immer greifbarer. Gestern jedoch fielen hier ganz dicke Wattebällchen vom Himmel.
Und Handschuhe, Mütze müssen noch immer dabei sein. 
Es sieht so wunderschön aus, zu sehen wie die noch einzelnen Gräser und Giersch, auch Löwenzahnblätter das "Licht der Welt"
erblicken

***
Losung
Du bist die Zuversicht aller auf Erden und fern am Meer    Psalm 65,6

Jesus Christus ist gekommen und hat im Evangelium Frieden verkündet euch, die ihr fern wart,
und Frieden denen, die nahe waren     Epheser 2,17

Apg 15,22-31
5.Mose 4,15-24

Alle Nächte zu zerstreuen, lieber Heiland, bist du da.
So wird alle Welt gedeihen, was da fern ist und was nah,
bis vom Lichte wird erfüllt,
was gemacht nach Gottes Bild.
(BG: Johann Christoph Blumhardt)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.01.2018 09:28.

Cleopatra
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Re: jovetodimama will dabeisein

von Cleopatra am 18.01.2018 08:06

Hallo Birgit (ich schreibe mal Birgit, weil das ein bisschen einfacher auszuschreiben ist ;-D)

Du bringst dich ja schon toll bei uns ein.

Schön, dass du hierher gefunden hast. Wir werden bestimmt noch tolle Gespräche mit dir haben ;-D

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
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Re: Noch eine Neue

von Cleopatra am 18.01.2018 08:04

Ich finde es schön, dass du hier bist

Ich hoffe, dass du dich wohl fühlst und dass wir dir vielleicht bei dem einen oder anderen Thema hellfen können.

Lg Cleo

PS: Hier im Chat gibt es Sonntag Abends auch einen Hauskreis, frage doch mal bei Cosima oder chestnut nach, ob noch ein Platz frei ist.

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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