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Re: Bibelklar
von Pal am 29.10.2017 15:49Ich denke in diesem Satz liegt ein Kern der Lösung! Der Gnadentriumpf wird von Selbstgerechtigkeit immer verkannt. -
Erst das zerbrochene, in sich selbst sterbende Leben kann, echte Frucht bringen...
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Bibelklar
von geli am 29.10.2017 15:41Das ist möglich - aber es muss nicht immer so sein.
Ich spreche hier aus eigener Erfahrung: Ich war schon einige Zeit Christ, aber war immer noch der Meinung, dass ich doch gar nicht ein sooooo schlechter Mensch sei... und am Anfang bin ich eigentlich auch nur zu Gott gekommen, weil ich mit meinem Leben nicht mehr zurecht kam und weil ich hoffte, dass Gott alles wieder "gut" machen würde. Ja, Gott sollte nun alle Probleme lösen... Meine eigene Sünde konnte ich damals nur schwach erkennen.
Ja, und dann ließ es Gott zu, dass ich (fast) durch eine wirklich krasse Sünde ein anderes Leben zerstört hätte.... Darüber war ich dann echt geschockt... und hab begriffen, dass Rö. 3,12 auch für mich gilt... "Alle sind Sünder... allesamt verdorben...keiner, der Gutes tut... und dass ich da keine Ausnahme darstelle...

Erst dann kam bei mir eigentlich die "echte" Bekehrung mit Busse und Umkehr, und ab da konnte ich erst so richtig erkennen, was "Gnade" überhaupt ist.
LG, geli
Re: Bibelklar
von Pal am 29.10.2017 15:13... ja die Gefahr um in diesen gottwidrigen "Modus" zu verfallen =>
Der allerdings für die folgenden Personen eine Unding ist =>
Re: Bibelklar
von Pal am 29.10.2017 15:05Ja, liebe Geli, so stelle ich es mir auch vor... zumindest bei denjenigen, die Gott wirklich lieben, wie es (unter der Bedingung) Röm 8,28 ja auch sagt.
Bei anderen Pseudo-Gottliebhabern, wird sich herausstellen, das ihre Sünde sie ua zum Glaubens-Schiffbruch u ähnlichem Verderben bringt.
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Busse - Umkehr, wohin? - und dann?
von geli am 29.10.2017 14:47Ich glaube, Gott, der "Vater" hat den Sohn deshalb sofort in die Arme genommen, weil er dessen Herz gesehen hat und wußte, dass er seine Sünde eingesehen hat.
Der Sohn hat ja auch seiner Reue dann gleichzeitig Ausdruck gegeben, indem er sagte: "Vater, ich habe mich gegen den Himmel und gegen dich versündigt; ich bin es nicht mehr wert, dein Sohn genannt zu werden."
Ja, "wohin hätte er auch sonst gehen können"?
Ja, er hatte keine andere Alternative - außer der, bei den "Schweinen" zu bleiben.
Aber er hätte auch sehr wohl mit einer falschen Herzenshaltung heimkommen können - und ich kann mir nicht vorstellen, dass der Vater ihn dann wieder in seine alte Stellung als Sohn eingesetzt hätte.
Denn das würde - auch wenn es hier nur ein Gleichnis ist - den anderen Aussagen der Bibel widersprechen.
Nur durch Umkehr und Buße können wir Vergebung erlangen und haben Eintritt ins Reich Gottes.
Allerdings glaube ich, dass der Sohn in Zukunft - trotz der positiven Haltung des Vaters - trotzdem eine schwere Stellung gehabt hat. Denn der "ältere" Sohn, sofern er seine Einstellung nicht geändert hat, wird ihm sicherlich das Leben etwas schwer gemacht haben.
Aber so geht es uns ja auch als Christen, die Jesus nachfolgen wollen und von Gott als "Sohn/Tochter" eingesetzt werden: Nicht jeder findet das gut und freut sich darüber...
LG, geli
geli
Gelöschter Benutzer
Re: Bibelklar
von geli am 29.10.2017 14:34Vielleicht gebraucht ja Gott gerade meine Sünde, um seine Ziele mit mir zu erreichen?
Damit will ich jetzt natürlich nicht sagen, dass wir ordentlich sündigen sollten, damit Gott seine Ziele erreicht... 
Aber ich habe trotzdem das Vertrauen, dass meine Sünde seine Pläne mit mir nicht durchkreuzen werden... 
LG, geli
Bibelklar - Wo ist Gott wenn ich sündige?
von Pal am 29.10.2017 13:55Ich bereite gerade das Thema vor: Wo ist Gott, wenn ich sündige? -
Vielleicht habt ihr dazu ein paar Einfälle?
Also ist Gott, in dem Moment irgendwie gehindert / ja ev. schachmatt gesetzt, weil ER, wegen meiner Sünde, SEINE Pläne (mit mir) nicht ausführen könnte?
Re: Woran erkennst du, dass du bereits im Himmelreich bist?
von Pal am 29.10.2017 12:42Ja, liebe Salona, um aus dem Kampf keinen (eigenen) Krampf zu machen ist wohl die Kunst, die jeder für sich zu lernen hat.
Denn alles eigene Streben wird immer "Krampferei" erzeugen...
Kampf wird es sein, aber eben SEIN Kampf und nicht mein Krampf!
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (41) Herr, lehre uns beten ... Lukas 11,1
von Burgen am 29.10.2017 10:46Psalm 69, 18-22
18 und verbirg dein Angesicht nicht vor deinem Knecht (deinem Kind) , denn mir ist angst; erhöre mich eilends.
19 nahe dich meiner Seele und erlöse sie, erlöse mich um meiner (inneren und äusseren) Feine willen,
20 du kennst meine Schmach, meine Schande und Scham; meine Widersacher sind dir alle vor Augen.
21 die Schmach bricht mir das Herz und macht mich krank.
Ich warte, ob jemand Mitleid habe, aber da ist niemand, und auf Tröster, aber ich finde keine.
22 sie geben mir Galle zu essen und Essig zu trinken für meinen Durst. (Welch eine Vorrausschau des David auf Jesus,
der dies alles für uns tat am Kreuz)
Vers 2
Gott, hilf mir!
Denn das Wasser geht mir bis an die Kehle ....
Geht uns auch oft, nicht wahr?
Vers 17
Erhöre mich HERR, denn deine Güte ist tröstlich; wende dich zu mir nach deiner großen Barmherzigkeit
und verbirg dein Antlitz, Angesicht, nicht vor deinem Knecht (deinem Kind)
denn mir ist angst ...

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