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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Alle Sünden? Oder nur die Sünden, die wir bekennen?

von Burgen am 01.09.2017 22:02

Aus dem Buch Biblische Redensarten und Sprichwörter gibt es folgende Bibelstellen: 

Busse Mt 3,2
- B. tun in Sack und Asche Mt 11,41
- kein Raum zur B. Hebr 12,17
- so wird Freude im Himmel sein über einen Sünder, der B. tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die der B. nicht bedürfen Lk 15,7 
- tut B., denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen! Mt 3,2
- weißt du nicht, dass dich Gottes Güte zur B. leitet? Röm 2,4 

*****
Sünde - behalte ihnen diese S. nicht Apg 7, 59.60
- breit ist der Weg zur S. Mt 7, 13.14
- deine S.n sind dir vergeben Mt 9,2
- der S. Sold ist der Tod Röm 6,23
- die Sünde ist der Leute Verderben Spr 14,34
- die S. wider den Heiligen Geist Mt 12,32
- ein jeder murre wider seine S. Klg 3,39
- ihr sind viele S.n vergeben, denn sie hat viel geliebt Luk 7,47
- siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt Joh 1,29
- wer ohne S. ist, der werfe den ersten Stein auf sie Joh 8,7
- wer S. tut, der ist der S. Knecht Joh 8,34
- wer von euch kann mich einer S. Zeihen? Joh 8,46
- wo viele Worte sind, da geht's ohne S. nicht ab Spr 10,19


 

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Klecks

-, Weiblich

  Motiviert

Beiträge: 159

Re: Sätze vervollständigen, zweiter Versuch ;-)

von Klecks am 01.09.2017 19:59

... (er)hört er mich.

Im Herbst ...

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Alle Sünden? Oder nur die Sünden, die wir bekennen?

von Burgen am 01.09.2017 19:21

Hallo 

was versteht ihr denn unter z.B. alle Sünden?

Sind wir wiedergeborene Christen, trifft ja zu, dass wir nicht (mehr) unter dem Gesetz leben.
Mit dem Gesetz der 10 Gebote, in Stein geschriebene Worte,
deren Aussagen, wenn ihr nicht tut, geschieht dies oder das. Also eine Strafe.

Das, was Jesus aus Liebe und als Sohn Gottes, wahrhafr Mensch und wahrhaft Gott, getan hat,
tat er aus Liebe.
Das war und ist ein Akt der Gnade in Ewigkeit.

Ein Beispiel.
Jemand, der Freude daran hatte, andere schlecht zu machen, zu quälen oder so.
Dann wird er durch den Geist Gottes überführt. Er hört die Botschaft des Evangeliums von Jesus.
Er lässt Jesus in sein Herz, übergibt sein Leben mit Haut und Haaren.

Er versteht, was am Kreuz geschah und ist nun im Reich Gottes.
Im weiteren Verlauf des Lebens wird er immer wieder sündigen.

Ist es nicht so, dass uns, die wir aus protestantischen Quelle an Jesus glauben,
denn es kommt darauf an, zu glauben, die Beichte verloren gegangen ist?

Der jemand des oberen Beispiels, braucht Vergebung, ja. Die Beichte erleichtert und hilft Gottes Wort zu denken,
in ihm gegründet zu sein. Zusammenhänge der Gedankenmuster zu erkennen und mit Gottes Verheißungen zu ersetzen.

Das Leben ist wie ein Kaleidoskop. Manche Menschen haben es scheinbar einfach, das alte zu lassen
und das neue zu leben.
Die Liebe zu Jesus und die Beziehung durch das Wort der Schrift helfen, heiligen und bewahren.

In das Gesetz hingegen einzutauchen macht gesetzlich und schnürt ab.
Die Schrift sagt, ihr könnt nicht auf zwei Hochzeiten tanzen.
Das ist nicht so einfach umzusetzen.
Perlen gibt es viele in der Schrift, die gefunden werden wollen. 


Gruss
Burgen 

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Alle Sünden? Oder nur die Sünden, die wir bekennen?

von nennmichdu am 01.09.2017 13:15

Was mir hierbei noch wichtig geworden ist:

Wir müssen Gott als seine Kinder nicht um Vergebung bitten...- Er will ja vergeben, er hat ja in seinem Sohn Jesus Christus einen Sühneort geschaffen, wo Vergebung der Sünden VOLLBRACHT worden ist. 

Wir brauchen nur noch mit unserer Schuld zu ihm kommen. Nicht das Versagen oder die Schuld bei anderen suchen. Eingestehen, ja ich bin hier und dort schuldig geworden. Und dann dürfen wir wissen, das Gott uns hier vergeben tut.

Und es kann bei der Lebensübergabe eines Menschen, der sich erstmalig Gott zuwendet nicht darum gehen, nun möglichst lückenlos alle Vergehen beim Namen zu nennen, die er jemals getan hat. Es reicht zu erkennen, das ich mein Leben bislang ohne Gott gelebt habe - nicht aus ihn heraus, sondern aus meinem -- ja ich muss wieder diesen Begriff verwenden -- altem Adam heraus.

Und wenn ich mich hier als Sünder - als ein von Gott getrennter Mensch - erstmalig erkenne, dann spreche ich: Herr, sei mir dem Sünder gnädig -- und gehe gerechtfertigt daraus hervor.
Dort, wo ich dann immer wieder einmal noch schuldig werde an anderen Menschen, da wird Gott mir dies dann zeigen und ich brauche dann meine Schuld nicht zu verbergen sondern kann dazu stehen. Und der Glaubensbruder/schwester ist hier dann gefragt mir 7x70x zu vergeben - sprich nicht mehr eine Entschädigung dafür verlangen, das ich an ihm schuldig geworden bin. Oder irgendetwas anderes von mir verlangen. Also auch wenn ich immer wieder in die gleichen Sünden falle.

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Merciful

55, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2505

Re: Alle Sünden? Oder nur die Sünden, die wir bekennen?

von Merciful am 01.09.2017 13:07

Cleopatra schrieb:
Ich stelle mir eine 70 jährige Frau vor, die gerade ihr Leben an Gott übergibt.
Sie nennt alle Sünden, die ihr einfallen. Aber einige, die vor vielen Jahren geschehen sind, vergisst sie vielleicht.
Bedeutet dies, dass diese Sünden dann nicht vergeben sind?


Nein, auch diese Sünden, die sie vergessen hat, sind vergeben.

Entscheidend ist, dass sie jetzt, in der Gegenwart, lernt, mit Gott nach seinem Willen und Gebot zu leben.

Merciful


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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (40) unsere Liebe werde immer noch reicher an Erkenntnis und aller Erfahrung. Phil 1,9

von Burgen am 01.09.2017 10:26

Monatsspruch 
Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, und sind Erste, die werden die Letzten sein. Lukas 13,30 

Losung
Herr, du bist unsre Zuflucht für und für.
Ehe denn die Berge wurden und die Erde und die Welt geschaffen wurden, bist du, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Psalm 90, 1.2.  

Lehrtext
Wir haben doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir zu ihm. 1. Kor 8,6 

Lukas 22, 54-62
4. Mose 11, 24-35


 

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5503

Re: Alle Sünden? Oder nur die Sünden, die wir bekennen?

von Cleopatra am 01.09.2017 07:48

Lieber Pal,

nur um es nochmal richtig zu stellen: Es geht in diesem Thread auf keinen Fall darum, dass wir die Sünden nicht mehr bekennen sollen und Buße tun sollen.

Es geht um das Beispiel dieser älteren Frau. Wenn sie grundsätzlich um Vergebung bittet, wenn sie im Buch des Lebens steht, aber von ihrem Leben eben nicht mehr alle Sünden weiß,da sie viele Jahre her sind.

Denn so hätten ja gerade ältere Personen in dem Sinne kaum eine Chance, oder?

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Alle Sünden? Oder nur die Sünden, die wir bekennen?

von Burgen am 31.08.2017 23:28

Hallo 

ist es doch so, dass uns in Jesus Christus vergeben ist. Die Vergangenheit Gegenwart und Zukunft, wir haben Vergebung in Jesus Christus 
durch sein Blut, seine Wunden, sein Wort: es ist vollbracht. 

Das ist Befreiung und lässt uns frohgemut den nächsten Schritt an seiner Hand gehen.

Aber - im weiteren Verlauf des Lebens werden wir  , Gott sei Dank, immer mal wieder mit Sünde zu tun bekommem, uns erinnern.
Und dann ist es sehr hilfreich dieses mit Gott zu besprechen, ihn einzuladen, ihn um Vergebung zu bitten. 

Gott liebt uns und er hilft uns. Dessen dürfen wir sicher sein - in Jesus Christus.
Es dreht sich alles um ihn.

Gruss
Burgen


 

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Alle Sünden? Oder nur die Sünden, die wir bekennen?

von nennmichdu am 31.08.2017 20:30

Hallo Pal,


das: "Wenn wir unsere Sünden bekennen.." steht in Beziehung zu dem Vers zuvor, wo gesagt wird: Wenn wir leugnen gesündigt zu haben ... unsere Übertretungen nicht bekennen ...einander

Es geht dann darum unseren Mitmenschen auch nichts nachzutragen/vorzuhalten - so wie die Liebe Verfehlungen zudeckt und nicht anprangert....

So wie es im "Vater unser" heißt ... vergibt uns unsere Schuld --- WIE AUCH WIR VERGEBEN...   vergeben wir anderen nicht...wird Gott auch unsere Schuld heimsuchen (siehe das Gleichnis vom Schalkknecht dem viel erlassen wurde dann aber wenig bei einem Knecht eintreiben wollte...)


Dies einander vergeben geschieht dann auf der Grundlage, das Jesus uns vollkommen vergeben hat.



Wenn sie ihre Sünden nicht bekannten, wurden sie dann wohl auch getauft? -

 
Hier müßte man dann mal tiefer auf die Taufe - und was das bedeutet - zu sprechen kommen. Wir sind in den Tod Jesu getauft, dort wo wir unsere Sünden am Kreuz abgelegt haben - dort wo wir mit ihm gestorben sind ... unseren alten Adam dann im Tode halten...

Also das mit seinem Unvermögen, Mangel, mit seiner Schuld zu Gott kommen bezeichnet das Bekennen  - das Eingestehen, das ich Sünder bin... die Erkenntnis das ich Erneuerung und Vergebung benötige .... sodass ich dann hierin ...im Bekenntnis ...in meiner Hinwendung zu Gott als bedürftiger Mensch, der das Gute nicht aus eigener Kraft vollbringen kann .... mit dem heiligen Geist getauft werde.

Die Wassertaufe drückt das "sinnbildlich" aus. Wir werden dann quasie durch das Wasserbad von Gottes Wort gereinigt.


Warum taten sie das? Warum behielten sie ihre Schandtaten nicht für sich? Sie wollten doch sicher nicht mit ihren Sünden "angeben". Oder? -


18 Es kamen auch viele von denen, die gläubig geworden waren, und bekannten und verkündeten, was sie getan hatten.
19 Viele aber, die Zauberei getrieben hatten, brachten die Bücher zusammen und verbrannten sie öffentlich und berechneten, was sie wert waren, und kamen auf fünfzigtausend Silbergroschen.

Sie sahen das, was sie getan hatten nun im rechten Licht. Und brachen mit ihrer Vergangenheit.

Das Gott dann - auch durch seinen heiligen Geist bei uns ... und spätestens bei allen Menschen im jüngsten Gericht - alles geheime und verborgene Tun des Menschen offenbar werden lässt, ist ein weiterer Punkt.

Gruß
Thomas

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Alle Sünden? Oder nur die Sünden, die wir bekennen?

von Pal am 31.08.2017 19:24

1Jo 1:9 wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigeit.

Besteht zwischen wenn, so irgend eine Beziehung, oder haben diese beiden Wörter nichts miteinander zu tun?
Drücken sie eine Bedingung aus? - Oder könnte man auch sagen: Wenn wir unsere Sünden nicht bekennen, so ist ER genauso treu und gerecht?

Mar 1:5 Und es ging zu ihm hinaus das ganze jüdische Land und alle Bewohner von Jerusalem, und sie wurden im Jordan von ihm getauft, wenn sie ihre Sünden bekannten.

Wenn sie ihre Sünden nicht bekannten, wurden sie dann wohl auch getauft? -

Apg 19:18 Und viele von denen, die gläubig geworden waren, kamen und bekannten und erzählten ihre Taten.

Warum taten sie das? Warum behielten sie ihre Schandtaten nicht für sich? Sie wollten doch sicher nicht mit ihren Sünden "angeben". Oder? -

Oder hat es etwas mit folgendem Prinzip zu tun?

Luk 8:17 Denn nichts ist verborgen, das nicht offenbar werden wird, und nichts ist geheim, das nicht kundwerden und an den Tag kommen wird.
Eph 5:13 Das alles aber wird offenbar, wenn's vom Licht gestraft wird; denn alles, was offenbar ist, das ist Licht.




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