Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 2875 | 2876 | 2877 | 2878 | 2879 ... 6929 | » | Letzte
Die Suche lieferte 69283 Ergebnisse:
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: alles ist erlaubt, aber nicht alles ist nützlich und erbaut - 1. Kor 10, 23-31
von Henoch am 22.08.2017 19:22Hallo Lila,
ich hab kein Problem, wenn Du das so siehst.
Ich würde dann auch keine Blutwurst essen, wenn Du mal zu Besuch bist. Ehrlich gesagt mag ich sie auch gar nicht.
Was das Essen betrifft, halte ich mich an: 1 Tim 4, 3 Sie (Irrlehrer) gebieten, nicht zu heiraten und Speisen zu meiden, die Gott geschaffen hat, dass sie mit Danksagung empfangen werden von den Gläubigen und denen, die die Wahrheit erkannt haben.
4 Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, was mit Danksagung empfangen wird;
5 denn es wird geheiligt durch das Wort Gottes und Gebet.
Dass die Heidenchristen damals Blut und Ersticktes meiden sollten hatte etwas mit der Liebe zu den Judenchristen zu tun und somit wären wir wieder bei 1 Kor 10,23-31
Henoch
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Ein reines Gewissen
von Henoch am 22.08.2017 19:19Hallo Willi,
ja, das passt gut zu 1 Tim.1,5, denn so ein Zustand in der Gemeinde ist die Folge schlechter Lehre. Unser Gott ist kein Gott der Unordnung, sondern des Friedens.
Henoch
PS: Wie konntest Du lehren, ohne die Schrift auszulegen, hast Du sie vorgelesen?
Re: alles ist erlaubt, aber nicht alles ist nützlich und erbaut - 1. Kor 10, 23-31
von Lila am 22.08.2017 18:53Ja liebe Burgen, auch wenn nicht beabsichtigt war, passt es zu diesem Thema auch.
Liebe Henoch!
Der Blutwurst wird ausdrücklich in dem NT auch für die Heidenchristen verboten.
Was aber die gläubig gewordenen Heiden betrifft, so haben wir hingesandt und angeordnet, daß sie von alledem nichts zu beobachten haben, sondern sich nur hüten sollen vor dem Götzenopfer und dem Blut und dem Erstickten und der Unzucht.
Apg 21,25 (Apg 15,20; Apg 15,29)
Unsere Freiheit gilt innerhalb den Geboten Gottes und so gehört den Blutverzehr nicht zu unsere "Freiheit"...
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: alles ist erlaubt, aber nicht alles ist nützlich und erbaut - 1. Kor 10, 23-31
von Rapp am 22.08.2017 18:35Also, ich verstehe langsam, dasss ein jeder hier göttliche Herzerweiterung braucht. Es wäre ja wirklich der nächste Schritt ins totalr Chaos, wenn ich mir auf Grund dieser einzigen Bibelstelle nun alles - also im Extremfall Lüge, Mord, Rücksichtslosigkeit und was immer Gott uns klar und deutlich verbietet - erlauben würde. Klar, es ist ja alles erlaubt!! So weit will hoffentlich keiner hier im Forum gehen. edit wg Provokation
Willy, der momentan nur noch ein Kopfschütteln hat.
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: alles ist erlaubt, aber nicht alles ist nützlich und erbaut - 1. Kor 10, 23-31
von Burgen am 22.08.2017 17:59Ja, Dennoch. Mit meinem Fazit bin ich wohl nicht in dem Thread des Gewissens gelandet. 😉
Passt dennoch hierher. Denn der Text ist ein Text zum Beitrag von Lila.
Das ist ja das gute an der Bibel, irgendwie passt es meist.
Der Geist des Herrn ist jedenfalls weiter als unser kleines Herz.
Gruss
Burgen
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Ein reines Gewissen
von Burgen am 22.08.2017 17:53Ja. Das was Willst schreibt,
das ist wirklich so, ohne Abstriche. Leider.
Burgen
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Ein reines Gewissen
von Rapp am 22.08.2017 17:38Ach Henoch,
viele Jahre war ich in einer Gemeinde in der Menschen und deren Gewissen manipuliert wurden. Wer nicht genau nach dem Willen der Gemeindeoberen spurte wurde unter Druck gesetzt. Wer also wagte einen Beschluss der Leitung im Licht der Bibel anzuzweifeln und zu hinterfragen, dem wurde so lange ein schlechtes Gewissen gemacht, bis der Störefried entweder das Weite suchte oder zerknirscht sich der Leitung unterwarf... Bitte frag nicht wie viele kaputte Existenzen ich sehen musste. Ich bin dankbar aus diesen Kreisen einen gesunden Ausweg gefunden zu haben: Gott sagt sehr deutlich, dass wir von ihm selbst gelehrt werden. Die Bedingung? Meine Hingabe an Jeshua und Gott den Vater, der seinen Willen klar genug geäußert hat in seinem Wort. Ausleger, sprich auch manchmal Wortverdreher, gibts genug, die sind nicht gefragt. Gefragt sind Nachfolger, die Jeshuas Worte leben.
Als Bibellehrer darf ich mich wohl so äußern...
Willy
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Ein reines Gewissen
von Henoch am 22.08.2017 15:58Hallo Lila,
ich weiß jetzt nicht, was Du immer mit den "Auslegern" hast...das liest man doch einfach den Text und dann weiß man was da steht.
Der Timotheusbrief ist ein Brief des Paulus an den jungen Timotheuis, der der Gemeinde in Ephesus vorstand, obwohl er noch recht jung war.
Paulus erklärt ihm, worauf er achten soll, und in dem Zusammenhang sagt er, dass es gut ist für die Liebe, den Glauben und das Gewissen der Herde, darauf zu achten, dass die Lehre der biblischen Wahrheit entspricht.
Siehe Kontext: 1 tim 1, 3 Wie habe ich dich ermahnt, in Ephesus zu bleiben, als ich nach Makedonien zog, damit du einigen gebietest, dass sie nicht anders lehren, 4 auch nicht achthaben auf die Fabeln und Geschlechtsregister, die kein Ende haben und eher Fragen aufbringen, als dass sie dem Ratschluss Gottes im Glauben dienen.
5 Das Ziel der Unterweisung aber ist Liebe aus reinem Herzen und aus gutem Gewissen und aus ungeheucheltem Glauben.
6 Davon sind einige abgeirrt und haben sich hingewandt zu unnützem Geschwätz, 7 wollen das Gesetz lehren und verstehen selber nicht, was sie sagen oder was sie so fest behaupten.
Henoch
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: alles ist erlaubt, aber nicht alles ist nützlich und erbaut - 1. Kor 10, 23-31
von Henoch am 22.08.2017 15:46Hallo Lila,
ja klar, aber was hat das mit der Bibelstelle zu tun?
Hallo Burgen,
hm, es geht hier darum, wie wie mit denen umgehen sollen, die noch schwach im Glauben sind und daher schnell darin verunsichert, was sie nicht dürfen.
Was wir hier erfahren ist, dass es Dinge gibt, die im Neuen Bund keine Bedeutung haben, wie z.B. Götzenfleisch essen.
Der Herr hat mich auf diese Textstelle aufdmerksam gemacht, als ich von ihm wissen wollte, wie ich mit homöopathischen Mittel umgehen soll. Ich kann sie einnehmen, denn sie sind ohne Inhaltstoffe, also einfach Milchzuckerkügelchen, wenn ich denn meine, ich müsse unbedingt so einen teuren Milchzucker einkaufen. Wenn aber einer denkt, sie würden aufgrund einer (magischen) Schwingung irgendwie wirken, dann darf ich nicht essen, denn ich würde ihn zu einem Irrtum verführen, als wäre Magie etwas.
Ich soll also beachten, wo der andere im Glauben steht und danach handeln, sein Gewissen berücksichtigend, denn wer zweifelt und tut es trotzdem, der sündigt, weil es nicht aus dem Glauben kommt.
Diese Textstelle lässt sich auf Tannenbäume, Feiertage, Ostereier, Speisen, Getränke und z.B. auch auf Beschneidung ja oder nein anwenden.
Wenn einer also kommt und aus Gewissensgründen keine Blutwurst essen will, dem setze ich keine vor, ja vielmehr ich meide sie, ihm zuliebe.
Und das sind auch die toten Werke, von denen wir befreit sind, weshalb wir das auch nicht richten sollen. Der eine mag Ostereier aufhängen und denkt dabei an die Liebestat Christi, der andere hängt sie nicht auf und denkt auch an die Liebestat Christi. Alles ist gut, wenn es geheligt ist im Herzen. Aber nicht alles nützt zur Erbauung, z.B. die Oseteier deshalb aufzuhängen, weil wir meinen, es gelte etwas vor Gott.
Henoch
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: alles ist erlaubt, aber nicht alles ist nützlich und erbaut - 1. Kor 10, 23-31
von Burgen am 22.08.2017 12:08Hallo ihr Lieben,
zu der Römerstelle, K 14, 1-4 (5) ist interessant, wie die Interlinearbibel gr/de das beschreibt. Die ist schon älter, daher ist es besonders interessant.
1 Aber den schwach Seienden im Glauben nehmt an, nicht zu Wortgefechten über Gedanken!
2. Der eine traut sich, zu essen alles, der andere, schwach seiend, isst Gemüse.
3 Der Essende den nicht Essenden nicht verachte! Und der nicht Essende den Essenden nicht richte! Denn Gott hat ihn angenommen.
4 Wer bist du, der Richtende einen fremden Diener? (den Diener eines anderen) Dem eigenen Herrn steht oder fällt er; stehen bleiben wird er aber; denn mächtig ist der Herr, ihn fest hinzustellen.
5 Der eine aber beurteilt einen Tag (= hält einen Tag höher als den anderen) im Vergleich zu einem Tag, der andere beurteilt (gleich) jeden Tag;
jeder in den eigenen Sinn sei völlig überzeugt!
.
.
.
und auch er dankt Gott.
7 denn keiner von uns lebt sich selbst, und keiner stirbt sich selbst; ...
Ich finde den Textzusammenhang recht geeignet das Gewissen zu reinigen und schärfen.
Gruß
Burgen
Die Formatierung hat sich selbst so eingestellt und ich kann es nicht abstellen ... ah, jetzt ist sie wieder normal 

Antworten