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Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Was mir das Richterbuch aussagt
von Rapp am 05.08.2017 10:20Hallo Thomas,
ich lese und staune. Was hast du denn für ne Bibelübersetzung erwischt? Menge übersetzt in Jeremia nicht "des Menschen TUN" sondern Schicksal. Das bezieht sich doch nicht auf die menschliche Entscheidung, sondern die äußeren Umstände im Leben. Nach deiner Übersetzung würde mir aber die Entscheidung durch Gott abgenommen: für mein Tun und lassen wäre ich ja nicht selbst verantwortlich. Was für eine unmögliche Lage: ich würde wohl für Dinge zur Verantwortung gezogen gegen die ich, nach dieser Lesart, gar nichts tun kann.
Wie ist das nun mit dem Kampf gegen die Sünde? Da ist mir Kampf verordnet... Was soll ich tun mit diesem Wort: Ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden gegen die Sünde...? Dieser Verantwortung kann ich nicht ausweichen, so quasi: ...ich bin halt nun mal so.
Zur Erinnerung: Adam gab quasi Gott die Schuld an seinem Ungehorsam. Das Weib, das du mir gegeben hast gab mir von der Frucht... Andersrum: hättest du mir nicht diese Frau gegeben, wäre ich auch nicht gefallen! Na ja, die Haltung, die ich bei sehr vielen Leuten antreffe.
Genug! Das Buch Richter zeigt mir sehr deutlich meine Verantwortung im Leben und Gottes unverbrüchliche Treue zu seinen Zusagen.
Willy
Re: Wer oder was ist Gott?
von solana am 05.08.2017 09:48Es mag ja sein, dass es so für dich logisch klingt, aber wie Burgen schon schrieb: Gott hat die Bibel auch für ganz einfache Menschen gemacht.
Hallo Cleo und Burgen (und Jonas natürlich auch)
Das finde ich ganz wichtig.Und ich würde noch weiter gehen und sagen: In erster Linie für ganz einfache Menschen, die die Botschaft empfangen können wie ein kleines Kind.
Und ich behaupte sogar: wer die Botschaft so empfängt, wie ein kleines Kind, der wird dadurch mindestens genauso reich gesegnet wie der bedeutendse Bibelwissenschaftler oder Philosoph, der sich jahrelang in die Materie einarbeitet und tiefschürfende Forschungen betreibt und hochfliegende Gedankenzusammenhänge entwickelt.
Und gerade das gefällt mir an der Bibel so.
Dass man nicht mit fortschreitender Erkenntnis das naive Erstverständnis hinter sich lassen muss und den Glauben der einfachen Menschen irgendwie relativieren.
Denn die Fülle dessen, was Gott uns dadurch schenkt, liegt nicht in in tiefen philosophischen Gedanken. Sondern in ihm selbst - und je mehr wir für ihn offen sind (und Kinder sind nun mal am offensten), um so mehr können wir von dieser Fülle erfahren.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Was hört, lest, schaut, tut ihr gerade?
von Bithya85 am 05.08.2017 08:58danke, ich wünsche dir auch einen schönen Tag und ein schönes Wochenende.
Gemig-Blog Schaut gerne mal vorbei 
nennmichdu
Gelöschter Benutzer
Re: Was mir das Richterbuch aussagt
von nennmichdu am 05.08.2017 08:47Hallo miteinander,
- was mir das Richterbuch aussagt....
das Gott treu ist zu dem Volk was er sich erwählt hat und dort immer wieder Retter/Richter sendet (bei uns nun den Retter Jesus) der Befreiung von Unterdrückung durch Menschen schenkt, die es dem Volk Gottes schwer machten, da sie sich auf deren Götzenbetontes Leben einließen.
aber zu deinen Gedanken, Cleopatra:
Eigentlich nicht - dort wo Gott uns herausholt - geholt hat und uns in ihm festgemacht hat und festhält sodass wir merken, wir sind zwar in dieser Welt mit ihren nicht zu stillenden immer mehr fordernden Begierden, aber selbst gestillt in und bei und mit Gott.
Aber lässt Gott nicht diese Erfahrung - hier bei Jakob und seinen Kindern - zu...? Passiert nicht - wie im Buch Prediger zu lesen - den Gerechten das gleiche Leid oftmals wie den Ungerechten...?
Die Welt räumen können wir ja nicht und wie wir uns entscheiden, liegt auch nicht in unserer Hand.
Wie Jeremia schon feststellte..:
Jeremia 10, 23 Ich weiß, HERR, dass des Menschen Tun nicht in seiner Gewalt steht, und es liegt in niemandes Macht, wie er wandle oder seinen Gang richte.
Um dann dahin zu kommen zu sagen:
24 Züchtige mich, HERR, doch mit Maßen und nicht in deinem Grimm, auf dass du mich nicht ganz zunichtemachst.
Und darüber können wir uns nun freuen, das Gott unsere Erziehung - wenn wir denn seine Kinder sind - übernommen hat.
liebe Grüße,
Thomas
Re: Was hört, lest, schaut, tut ihr gerade?
von Cleopatra am 05.08.2017 08:31Guten Morgen, Brithya85,
ich bin auf grünen Tee umgestiegen und schaue gerade Forum ;-D
Mein morgendliches Ritual 
Schönen Tag dir 
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Was hört, lest, schaut, tut ihr gerade?
von Bithya85 am 05.08.2017 08:30Ich schaue grade Nachrichten und trinke Kaffee. Mein Morgenritual. 
Gemig-Blog Schaut gerne mal vorbei 
Re: Was mir das Richterbuch aussagt
von Cleopatra am 05.08.2017 08:24Liebe geli, diesen Gedanken hatte ich gestern auch gehabt ;-D
Man sehe mal raus in die Welt. Homosexualität, "Notlügen", "Rache", "Gewalt", alles Dinge die heutzutage immer mehr toleriert werden.
Lassen wir uns mitverleiten?
Ich denke, wir müssen da wirklich immer ganz nahe bei Gott sein.
Damals bei Jacob mit seinen Kindern in Sichem ist ja auch genau das passiert.
Jacob zog dorthin, weil das Land fruchtbar war und die Moral der Menschen, die Kultur war verdorben.
Am Ende musste Dina, die Tochter Jacobs am meißten darunter leiden und zwei Söhne Jacobs rächten sich brutalst, und hielten auch das für richtig.
Sowas sollte uns wirklich immer eine große Warnung sein.
Diese Sätze finde ich in diesem Thema auch sehr wichtig.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Re: Wer oder was ist Gott?
von Cleopatra am 05.08.2017 08:18Hm, nun sagst du es ja selbst- ein Gefühl.
Mir ist das, was du schreibst, ehrlich gesagt zu viel und zu hoch.
Diese "Wortspiele" wie "Zorn > zehren > zweien > trennen
Aber mit gewisser Rücksicht kann man auch hier sagen, das Gott, der Schöpfer, die Verantwortung dafür trägt, wenn sich letztendlich die Spreu vom Weizen trennt.
Deswegen wird hier mit „Zorn" Gottes übersetzt." sind mir zu kompliziert.
Es mag ja sein, dass es so für dich logisch klingt, aber wie Burgen schon schrieb: Gott hat die Bibel auch für ganz einfache Menschen gemacht.
Wir müssen nicht durch Wortspiele aus "Zorn" ein "Trennen" machen oder aus Reue wieder etwas anderes.
Zu behaupten, dass Wörter einfach geändert wurden, halte ich auch für sehr gewagt.
Wirst du immer sagen können, welche Wörter daher wahr und welche falsch sind?
Woran machst du das aus? Nach deiner Logik?
Und wenn jemand nicht so denkt wie du...?
Aber das mit den Wortspielen hatten wir ja auch schon in einem anderen Thread zum Thema Licht, glaube ich.
Also für mich ist Gott eine wunderbare Person, nicht zuende zu verstehen, aber trotzdem ganz unkompliziert.
Wir dürfen an den Gott, wie er in der Bibel beschrieben ist, glauben.
Und das tue ich.
Ich kenne Gott sogar

Lg Cleo
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Burgen
Gelöschter Benutzer
Losung
von Burgen am 05.08.2017 08:13Losung
Es sei Gutes oder Schlechtes - auf die Stimme des HERRN, unseres Gottes, werden wir hören. / Jeremia 42,6
Den Geist löscht nicht aus. Prophetische Rede verachtet nicht. / 1. Thessalonicher 5,19-20
Offenbarung 19,4-9
Apostelgeschichte 20,17-38
Jesu, meine Freude, meines Herzens Weide, Jesu, wahrer Gott. Wer will dich schon hören?
Deine Worte stören den gewohnten Trott. Du gefährdest Sicherheit.
Du bist Sand im Weltgetriebe.
Du, mit deiner Liebe, Jesu, Freund der Armen. Groß ist dein Erbarmen mit der Kranken Welt.
Herrscher gehen unter. Träumer werden munter, die dein Wort erhellt.
Und wenn ich ganz unten bin, weiß ich dich an meiner Seite.
Jesu, meine Freude. (BG: Gerhard Schöne)
Re: Was mir das Richterbuch aussagt
von Lila am 04.08.2017 20:03Oder habe ich etwa Gefallen am Tode des Gottlosen, spricht Gott, der HERR, und nicht vielmehr daran, daß er sich von seinen Wegen bekehre und lebe?
Hes 18,23
Oft lese ich das Siegeslied von Debora und Baraks. Debora, eine Frau, eine Prophetin, eine Richterin... Von Gott gesandt. Sie gab weiter den Befehl von Gott, denn sie wusste ein Sieg über die Feinde kann nur durch Gott gegeben werden. Aber dazu war notwendig, dass der Volk zu Gott schrie.
Wir lesen dass Israel (fei-)willig war Gott zu gehorchen.
Lobet den HERRN, daß Israel wieder frei geworden ist und das Volk willig dazu gewesen ist.
Richter 5,2 (Luther)
Mein Herz ist mit den Gebietern Israels, mit denen, die willig waren unter dem Volk. Lobet den HERRN!
Richter 5,9
Gott will auch heute keine Sklaven, sondern Menschen die freiwillig für Gott entscheiden. Gott wird niemals jemand zwingen. Aber ohne Gott sind wir unseren Feind schutzlos ausgeliefert. Nur Gott schenkt Errettung!
Das Ende vom Lied ist gleich auch eine wunderbar ermutigende Prophetie:
Also müssen umkommen, HERR, alle deine Feinde! Die ihn aber liebhaben, müssen sein, wie die Sonne aufgeht in ihrer Macht! - Und das Land war still vierzig Jahre.
Richt 5,31
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114

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