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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Was mir das Richterbuch aussagt

von nennmichdu am 06.08.2017 09:18

Hallo Burgen,



jetzt muss ich dich mal hinterfragen...

sind das nicht Phrasen ... 

Täglich, denn täglich richten wir uns bestenfalls auf Jesus aus.


Wie willst du dich denn auf was ausrichten, wenn Jesus Christus selbst durch dich lebt....?


Der Weg ist äusserst schmal, denn es ist der tägliche Glaubensweg, der schmale Weg.



Klingt sehr ängstlich.... wo bleibt denn da die Freiheit zu leben.... 

Das Gesetz oder die Gebote sind den Gottlosen gegeben..  heißt es...  

1Tim 1,9 weil er weiß, dass dem Gerechten kein Gesetz gegeben ist, sondern den Ungerechten und Ungehorsamen, den Gottlosen und Sündern, den Unheiligen und Ungeistlichen, den Vatermördern und Muttermördern, den Totschlägern,

hier sich als Sünder zu erkennen... bei Jesus selbst sehe ich so einen angestrengt "frommen" Lebenswandel nicht (Fresser und Weinsäufer... wurde er genannt)


Nicht immer mit den normalen Augen erkennbar. Auch nicht immer als richtig und falsch erkennbar


Also wir können schon geübte Sinne haben und wissen was gut und was schlecht ist.


Der Kampf findet zumeist im Denken statt. Daher heißt es ja auch: zieh den Helm des Heils auf den Kopf an. Und ebenfalls den Brustschild des Glaubens sowie den Lendenschurz.


Du sprichst die Waffenrüstung des Gläubigen nach Epheser 6 an. Hierin sich immer wieder allen Umständen dann gewappnet zu sehen.



Gott gibt uns täglich Gelegenheit, das Kleid des Glaubens anzuziehen, sodass wir dem Kampf nicht schutzlos ausgeliefert sind.



Na entweder ich lebe aus der Abhängigkeit von Gott. Dann zeichnet mich das als sein Kind, als Gottes Kind aus. Dann habe ich Gottes Geist. Und wo nicht, da versuche ich halt noch diese Erwartungshaltung von Gott einzuüben. Wobei hier der Glaube unterschiedlich groß sein kann. Aber gänzlich ohne etwas von Gott zu erwarten ... das wäre dann ein toter Glaube. Ohne Frucht des heiligen Geistes. 

Jeder steht hier an einem anderen Punkt. Wo Gott an ihm arbeitet. Wenn Gott denn an einem "arbeitet"....   Aber zumindest ruft er einen jeden an. -- sodass sich keiner entschuldigen kann


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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (40) unsere Liebe werde immer noch reicher an Erkenntnis und aller Erfahrung. Phil 1,9

von Burgen am 06.08.2017 08:33

Wochenspruch: Lebt als Kinder des Lichts; die Frucht des Lichts ist lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit. / Eph 5, 8.9 

Losung: Es freue sich das Herz derer, die den HERRN suchen! / Psalm 105,3 

Am ersten Tag der Woche, als wir versammelt waren, das Brot zu brechen, predigte ihnen Paulus. / Apostelgeschichte 20,7

Evangelium  Matthäus 5, 13-16
Epistel           Epheser    5, 8b-14
Predigt          Jesaja       2, 1-5              Psalm 11

Es wird das Herz mit Freuden wach, ein Segenstag ist dieser Tag; da rufts mit hellem Klang hinaus: Komm heut in deines Gottes Haus! (Philipp Spitta) 



 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Was mir das Richterbuch aussagt

von Burgen am 06.08.2017 08:17

Ja, klar, wir wissen, dass Jesus am Kreuz die Welt besiegt hat. Also den Kampf gewonnen hat. 

Und als seine Nacjfolger und Kinder Gottes kämpfen wir den Kampf des Glaubens.

Täglich, denn täglich richten wir uns bestenfalls auf Jesus aus.

Der Weg ist äusserst schmal, denn es ist der tägliche Glaubensweg, der schmale Weg.

Nicht immer mit den normalen Augen erkennbar. Auch nicht immer als richtig und falsch erkennbar

und fühlbar.

Der Kampf findet zumeist im Denken statt. Daher heißt es ja auch: zieh den Helm des Heils auf den Kopf an.

Und ebenfalls den Brustschild des Glaubens sowie den Lendenschurz.

Gott gibt uns täglich Gelegenheit, das Kleid des Glaubens anzuziehen, sodass wir dem Kampf nicht schutzlos ausgeliefert sind.

Alles ganz praktisch, jeden Tag neu, denn jeder Tag ist ein neuer Tag, den der HERR gemacht hat.

Darum freuet euch von ganzem Herzen, nun erst recht.

Gruss
Burgen



 

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Was mir das Richterbuch aussagt

von nennmichdu am 06.08.2017 08:03

Guten Morgen ihr Lieben,



Dass wir nicht aus eigener Kraft kämpfen können, oder müssen ist wohl ganz klar, nicht nur für Willy. Aber was nachher schreibst widerspricht ganz klar Gottes Wort!!! Gerade Paulus hält die Gläubigen für Kämpfer!


Ja. "den guten Kampf des Glaubens"         - hier halt nicht auf seine Kraft, seine Fähigkeiten, sein Bemühen, sein Wissen und seinen Intellekt zu bauen, sondern alles von Gott zu erwarten. Auf ihn zu warten, stille zu werden und ihn - in mir - wirken und Leben zu lassen - dort wo ich selbst "gestorben" bin.


Was dann in dem von dir, Lila, zitierten Bibelvers aus 1. Kor 9,

27 sondern ich zerschlage meinen Leib und behandle ihn als Sklaven, damit ich nicht andern predige und selbst verwerflich werde.

keine krampfhafte Selbstaskese mehr ist, sondern der Verzicht auf Maßlosigkeit - wie es den vergnügungssüchtigen Menschen ohne Gott auszeichnet - im Satt und Befriedigtsein von dem was Gott mir in seinem Frieden und seiner Fülle zuteil werden lässt.

Also Paulus beschreibt hier einen Menschen, der sich nicht durch die Bedürfnisse seines Körpers/Leibes treiben lässt, sondern durch das (maßvolle) Leiten des heiligen Geistes.


Die Kampfbahn ist dann die Welt, in die uns Gott gestellt hat, hier unseren Glauben zu leben und in Gott, in Christus, zu bleiben aus dem heraus wir dann den Weg vollenden werden, den Gott uns bestimmt hat.


Lila - du schreibst:


Ich denke auch, dass das Licht besonders schmerzhaft sein kann, wenn man die Finsternis liebt. Oft kann man selber erleben, wenn mitten in der Nacht plötzlich helles Licht ins Auge sticht.


Im Licht, in Christus und verbunden mit Gott zu leben, lässt einen erkennen, wo Menschen noch in der Finsternis - nicht in Erwartung - im Glauben - an Gott zu leben. 


Viele wollen nicht, das Ihre Werke offenbart wird im Lichte Gottes.


Nicht viele -- alle Menschen sind von Natur aus Sünder, abgetrennte von Gott und fern vom Leben mit und in Gott/Christus. Nur dort, wo Gott selbst sie zu sich zieht und ihnen Licht schenkt - auf das sie sich bekehren können - und sie es dann auch aufgrund Gottes Gnade im Einzelfalle immer wieder tun und hier Gottes Auserwählten dann als seine Kinder sichtbar werden, da wird dann auch Gottes Wirken offenbar.


Hallo Henoch,


Der Kampf geht also gegen die Gedanken, die uns verführen, zu meinen, wir vermögen etwas ohne am Weinstock zu bleiben. Nur so kann man bis aufs Blut gegen die Sünde, den Glauben an Jesus zu leugnen, widerstehen.


"Die Sünde" (Joh 16,9) das sie nicht das Leben, was Gott ihnen in Jesus vor Augen gestellt hat, haben wollten zeigt halt nur, das der Mensch weiter im Abstand - im Sund - von Gott verbleibt.

Du beschreibst dann nicht "den Kampf" sondern die Versuchung, die auch Jesus in der Wüste vom Satan erfuhr (40 Tage) - die Israeliten 40 Jahre in der Wüste....

bis sie dahin kamen  - über den Jordan (der den Tod/Taufe sinnbildlich verkörpert) - ins verheißene Land, ins Leben in den (Lebens)Räume und Möglichkeiten, die es dann einzunehmen und zu verteidigen gilt.


lg,
Thomas

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Lila

-, Weiblich

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Beiträge: 731

Re: Was mir das Richterbuch aussagt

von Lila am 06.08.2017 07:55

Liebe Henoch!

 

Niemand hat hier auch nur angedeutet, dass man ohne Jesus kämpfen sollte. Ja, Unglaube ist die Sünde! Aber warum sagen viele, sie würden an Jesus glauben und ohne Jesus nichts tun können, dennoch Ihr Leben spricht eine andere Sprache?

Nicht umsonst sagt Jesus zu der Gemeinde in Sardes:

Ich weiß deine Werke: du hast den Namen, daß du lebest, und bist tot.

Offb 3,1

Ja Jesus prüft nicht unsere Meinungen, sondern unsere Werke!!!

Und dann:

Wer überwindet, der soll mit weißen Kleidern angetan werden; und ich will seinen Namen nicht tilgen aus dem Buch des Lebens und will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln. 6 Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!
Offb 3,5-6

Man kann nicht einfach theoretisch sagen, ich bleibe in Christus, brauche nicht mehr zu tun. Gerade dann sollen wir Überwinder sein, durch Jesus. Denn wenn wir in Christus sind und bleiben, wird unser Kampf mit Ihn auch echt.

Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. 35 Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater, und die Tochter mit ihrer Mutter, und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter; 36 und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. 37 Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert. 38 Und wer nicht sein Kreuz nimmt und mir nachfolgt, der ist meiner nicht wert. 39 Wer sein Leben findet, der wird es verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden.
Matth 10,34-39

Also, bis ich Gott und Jesu nicht vom ganzen Wesen lieben kann, bin ich nicht Jesu wert und bin ich auch nicht in Ihm.

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Was mir das Richterbuch aussagt

von Henoch am 05.08.2017 23:17

Hallo nennmichdu,

Das fand ich interessant, Zitat:

"Wie ist das nun mit dem Kampf gegen die Sünde? Da ist mir Kampf verordnet... Was soll ich tun mit diesem Wort: Ihr habt noch nicht bis aufs Blut widerstanden gegen die Sünde...?"

Du sagst dazu: "Genau das ist der Irrtum. Nicht DIR ist dieser Kampf verordnet. Denn kein Mensch kann aus eigener Kraft und aus eigenem Vermögen so leben, das es Gott gefällt. Christus hat diesen Kampf für dich schon gekämpft. Unsere Aufgabe ist "nur noch", darin zu leben. Unsere eigenen "frommen" Bemühungen und Anstrengungen (besser zu werden) loszulassen und alles von Gott zu erwarten und zu empfangen."

 

Genau so ist es.

"die Sünde" ist (Joh 16,9)... die Sünde: dass sie nicht an mich (Jesus) glauben;

Die Folge davon ist das "sündigen". 1Joh 3,4 Wer Sünde tut, der tut auch Unrecht, und die Sünde ist das Unrecht.

Der Kampf geht also gegen die Gedanken, die uns verführen, zu meinen, wir vermögen etwas ohne am Weinstock zu bleiben. Nur so kann man bis aufs Blut gegen die Sünde, den Glauben an Jesus zu leugnen, widerstehen.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.08.2017 23:22.

Lila

-, Weiblich

  fester Bestandteil

Beiträge: 731

Re: Was mir das Richterbuch aussagt

von Lila am 05.08.2017 22:27

Danke für die Ergänzung, liebe Geli!

 

Liebe Cleo!

Was aber nicht bedeutet, dass ein solches "Licht" immer nur Zustimmung finden wird!

Ich denke auch, dass das Licht besonders schmerzhaft sein kann, wenn man die Finsternis liebt. Oft kann man selber erleben, wenn mitten in der Nacht plötzlich helles Licht ins Auge sticht.

Jesus sagte:

Darin besteht aber das Gericht, daß das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen liebten die Finsternis mehr als das Licht; denn ihre Werke waren böse. 20 Denn wer Arges tut, haßt das Licht und kommt nicht zum Licht, damit seine Werke nicht gestraft werden. 21 Wer aber die Wahrheit tut, der kommt zum Licht, damit seine Werke offenbar werden, daß sie in Gott getan sind.
Joh 3,19-21

Prüfet also, was dem Herrn wohlgefällig sei! 11 Und habt keine Gemeinschaft mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, decket sie vielmehr auf; 12 denn was heimlich von ihnen geschieht, ist schändlich auch nur zu sagen. 13 Das alles aber wird offenbar, wenn es vom Lichte aufgedeckt wird; denn alles, was offenbar wird, das ist Licht.
Eph 5,10-13

Viele wollen nicht, das Ihre Werke offenbart wird im Lichte Gottes. Das ist einfach bequem. Aber wenn alles schon jetzt offenbart wird, so haben wir Zuversicht, dass Gott unsere Leben reinigt von alle Bösen Werken. So können wir im Licht wandeln.

Jesus ist das Licht der Welt!


LG Lila

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Was mir das Richterbuch aussagt

von geli am 05.08.2017 22:21

Nennmichdu schrieb: Genau das ist der Irrtum. Nicht DIR ist dieser Kampf verordnet.

Doch, der Kampf ist sehr wohl uns verordnet - dazu hat ja Lila schon einige Bibelstellen angeführt.
Allerdings können wir den Kampf nur bestehen, wenn wir in Christus bleiben. 

Denn was schreibt Paulus:

" Wir haben... zu kämpfen" - Eph. 6,12

Wir sollen... ergreifen, Widerstand leisten, das Feld behalten, fest stehen - und was sollen wir anziehen, um den Kampf bestehen zu können?
Wahrheit, Gerechtigkeit, Glaube, Heil, das Schwert des Geistes. Das alles ist Jesus für uns - wenn wir kämpfen, müssen wir Jesus anziehen, weil er unsere "Rüstung" ist.

Und wie können wir Jesus "anziehen" - Durch Glauben!

Ich denke, dass wir zu kämpfen haben - das wird an vielen Stellen gesagt.

Die Frage ist nur: Wie kämpfen wir?

Dazu sagt Paulus:
"Denn obwohl wir im Fleisch leben, kämpfen wir doch nicht auf fleischliche Weise.
Denn die Waffen unseres Kampfes sind nicht fleischlich, sondern mächtig im Dienste Gottes, Festungen zu zerstören - 2. Kor. 10,3

Auch hier wieder: Unser Kampf...

Christus hat diesen Kampf für dich schon gekämpft. Unsere Aufgabe ist  "nur noch", darin zu leben.

Ja, das stimmt - eben dieses "nur noch darin zu leben" - das eben ist unser Kampf, den ich oben beschrieben habe! 

LG, geli

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Lila

-, Weiblich

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Beiträge: 731

Re: Was mir das Richterbuch aussagt

von Lila am 05.08.2017 21:54

@nennmichdu: Genau das ist der Irrtum. Nicht DIR ist dieser Kampf verordnet. Denn kein Mensch kann aus eigener Kraft und aus eigenem Vermögen so leben, das es Gott gefällt. Christus hat diesen Kampf für dich schon gekämpft. Unsere Aufgabe ist "nur noch", darin zu leben. Unsere eigenen "frommen" Bemühungen und Anstrengungen (besser zu werden) loszulassen und alles von Gott zu erwarten und zu empfangen.

 

Dass wir nicht aus eigener Kraft kämpfen können, oder müssen ist wohl ganz klar, nicht nur für Willy. Aber was nachher schreibst widerspricht ganz klar Gottes Wort!!! Gerade Paulus hält die Gläubigen für Kämpfer!

Kämpfe den guten Kampf des Glaubens, ergreife das ewige Leben, zu welchem du berufen bist und worüber du das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen abgelegt hast.
1Tim 6,12

Wisset ihr nicht, daß die, welche in der Rennbahn laufen, zwar alle laufen, aber nur einer den Preis erlangt? Laufet so, daß ihr ihn erlanget! 25 Jeder aber, der sich am Wettlauf beteiligt, ist enthaltsam in allem; jene, um einen vergänglichen Kranz zu empfangen, wir aber einen unvergänglichen. 26 So laufe ich nun nicht wie aufs Ungewisse; ich führe meinen Faustkampf nicht mit bloßen Luftstreichen, 27 sondern ich zerschlage meinen Leib und behandle ihn als Sklaven, damit ich nicht andern predige und selbst verwerflich werde.
1Kor 9,24-27

Ja, sogar von Kampfpreis ist die Rede:

Nicht daß ich es schon erlangt habe oder schon vollendet sei, ich jage aber darnach, daß ich das auch ergreife, wofür ich von Christus ergriffen worden bin. 13 Brüder, ich halte mich selbst nicht dafür, daß ich es ergriffen habe; 14 eins aber tue ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was vor mir ist, und jage nach dem Ziel, dem Kampfpreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.
Philiper 3,12-14

So war es auch in den Zeiten der Richter, sie haben gekämpft mit Hilfe Gottes, ABER den Sieg gehört der Herr! So ist auch heute: keine kann sich rühmen, denn auch wenn wir mit Hilfe Gottes im Kampf befinden, trotzdem gehört den Sieg den Herrn!

Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!

1. Kor 15,57

Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114 

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Wer oder was ist Gott?

von nennmichdu am 05.08.2017 17:12

Hallo Jonas,


deine Gedanken zum Thema "Wer oder was ist Gott?" können sich nur an deinen persönlichen Erfahrungen mit Gott wiederspiegeln.

Meine Erfahrungen mit Gott werden durch die Aussagen in der Bibel hier insofern bestätigt, als das ich die Bibel in ihren Aussagen identisch mit meinen Erfahrungen finde und somit die Bibel als Gottes Offenbarung und Reden an den Menschen ansehen kann.

Zumindest was meine Person und meinen Glauben anbelangt komme ich damit gut zurecht  --- was aber dann noch kein objektiver Beweis ist, das ich richtig liege.

Die Bibel kann man nun unterschiedlich auslegen. Wenn man sich aber auf die Aussagen in der Bibel beruft, sollten meine Schlussfolgerungen dann für andere logisch nachvollziehbar sein, in sich schlüssig sein und auch nicht anderen Aussagen in der Bibel widersprechen - da ich - wenn ich hier schon Gottes Reden erfahre, davon ausgehen muss, das Gott sich in seinen Offenbarungen nicht selbst widerspricht.

du schreibst:


Gott ist vollkommen und darum über alle menschlichen Regungen, über Ort und Zeit erhaben. Gott dieses ewige Sein kann man weder zornig noch traurig machen, noch kann man es aus seinem Leben verbannen.


Trotzdem hat Gott die Zeit geschaffen und durch seinen Sohn in der Zeit auf dieser Erde gelebt. Und Jesus - als wahrer Mensch und wahrer Gott (wer mich sieht sieht den Vater)   hat so wie Gott der Vater selbst auch Gefühle. Jesus weinte, als er das Volk Israel wie eine zerstreute verirrte Herde umherirren sah. Gott freut sich wenn ein Mensch zur Umkehr findet.

Der Mensch ist nach Gottes Bilde  --- mit Gefühlen, Willen, Verstand, Herz und Geist   geschaffen.

Und obwohl Gott über allem steht und auch alles durchdringt in seiner uns (noch nicht) zugänglichen Dimension ist er als Vater, Ansprechpartner, Behüter und Beschützer seinen Kindern ganz nahe und ganz begreifbar.


Er ist dort unter uns Menschen, wo wir in seinem Namen zusammen sind, wo Christen - die Gott - Gottes Geist - haben - zusammenkommen. Gemeinde darstellen.



Du schreibst dann weiter:


Will Gott Gefühle erleben dann beginnt er zu existieren. Die Existenz Gottes ist der Mensch.


Das widerspricht dann meinen Erfahrungen und dem was ich in der Bibel lese. Ich bin bis zu meiner ersten intensiven Begegnung mit Gott vor rund 28 Jahren ein Mensch gewesen, der ohne von Gott zu wissen und ohne Gott erfahren zu haben gelebt hat. Dann habe ich erfahre, das dieser Gott, der das Universum geschaffen hat zu mir eine Beziehung aufnehmen möchte. Aber Gott gab es dann schon noch vor der Existenz des Menschens. Ja noch vor der Existenz des Universums.


Nun gut. So weit erstmal


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