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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: War Jesus am Karfreitag im Paradies?

von Burgen am 15.04.2017 10:31

das Wort Paradies ist ein Lehnwort aus dem Persischen, das einen herrschaftlichen Garten bezeichnet.

'wir sagen ja auch öfter, es ist hier wie im Paradies, so schön, so wunderschön und friedlich...'

In der alten griechischen Übersetzung, der Septuaginter, wird damit der Garten  bezeichnet.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich im frühen Judentum die Vorstellung, dass das Paradies entweder im dritten Himmel
(vergl. 2. Kor 12.4) oder "irgendwo im Osten" gelegen sei.

Man erwartete seine Wiederkehr in der Endzeit (vgl. Offb 2,7; 21,1-22.5).

Es galt als Aufenthaltsort der verstorbenen Frommen in der Zeit zwischen ihrem Tod und der allgemeinen Auferstehung am Ende der Welt.

(Sach- u. Worterklärungen Luther 17)



Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.04.2017 10:32.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: War Jesus am Karfreitag im Paradies?

von Burgen am 15.04.2017 10:20

1. Petrus 3, 18-22

V19 In ihm (im Geist Gottes) ist er auch hingegegangen und hat gepredigt den Geistern im Gefängnis, 
   
20 die einst ungehorsam waren, als Gott in Geduld ausharrte zur Zeit Noahs ...

zum Gefängnis aus den Sach- und Worterklärungen:
Nach jüdischer Überlieferung werden die Engel, die sich nach 1. Mose 6,4 durch den Verkehr mit Menschenfrauen vergangen hatten, zur Strafe im Inneren der Erde gefangen gehalten.

>Diese Gefangenschaft kann in frühjüdischer Literatur als ewig gedacht zu sein, um die Menschen zum Gehorsam zu mahnen.
In 1. Petrus 3,19 wird den gefangenen Geistern die Möglichkeit der Vergebung angekündigt.<
>Das soll die alles überwindende Macht Christi bezeugen.
Nach 1. Petrus 4,6 gilt die Rettungstat Christi auch den Menschen, die vor seinem Erscheinen verstorben sind.<

Also ist Jesus am Karfreitag bei der Arbeit zu finden.



 

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Jesus verstehen

von geli am 15.04.2017 09:26

Pal: Vielleicht wäre der Begriff "Wagnis der Liebe" angebrachter, um eben (im Falle, das der Mensch verloren geht) diese unsagbare Liebe zu enttäuschen!

Ja, so könnte man es auch nennen.
Es ist immer ein Wagnis, wenn man jemandem zugesteht, seine eigenen Entscheidungen zu treffen.

Das kann dann manchmal ganz anders ausgehen, als man es selbst gerne gewollt hätte.

Für mich ist es unbegreiflich, dass Gott dieses Wagnis eingegangen ist - und immer noch eingeht. Denn jeder Mensch, der geboren wird, ist wieder so ein "Wagnis".

Lg, geli

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (38) Ich lasse mich suchen und finden, sagt Gott

von Burgen am 15.04.2017 09:23

Guten Morgen ihr Lieben

heute ist Kar-Samstag. Jesus / Jeshua (Jahwe rettet - das ist Name und Programm) ist unterwegs, den Gottesfürchtigen der 'Unterwelt', dem Totenreich, seine Kraft und Herrlichkeit aufzuschließen. Was muss das für eine Freude auslösen ... ? 
/Die ersten Apostel sind die 'Notare' Gottes - Gottes Wort ist Dokument - die Rettungsbotschaft bringt das Vollmachtswort - ich will dich retten, komm zurück. Pastor Parzany: Röm. 1,1-4, es geht um unser Leben /
***
Ein Funke, kaum zu sehn, entfacht doch helle Flammen, und die im Dunkeln stehn, die ruft der Schein zusammen.
Wo Gottes große Liebe in einem Menschen brennt, da wird die Welt vom Licht erhellt; 
da bleibt nichts, was uns trennt.
(Kurt Frederic Kaiser/ Manfred Siebald)

Losung
Gedenke an den HERRN, deinen Gott; denn er ist's, der dir Kräfte gibt. / 5.Mose 8,18

Als Jesus seine Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er lieb hatte, spricht er zu seiner Mutter:
Frau, siehe, das ist dein Sohn!
Danach spricht er zu dem Jünger: Siehe, das ist deine Mutter!
Und von der Stunde an nahm sie der Jünger zu sich./ Johannes 19, 26-27

1. Petrus 3, 18-22
Lukas 23, 50-56



 

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Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Jesus verstehen

von Pal am 15.04.2017 08:53

Nennmichdu:
Einen Gehorsam, der mir zwar als Christ abverlangt wird, da ich durch den heiligen Geist hier in einer Freiheit und Verantwortung stehe, den ich aber bei Adam vor dem Sündenfall nicht erkennen kann.

Lieber "DU"!
Kannst du eigentlich erkennen, wie du dir mit diesem Satz widersprichst?
Oder möchtest du sagen, du hast eine Eigenverantwort und eine Freiheit, die Adam nicht hatte?
Wie kommst du zu solcher Schlußfolgerung? - Steht von solch einem Unterschied (zwischen dir und Adam) etwas in der Bibel?

nennmichdu:
#1: nur Gott der Vater selbst einen freien Willen haben kann. -
#2: Wir dann hier als Christen nur noch unseren Willen in diesen Willen des Vaters zu legen haben - oder uns diesem verweigern können.

Kannst du eigentlich erkennen, wie du dir auch mit diese Aussagen #1 / #2 widersprichst? -

Du behauptest wir hätten eine eigenverantwortliche Wahl gehorsam zu sein oder uns dem zu verweigern.

Selbstverständlich hat nur GOTT allein einen souveränen Willen, den ER auch ausführt.
Aber wir werden niemals zu unfreiwilliger Liebe gezwungen...

Also muß beides nebeneinander existieren. Freiwillige Liebe und Gottes Einflußnahme. -

Der Streit über dieses Thematik, zwischen Calvinisten und Remonstranten, ist wohl schon so 500Jahre alt... Ich sehe die Wahrheit muß in einem Bereich liegen, der beide Seiten einschließt. Denn beide haben auf ihre Weise recht, bzw Unrecht.
Das tragische ist immer, wenn ich mich für die eine Seite entscheide und dann die andere (die genauso relevant ist) bekämpfe!

Was wenn Beides nebeneinander vorhanden ist, obwohl es sich zu widersprechen scheint?

So ähnlich wie wir uns auch nicht vorstellen können, das es für Gott keine Bindung an Zeit gibt. ER also zeitllos ist und in unbeschreiblichen Dimensionen wirkt....

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Jesus verstehen

von nennmichdu am 15.04.2017 08:04

Hallo Pal,


Wahrheit kann sich durch Meinungsaustausch als solche bestätigt finden, sowie auch Lüge durch Meinungsaustausch, bzw. argumentative Hinterfragung anderer, als solche aufgedeckt werden kann. Wenn ich denn bereit bin, auf die Argumente anderer einzugehen und nicht nur meine Meinung oder die Meinungen einer Mehrheit hochzuhalten. Die Wahrheit als solche, so wie Gott die Welt und den Menschen sieht, kann dann nur durch Gott offenbart werden.

Du hast in deinem vorletzten Beitrag von einem "Wagnis Gottes zur Liebe" gesprochen. Als er Adam schuf, mit einem hier von einigen Schreibern postuliertem freien Willen, sich für oder gegen den Gehorsam Gott gegenüber zu entscheiden. Einen Gehorsam, der mir zwar als Christ abverlangt wird, da ich durch den heiligen Geist hier in einer Freiheit und Verantwortung stehe, den ich aber bei Adam vor dem Sündenfall nicht erkennen kann. So wie ich in meinem vorletzten Beitrag dargelegt habe, das nach dem Prinzip von Ursache und Wirkung nur Gott der Vater selbst einen freien Willen haben kann. Und wir dann nur den Weg gehen können, den Gott uns bereits vorgezeichnet hat.

Wir dann hier als Christen nur noch unseren Willen in diesen Willen des Vaters zu legen haben - oder uns diesem verweigern können. Um dann in den Werken zu wandeln, die Gott zuvor für uns bereitet hat. Als Gefäße, die zur Ehre geschaffen sind.  Oder als Gefäße, die zur Unehre geschaffen sind (am Beispiel des Pharaos von Ägypten, der das Volk Israel nicht ziehen ließ).

Wenn also manche meine, das Gott nur in seiner Allwissenheit diejenigen zum Heil bestimmt hat, von denen er bereits wußte, das sie sich für Gott entscheiden werden, dann werde ich den Aussagen der Schrift über Gottes Souveränität im Handeln mit den Menschen nicht gerecht.

Und wenn ich nur von einem Wagnis (der Liebe) spreche, was Gott mit dem ersten Adam eingegangen ist, dann spreche ich Adam und Eva die Verantwortung zu, das sie vom Baum der Erkenntnis des  Guten und des Bösen gegessen haben - während Gott hier nur "tadelt", sie ihre Schuld dann verbergen - er tadelt nicht, das sie überhaupt vom Baume gegessen haben. Und  damit schmeisse ich dann alle Schlußfolgerungen eines Paulus, der im Römerbrief vom Sinn und der Aufgabe des Gesetzes gesprochen, über Bord. Nämlich nicht Sünde zu verhindern, sondern Sünde erkennbar werden zu lassen.

lg,
Thomas 

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Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Jesus verstehen

von Pal am 15.04.2017 06:52

nennmichdu:
Denn hier geht es nicht um Meinungen, sondern um die Wahrheit.

Aber Wahrheit wird durch Meinungsaustausch gefunden...

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Jesus verstehen - wenn alles an Gottes Willen liegt

von nennmichdu am 14.04.2017 22:43

Vielleicht wäre es Zeit von Bestimmung und dem auserwählt sein zu sprechen. Was sich halt nicht nur von einem Vorherwissen Gottes ableiten lässt. Luthers Abhandlung über die Unfreiheit des Willens lesen, oder über Jeremia 10,23 nachdenken:
" Ich weiß, das des Menschen Weg nicht in seiner Macht steht und das der Mann, der da wandelt, seine Schritte nicht zu lenken vermag."
Bevor man anfängt, biblisch nicht begründbare Meinungen zu posten, noch dazu ohne andere biblisch begründbare "Meinungen" des Irrtums zu überführen.
Denn hier geht es nicht um Meinungen, sondern um die Wahrheit. Und davon kann es nur eine geben, die Gott uns kund lassen möchte.

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Pal

67, Männlich

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Beiträge: 2513

Re: Jesus verstehen

von Pal am 14.04.2017 21:31


Liebe Geli!
Der Begriff "Risiko" hört sich halt sehr nach "Gefahr" an. Aber ebend die besteht mE nicht für den Schöpfer.
Aber ich verstehe, was du meinst!
Vielleicht wäre der Begriff "Wagnis der Liebe" angebrachter, um eben (im Falle, das der Mensch verloren geht) diese unsagbare Liebe zu enttäuschen!

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Jesus verstehen

von geli am 14.04.2017 20:06

Pal: Liebe Geli, kannst du dir vorstellen, das der Allerhöchste Risiken eingeht?

Geht Gott nicht mit jedem Menschen, der geboren wird, das "Risiko" ein, dass derjenige auch verloren gehen könnte? Obwohl Gott ja will und sich wünscht, dass alle Menschen gerettet werden?

Ich denke, dass Gott zwar schon im voraus weiß, wer gerettet werden wird und wer nicht - aber dennoch läßt er Menschen entstehen, die sich frei entscheiden können. Das meine ich mit "Risiko", als er Adam erschuf und ihm seinen freien Willen liess. Da war beides möglich - Sünde oder nicht Sünde, bleiben in Gottes Gemeinschaft oder das Lossagen von der Gemeinschaft.
Wenn Gott dieses "Risiko" nicht gewollt hätte, dann hätte er Roboter erschaffen...

Lg, geli

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