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Cleopatra
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Beiträge: 5494

Re: AT - Eine Frage habe ich noch..

von Cleopatra am 27.02.2017 17:39

Eine sehr schöne Frage ;-D

Stimmt, das liest man so schnell und es fällt kaum auf- Noah hat nicht Ham verflucht, nämlich den, der die Schuld hatte, sondern einen der Kinder.
Wieso er es gemacht hat, kann ich nicht sagen, das sehe ich hier nicht.
Aber ich weiß zum allgemeinen Thema Fluch und Segen, dass der meißtens Generationsübergreifend ist, bzw war.

Ich habe mal einen Stammbaum aufgemalt.
Hier wurde mir ganz viel deutlich.
Deshalb finde ich die Stammbäume sehr spannend.
Denn wenn wir uns nur diese eine Geschichte mit Ham anschauen, dann wird nochmal beeindruckender, wer noch Hams Nachkommen sind:
ZB Nimrod, der erste große Verbrecher in der Geschichte.
Auch die Philister, Hewiter und Amoriter, die später mit Israel Kriege führten, stammen alle von Ham ab.
Bei Babel, der Stadt, die für die Gottesferne bekannt wurde, bin ich mir nicht ganz sicher.

Aber um auf deine Frage zurück zu kommen:
Ich finde gut, dass du so aufmerksam liest.
Mir zeigt es, dass der Sohn Kanaan auf jeden Fall ja schon geboren worden sein soll.
Ob Noah so wütend und enttäuscht war, dass sein eigener Sohn sich über ihn lustig macht und er deshalb eben seinen Sohn verflucht, wäre mir jetzt noch eine Antwort, allerdings ist dies nur eine Vermutung.

Vieleicht weiß ja sonst jemand mehr.

Lg Cleo

PS: Heute und Morgen kommen meine Beiträge nur sehr stark versetzt, weil ich extrem langsames Internet habe.

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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solana

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Beiträge: 4164

Re: Bund der Ehe - Ehebund; heute (noch) aktuell?

von solana am 27.02.2017 14:02

Kowalski schrieb:

An Studien und Statistiken glaube ich nur wenn ich sie selber gefälscht habe.
Man sollte sich nicht dieser "Illusion" hingeben..

Hallo Kowalski
Das sollte man generell nicht - aufgrund von Statistiken eine Erfolgsgarantie ableiten.

Der Vorgang der Eheschliessung an sich ist noch kein Erfolgsrezept. 
Damit eine Ehe zum Erfolg wird, gehört mehr dazu als ein rein äusserlicher Akt zu Beginn ....

Wenn ich bspw an Jesu Ausspruch denke:

Mt 19, 7 Sie sprachen zu ihm: Warum hat dann Mose geboten, ihr einen Scheidebrief zu geben und sich von ihr zu scheiden?
8 Er sprach zu ihnen: Mose hat euch erlaubt, euch zu scheiden von euren Frauen, eures Herzens Härte wegen; von Anfang an aber ist's nicht so gewesen.

Dann geht es hier ja darum, dass wegen der menschlichen "Herzenshärte"  eine Ehe nicht immer so wird, wie sie "von Anfang an" gemeint war.
Deshalb wurde  der Scheidebrief zugelassen, als Hilfe.

Aber ein Scheidebrief  als Hilfsmittel hebt die Hartherzigkeit nicht auf und repariert natürlich auch keine kaputte Ehe, bringt keinen "Erfolg" in die Beziehung, ist eben nur ein "erlaubter Ausweg". Der ein unerträgliches  Miteinander beendet. Aber auch die Chance dessen beendet, was an Segen auf einer Ehe im Sinne Gottes liegen kann.

Wer wirklich in den Genuss dieses Segens kommen will, der ist gut beraten, nicht schon im Vorfeld nach "Hintertürchen" zu suchen, um einer - vielleicht irgendwann einmal - unerträglich gewordenen Ehe entkommen zu können. Oder eben gleich von vorn herein nur eine unverbindliche "Lebensabschnittspartnerschaft" einzugehen.
Es ist nicht die Auflösbarkeit und Unverbindlichkeit der Ehe, die Erfolg garantiert und Segen bringt.
Sondern die Einstellung der Ehepartner, die sich "ohne Herzenshärte" in Liebe und im Vertrauen auf Gott darauf einlassen.
Wenn so eine Einstellung gegeben ist, dann kann aus der Ehe das werden, was von Gott "von Anfang an" damit gemeint hat.

Und darauf hin zielen die Empfehlungen des NT. 
Nicht darauf, in haarspalterischen Definitionen festzulegen, was  "noch erlaubt" ist und was nicht mehr erlaubt ist und wie "zeitgemäss" irgendwelche Regeln sind.
Jeder muss solche Entscheidungen selbst treffen, ohne nach Ausflüchten zu suchen und sich alle Türen offen zu halten versuchen.
Es geht um das "Ja" zum anderen und um das "Ja" zu dem, wie Gott das Miteinander vorgesehen hat.
Entweder will man das uneingeschränkt oder man will nach eigenem Gutdünken unabhängig und "frei" von Fall zu Fall entscheiden können, was für einen "richtig" ist und was jetzt "dran" ist; dh im Klartext: entweder auf de Grundlage von Gottes Weisung oder nach eigenem Gutdünken (und Gott und seine Weisungen nur in so weit mit einbeziehen, wie man es selbst von Fall zu Fall für gut befindet).

Möglich ist natürlich beides. ..... wie bei den meisten Entscheidungen, die wir fällen. In der Art und Weise, wie wir diese Entscheidungen fällen, drücken wir aus, was wir glauben, was uns am meisten am Herzen liegt, was uns wichtig ist für unser Leben. Gerade auch in kleinen, alltäglichen Dingen, die wir oft gar nicht so ernst nehmen  (weil "man" das heutzutage eben anders macht als in biblischen Zeiten .....).
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.02.2017 14:03.

Pavle

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Beiträge: 392

Re: Gedanken zu 1.Mos. 1,27

von Pavle am 27.02.2017 12:57

Wenn Gott ein "Bild" (Gestalt/Körper) hätte, wäre er ja nicht Gott. In dem Fall wäre er selber abhängig vom Raum und würde nicht über ihm stehen. Von daher muss gelten - wenn man an einen allmächtigen Schöpfergott glaubt: Mose hat in 1. Mose 1,27 nicht die physische Gestalt gemeint. 
Ich denke auch nicht, dass damit Gefühle gemeint sind - die haben die Tiere auch.
 
Ich denke es ist unser freie Wille. Tiere sind Instinkt-(Trieb-)gesteuert - wir nicht.

Josua 24,15:
Gefällt es euch aber nicht, dem HERRN zu dienen, so erwählt euch heute, wem ihr dienen wollt: den Göttern, denen eure Väter ... gedient haben, oder den Göttern ..., in deren Land ihr wohnt. Ich aber und mein Haus wollen dem HERRN dienen.

Alle Bibelstellen, soweit nicht anders angegeben, aus NeueLuther-Bibel.

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Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2489

Re: Wie tut ihr das ? "Ergreife das ewige Leben" ... - 1. Timotheus 6, 12

von Merciful am 27.02.2017 12:54

Wir ergreifen das Leben durch den Glauben an Jesus.

Daher schreibt Paulus: Kämpfe den guten Kampf des Glaubens.

Merciful

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (38) Ich lasse mich suchen und finden, sagt Gott

von Burgen am 27.02.2017 11:50


Losung

Des HERRN Wort ist wahrhaftig, und was er zusagt, das hält er gewiss. / Psalm 33,4

Jesus spricht:
Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz und die Propheten aufzulösen;
ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. / Mt 5,17

Lukas 13, 31-35
Lukas 11, 29-36

 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Bund der Ehe - Ehebund; heute (noch) aktuell?

von Burgen am 27.02.2017 11:46

Abraham war ein von Gott gesegneter Mann.

Gott hatte versprochen, dass seine Kinder, die aus Abraham und dem verheißenen Sohn von Sara kommen würden,

soviele wie Sterne am Himmel sein würden.

Abraham und Hagar war nicht die "Verheißungslinie". Daraus entstammt die Ismaellinie,

ebenfalls mit 12 Söhnen bestückt.

Aus der "Verheißungslinie wollte Gott sein geliebtes Volk werden lassen. 

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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5494

Re: Bund der Ehe - Ehebund; heute (noch) aktuell?

von Cleopatra am 27.02.2017 09:46

Ups, da werde ich aber hellhörig...

Cleo schrieb: Wenn sie sich aber nicht enthalten können, so sollen sie heiraten, denn es ist besser, zu heiraten, als vor Verlangen zu brennen.

Kowalski schrieb: Na ja, es sei denn man war schon verheiratet. Denn die Kirche erlaubt nur ein mal zu heiraten..

Also erstens schließt das eine das andere nicht aus.
Von daher gilt ja kein "es sei denn", sondern ein "außerdem"
Außerdem erlaubt nicht die Kirche, nur einmal zu heiraten, auch dies ist bei Jesu Worten zu finden in Matthäus 5.
Dort beschreibt Jesus den Ehebruch und in dem Zusammenhhang sagt er es.

Es ist ja so:
Damals schon haben die MEnschen Gesetze gemacht. Gott hat diese nicht gemacht. Aber das die Menschen manchmal eben anders handelten als von Gott angeordnet, bedeutet nicht dass er es gut heißt.

Wie eben bei dem Bild der Scheidung. Es gab nur einen Grund, weshalb die Scheidung ok war- nämlich bei Ehebruch. Und dann gab es den Scheidungsbrief, der hier sogar noch für die Frau im sopzialen Status ein Schutz war.

Auch die mehreren Frauen:
Ich denke da an Abrahem, an Salomo, auch Jacob. Sie hatten mehrere Frauen.
Aber wo war es von Gott so angeordnet?
Im Gegenteil- wir können ja sehen, welche Probleme es deshalb oft unter den Frauen gab.

Zu Abraham und Sarah möchte ich noch eine kleine Erklärung einfügen:
Abraham kam ja ursprünglich aus einem sehr heidnischen Hintergrund.
Dort wuchs er auf und kannte die Traditionen.
Unter anderem gald, wenn eine Frau kein Kind bekommt, dann durfte diese Frau ihre Magd nehmen und (ich will es nicht zu sehr ausschmücken) unter bestimmten Regelungen beide miteinander schlafen lassen.
Wenn dann diese Magd schwanger wurde, dann gald das Kind aber nicht der Magd, sondern der Ehefrau.
Aus diesem Grund hatte Sarah ihre Magd dem Abraham angeboten und er willigte ein, eben, weil dies für beide ein ganz normales "Gesetz" war.

Dass aber auch hier Gott nicht einverstanden war, zeigt seine Reaktion: Hagars Kind Ismael wird nicht als der angekündigte Sohn Abrahams anerkannt.

Lg Cleo

 

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MarcusO
Gelöschter Benutzer

Gedanken zu 1.Mos. 1,27

von MarcusO am 27.02.2017 09:39

Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.

Hallo zusammen, dieser Vers ist ja eigentlich bekannt und trozdem regt er immer wieder zum denken an 
Mich würden vor allem mal eure Gedanken dazu interresieren. Seht ihr in diesem Vers eher die "inneren Werte" oder mehr das Aussehen? Oder was ganz anderes? Man "Theologiesiert ja viel darüber ... ich persönlich sehe das so:
Gott denkt und fühlt. Das wird uns ja nur deutlich genung in der Bibel überliefert. Er empfindet Zorn (heiliger Zorn oder wie auch immer), Liebe und Traurigkeit. So auch wir. Ein Beispiel wäre für mich etwa die Kindesliebe. So wie wir Väter unsere Kinder lieben liebt Gott auch uns (natürlich viel stärker). Ich vermute unser Denken und Fühlen ähnelt dem Gottes nur das unser mit Sünde vermischt ist (kann man das so sagen?). Das einzige was nicht passen würde sind die Zustände im Garten Eden. Haben Adam und Eva Trauer und Zorn verspürt? Also irgentwie spannend.
Also wie schon gesagt, mich würden eure Gedanken dazu sehr interresieren 

LG 

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Merciful

55, Männlich

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Beiträge: 2489

Re: Raum der Stille und des Gebets

von Merciful am 27.02.2017 08:14

Lobet den Herrn, alle Völker, preist ihn, alle Nationen!
Denn mächtig waltet über uns seine Huld, die Treue des Herrn währt in Ewigkeit.
Halleluja!

(Psalm 117; Einheitsübersetzung)

Lobet den HERRN, alle Heiden! Preiset ihn, alle Völker!
Denn seine Gnade und Wahrheit waltet über uns in Ewigkeit.
Halleluja!

(Psalm 117; Lutherbibel 2017)

Merciful

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.02.2017 08:15.

Beroeer

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Beiträge: 270

Re: Jesus verstehen

von Beroeer am 27.02.2017 07:05

Johannes 1:1,2
1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott,
und Gott war das Wort. 2 Dasselbe war im Anfang bei Gott.

 

Da entstehen Fragen - z.B.:
1. Wie kann jemand, der bei jemandem war derjenige selbst sein?

2. Heißt es über DEN Gott nicht, er sei ewig = ohne Ende und Anfang?
Psalm 90:2
Ehe denn die Berge wurden und die Erde und die Welt geschaffen wurden,
bist du, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Also, DER Gott hat keinen Anfang.
Wenn das Wort der Ewige - DER Gott ohne Anfang wäre,
hätte es dann nicht einfach heißen müssen: Das Wort war bei Gott?
Warum der Verweis auf den Anfang?


Wie übersetzen denn andere Joh. 1:1?
„Das Wort war selbst göttlichen Wesens" (Stage)

„Und Gott (= göttlichen Wesens) war das Wort" (Menge - auch online)

„Und ein Gott war der Logos" (Jürgen Becker, Das Evangelium nach Johannes,
Ökumenischer Taschenbuchkommentar zum Neuen Testament, Band 4/1)

„Ein Gott (oder: Gott von Art) war das Wort"„ (NTD, Das Evangelium nach Johannes,
übersetzt und erklärt von Siegfried Schulz).

„Und Gott von Art war das Wort. Das „Wort (das Jesus Christus wurde)" Ludwig Thimme

„Göttliches Wesen hatte das Wort." Das Neue Testament, L. Albrecht

„Und ein Gott war der Logos." Evangelium nach Johannes von Jürgen Becker

„Und göttlicher Art war der Logos". Theologischer Handkommentar zum Neuen Testament
(J. Schneider, Das Evangelium nach Johannes, Sonderband 1978)

John L. McKenzie,: „Johannes 1:1 müsste genau genommen lauten:
‚Das Wort war bei dem Gott [= dem Vater], und das Wort war ein göttliches Wesen"
(SJ, Dictionary of the Bible; veröffentlicht mit Nihil obstat und Imprimatur)
(New York, 1965, S. 317).

Letztere Quelle hat ja ein ganz besonderes Gewicht:
Sie wurde von jemandem verfasst, dessen Amtskirche
die Wesensgleichheit von Gott und Jesus lehrt:
John L. McKenzie ist ja kein "Hinterhof Theologe"
Es handelt sich um einen Jesuiten, ein kath. Professor
mit höchster Reputation, dessen weithin anerkanntes Lehrwerk
mit Nihil obstat und Imprimatur veröffentlicht wurde.

Aus welchem Grund bevorzugen er und andere o.g. Wiedergabe?

Jene verweisen auf folgenden Sachverhalt, was den gr. Urtext anbelangt:
„Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott (ton theón),
und das Wort war Gott (theós).
Vor dem ersten Gott steht ton, eine deklinierte Form des Artikels
Hier ist zweifelsfrei DER Gott gemeint.
Dem zweiten theos geht kein bestimmter Artikel voraus.
Und genau das macht einen großen Unterschied aus.

Der fehlende Artikel vor dem zweiten theos macht
aus dem Begriff eine Eigenschaft. Es zeigt, dass der Logos
die Natur des theos hat., dass er göttlich ist, aber nicht DER Gott

LG
Beroeer

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