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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (38) Ich lasse mich suchen und finden, sagt Gott

von Burgen am 11.04.2017 07:56

"Ich folge nicht einem Buch, sondern ich folge einer Person". (Zitat: Club 700/Islam)

Im Iran / Persien / findet gerade eine Welle statt. In HH gibt es eine lebendige Gemeinde.

Losung

Ich will gedenken an meinen Bund, den ich mit dir geschlossen habe zur Zeit deiner Jugend,
und will mit dir einen ewigen Bund aufrichten. / Hesekiel 16,60

Euch und euren Kindern gilt diese Verheißung und allen, die fern sind,
so viele der Herr, unser Gott, herzurufen wird. / Apostelgeschichte 2,39

Hiob 38, 1-11
Lukas 23, 1-12




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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

  Urgestein

Forenleitung

Beiträge: 5552

Re: Frauen in der Gemeinde

von Cleopatra am 11.04.2017 07:53

Ich habe gestern Nachmittag während dem Spaziergang einen Teil von erste Korinther vorlesen lassen.
Dabei ist mir etwas aufgefallen.

In erste Korinther 12 geht es ja mehr um das Thema Kopfbedeckung von Mann und Frau.
Aber dort kommt auch etwas ganz interessantes vor:

Eine Frau, die betet und eine Frau die weissagt.

Hier kam mir sofort die Frage auf: Was ist der Unterschied zwischen Lehren (was die Frau ja nicht soll) und weissagen (wo es eben die Bestimmung der Kopfbedeckung gibt)?

Weiß hier jemand etwas hilfreiches?

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Jesus verstehen

von geli am 10.04.2017 21:05

Ja, das seh ich auch wie Beröer: Die Ursache der Sünde bei Adam war nicht das "Fleisch", sondern der eigenmächtige Gebrauch des eigenen Willens.
Das "Fleisch" war erst nach dem Sündenfall "verdorben".

Vor dem Sündenfall heißt es: "...nach dem Bilde Gottes geschaffen" - und "Sehr gut".

Erst nach dem Sündenfall gilt: "...zeugte einen Sohn, ihm gleich und nach seinem Bilde, und nannte ihn Seth". 1. Mose 5,3

Lg, geli

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Mathäus 8,5-10 und Mathäus 15,21,27

von Burgen am 10.04.2017 20:26

Hallo nennmichdu und alle

es ist wohl einfach so, dass jeder Mensch seinen eigenen Zugang zum Text finden wird.
Und so wie im anderen Beitrag hilft es mir.

gerade habe ich mir die jeweils erste angegebene Stelle durchgelesen.
Ohne die Parallelstellen zu betrachten. 
Und damit wird eigentlich deutlich, dass Jesus den Glauben "belohnt".
Der Glaube an Jesus ist ihm so wichtig, dass er über alles was sich ihm in den Weg stellen will, hinweggeht.

An anderer Stelle sind es die "schreienden" Kinder, die von seinen Jüngern verjagd werden sollen.
Hier ist es die "schreiende"  Frau, die stört.

Und immer handelt Jesus so, dass er Glauben belohnt. Er lebt aus dem Geist heraus, geistlich.
Er selbst überschreitet so die ursprünglichen Grenzen seines Auftrags.
Das Drama drumherum endet mit einer Heilung.

Gruss
Burgen


 

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Kowalski

53, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 126

Re: Evolutionstheorie und 1. Buch Mose - Ein Widerspruch?

von Kowalski am 10.04.2017 18:59

Wo in diesem Aphorismus ist denn bitte zu lesen, dass vergangene Taten, ob gut oder böse, obsolet oder passè werden würden, nur weil ein neuer Tag anbricht? Also ich kann das dort beim besten Willen nicht lesen.
Also ich hab das so direkt so verstanden..  Dann sollte Herr Eckert sich vielleicht klarer ausdrücken wenn er es nicht so meint..

Wenn es heißt, dass Gott den Menschen nimmt und empfängt wie er ihn findet, dann bedeutet das lediglich, dass man so wie man ist, jederzeit zu Gott kommen kann und Gott den Menschen nicht aus Gründen, die in seiner Vergangenheit liegen, ablehnt.
ok, wenn es nur darum geht, ob man generell von Gott angehört wird, abgesehen von der eigenen Vergangenheit, dann macht der Satz sinn. Jedoch stellt sich dann die Frage, warum der Eckert das überhaupt aufgeschrieben hat. Denn jeder Richter hört einen Verbracher an bevor er ihn verurteilt. Urteil ohne Anhörung wäre ansich auch schon kriminell. Wollte Eckert uns sagen, dass Gott nicht kriminell ist?? Er hätte dazu (ich meine speziell diese Aussage von ihm) vielleicht generell schweigen sollen, anstatt die Welt zu verwirren.

Das lässt eigentlich nur den Schluss zu, dass man gegenüber dem Autor völlig voreingenommen, ja gar vorurteilsbeladen ist und ihn deshalb nicht mehr neutral lesen und verstehen kann/mag. Schade, wirklich schade finde ich das!
Musst du nicht schade finden, denn du irrst dich. Ich hab nichts gegen Eckert, im Gegenteil, ich habe eine hohe Meinung von Ihm. Also bitte keine falschen Schlüsse ziehen.



Antworten Zuletzt bearbeitet am 10.04.2017 19:01.

nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Re: Evolutionstheorie und 1. Buch Mose - Ein Widerspruch?

von nennmichdu am 10.04.2017 16:02

Hallo Daniel,

danke für deine ausführliche Antwort, auf die ich gerne eingehen möchte.

Worüber wir uns einig sein könnten, ist die Tatsache, das der Bibeltext, der von Menschen geschrieben wurde, die vom heiligen Geist, also von Gott selbst, inspiriert waren und das wir die Schrift nur auslegen und verstehen können, wenn Gott uns dies durch seinen heiligen Geist aufschliesst.

Vieles können wir anfangs noch nicht fassen, manches erschließt sich uns später gänzlich neu oder noch tiefer und manches werden wir vielleicht nie vollständig in seinem vollstem Umfang ermessen können. Doch Jesus hat seinen Jüngern verheißen, das der heilige Geist sie in die ganze Wahrheit leiten wird. Seine - die - Wahrheit, die nicht für den einen Menschen zu diesem Gottes- und Bibel- Verständnis führt und für einen anderen Menschen zu einem gänzlich anderem Gottesverständnis über das, was er tut und getan hat und tuen wird.

Wenn wir den Johannes Prolog nehmen - am Anfang war das Wort - Logos- , dann steht diese Beschreibung von Gottes schöpferischem Handeln nicht mit den Ereignissen in der Schöpfungsgeschichte in 1. Mose im Widerspruch. Beide Berichte decken und ergänzen sich in ihren Aussagen in dem, was sie zur Entstehung des Universums dem Leser mitteilen wollen.

Das wir dann in unserem Denken geprägt sind von Geistigen/Geistlichen Vorbildern ändert nichts an der Tatsache, das wir immer dann, und auch nur dann, Gottes reden hören, wenn wir zu seinen Schafen gehören, bzw. Gott uns zu seinen Schafen machen möchte, in dem er uns zur Buße leitet, aus der Welt herausruft.

Das Gott uns dann immer im Hier und Jetzt begegnet, ist zwar wahr. Er sieht aber auch wo wir herkommen und wohin wir gehen. Dadurch bleiben wir in seiner Spur und gleichen nicht jenen, die nur aus dem Geist geboren sind und nicht aus Wasser ( Vergebung der Schuld empfangen haben) und Geist (den heiligen Geist empfangen haben).
Denn von denen heißt es:
Joh. 3,8 Der Wind (geistige Strömungen und Geister die nicht von Gott sind) weht, wo er will, und du hörst sein Sausen; aber du weißt nicht, woher er kommt, noch wohin er fährt. Also ist ein jeder der aus dem Geist geboren ist.

LG,
Thomas

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Hyperion

51, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 228

Re: Evolutionstheorie und 1. Buch Mose - Ein Widerspruch?

von Hyperion am 10.04.2017 15:17

Kowalski schrieb:" So ein Unsinn. Was du gewesen bist spielt natürlich auch eine Rolle. Deine vergangenen Taten, ob gut oder böse, werden nicht hinfällig, obsolet und passé, nur weil ein neuer Tag anbricht."

Wo in diesem Aphorismus ist denn bitte zu lesen, dass vergangene Taten, ob gut oder böse, obsolet oder passè werden würden, nur weil ein neuer Tag anbricht? Also ich kann das dort beim besten Willen nicht lesen.

Wenn es heißt, dass Gott den Menschen nimmt und empfängt wie er ihn findet, dann bedeutet das lediglich, dass man so wie man ist, jederzeit zu Gott kommen kann und Gott den Menschen nicht aus Gründen, die in seiner Vergangenheit liegen, ablehnt.

Der Aphorismus ist Teil eines Traktats von Eckhart, in dem er unter anderem darauf aufmerksam machen möchte, dass Gott jederzeit dazu bereit ist, dem reuigen Sünder zu vergeben und Gottes Vergebung uneingeschränkt gilt, also tatsächlich alle Sünden vergeben werden, wenn man gegenwärtig darum bittet.

Aber mir ist durch deinen Kommentar jetzt bewusst geworden, dass ich in Zukunft besser keine Eckhart-Zitate mehr in meine Posts integrieren sollte, weil dies, aus mir allerdings völlig unverständlichen Gründen heraus, nur zu Missverständnissen führt. Ich würde jedoch wirklich gerne nachvollziehen können, wie man in solch einem Umfang etwas in einen Text hinein lesen kann, was dort gar nicht geschrieben steht? Das lässt eigentlich nur den Schluss zu, dass man gegenüber dem Autor völlig voreingenommen, ja gar vorurteilsbeladen ist und ihn deshalb nicht mehr neutral lesen und verstehen kann/mag. Schade, wirklich schade finde ich das!

Daniel

Immer ist die wichtigste Stunde die gegenwärtige; immer ist der wichtigste Mensch der, der dir gerade gegenübersteht; immer ist die wichtigste Tat die Liebe.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 10.04.2017 15:33.

Kowalski

53, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 126

Re: Evolutionstheorie und 1. Buch Mose - Ein Widerspruch?

von Kowalski am 10.04.2017 13:23

Gott ist ein Gott der Gegenwart. Wie er dich findet, so nimmt und empfängt er dich, nicht als das, was du gewesen, sondern als das, was du jetzt bist. (Meister Eckhart)

So ein Unsinn.
Was du gewesen bist spielt natürlich auch eine Rolle. Deine vergangenen Taten, ob gut oder böse, werden nicht hinfällig, obsolet und passé, nur weil ein neuer Tag anbricht.

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nennmichdu
Gelöschter Benutzer

Von einer Tochter Kanaans und einem den Juden wohlgesinntem Römischen Hauptmann

von nennmichdu am 10.04.2017 11:29

Hallo MarkusO,

Die Kanaatiter waren die Nachkommen von Ham, einem Sohn Noahs, der die Blöße seines Vaters nicht zudeckte und folglich in seinen Nachkommen, den Nachkommen seines Sohnes Kanaan, Knecht der Knechte sein sollte.

Die besagte Tochter Kanaans - griechischer, heidnischer Herkunft ( Syro-Phönizierin von Geburt) verwies nun darauf, als Jesus verlauten ließ, das er nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israels gekommen sei, was ihre Abstammungslinie dann nicht mit einschloss, dass auch die Hunde - sprich ein Tier was dem Menschen dient, sich vom dem sättigen tut, was an "Segen" des Herrn kommt und für ihn übrig bleibt. Damit drückt diese Frau großen Glauben aus an das, was der Herr Jesus, der Messias, für Sie tun kann, auch wenn sie sich nicht selbst in der Abstammungslinie von Abraham sieht.

Jesus hebt also in beiden Geschichten, vom Glauben des Hauptmannes und vom Glauben dieser Frau, die Bedeutung des Glaubens - und nicht der Herkunft - hervor und zeigt damit auf, dass zu den verlorenen Schafen Israels derjenige gehört, der ein Kind der Verheißung ist.

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Beroeer

68, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 270

Re: Jesus verstehen

von Beroeer am 10.04.2017 11:25

Hallo Thomas,

von nennmichdu am 10.04.2017 07:56
 Der erste (alte)Adam (in Eden) zeichnete sich dadurch aus, das er die Gebote Gottes nicht erlüllen/halten konnte. Weil das "Fleisch " nicht in der Lage ist Gottes Willen zu tun/ zu vollbringen. Von daher hatten Adam und Eva in Eden nicht die Möglichkeit/Freiheit, der Versuchung vom Baum der Erkenntnis zu essen, zu widerstehen.


Ich zitiere mich hierzu mal selbst
Aber lebte denn Adam (bevor er sündigte) nicht sündenlos?
Hätte auch er dies nicht schaffen können - einem ausdrücklichen Verbot Gottes Folge zu leisten -
hätte Gott dann nicht Unmögliches, der Wesensart Adams (so wie ER ihn geschaffen hatte)
widersprechendes, gefordert?

 

von nennmichdu
 Dies ist erst im neuen Adam, in Christus, möglich. So wie Christus als Mensch ( Jesus - von einer Frau geboren) ins Fleisch gekommen ist - im "Gewand " des alten Adams, jedoch Dank seiner göttlichen Christus Natur ohne Sünde/Schuld blieb, wodurch nun wir Christen auch die Möglichkeit und Freiheit erst erhalten, die Werke des Fleisches nicht mehr zu tun, nicht mehr tun zu müssen.

 

von Beroeer
Interessant ist noch was Paulus in Römer 5:14 über manchen (sündigen) Nachkommen Adams schrieb
Römer 5:14 14 Dennoch herrschte der Tod von Adam bis Mose auch über die,
die nicht gesündigt hatten durch die gleiche Übertretung wie Adam,
welcher ist ein Bild dessen, der kommen sollte.

Sogar mancher der unvollkommenen Nachkommen Adams sündigte nicht in der gleichen Weise wie Adam,
der sich willentlich, wider besseres Wissen, über eine Anordnung Gottes hinweggesetzt hatte.
Folglich liegt es am Missbrauch des Freien Willens und nicht einem,
dem, vollkommenen Fleisch (wie es Adam zu Beginn war) innewohnenden
Unvermögen, die Gebote Gottes zu halten.

Beim gefallenen, unvollkommenen Fleisch sieht das dann wieder anders aus.

 


Beste Grüße
Beroeeer

Antworten
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