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Re: Adventskalender 2016
von Andreas am 16.12.2016 01:46Stille
Das Einzigartige in unserem Glauben ist, dass wir eine persönliche Beziehung zu Gott haben. So dürfen wir Seine Nähe erfahren. Deshalb sollten wir diese Beziehung aufbauen, bewahren und vertiefen. Die Stille ist dabei eine wertvolle Hilfe.
Ich will auf den Weg der Bewährten achten.
Wann kommst Du zu mir?
Ich lebe in der Stille meines Hauses mit lauterem Herzen. (Ps 101:2)
Ein wunderbares drei Punkte Programm für den Weg zu einer Gottesbeziehung.
1) Auf den rechten Weg achten.
2) Gott einladen.
3) Dazu muss ich ganz bei mir sein. Das ist nur in der Stille möglich.
- Wer sind diese Bewährten?
- Schreie ich auch aus ganzen Herzen: Wann kommst Du zu mir?
- Ist diese Sehnsucht in mir noch wach?
- Finde ich immer wieder zu mir? In meine Tiefe? Dort wo Gott in mir wohnt?
-
Denn so spricht der Herr, der Heilige Israels:
Nur in Umkehr und Ruhe liegt eure Rettung,
nur Stille und Vertrauen verleihen euch Kraft.
Doch ihr habt nicht gewollt. (Jes 30:15)
1) Der Herr ist unser Heil.
2) Zur Umkehr (zur Neuorientierung auf Gott hin) braucht es Ruhe. Nur so können wir gerettet werden.
3) Die Kraft dazu schenken uns die Stille aus der wir heraus vertrauen können.
4) Die Stille gibt uns die Möglichkeit uns für oder gegen Gott zu entscheiden.
- Erwarte ich von Herrn mein Heil?
- Oder meine ich mich selbst heiligen zu können?
- Gönne ich mir die Ruhe zur Umkehr?
- Wohin will ich umkehren?
- Bin ich so tief in mir, dass ich aus ganzem Herzen auf Gott vertrauen kann?
- Habe ich mich klar für Gott entschieden oder schiebe ich es vor mir her?
- -
Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht bloßstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen. (Mt 1:19)
1) Nicht Lärm machen um das Böse, das man zu sehen meint.
- Verdächtige ich andere Menschen sehr schnell?
- Wie gehe ich mit Menschen um, die mich verletzt haben?
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Als das Lamm das siebte Siegel öffnete, trat im Himmel Stille ein, etwa eine halbe Stunde lang. (Off 8:1)
Versetzt euch mal in diese Situation.
1) Erhabenes können wir nur in Stille wirklich wahr nehmen.
- Bin ich noch aufnahmefähig für Erhabenes?
- Hab ich noch einen Blick für das Besondere?
- Oder ist schon alles zum Alltag geworden?
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Mose und die levitischen Priester sagten zu ganz Israel:
Sei still, und höre, Israel: Heute, an diesem Tag, bist Du das Volk des Herrn, deines Gottes, geworden. (Dtn 27:9)
1) Nur in der Stille können wir hören und verstehen. Die wahre Bedeutung dieser Worte erfassen.
- Gönne ich mir noch Zeiten der Stille, um zuzuhören und Gott zu verstehen?
- Werde ich dabei so ruhig, dass ich die Dinge nicht nur mit dem Verstand verstehen kann?
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Dort kamen die Prophetenjünger, die in Bet-El waren, zu Elischa heraus und sagten zu ihm: Weißt Du, dass der Herr heute deinen Meister über dein Haupt hinweg aufnehmen wird?
Er antwortete: Auch ich weiß es. Seid still! (Kön2 2:3)
1) Manchmal ist jedes Wort zu viel.
2) Manchem wird man nur im Schweigen gerecht.
- Weiß ich wann es Zeit zum Schweigen ist?
- Kann ich im Schweigen die wahre Tiefe der Dinge erkennen?
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Auch die Leviten beruhigten das ganze Volk und sagten: Seid still, denn dieser Tag ist heilig.
Macht euch keine Sorgen! (Neh 8:11)
1) Heiligkeit (Gott) kann nur in Stille wahrgenommen werden.
2) Stille hilft sich keine falschen Sorgen zu machen.
- Kann ich noch Gottes Heiligkeit, die mich umgibt, wahrnehmen?
- Verhilft mir die innere Ruhe zur Gelassenheit?
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Schweig still, damit ich dich Weisheit lehre. (Job 33:33)
1) Schweigen, um zu hören und zu lernen.
- Bin ich so ruhig, dass ich wirklich zuhören kann und aus dem Gehörten lernen?
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Hör dir dies an, Ijob! Steh still, um die Wunder Gottes zu betrachten. (Job 37:14)
1) Still werden um zu betrachten, um Gott zu erkennen.
- Nehme ich mir Zeit für die Stille, um in Ruhe Gott zu betrachten und zu erkennen?
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Sei still vor dem Herrn und harre auf Ihn! Erhitze dich nicht über den Mann, dem alles gelingt. (Ps 37:7)
1) Stille rückt alles wieder auf den rechten Platz - lässt uns wieder klar sehen.
- Kann ich mich auf mich zurückziehen und ruhig werden, damit die Dinge wieder ihren wahren Stellenwert bekommen?
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Ich ließ meine Seele ruhig werden und still; wie ein kleines Kind bei der Mutter ist meine Seele still in mir. (Ps 131:2)
1) Nähe und angenommen Sein kann man nur in der Stille wahrnehmen.
- Kann ich die Liebe des Vaters wirklich wahrnehmen?
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Und sie antworteten dem Engel des Herrn, der zwischen den Myrtenbäumen stand:
Wir haben die Erde durchzogen - die ganze Erde ruht und liegt still. (Sach 1:11)
Wie fühlt sich das an?
1) Stille schenkt Frieden.
- Finde ich in der Stille Frieden und Gelassenheit?
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Da stand er auf, drohte dem Wind und sagte zu dem See: Schweig, sei still! Und der Wind legte sich, und es trat völlige Stille ein. (Mk 4:39)
1) Vor Jesus ist sogar die Natur still.
- Bin ich in Harmonie mit meiner Umwelt, meinem Mitmenschen und mit Gott?
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Vom Licht zum Frieden
von Andreas am 16.12.2016 01:3416) Nähe
Durch das Gewissen spricht Gott zu mir. Aber ich brauche nicht nur Sein Wort, sondern auch Seine Nähe.
Wenn ich mit aufrichtigem Herzen rufe, dann ist der Herr mir nahe:
Ps 145,18 Der Herr ist allen, die ihn anrufen, nahe, allen, die zu ihm aufrichtig rufen.
- Sehne ich mich wirklich nach Seiner Nähe?
- Oder habe ich vor Seiner Nähe Angst?
- Ist Liebe in mir, die diese Angst vertreiben könnte?
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Seine Nähe richtet mich auf:
Ps 34,19 Nahe ist der Herr den zerbrochenen Herzen, er hilft denen auf, die zerknirscht sind.
- Schenkt mir Seine Nähe neue Kraft?
- Schenkt mir Seine Nähe neue Hoffnung und Zuversicht?
- Fühle ich mich bei Ihm sicher und geborgen?
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Seine Nähe schenkt mir Freude:
Ps 73,28 Ich aber – Gott nahe zu sein ist mein Glück. Ich setze auf Gott, den Herrn, mein Vertrauen. Ich will all deine Taten verkünden.
- Bin ich in Seiner Nähe wirklich glücklich?
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Seine Nähe drängt mich Ihm ähnlich zu werden; die Menschen verständnisvoll anzunehmen:
Phil 4,5 Eure Güte werde allen Menschen bekannt. Der Herr ist nahe.
- Was hat Seine Nähe bisher schon in mir bewirkt oder verändert?
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Re: Für jemanden der heimgegangen ist...
von Lichterengel76 am 15.12.2016 21:28Vielen lieben Dank an alle, die mit mir gebetet haben. Vorhin habe ich erfahren, dass der Pfarrer der Gemeinde sich die Zeit nehmen und die Beisetzung vornehmen wird.
Mir ist eine große Lasten genommen und nachdem ich heute auch mit den Kindern telefonieren konnte verstehe ich vieles und kann auch Entscheidungen nachvollziehen die uns verletzt und gekränkt haben. Wir haben sehr lange gesprochen und ich Danke dafür, dass ich so viel Halt und Kraft im Gebet bekommen habe.
Wir werden das letzte Geleit nun als Familie geben können, auch wenn wir im Glauben leider nicht vereint sind. Es werden auch Freunde und Mitglieder der Gemeinde mitkommen.
Viele Grüße und eine gesegnete Weihnachtszeit schon mal vorab, ein nun wieder hellerer Lichterengel
Sonnentau
Gelöschter Benutzer
Re: Die Jahreslosung zum Ausmalen
von Sonnentau am 15.12.2016 17:49Vielen Dank für den link! Ich habe es mir ausgedruckt und beginne heute abend mit Ausmalen! 
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (36) Gottes Liebe zu uns beweist sich darin, dass ... / Römer 5, 6 ff.
von Burgen am 15.12.2016 11:29aus der Losung lasen wir Jesaja 38, 19:
"der Vater macht den Kindern deine Treue kund"
Beim Schreiben fragte ich mich, wer sagt soetwas? Wer ist der Vater und was ist gemeint mit;
deine Treue ..., wessen Treue?
Ein Blick hinter die Kulissen
in den ganzen Schrifttext erhellt die Fragen ...
Kap 37 zeigt auf, dass es damals wie heute in denselben Gebieten Kriegsgebiete sind. Das ist doch interessant.
Gerade nämlich war von einem ehemaligen Auslandsreporter u.a.von den heutigen christlichen verfolgten Christen in Ninive zu hören. Er schrieb gerade das Buch: Mit Feuer und Schwert.
Also: zu der Zeit war Hiskia König und Jesaja Prophet.
Hiskia erhällt schlimme Nachricht und zerreisst sein Gewand.
Jesaja lässt ihm sagen:
So spricht der HERR: Fürchte dich nicht vor den Worten, die du gehört hast ...!
Als Hiskia die Botschaft erhält, breitet er sie vor Gott aus im Gebet. Kap 37, 14 - ff
V21 antwortet Gott durch Jesaja auf das Gebet Hiskias
V30 Und das sei dir ein Zeichen, Hiskia....die Erretteten vom Hause Juda werden von Neuem Wurzeln schlagen ...
V33 der König von Assyrien soll nicht in diese Stadt kommen ...V35 Denn ich will diese Stadt beschirmen, dass ich sie errette
Kap 38
zu der Zeit wurde Hiskia todkrank und erhält durch Jesaja den Auftrag, sein Haus zu bestellen, weil er sterben würde.
Und nun folgt eine wunderbare Reaktion des Hiskia.
Er wandte sein An-Gesicht zur Wand, ging in sich, und betete. Gott hörte und erhörte sein Gebet und schenkt ihm noch 15 Jahre Lebenszeit.
Der Losungsvers entstamm nun dem Lied, das Hiskia zu Gott gebetet hatte. V 9-20 Der HERR hat mir geholfen, darum wollen wir singen und spielen, solange wir leben, im Hause des HERRN !
Leider war dann der Rest seines Lebens nicht so rühmlich. Nachzulesen Kap 39, 1-2 und ff - 9
Ein Lehrstück der besonderen Art.
Gott helfe uns!
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (36) Gottes Liebe zu uns beweist sich darin, dass ... / Römer 5, 6 ff.
von Burgen am 15.12.2016 10:57Losung: Jesaja 38, 19 Matthäus 13, 52
Der Vater macht den Kindern deine Treue kund.
Jeder Schriftgelehrte, der ein Jünger des Himmelreichs geworden iat, gleicht einem Hausvater,
der aus seinem Schatz Neues und Altes hervorholt.
*******
Der treue Gott schenke dir Raum und Offenheit, damit du in dem reichen Schatz seiner Geschichte mit uns
wohltuend Vertrautes wiederfinden und überraschend Neues entdecken kannst.
Er gebe dir Aufmerksamkeit und Fantasie, damit du spürst, wann es gut ist, davon etwas weiterzugeben.
(aus der Redaktion)
***
Matthäus 11, (7-10) 11-15 Jesaja 66, 1-4
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (36) Gottes Liebe zu uns beweist sich darin, dass ... / Römer 5, 6 ff.
von Burgen am 14.12.2016 23:48Hallo ihr Lieben,
vor 13 Jahren war meine Mutter gestorben.
Aufgrund der Bitte um Gebet im Nebenthread von Lichterengel wurde ich daran erinnert. Das heißt nicht, dass ich nicht oft noch heute an sie denke, weil meine Mutter mir fehlt. Auch wenn mir nicht immer alles gefiel, war sie doch meine Mutter. Oft half sie mir in meinem vergangenen Leben.
Und gerade jetzt, zur Weihnachtszeit denke ich daran, was sie alles für uns getan hat.
Mutter ist Mutter, und ich bin dankbar, dass ich sie hatte.
Und in diesem Zusammenhang denke ich an die Weihnachtszeit.
Ein wunderschöner Tannenbaum. Ein festlich gedeckter Tisch. Ein gutes Essen und eingebettet in Musik und Gesang.
Die ganzen Jahre hatte ich zuletzt keinen Sinn dafür, obwohl, in der Stadtkirche erlebte ich auch einen guten Heiligen Abend mit Freundinnen vor ein paar Jahren. Anschließend verbrachten wir den restlichen Abend zusammen mit der kath. Diakonie. Das war wirklich sehr schön.
Aber jetzt denke ich ans Abendessen.
Wie erlebt ihr den Abend?
Was wird es zu verspeisen geben?
Letztes Jahr gab es Schnee. Diesjahr ist viel zu warm und regnerisch.
Ich werde zu Hause sein, ohne Tannenbaum oder so. Vielleicht im nächsten Jahr.
Aber ich weiß, dass ich die Weihnachtszeit genießen werde. Auch wenn explizit nichts davon in der Schrift zu lesen ist.
Ich kann wirklich von ganzem Herzen dafür dankbar sein, dass wir Gott danken, dass er Jesus, den Christus wie einen ganz normalen Menschen zur Welt gebracht hat.
Unsere Kultur der westlich geprägten Welt feiert den Tag der Geburt ihrer Kinder.
Und wir dürfen in die Freude und Dankbarkeit darüber einstimmen, auch wenn die Schrift uns den malträtierten und getöteten Jesus zeitgleich vor Herzen stellt.
Das Kind Jesus, verfolgt, mit seinen Eltern auf der Flucht, den aufgeweckten pupertären 12 jährigen Jungen in der Synagoge im ernsthaften Gespräch mit gelehrten Männern und als junger Mann im besten Alter ..., na ihr wisst selbst, was alles geschah.
Und vorhin fragte ich mich, ob ich weiß, dass Gott mich liebt?
Ist es so, oder weiß ich es nur, weil jeder es so sagt, und man es so zu sagen und zu glauben hat?
Wieviel leichter fällt es zu sagen, Jesus ich liebe dich, du bist die Liebe meines Lebens, danke Gott, ich liebe dich.
Ja, hoffentlich gibt es unter uns niemand, der diese Tage mit Tränen, Streit und Verlassenheitsangst zu verleben hat.
Es ist wirklich wahr, Gott ist Friede. Er liebt uns Menschen. Er sehnt sich, in unseren Herzen lebendig werden zu dürfen.
Lade ihn ein, er weiß wer du, der Leser hier, bist und er liebt dich.
Halleluja.
Lg
Burgen
Re: Adventskalender 2016
von Andreas am 14.12.2016 22:35- Kann mich mein Gewissen, wenn ich zu sehr weltlich denke, in die Irre führen?
Sammelt euch Schätze im Himmel
- Was sind das für Schätze, die ich für den Himmel sammeln soll?
- Was ist schon alles in meiner persönlichen Schatztruhe, im Himmel, aufbewahrt?
Es war einmal vor langer, langer Zeit, als ein Abt, der von seinen Mönchen für heilig gehalten wurde, in seiner Zelle auf dem Sterbebett lag.
Er verlor das Bewusstsein und fand sich auf dem Weg zum Himmel wieder. Unterwegs begegneten ihm einige Wanderer, die ebenfalls das Himmelreich suchten. Sie schlossen sich ihm an und er führte sie sicher auf dem langen und schwierigen Weg. Endlich kam das Ziel in Sichtweite: Nur noch eine letzte Hürde trennte sie vom Himmelreich. "Nachdem wir so viele Schwierigkeiten überwunden haben, ist das auch kein Problem mehr." dachte sich der Abt und er freute sich mit seinen Begleitern auf die, unmittelbar bevorstehende, himmlische Herrlichkeit.
Kurz vor dem letzten Hindernis stand der Engel des Herrn. Der erste Wanderer trat hinzu und der Engel des Herrn holte aus einer Höhle eine wunderbare Schatztruhe, auf der der Name des Hinzugetretenen stand. Der Engel des Herrn öffnete die Truhe ...
und sie war leer. Beschämt trat ihr Besitzer zur Seite. Nie hätte er gedacht, dass das Bibelwort "Sammelt euch Schätze im Himmel!" so wörtlich zu verstehen sei. Nun trat der zweite Himmelssucher heran und auch seine Schatztruhe wurde vor ihm hingestellt. Der Engel des Herrn öffnete auch diese ...
und sie enthielt ein paar gute Taten. Diese leuchteten und funkelten, wie die schönsten Edelsteine. Der Wanderer trat zur Seite und dachte: "Besser als nichts!"
Nur schritt unser Abt, siegessicher, vor den Engel des Herrn, der auch seine Schatztruhe öffnete ...
Sie war übervoll von guten Taten, die so funkelten und glänzen, dass es den Augen weh tat. Stolz trat er zur Seite. Schließlich kam der letzte Wanderer ängstlich näher. Der Engel des Herrn öffnete auch seine Schatztruhe ...
und ein fürchterlicher Gestank verpestete die Luft. Die drei anderen rümpften die Nasen. Der Anblick war genauso entsetzlich: Es sah aus wie eine Odelgrube. Die anderen entrüsteten sich: "So etwas kurz vorm Himmel. Dass der sich überhaupt hier her traut. Das ist doch eine Unverschämtheit!"
Aber der Engel des Herrn schaute seinen Gegenüber freundlich an und forderte ihn auf weiter zu gehen. Beschwingt setzte dieser seinen Weg fort, nahm schließlich einen kleinen Anlauf und sprang leichtfüßig über die letzte Hürde und hatte so sein Ziel erreicht.
Nun warteten die anderen drei, dass auch sie der Engel des Herrn zum Weitergehen auffordern würde; aber er tat es nicht. Da meinte der Abt, dass die Aufforderung dazu sicherlich für alle gegolten hätte: Er nahm einen langen Anlauf, sprang, kam aber kaum vom Boden weg, und schlug fürchterlich gegen das letzte Hindernis. Nicht gerade fluchend, aber doch heftig schimpfend humpelte er zurück.
Jetzt gingen die drei auf den Engel des Herrn zu und schauten ihn erstaunt an. Aber der Engel des Herrn schaute sie noch viel erstaunter an: "Habt ihr denn nicht verstanden, was ihr hier gesehen habt? Euer Begleiter hat all seine Probleme, Schwierigkeiten, Sorgen, Schlechtigkeiten, Gemeinheiten, Fehler und Sünden vor den Herr gelegt und sie ihm geschenkt. Deshalb konnte er so unbelastet über die letzte Hürde springen und ist nun im Himmelreich. Euch hat der Herr doch auch Probleme, Schwierigkeiten, Sorgen, Schlechtigkeiten, Gemeinheiten, Fehler und Sünden mit auf den Lebensweg gegeben. Aber ich finde sie nicht in euren Truhen. Ihr habt sie für euch behalten und deshalb seid ihr zu sehr belastet, um die letzte Hürde nehmen zu können."
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Vom Licht zum Frieden
von Andreas am 14.12.2016 22:2615) Gewissen
Um den geraden Weg gehen zu können, brauche ich einen Wegweiser. Gottes Wegweisung kann ich durch mein Gewissen wahrnehmen:
Apg 24,16 Deshalb bemühe auch ich mich, vor Gott und den Menschen immer ein reines Gewissen zu haben.
-
Nur durch mein Gewissen kann ich in der Wahrheit leben. Wahrheit, die nötig ist um im geistlichen Leben wachsen zu können:
Röm 9,1 Ich sage in Christus die Wahrheit und lüge nicht und mein Gewissen bezeugt es mir im Heiligen Geist.
- -
Ge-Wissen ist allumfassendes Wissen. Ein Wissen das ich nicht erlernen kann:
2Kor 1,12 Denn das ist unser Ruhm - und dafür zeugt auch unser Gewissen -, dass wir in dieser Welt, vor allem euch gegenüber, in der Aufrichtigkeit und Lauterkeit, wie Gott sie schenkt, gehandelt haben, nicht aufgrund menschlicher Weisheit, sondern aufgrund göttlicher Gnade.
- - -
Es ist unverzichtbar auf das Gewissen zu hören, wenn ich mein Ziel erreichen will:
1Tim 1,19 Gläubig und mit reinem Gewissen. Schon manche haben die Stimme ihres Gewissens missachtet und haben im Glauben Schiffbruch erlitten,
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Nur mein Gewissen kann mir alles schenken, was ich zum Glauben brauche:
1Tim 3,9 Sie sollen mit reinem Gewissen am Geheimnis des Glaubens festhalten.
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Nichts soll mich davon abbringen, auf mein Gewissen zu hören:
1Petr 2,19 Denn es ist eine Gnade, wenn jemand deswegen Kränkungen erträgt und zu Unrecht leidet, weil er sich in seinem Gewissen nach Gott richtet.
- Höre ich mein Gewissen?
- Ist es zu eng oder zu weit?
- Ist es für mich wirklich eine Lebenshilfe?
- Oder traue ich ihm nicht?
Dann müsste ich mein Gewissen schärfen, dass es wieder seinem Ursprung näher kommt.
- Wie kann ich mein Gewissen stärken?
Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.
Re: Ein Lichterengel stellt ....
von Lichterengel76 am 14.12.2016 19:28Vielen Dank für eure Antworten. Ja sie ist in Gottes Frieden heimgegangen. Das ist ein großer Trost.
Im Moment überwiegt die Trauer, aber ich weiß, dass ich im Gebet die Ruhe finde, die das Licht zurück bringt. Das Verstehen wird erleichtert von der Gewissheit, dass das Heimgehen eine Erlösung war.
Ich wünsche euch einen gesegneten Abend und noch einmal vielen Dank. Lichterengel


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