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Andreas

75, Männlich

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Re: Adventskalender 2016

von Andreas am 04.12.2016 23:19

Das wunderbare Schloss

Es war ein mal vor langer, langer Zeit, als die Menschen noch wirklich sehen konnten. Also lange Zeit bevor Jeremias folgendes schrieb: „Hör das, du törichtes Volk ohne Verstand: Augen haben sie und sehen nicht; Ohren haben sie und hören nicht." (Jer 5,21)
Es war also vor langer, langer Zeit, als auf dem höchsten Berg ein Schloss stand, gebaut aus Liebe. Jeder der das Schloss betrat meinte im Himmel zu sein.
Aber die meisten Menschen glaubten nicht an dieses Schloss: So etwas kann es doch gar nicht geben Das sind doch nur sinnlose Fantasien und Träumereien. Und deshalb geriet mit der Zeit das Schloss immer mehr in Vergessenheit.
Eines Tages regnete es fast den ganzen Tag, aber schließlich kam die Abendsonne heraus und ein wunderbarer Regenbogen erschien am Himmel. Alle Leute des kleinen Dorfes rannten auf die Straße. So auch die kleine Magdalena. „Schaut! Gott hat uns eine Nachricht geschickt." rief sie begeistert. „Was steht den drin?" meinten die Leute lachend: „Schaut wie herrlich ich die Welt geschaffen habe und denkt immer an mich." „Na, dann vergiss das nie." meinte ein großer Junge spöttisch.
Ein alter Mann mit hellblonden (= weißen) Haaren und dunkelblonden (= grauen) Bart saß etwas abseits und war auf die Kleine aufmerksam geworden. Er beobachtete sie genau und hörte genau auf jedes Wort von ihr: „Wo ist der höchste Berg?" wollte sie jetzt ganz aufgeregt wissen. Erstaunt fragte ein junger Mann: „Wozu willst Du das wissen?" „Ich habe gerade in einem Buch von einem Schloss gelesen, das mit Liebe erbaut wurde. Es soll auf dem höchsten Berg stehen. Da muss ich unbedingt hin." „Du hast wohl ein Märchenbuch gelesen? Und glaubst auch noch, was da drin steht." spottete der ältere Junge wieder. Da konterte das Mädchen: „Natürlich war es ein Märchenbuch. Aber warum sollte es nicht die Wahrheit sein? Welchen Sinn hätte es, etwas zu schreiben, was nicht wahr ist?" Dem vorlauten Jungen blieb vor Staunen der Mund offen stehen und die andern Leute lachten herzhaft.
Ein uralter Greis meinte dazu: „Meine Großeltern haben mir früher mal von diesem Schloss erzählt und dass schon Viele versucht hätten es zu finden, aber es niemand gelungen sei. Wenn es das Schloss also wirklich gibt, dann wirst Du es wohl nicht erreichen." Da zog das Mädchen eine Schnute und es war klar, dass es sich mit dieser Antwort nicht zufrieden geben würde.
Nach kurzem Überlegen meldete sich der alte Mann, der etwas abseits saß zu Wort: „Natürlich hat es bisher niemand gefunden, weil es nur Menschen mit reinem Herzen und kindlicher Unverdorbenheit sehen können. Für alle anderen Menschen ist es unsichtbar." Da fragte, das kleine Mädchen nochmals, wo denn der höchste Berg sei und die Leute schwafelten etwas vom Himalaja.
Aber der Alte widersprach: „Der Berg auf dem das Schloss steht, ist viel höher." „Das ist doch Unsinn." meinten die gescheiten Leute, „Einen Berg, der höher wäre, könne niemand besteigen. Dem ging schnell. die Luft aus." „Wer ein reines Herz hat und ein unverdorbenes Gemüt, der lebt allein von der Liebe und braucht unsere irdische Luft nicht." meinte der Alte dazu. Da schüttelten die Leute nur verächtlich den Kopf, über so viel Dummheit, aber Magdalena war begeistert.
Jetzt war sie nicht mehr zu halten und wollte unbedingt sofort aufbrechen. Natürlich erlaubten ihr seine Eltern nicht, sich auf die Suche zu begeben. Missmutig begab sie sich ungewöhnlich früh, freiwillig, zur Ruhe. Als es schon lange dunkel war und sie die Eltern schnarchen hörte, schlich sie sich heimlich fort. Mutig lief sie durch die Dunkelheit und kam zu einen finsteren Wald. Hier konnte sie wirklich nichts mehr erkennen. Aber sie wollte unbedingt ihrem Ziel näher kommen und ging, trotz ihrer schrecklichen Angst, mutig weiter. Plötzlich hörte sie ein Geräusch. Da war jemand, aber sie konnte nichts erkennen. Drohte ihr Gefahr? Was konnte ein anständiger Mensch, hier mitten in der Nacht. Suchen? Der hatte bestimmt nichts Gutes im Sinn. Sie war ganz starr vor Angst.
Da sprach sie die Gestalt an und als sie die Stimme des Alten erkannte, atmete sie erleichtert auf. „Kannst Du mir vielleicht helfen, den Berg zu finden." fragte, das kleine Mädchen ganz hoffnungsvoll. „Natürlich nicht und Du wirst ihn auch nicht finden!" knurrte der Alte vor sich hin. Das war eigentlich gar nicht seine Art. Er war doch sonst immer so freundlich. Sie erschrak über diese grobe Antwort. Trotzdem erwiderte sie mutig: „Warum soll ich ihn nicht finden?" „Überlege doch mal, was ich gesagt habe, wer den Berg nur finden kann." „Die ein reines und unverdorbenes Herz haben. Das hab ich doch." „Wenn Du Deinen Eltern nicht gehorchst und einfach davon läufst, dann hast Du kein reines und unverdorbenes Herz mehr!" erklärte er ihr ärgerlich.
Das Mädchen wurde ganz blass: „Ja, da hast Du recht. Kann ich jetzt den Berg nie mehr finden?" und sie begann schwer zu schlucken und Tränen standen in ihren Augen. „Kehre um und folge Deinen Eltern und versuche auch sonst recht zu handeln. Mit zunehmenden Alter wird das immer schwerer werden, aber wenn Du das schaffst, bis Du erwachsen bist, dann wirst Du das Schloss finden." Gehorsam ging sie nach Hause. Das Herz war ihr jetzt einerseits schwer, weil sie noch soo lange warten sollte, andererseits war sie froh, dass sie den Berg eines Tages doch noch finden würde.
Endlich war sie erwachsen. Aber inzwischen hatte sie einen Mann gefunden, den sie sehr liebte. Der wollte sie daran hindern auf die Suche zu gehen: „Du bist das Schönste und Größe und Herrlichste für mich." meinte er, „Lass mich nicht im Stich für solche Träumereien."
Da wurde ihr das Herz schwer. Was sollte sie tun? Sie ging in dem Wald um darüber nachzudenken. Plötzlich begegnete sie wieder dem alten Mann, der inzwischen uralt war und gebückt auf einem Stock daherkam. Sie klagte ihm ihr Leid und er meinte: „Achte auf seine Worte!" „Wieso? hat er etwas Wichtiges gesagt?" „Er hält Deine Sehnsucht für eine nutzlose Träumerei. Er kann Dich nicht wirklich verstehen und deshalb ist er wohl nicht der Richtige für Dich." Das machte die junge Frau sehr nachdenklich - irgendwie hatte der Alte schon recht: „Wenn er das nicht einmal versteht ...."
„Aber er gab Dir einen wichtigen Hinweis." meinte der Alte und warf sie aus ihren Gedanken. „Ja was denn? Er hat doch sonst nur seine Begeisterung über mich ausgedrückt." „Du suchst den größten Berg und wirst ihn wahrscheinlich nicht finden, wenn Du nicht an seine Worte denkst." Jetzt war die junge Frau ganz schön verwirrt. „Was soll der mir für einen Hinweis auf den Berg gegeben haben?" „Er sagte: Du bist die Größe. Du selbst bist der Berg! Du musst Dich selbst bezwingen, damit Du das Schloss finden kannst. Wenn Dir das gelingt, wirst Du es finden. Aber verstehe mich nicht falsch, bezwingen heißt nicht, dass Du Dir Gewalt antust, sondern, dass Du Dein kindliches Herz bewahrst und ganz offen für Deinen Schöpfer bleibst. Wenn Dir das gelingt, dann wirst Du es finden!"
Wieder vergingen viele Jahre und Magdalena versuchte immer ein offenes Herz für ihren Schöpfer zu haben. Da erkannte sie plötzlich:
Er ist in mir! Er ist das Haus in mir, das aus Liebe gebaut ist!
Fortan lebte sie ein Leben in Liebe, bis sie schließlich bei dem war, den sie am meisten liebte.

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

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Andreas

75, Männlich

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Beiträge: 895

Vom Licht zum Frieden

von Andreas am 04.12.2016 23:03

5) Glück und Freude

- Was brauche ich wirklich für mein Leben?
- Sammle ich, in meiner Angst im Leben zu kurz zu kommen, Dinge, von denen ich glaube, dass sie mir Sicherheit oder ein erfülltes Leben schenken können?
Wenn ich das tut, betrüge ich mich selbst. Sie können mir nicht das Glück und die Freude schenken, nach der ich mich sehne:
- Wie finde ich Glück und Freude?
Ps 45,8 Du liebst das Recht und hasst das Unrecht, darum hat Gott, dein Gott, dich gesalbt mit dem Öl der Freude wie keinen deiner Gefährten.
Spr 3,18 Wer nach ihr (der Weisheit) greift, dem ist sie ein Lebensbaum, wer sie fest hält, ist glücklich zu preisen.
Spr 8,30 Als er die Fundamente der Erde abmaß, da war ich als geliebtes Kind bei ihm. Ich war seine Freude Tag für Tag und spielte vor ihm allezeit. (Einfach Kind Gottes sein.)
Spr 8,31 Ich spielte auf seinem Erdenrund und meine Freude war es, bei den Menschen zu sein. (Einfach die Mitmenschen lieben.)
Spr 12,20 Wer auf Böses sinnt, betrügt sich selbst, wer heilsamen Rat gibt, erntet Freude. (Einfach für andere da sein.)
Spr 16,20 Wer auf das Wort des Herrn achtet, findet Glück; wohl dem, der auf ihn vertraut.
Spr 19,8 Wer Verstand erwirbt, liebt sich selbst, wer Einsicht bewahrt, findet sein Glück.
Spr 24,25 Denen aber, die entscheiden, wie es recht ist, geht es gut; über sie kommt Segen und Glück.
-
- Was tut Gott für mich?
Ps 4,8 Du legst mir größere Freude ins Herz, als andere haben bei Korn und Wein in Fülle.
Ps 16,11 Du zeigst mir den Pfad zum Leben. Vor deinem Angesicht herrscht Freude in Fülle, zu deiner Rechten Wonne für alle Zeit.
Ps 30,12 Da hast du mein Klagen in Tanzen verwandelt, hast mir das Trauergewand ausgezogen und mich mit Freude umgürtet.
Spr 28,13 Wer seine Sünden verheimlicht, hat kein Glück, wer sie bekennt und meidet, findet Erbarmen.
- -
- Was hat er mich erkennen lassen?
Spr 11,23 Das Begehren der Gerechten führt zu vollem Glück, die Hoffnung der Frevler endet im Zorngericht.
Spr 3,17 Ihre (Weisheit und Einsicht) Wege sind Wege der Freude, all ihre Pfade führen zum Glück.
Ps 40,9 Deinen Willen zu tun, mein Gott, macht mir Freude, deine Weisung trag ich im Herzen.
Ps 73,28 Ich aber - Gott nahe zu sein ist mein Glück. Ich setze auf Gott, den Herrn, mein Vertrauen. Ich will all deine Taten verkünden.
Ps 97,11 Ein Licht erstrahlt den Gerechten und Freude den Menschen mit redlichem Herzen.
- - -
- Wie reagiere ich darauf?
Ps 16,2 Ich sage zum Herrn: «Du bist mein Herr; mein ganzes Glück bist du allein.»
Ps 43,4 So will ich zum Altar Gottes treten, zum Gott meiner Freude. Jauchzend will ich dich auf der Harfe loben, Gott, mein Gott.
Ps 100,2 Dient dem Herrn mit Freude! Kommt vor sein Antlitz mit Jubel!
Mt 13,44 Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn, grub ihn aber wieder ein. Und in seiner Freude verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte den Acker.
- - - -
- Nehme ich Gottes Botschaft mit großer Freude auf?
- Erzähle ich sie voll Freude weiter?
- Erfreut mich Gottes Nähe?
Mt 28,8 Sogleich verließen sie das Grab und eilten voll Furcht und großer Freude zu seinen Jüngern, um ihnen die Botschaft zu verkünden.
Lk 1,14 Große Freude wird dich erfüllen und auch viele andere werden sich über seine Geburt freuen.
Lk 2,10 Der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn ich verkünde euch eine große Freude, die dem ganzen Volk zuteil werden soll.
Joh 15,11 Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist und damit eure Freude vollkommen wird.
Joh 16,20 Amen, amen, ich sage euch: Ihr werdet weinen und klagen, aber die Welt wird sich freuen; ihr werdet bekümmert sein, aber euer Kummer wird sich in Freude verwandeln.
Joh 16,24 Bis jetzt habt ihr noch nichts in meinem Namen erbeten. Bittet und ihr werdet empfangen, damit eure Freude vollkommen ist.
Apg 2,28 Du zeigst mir die Wege zum Leben, du erfüllst mich mit Freude vor deinem Angesicht.
Apg 13,52 Und die Jünger waren voll Freude und erfüllt vom Heiligen Geist.
- - - - -
- Treibt mich Gottes Verheißung dazu, wirklich tüchtig und treu in Seinem Dienst zu stehen?
Lk 15,7 Ich sage euch: Ebenso wird auch im Himmel mehr Freude herrschen über einen einzigen Sünder, der umkehrt, als über neunundneunzig Gerechte, die es nicht nötig haben umzukehren.
Mt 25,21 Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine große Aufgabe übertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn!
- - - - - -
So viel Freude!
- Nehme ich sie wirklich an?
- Lebe ich aus dieser Freude?

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

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jonas.sw

42, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 491

Re: Der Heilsweg - was, wenn und wie Europa erweckt wird für Jesus den Christus ?

von jonas.sw am 04.12.2016 22:01

Vorher dafür beten, das noch ganz viele Menschen vom Heiligen Geist erweckt werden. Das sie die rettende Botschaft von Jesus Christus hören. Das die Ohren immer tauber werden und die Augen mehr und mehr blind, nach dem Wort ist das keine Überraschung. Und doch ist das Gebet, das immer mehr aufwachen.

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Der Heilsweg - was, wenn und wie Europa erweckt wird für Jesus den Christus ?

von Henoch am 04.12.2016 21:20

Hallo geli,

die Bibel sagt keine Erweckung in Europa vorraus, sondern den großen Abfall. Das bedeutet natürlich nicht, dass es keine Erweckung geben kann, wir hatten das ja auch schon. Nur vorrausgesagt ist es nicht.

Hier spricht Paulus zu den Thessalonichern.

2. Thess 2, 1 Was nun das Kommen unseres Herrn Jesus Christus angeht und unsre Vereinigung mit ihm, so bitten wir euch, liebe Brüder,

2 dass ihr euch in eurem Sinn nicht so schnell wankend machen noch erschrecken lasst - weder durch eine Weissagung noch durch ein Wort oder einen Brief, die von uns sein sollen -, als sei der Tag des Herrn schon da.

3 Lasst euch von niemandem verführen, in keinerlei Weise; denn zuvor muss der Abfall kommen und der Mensch der Bosheit offenbart werden, der Sohn des Verderbens.

Also, bevor der Tag des Herrn kommt, kommt die Entrückung und davor muss der Abfall kommen und der Mensch des Verderbens....

Naja, und der große Abfall findet ja statt.

https://www.youtube.com/watch?v=ST_2OWBZXTg

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.12.2016 21:39.

geli
Gelöschter Benutzer

Re: Buße ?? Metanoia heißt aber den Sinn verändern

von geli am 04.12.2016 18:47

Aber der Wille sich zu ändern  - also Jesus immer ähnlicher werden zu wollen -  ist schon mal eine Einstellung die Jesus sicher sehr freut.

Ja, das denke ich auch. Das Wollen ist die Grundlage dazu, dass Gott handeln kann.

Manchmal aber merkte ich, dass ich Dinge gar nicht wollte - und dann hab ich Gott gebeten, zu machen, dass ich "wollen will" 

Das ist dann so die "Vorstufe" vom "Wollen" 

Lg, geli

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geli
Gelöschter Benutzer

Re: Der Heilsweg - was, wenn und wie Europa erweckt wird für Jesus den Christus ?

von geli am 04.12.2016 18:04

Burgen, Du schriebst:   (Leider geht meine Zitierfunktion manchmal nicht)

es gibt einige Christen, die für eine Erweckung Europas beten.

Seit ich gläubig bin - und das sind nun schon fast 30 Jahre - höre ich von der großen Erweckung, die in Europa stattfinden soll.
Ich hab schon einige, die das fest glauben, gefragt, wo man das denn in der Bibel finden würde. Leider konnte mir niemand darauf wirklich eine Antwort geben - einmal sagte mir sogar jemand ganz vorwurfsvoll: "Du bist schuld daran, wenn keine Erweckung kommt, weil du nicht daran glaubst".

Und jemand anderes: "Wenn ich nicht an Erweckung glauben würde, dann würde ich ja in tiefste Traurigkeit versinken".

Ja, die Antwort war im Allgemeinen: "Du musst glauben...".

Vielleicht ist hier jemand, der mir sagen kann, wo eine große Erweckung, bevor Jesus kommt, vorausgesagt ist? Denn wenn ich etwas glauben soll, dann muss ich ja zuerst einmal eine Grundlage in der Bibel für meinen Glauben finden.

Lg, geli


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Andreas

75, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 895

Re: Adventskalender 2016

von Andreas am 04.12.2016 15:26

Andi Taler
Andi Taler hatte die undankbare Aufgabe, dass er immer die schlechten Botschaften bringen musste. Am Anfang fragten in die Leute immer: "Andi hast Du heute eine gute Botschaft?" und er musste jedes Mal "Nee" sagen. Deswegen bekam er bald den Spitznahmen Nee-Andi-Taler und die Menschen waren schon ärgerlich und böse, wenn sie ihn nur sahen. Es dauerte dann nicht mehr lange, da nannten ihn alle voll Verachtung nur noch Neandertaler.
Frau Griesgram verließ gerade ihr Haus um einkaufen zu gehen, als sie Andi in ihrem Garten sitzen sah. Schon wollte sie los brüllen, aber sie sah, dass Andi weinte. Da wollte sie eine Bemerkung machen, dass das für Männer, und auch noch in aller Öffentlichkeit, überhaupt nicht angebracht sei.
Aber Andi weinte zum Steinerweichen und so ging sie langsam auf ihn zu und fragte, was denn los sein. "Ich habe eine ganz schlimme Botschaft für Sie und da hab ich mich nicht rein getraut. Ich hatte einfach zu viel Angst." "Ich bin doch kein Ungeheuer!" meinte Frau Griesgram und wunderte sich, wie sie auf Andi wirkte.
Doch Andi hörte gar nicht zu und schluchzte weiter: "Dein Vater möchte Dir doch so gern verzeihen, weil Er Dich so sehr liebt, aber Du antwortest nie auf Seine Botschaften." 'Vater, Verzeihen, Liebe?' dachte sich Frau Griesgram 'Jetzt ist er total durchgedreht.' Aber laut sagte sie: "Sie zittern ja am ganzen Körper. Sie müssen ja schon stundenlang hier in der Kälte sitzen. Kommen sie doch mal rein zum Aufwärmen. Ich mache Ihnen auch eine Tasse heißen Tee."
Als Andi seinen Tee trank, fing er wieder zu heulen an: Diesmal aus Freude, dass ihn jemand in sein Haus eingeladen hatte.
Geduldig wartete Frau Griesgram bis Andi zu weinen aufhörte und seine erste Tasse Tee getrunken hatte, dann meinte sie: "Ich habe immer gedacht, dass die Botschaften von Ihnen sind und Sie mein Leben verurteilen." "Wie käme ich dazu?" meinte Andi "So gut kenne ich Sie doch überhaupt nicht" und leise sagte er "und Sie mich scheinbar auch nicht." Und dann ganz erstaunt: "Ja haben sie die Botschaften denn nie richtig gelesen und gefühlt wie viel Liebe hinter all den Ermahnungen steckt?"
Frau Griesgram dachte kurz nach: "Nein, ich war so wütend darüber, dass ich die Briefe nur überflogen habe. Na, dann erzählen Sie mal von diesem Vater, der mir diese Nachrichten schickt."
Ganz vorsichtig begann Andi zu erzählen, aber als er merkte, dass die Frau immer aufmerksamer zuhörte, lege er richtig los und war kaum mehr zu bremsen.
Als sich Andi schließlich verabschiedete, war die Frau sehr nachdenklich und nahm sich vor die Botschaft, mit viel Ruhe, sorgsam und aufmerksam, zu lesen.
Und Andi war glücklich, dass er endlich mal jemanden vom Vater erzählen durfte, der alle Menschen so unvorstellbar liebt und sie auf den rechten Weg der Liebe führen möchte.

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

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Andreas

75, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 895

Re: Adventskalender 2016

von Andreas am 04.12.2016 15:20

4) Angst

- Erschrecke ich vor mir selbst, wenn ich mich ehrlich ansehe?
Schon immer hatten Menschen Angst vor Not, Bedrängnis und eigener Schuld:
Ps 71,20 Du ließest mich viel Angst und Not erfahren. Belebe mich neu, führe mich herauf aus den Tiefen der Erde!
Ps 25,17 Befrei mein Herz von der Angst, führe mich heraus aus der Bedrängnis!
Ps 4,2 Wenn ich rufe, erhöre mich, Gott, du mein Retter! Du hast mir Raum geschaffen, als mir angst war. Sei mir gnädig und hör auf mein Flehen!
Ps 38,19 Ja, ich bekenne meine Schuld, ich bin wegen meiner Sünde in Angst.
Ps 31,23 Ich aber dachte in meiner Angst: Ich bin aus deiner Nähe verstoßen. Doch du hast mein lautes Flehen gehört, als ich zu dir um Hilfe rief.
-
Die Angst treibt uns ins Gebet, lässt uns auf den Herrn vertrauen und lässt uns schließlich Befreiung erfahren.
Auch das Leben Jesus war von Angst begleitet:
Lk 2,48 Als seine Eltern ihn sahen, waren sie sehr betroffen und seine Mutter sagte zu ihm: Kind, wie konntest du uns das antun? Dein Vater und ich haben dich voll Angst gesucht.
Lk 22,44 Und er betete in seiner Angst noch inständiger und sein Schweiß war wie Blut, das auf die Erde tropfte.
- -
Nur der Vater kann uns aus unseren Ängsten befreien:
Hebr 5,7 Als er auf Erden lebte, hat er mit lautem Schreien und unter Tränen Gebete und Bitten vor den gebracht, der ihn aus dem Tod retten konnte, und er ist erhört und aus seiner Angst befreit worden.
- - -
Unser Hilfen auf Erden gegen die Angst sind Glauben, Standhaftigkeit und Vertrauen.
Mk 4,40 Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben?
2Kor 6,4 In allem erweisen wir uns als Gottes Diener: durch große Standhaftigkeit, in Bedrängnis, in Not, in Angst,
Spr 29,25 Die Angst des Menschen führt ihn in die Falle; wer auf den Herrn vertraut, ist gesichert.
- - - -
- Wovor fürchte ich mich?
- Hindern mich meine Ängste daran, wirklich zu leben?
- Bringe ich meine Ängste vertrauensvoll zum Herrn?
- Glaube ich daran, dass Er mich aus all meinen Ängsten befreien kann?
- Hat Er mich schon einmal vor Ängsten befreit?
- Wer auf den Herrn vertraut, ist gesichert. Kann ich diese Zusage verinnerlichen?

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (36) Gottes Liebe zu uns beweist sich darin, dass ... / Römer 5, 6 ff.

von Burgen am 04.12.2016 09:43


aus dem Psalmgebet 68

05 Singet Gott , lobsinget seinem Namen ! Macht Bahn dem, der auf Wolken einherfährt;
     er heißt HERR. Freut euch vor ihm !
06 Ein Vater der Waisen und ein Helfer der Witwen ist Gott in seiner heiligen Wohnung,
07 ein Gott, der die Einsamen nach Hause bringt, der die Gefangenen herausführt, dass es ihnen wohlgehe;

20 Gelobt sei der Herr täglich.
     Gott legt uns eine Last auf, aber er hilft uns auch. SELA
27 Lobet Gott in den Versammlungen, den HERRN, ihr vom Brunnen Israels.

33 Ihr Königreiche auf Erden, singet Gott, lobsinget dem Herrn ! SELA
34 Er fährt einher durch die Himmel, die von Anbeginn sind.
     Siehe, er lässt seine Stimme erschallen, eine gewaltige Stimme.
35 Gebt Gott die Macht ! Seine Herrlichkeit ist über Israel
     und seine Macht in den Wolken.

36 Zu fürchten bist du, Gott, in deinem Heiligtum.
     Er ist Israels Gott.
     Er wird dem Volk Macht und Kraft geben. Gelobt sei unser Gott !

 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (36) Gottes Liebe zu uns beweist sich darin, dass ... / Römer 5, 6 ff.

von Burgen am 04.12.2016 09:24

Aus der Lesung heute

Jakobus 5, 7 - 8

So seid nun geduldig, Brüder und Schwestern, bis zum Kommen des Herrn.
Siehe, der Bauer wartet auf die kostbare Frucht der Erde und ist dabei geduldig,
bis sie empfange den Frühregen und Spätregen.
 

Seid auch ihr geduldig und stärkt eure Herzen;
denn das Kommen des Herrn ist nahe.

9 - 12

Seufzt nicht widereinander, damit ihr nicht gerichtet werdet. Siehe, der Richter steht vor der Tür. Nehmt zum Vorbild des Leidens und der der Geduld die Propheten, die geredet haben in dem Namen des Herrn.
Siehe, wir preisen selig, die erduldet haben. Von der Geduld Hiobs habt ihr gehört und gesehen, zu welchem Ende der Herr es geführt hat; denn der Herr ist barmherzig und ein Erbarmer.
Vor allen Dingen aber, Brüder und Schwestern, schwört nicht, weder bei dem Himmel noch bei der Erde noch mit einem andern Eid. Es sei aber euer Ja ein Ja und euer Nein ein Nein, damit ihr nicht dem Gericht verfallt.

 

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