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pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Des Vaters Wille
von pausenclown am 15.07.2016 10:42Ist am Ende wichtig welche Not? Oft höre ich einen Satz, Menschen gehen verloren. Ich sage sich d es heute schon. Wer sucht und verkündigt ihnen?
LG Pausenclow
Re: Des Vaters Wille
von Lila am 15.07.2016 10:28Lieber Pausenclown, ich denke in unserer Gesellschaft hat ein Denkweise gebildet, wonach für „soziale Angelegenheiten" sind das Sozialamt und die Wohlfahrtsverbände zuständig. Man spendet halt, und damit sind die Gewissen beruhigt. Sicher ist es gut, das wir über eine soziales Netz verfügen, und auch Spende ist notwendig, dennoch kann man die persönliche Verantwortung damit nicht auf die Seite schieben. Jeder von uns wird einmal verantworten müssen, wie wir die Christi Liebe gelebt haben. Irrende Schafe brauchen Hilfe und wenn wir unsere Augen offen halten, werden wir sie auch finden.
Sehr oft befinden sich die irrenden Schafe nicht in soziale Not. Die seelische Not ist größer, als der Fleischliche. Wir viele Menschen sind ausgebrannt, hoffnungslos. Sie brauchen Gottes Botschaft!
LG, Lila
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Des Vaters Wille
von pausenclown am 15.07.2016 09:33Gerne erzähle ich euch mal von einem Teenager. Ich nenne sie mal Franzi.
Sie wuchs in Stuttgart auf und ging zu der Zeit auf den Kinderstrich. Nicht um damit Drogen zu kaufen, für sich Schöne Dinge. Sondern um Daheim den Kühlschrank zu füllen.
Medikamente für ihren Jüngeren Bruder zu finanzieren.
Darum ging sie anschaffen
Damals hatte sie den Wunsch einmal so richtig Weihnachten feiern mit ihren Freundinnen.
Diesen Wunsch konnte ich mit Hilfe anderen Erfüllen. Einfach Summe X auf den Tisch legen für die Party.
Pausenclown
pausenclown
Gelöschter Benutzer
Re: Des Vaters Wille
von pausenclown am 15.07.2016 09:02Hallo Lila,
Stimmt was du schreibst. Ein Satz der mein Leben geprägt hatte ist: Bei Jesus ein tauchen heißt, bei den armen auftauchen.
Wie viele wollen da auftauchen?
LG Pausenclown
Des Vaters Wille
von Lila am 15.07.2016 08:04Denn des Menschen Sohn ist gekommen, das Verlorene zu retten. 12 Was dünkt euch? Wenn ein Mensch hundert Schafe hat, und es verirrt sich eines von ihnen, läßt er nicht die neunundneunzig auf den Bergen, geht hin und sucht das Verirrte? 13 Und wenn es sich begibt, daß er es findet, wahrlich, ich sage euch, er freut sich über dasselbe mehr als über die neunundneunzig, die nicht verirrt waren. 14 Also ist es auch nicht der Wille eures Vaters im Himmel, daß eines dieser Kleinen verloren gehe.
Matth 18,12
So oft habe ich über diese Worte nachgedacht. Jesus tat und tut auch heute immer was Vaters Wille war und ist. Er hat sich nicht darum gekümmert, was Menschen darüber denken. Wie vieles verirrtes Schaf liegt an Straßengraben, und keine schert sich darum. Oft stempeln sie sogar ab. Nicht so Jesus!
Er geht hin, sucht Ihn, heilt Ihn und bringt nachhause zu Vaters Haus.
Paulus sagt:
Gibt es nun irgendwelche Ermahnung in Christus, gibt es Zuspruch der Liebe, gibt es Gemeinschaft des Geistes, gibt es Herzlichkeit und Erbarmen, 2 so machet meine Freude völlig, indem ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habet, einmütig und auf eines bedacht seid, 3 nichts tut aus Parteigeist oder eitler Ruhmsucht, sondern durch Demut einer den andern höher achtet als sich selbst, 4 indem jeder nicht nur das Seine ins Auge faßt, sondern auch das des andern. 5 Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie Jesus Christus auch war,...
Phil 2,1-5
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
Re: "Sie werden gebraucht ..."
von Lila am 15.07.2016 06:08Ach, liebe Burgen, Du hast mich völlig falsch verstanden! Natürlich wird jeder Mensch beim Gott gebraucht, unabhängig vom Alter. Aber in unsere Gesellschaft leider oft das Gegenteil zu sehen. Jeder kann Ehrenamtlich arbeiten, auch diejenigen, die im Beruf stehen. Aber das ist ein offene Geheimnis, dass Menschen mit zunehmender Alter immer mehr Schwierigkeiten haben ein guter Arbeitsplatz zu finden. Das könnte so manchen das Gefühl geben, die älteren Menschen werden nicht mehr so sehr gebraucht. Gott hat kein Ansehen an Person, für Ihn wird jeder Mensch gebraucht, jung oder alt.
Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen: Kommet her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbet das Reich, das euch bereitet ist seit Grundlegung der Welt! 35 Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mich getränkt; ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich beherbergt; 36 ich bin nackt gewesen, und ihr habt mich bekleidet; ich bin krank gewesen, und ihr habt mich besucht; ich bin gefangen gewesen, und ihr seid zu mir gekommen. 37 Dann werden ihm die Gerechten antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen und haben dich gespeist, oder durstig und haben dich getränkt? 38 Wann haben wir dich als Fremdling gesehen und haben dich beherbergt, oder nackt und haben dich bekleidet? 39 Wann haben wir dich krank gesehen, oder im Gefängnis, und sind zu dir gekommen? 40 Und der König wird ihnen antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch, insofern ihr es getan habt einem dieser meiner geringsten Brüder, habt ihr es mir getan!
Mt 25,34-40
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Psalm 119,114
Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: "Sie werden gebraucht ..."
von Burgen am 14.07.2016 23:30Liebe Lila
hast du nicht gelesen ...
Es geht in diesem Fall mal nicht um junge Leute oder um Menschen, die bis 63 oder 67 jahre alt sind, arbeitslos, arbeitsunfähig usw. sind.
Allerdings, diese Menschen werden eben auch gebraucht, in ihren Familien, im Ehrenamt, usw.
Jeder Mensch, egal wie alt oder jung er ist, ist ein Geschenk Gottes.
Grüße
Burgen
Re: Familie - Nicht Frieden (untereinander), sondern das Schwert...
von Lila am 14.07.2016 22:32Ich denke das Ach und Krach (sowie die viele Scheidungen) in den Familien ist nicht unbedingt immer um Jesu Willen. Vielmehr sehe ich schlicht und einfach egoistischer Selbstliebe als Grund. Sicher gibt es auch Fälle, wo man wegen des Glaubens zwischenmenschlichen Konflikten entstehen können, und da müssen wir Jesus treu folgen unabhängig, wie die äußeren Zustände sind.
Und auch in diesen Konflikten gilt: Liebe Dein Nächsten, wie Dich selbst!
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
Re: "Sie werden gebraucht ..."
von Lila am 14.07.2016 22:02Jetzt werde ich ein bisschen böse....
Das ist der schönste Spruch für Menschen über 50, die eine Arbeit suchen!!!
Du bist mein Schirm und mein Schild; ich harre auf dein Wort.
Psalm 119,114
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Morgengebet
von Rapp am 14.07.2016 22:02Guten Abend,
heute früh las ich Dein Post und ich muss zugeben, dass ich damit etwas Mühe habe. Beten ist für mich nicht allein alltäglich. Nein es gehört 24 Stunden am Tag zu mir. Und da gehen bei mir jedenfalls die äußeren Formen baden. Ja, es gibt schon Dinge an denen sich sehr fromme Leute bei mir stoßen könnten. Da ist meine ganz alltägliche Sprache mit der Vater und ich miteinander umgehen. Kürzlich klang mein Morgengebet ungefähr so: "Vater, jetzt ist der Morgen schon wieder so nahe beim Abend und ich bin immer noch so müde, als hätte ich gar nicht gelegen." "Willy, das hab ich doch so eingerichtet. Sag mal, wann bist du denn zu Bett gegangen?" "Schon gut, du gewinnst das Spiel, die Runde geht an dich!" - "Noch was, gleich gehe ich mit Aisha raus. Kannst du mir auf'm Spaziergang einige Ideen zu meiner Predigt für Sonntag flüstern?" "Mach ich, aber bleib dran, es ist deine Arbeit..." "Danke Vater." ...und raus gehts auf "Hundeschwanz".
Beten heißt für mich mindestens doppelt soviel hinhören wie selbst reden. Sonst geht es doch nach der Weise "Sonntagschulneger im Sondereinsatz": Ich quassle los und gebe meine Bestellung oben in den Schlitz ein - unten kommt dann die Erhörung raus. Dabei habe ich aber Vaters Antwort gar nicht erwartet. Das wäre fatal und komplett falsch.
Auch erlebe ich es, dass Leute meinen, nur wenn sie salbungsvoll genug mit Gott reden, würden sie gehört werden. Stell dir doch nen kleinen Bengel vor. Er kommt von der Schule und stellt sich vor dir auf: Mein geliebter Vater. Du sorgst ja so treu für Notleidende. Hast du die Güte mir ein bescheidenes Stückchen Brot zu reichen? Sicher würdest du dich fragen wo der Knirps seine geschwollenen Sprüche her hat.
Nur all zu oft kommen Menschen so vor Gott hin und meinen damit mehr Chancen auf Erhörung zu haben. Religiöse Geister lassen grüßen.
Ich darf auch heute noch wie ein Kind zu Vater kommen. Meine Bitte in solch einem Fall hieße schlicht: Papa, ich hab Hunger! Und Vater gibt mir was ich brauche. Klar, dass ich dafür danke.
Noch ein Erlebnis mit dem Beten: "Vater, meine Studienfreunde aus der Bibelschulzeit sind alle im Ruhestand. Ich bin müde. Hast du noch nicht an Ruhestand gedacht!" "Verstehe ich richtig! Du denkst ich soll mich zur Ruhe setzen??" "Nein, nicht du!" "Dann geh wieder an deine Arbeit, ich brauche dich noch!"
Ich denke gerade an die unzufriedenen Auoreifen. "Wenn der so weiter macht sehe ich ihm morgen schon ähnlich: aufgeblasen und ohne Profil... So wettern die vier Reifen los bis aus dem Kofferraum ein dünnes Stimmchen ertönt: Seid doch zufrieden, ihr werdet wenigstens gebraucht!
Für mich ist es wichtig, gebraucht zu werden. Zusammen mit Vater und meinem großen Bruder sind wir unzertrennlich und stark...
Willy