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Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Abraham und der Bund mit Gott
von Henoch am 22.01.2016 06:28Hallo Wintergrün,
ich sprach über die Taufe, weil sie ja mit der Beschneidung in Verbindung gebracht wurde. Du schriebst, dann wäre ja die Beschneidung unnütz, Mario bekräftigte das und daher erklärte ich das näher, denn sie ist unnütz ist, wenn der Glaube fehlt.
Wenn Parallelen erarbeitet werden sollen, dann lag mir nahe, auch über die Taufe zu reden. Tut mir leid.
Gerne bleibe ich jetzt überwiegend bei der Beschneidung.
Hallo Merciful,
Du denkst, dass alle Menschen gerettet sind, weshalb man sie gleich taufen sollte? Oder meinst Du eher, wenn sie Fehler machen verlieren sie die Gnadengabe wieder? Wer könnte so gerettet werden? Und ist das Rettung? Das wäre ja so, als ob ich einen Ertrinkenden auf dem offenen Meer den Rettungsring hinwerfe und dann wieder wegfahre und ihn sich selbst überlasse. Das ist doch keine Rettung sondern Sadismus. Warum soll Jesus denn dann der Retter sein? Rettung ist doch nichts halbes, sonst ist es doch gar keine.
An beide:
Wenn die Beschneidung, bzw. die Taufe, das ewige Leben wirklich besiegeln würde, warum sagt Jesus dann zu den Pharisäern, die ja sowohl das Gesetz hielten, als auch beschnitten waren, ja sogar Priester waren, dass sie "Söhne des Teufels" sind "Dass sie nicht dahin kommen können, wohin er geht", also verloren sind.
Und wenn alle Menschen gerettet sind, weshalb man sie auch taufen kann, obwohl sie nicht glauben, warum schreiben dann die Apostel in den Briefen soviel über die, die doch nicht zur Gemende gehören, obwohl sie sich dazugesellt haben? Die waren ja auch getauft, weil man zuerst dachte, sie wären gläubig.
Könnt ihr mir das erklären?
Henoch
Re: Abraham und der Bund mit Gott
von Merciful am 21.01.2016 23:00Das Leben empfangen wir Menschen, weil Christus für uns starb. Gott hat die Welt mit sich versöhnt in Christus.
Ein Säugling wird nicht getauft, damit er gerettet wird, sondern, weil er durch Christus mit Gott versöhnt ist.
In der Taufe wird der Säugling begraben in den Tod Christi und er wird berufen zur Nachfolge Christi.
Er wird als Eigentum Gottes ausgezeichnet und somit im Auftrag Gottes zum Gehorsam des Glaubens verpflichtet.
Durch den Glauben aber wird sich der Heranwachsende die Gnadengabe des Lebens bewahren.
Merciful
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Abraham und der Bund mit Gott
von Wintergruen am 21.01.2016 22:29nun ja,, so sind wir wieder bei einem alten Thema, welches wir schon mal hatten,, mit Rettung, Taufe ,Glaube, Mitwirken des Menschen, Glaubenswege gehen , Glaubenswerke vollbringen usw .. .. aber das war ursprünglich nicht meine Frage ...
es ist ja nicht so das ich diese Dinge nicht verstehe,. Und obwohl wir verschiedene Ansichten haben, toleriere ich auch eure .. und verstehe eure Gedanken
Ich erkenne abera uch Parallelen aus dem AT mit Abraham/Beschneidung und dem NT Christus /Taufe,, ich kann sie nur noch nicht vernünftig und logisch verbinden .. mit allem was so geschrieben steht.. Stammvater, Erben, Völker, 12 Stämme, Beschneidung, Beschnittene, Unbeschnitte, Glauben , 8 TAge alt Säuglinge, Knaben usw ...
aber wie gesagt,, alles zu seiner Zeit
ich lese euch gerne weiter aufmerskam zu ... falls ihr noch Ideen habt oder was euch aufgefallen und eingefallen ist ..
LG
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Abraham und der Bund mit Gott
von Henoch am 21.01.2016 22:08Hallo Wintergrün,
also ich denke, wir dürfen uns freuen, dass alles gegeben wird aus reiner Gnade, also einfach deshalb, weil wir glauben, dass Jesus alle unsere Schuld weggenommen hat, als er am Kreuz starb.
Deshalb ist es wirklich nicht wichtig, wann getauft wird.
Die einen taufen Säuglinge, weil sie sich von Herzen wünschen, dass ihre Kinder zu Gott kommen. Diese sind dann gerettet sind, wenn sie selbst zum Glauben kommen
Die anderen lassen sich taufen, nachdem sie zum Glauben gekommen sind aus lauter Freude darüber, dass sie Jesus erfahren durften und wissen, dass er ihr Retter ist.
Wie auch immer, es ist zweitrangig, was WIR tun. Wir sind gerettet aus Gnade und nicht deshalb, was wir tun.
Gnade heißt "ein unverdientes Geschenk". Das bedeutet, dass wir es uns nicht verdienen müssen bzw. auch nicht verdienen können. Diese Gnade schenkt Gott denen die glauben, dass wir von Jesus gerettet werden, weil er uns liebt und aus reiner Gnade und ganz ohne unsere Werke und ganz unverdient.
So verstehe ich das, was im Römerbrief über Gnade und Werke steht. Lies doch gerne mal nach
.
Und erst dann ist es ja auch ein Evangelium, also eine gute Nachricht, wenn wir sicher sein können, dass das gilt, was Jesus am Kreuz sagte: "Es ist vollbracht". Auch der Mitgekreuzigte erfuhr ja dann die Gnade des Herrn, als er glaubte, dass Jesus der Sohn Gottes, der lang ersehnte Messias, ist. Jesus sagte zu ihm: "Noch heute wirst Du mit mir im Paradies sein". Und er war auch ungetauft. Gute Werke tun konnte er wohl auch nicht mehr. Er war ganz auf das Geschenk angewiesen. Irgendwelche anderen Bedingungen, als zu glauben, konnte er am Kreuz im Sterben ja nicht mehr erfüllen.
Henoch
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Abraham und der Bund mit Gott
von Wintergruen am 21.01.2016 22:04Lieber marjo



LG
ich glaube ich habe dich nicht verstanden...
Poola
Gelöschter Benutzer
Re: Wortkette(1)..Winter..und alles was zu dieser zeit dazugehört, und nur dazu!
von Poola am 21.01.2016 21:59Fantasie
Poola
Gelöschter Benutzer
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Abraham und der Bund mit Gott
von marjo am 21.01.2016 21:59Liebe Wintergrün,
der "Witz" an dieser Frage ist, das die Antwort "Ja" lautet. Du kennst das AT so gut wie ich und kannst die Passagen zitieren, in denen Gott den Israeliten genau diesen Fakt vorgehalten hat: Eure Beschneidung ist zu nichts nützen, wenn der Glaube fehlt.
LIeben Gruß, marjo

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