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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Wie erfahrt ihr den Willen Gottes (ganz konkret)?

von Burgen am 19.06.2015 23:29

ja, Pal, ich glaube, dass fast alle jungen Christen in die Gefahr kommen vom Pferd zu fallen. Daher ist es so wichtig 
1. die Schrift lernen zu studieren, allein und mit anderen
2. unter eine gute Lehre zu gehen, im Gottesdienst, auf Freizeiten, in Bibelgesprächsgruppen, in einer Zweierschaft austauschend usw.

Ein guter Lehrer ist für das ganze Christenleben tiefgreifend wichtig.
Das kann zwischendurch auch ein gutes Buch sein, indem Lebensgeschichten stehen
oder aber seine Lehre gut erzählt ist.

Ich selbst bin immer sehr angetan von den Bibelarbeiten des Gemeindehilfsbund aus Hermannsburg.
Es ist zwar nicht so einfach konzentriert zuzuhören.
Doch der Inhalt ist wunderbar. 

Hoffe nicht, dass du verletzt worden bist, denn es ist ja ebenso für alle mitlesenden und suchenden geschrieben
Grüße
Burgen 

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jalvar

40, Männlich

  Neuling

Beiträge: 64

Re: Wie erfahrt ihr den Willen Gottes (ganz konkret)?

von jalvar am 19.06.2015 23:20

Hallo Pal,

du schreibst ...

"Spannend" wird für mich das Wagnis, um euch einmal aus meinem persönlichen Leben Dinge zu schreiben. Denn das ist für mich nicht so einfach, weil ich merke, das es Personen gibt, die mich nur zu gerne persönlich angreifen und beleidigen. Dann bin ich natürlich nicht unbedingt geneigt mir "eine Blöße zu geben".

Ich hoffe, daß das nur eine Ausnahme war und zukünftig nicht mehr gebilligt wird. Ich gehe selbstverständlich davon aus, daß die Moderatoren und Administratoren dafür Sorge tragen, daß persönliche Angegriffe und Beleidigungen hier unterbleiben, bzw. unter keinen Umständen geduldet werden. Ein respektvoller Umgang ist Voraussetzung dafür, daß man sich öffnet, zumal Glaubensbekenntnisse (Erfahrungen) immer auch ein privates und intimes Zeugnis darstellen. Alles andere wäre eine Zumutung und völlig kontraproduktiv.

Also, ich würde gerne mehr von dir hören, natürlich auch von anderen, da konkrete Lebenszeugnisse eine große Bereicherung darstellen, so empfinde ich es zumindest.

Grüße
J.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.06.2015 23:21.

Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Wie erfahrt ihr den Willen Gottes (ganz konkret)?

von Pal am 19.06.2015 22:31

Hallo ihr Lieben!

 

Burgen:
Gottes Wille ist auch, vielleicht sogar gerade, erfahrbar, im ganz normalen Alltag. Also da, wo ich bin. - Das ist spannend.

"Spannend" wird für mich das Wagnis, um euch einmal aus meinem persönlichen Leben Dinge zu schreiben. Denn das ist für mich nicht so einfach, weil ich merke, das es Personen gibt, die mich nur zu gerne persönlich angreifen und beleidigen. Dann bin ich natürlich nicht unbedingt geneigt mir "eine Blöße zu geben".

 

Cleo:
...ich habe ein Beispiel genannt, in dem ich halt mit dabei war.

Jalvar:
....Vielleicht können wir uns darauf einigen, daß es sich hier natürlich (zuerst) um persönliche Ansichten handelt, um subjektive Zeugnisse, die wir gemeinsam zusammentragen.

Ja, genau das persönliche Erleben steht felsenfester, als alle theoretische (theologische) Lehrmeinung es je sein kann!

Bevor ich mit meinen persönlichen Zeugnissen möglicherweise anfange, möchte ich noch folgendes zitieren:

Christ90:
Mit dem „konkreten Eingreifen" Gottes ist es wohl so eine Sache. Generell finde ich, dass man mit derartigen Erlebnissen, in denen man (scheinbar) Gott gewahr wird, vorsichtig umgehen, sie durchaus kritisch hinterfragen sollte, da man sonst sehr schnell Gefahr läuft, sich selbst (und anderen) etwas vorzumachen, sich in einem Naheverhältnis zu Gott zu wähnen, das so in Wahrheit nicht besteht. Man neigt dann dazu Gott in ungebührender Weise auf das zu reduzieren, was man konkret erfährt, gewinnt allmählich ein falsches, verzerrtes Bild von Gott, das in Folge lediglich ablenkt von seiner eigentlichen Intention.

Leider hat Christ90 mit seiner Warnung ebenfalls recht.

Ich erlebte, speziell in meinen ersten Christenjahren, eine Zeitepoche, in welcher ich ein dermaßen begeisterter "Gott-Befrager" wurde, das sich diese Sache in einer Art ver-selbstständigte und meine Gesinnung dabei in Selbstüberheblichkeit umkippte.
Warum?
Ich meinte, gerade dort wo ich "Erfolge" damit hatte, - also wo ich enorme Wirklichkeiten erlebte, - da konnte ich mich selbst damit "fundamentieren".

Doch worum geht es GOTT in Wirklichkeit?
Diese Frage läßt sich übrigens auf jedes geistliche Gebiet (Gabenbedienung etc.) anwenden.

Gott geht es hauptsächlich um die IHM wohlgefällige Herzenshaltung von Abhängigkeit, Unterworfenheit, Gehorsam, Demut etc.

Ich jedoch erfuhr später das, was Wigrü so deutlich widergab:

...aber oft ist der Wille Gottes ein ganz anderer als das was WIR wollen. Und oft tun wir das, was WIR wollen und (sehr) wenig Gottes Willen.

Im Verlaufe der Jahre kippte meine Begeisterung in Frust um.

Wieso?
Genauso wie ich Wirklichkeiten erlebte, so erlebte ich, mit einem Mal, sehr undefinierbaren Nonsense. Das bremste mich dermaßen aus, so daß ich für Jahrzehnte meine gesamtes "Gott-Befragen" auf Eis legte. Ich hielt davon einen größtmöglichen Abstand. Ich mied es und fiel dabei nur von der anderen Seite vom Pferd. Was nicht unbedingt Gottes Absicht für mich war/ist.

So sah ich mein menschliches Unvermögen / Beschränktheit, um wiederum die kindliche, einfache Handhabung einer möglichen Gottbefragung zu annulieren.

Das eine wie das andere halte ich mittlerweile für verkehrt.

Überbetonung >=< Unterbetonung sind beide schädlich.

Doch die richtige Harmonie zu finden ist wohl wiederum eine ganz persönliche Angelegenheit....

lG

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Cleopatra
Administrator

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Beiträge: 5469

Re: Wie erfahrt ihr den Willen Gottes (ganz konkret)?

von Cleopatra am 19.06.2015 19:03

Ah danke christ90, ich glaube, ich beginne, zu verstehen, was du meinst.
Wenn wir geistig reifen wollen, dann geht dies am Besten durch die Führung, Ermahung, Motrivation und eben das Zusammenleben mit Geschwistern in der Gemeinde. Da ist die Gemeinde ein sehr wichtiger und auch geschützter Ort.
Auf diese Weise wirkt Gott, indem er uns verändert.
Komme ich deinen Gedanken näher, lieber christ90?

Heutzutage herrscht die Meinung vor Christsein sei eine Ich-Gott-Beziehung, verbunden mit gelegentlichen Besuchen von Veranstaltungen (etwas überspitzt ausgedrückt). Es ist klar, dass man da der Gemeinde den ihr gebührenden Stellenwert nicht einräumt.

Das glaube ich nicht einmal.
Wichtig ist, dass nicht eine Seite einseitig betont wird.
Nicht nur die Ich-Gott-Beziehung, aber auch nicht nur die Gemeindebesuche (die in meinen Augen übrigens weit mehr sind als einfache Veranstaltungen).
Aber das weicht zu sehr vom Thema ab.

Danke für die Ergänzung

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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christ90

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  Motiviert

Beiträge: 121

Re: Wie erfahrt ihr den Willen Gottes (ganz konkret)?

von christ90 am 19.06.2015 17:29

Christ90, die ist das Thema Gemeinde sehr wichtig, stimmts?

Ja, durchaus. Ich bin mir dessen bewusst, dass mein Verständnis von Gemeinde doch erheblich abweicht von dem der meisten hier. Darum sind meine Ausführungen für viele auch nicht so ohne weiteres nachvollziehbar. - Gemeinde wird im NT doch erheblich anders beschrieben, als man sie heutzutage gemeinhin antrifft. Heutzutage herrscht die Meinung vor Christsein sei eine Ich-Gott-Beziehung, verbunden mit gelegentlichen Besuchen von Veranstaltungen (etwas überspitzt ausgedrückt). Es ist klar, dass man da der Gemeinde den ihr gebührenden Stellenwert nicht einräumt.

Lieber christ90- würdest du auch sagen, dass das Wirken Gottes außerhalb der Gemeinde möglich ist?

Natürlich bleibt Gottes Wirken nicht auf die Gemeinde beschränkt. Vielmehr durchzieht es die gesamte Weltgeschichte. Wovon ich zunächst sprach, war das Wirken Gottes an uns - und eben dieses vollzieht sich hauptsächlich innerhalb der Gemeinde. Dabei bedient sich Gott unserer Glaubensgeschwister, zumal uns diese i. d. R. am besten kennen, über unsere geistliche und persönliche Situation am besten Bescheid wissen, daher am besten auf uns eingehen können. Gottes Wirken durch uns erstreckt sich natürlich nicht nur auf die Gemeinde, sondern auf unser gesamtes Umfeld. Genauso wie sich unsere Verantwortung nicht nur auf die Gemeinde, sondern noch auf diverse andere Menschen und Belange erstreckt.
  

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.06.2015 17:30.

jalvar

40, Männlich

  Neuling

Beiträge: 64

Re: Von einem der auszog, um Christus zu teilen ...

von jalvar am 19.06.2015 16:57

Hallo allerseits,

Zurück zum Thema. Ich bin nicht hier um zu streiten, sondern um Sichtweisen und Erfahrungen auszutauschen, die ganz konkrete Lebensbezüge haben und durch eigene Zeugnisse bekundet werden können. Ich verstehe mich als Pilger, der mit anderen Wahrheitssuchern einen Austausch finden möchte. In Bezug auf den christlichen Glauben spielt natürlich die Bibel eine zentrale Rolle, das ist sicherlich allen Beteiligten klar, darüber muß man nicht lange debattieren. Die Bibel allein füllt und erfüllt jedoch kein christliches Leben, sondern kann nur ein Leitfaden sein, zumal es sich nicht um eine lebendiges Medium handelt, sondern um eine Ansammlung von Buchstaben, ob in Papier, Stoff und Leder eingebunden, in Stein gemeißelt oder als digitale Information.

Worauf kommt es an, wenn nicht auf wirkliche Lebenspraxis?

Das, was sich bewährt, das möchte man auch weiterhin bewahren. Was liegt dieser Qualität aber zugrunde, wenn nicht das Wahre selbst, bzw. das wahre Selbst?! Leiten sich nicht alle Dinge aus/von der Wahrheit ab? Spricht sie sich nicht darum selbst das Wort, nicht um Buchstaben oder bloße Informationen in die Welt zu tragen, sondern um auf ihre eigene Genese zu verweisen, unseren gemeinsamen Ursprung - Grundlage und einmaliger Wahrheitsgehalt? Worauf weisen also Bewährungen und/oder Altbewährtes hin? Auf wahre Eigenschaft/en, die Bestand haben, auf solide Fundamente, die tragfähig sind und auf die man bauen kann.

Worin gipfelt denn nun die höchste Wahrheit, wenn sie sich nicht selbst völlig entspricht?!

Eben drum wird man die höchste Wahrheit, sofern sie sich durch das Wort vermittelt, auch durch das Wort ansprechen und verifizieren lassen. Dieses Wort wird sich immer an sich selbst messen lassen müßen, nicht als entarteter Buchstabenkrieg, sondern daß es sich darin bewahrheitet, was es selbst bewahrt: Wahrheit!

Es kann also sein, daß hier mal ein verunsichter Missionar aufschlägt oder jemand strandet, weil er ebenfalls Schriffbruch mit/trotz Bibel erlitten hat und dann dankbar ist, hier ein Stück Land vorzufinden, daß nicht nur von Kannibalen oder Robotern besiedelt wurde, sondern auch von Wortträgern, die an das glauben, was neben der Liebe, die wohl höchtse Maxime darstellt: Wahrheit!

Ich glaube nicht, daß diese verhandelbar ist!

Auf dem Bazar lassen sich die Dinge noch aushandeln und man kann 5 gerade sein lassen, aber ich möchte hier ein erstes kleines Leuchtfeuer anzünden, das wahrlich und wirklich jene kosmische Sonne zum Vorbild hat, die beide Wahrheiten in sich trägt: Liebe zur Wahrheit und wahre Liebe. Damit sich die wahre christliche Sonne auch an uns erinnert und nicht meint, wir seien bereits erstorben ...

Ich glaube (was ich auch biblisch belegen könnte), daß wir eine neue Lesart benötigen, um bestimmte Zusammenhänge besser verstehen zu können. Ich kann mich irren, aber eines ist wohl nicht von der Hand zu weisen, daß die bisherige Geschichte und Glaubenspraxis großer religiöser Institutionen die wahre Lehre Christi (und deren höchsten Prinzipien) ad absurdum führen - siehe dazu auch meine Erstbeiträge.

Ich glaube, daß es darum lohnt, weiter zu forschen und andere Perspektiven in eigene Betrachtungen einzubeziehen, gerade dann, wenn diese aus Lebensläufen oder Bestrebungen resultieren, die gleiche Ziele verfolgten und/oder für eine gute Sache kämpften. Das Gute ist ein Gut der Wahrheit. Darum sagte Jesus wohl: "prüfet die Dinge und das Gute behaltet."

Das NT besteht auch aus unterschiedlichen Sichtweisen, siehe die 4 Evangelien, die alle auf das Leben Jesu und seine Lehre ausgerichtet sind. Wer das NT aufmerksam studiert, der wird bemerkt haben, daß die Erzählungen differieren, teilweise ergänzen sie sich, aber zum Teil sind sie auch mehrdeutig oder scheinen sich gar zu widersprechen, was natürlich nicht heißen muß, daß die Kerngeschichte um Jesu nicht der Wahrheit entspricht. Die Erzählungen sind auf verschiedene Weise miteinander verknüpft und beleuchten unterschiedliche Aspekte der Lehre Jesu und dessen Lebensgeschichte.

Bedeutsamer Weise steht der Kanon der Bibel nicht für sich alleine da. Mal abgesehen davon, daß der Kanon der Bibel aus einem Pool tradierter Texte hervorgegangen ist, für die man sich in den ersten Jahrhunderten entschieden hat, fand man vor wenigen Jahrzehnten weitere alte Dokumente, die sich auf Jesus und das Urchristentum beziehen, ich meine jetzt den erstaunlichen Fund zu Nag Hammadi und die gleichnamige Texte - siehe zB. das Thomas Evangelium.

In Bezug auf das Missionswerk möchte ich darum mal ein paar Zeilen einstellen, die aus einer Neuoffenbarung stammen und mir sinnvoll erscheinen:

Meine Lehre gibt euch die höchste Freiheit und kann darum nicht mit dem Schwerte und mit den Ketten der finsteren Sklaverei verkündet werden; denn was dem Menschen die höchste Lebensfreiheit verschaffen kann und wird, das muß er auch in seiner vollen Freiheit anerkennen und annehmen. Wie Ich aber alles das euch umsonst gegeben habe, also sollet ihr es denen, die es von euch haben möchten, auch wieder umsonst geben. Ev08.020,04]

Also habe Ich auch niemandem von euch einen Zwang angetan, sondern in der vollsten Freiheit habe Ich euch nur zugerufen: Wer da will, der komme, höre, sehe und folge Mir nach! Und ihr tatet das aus eurem freien Willen heraus. Und also tuet auch fürder in Meinem Namen, und ihr werdet guten Weges zu wandeln haben! Ev08.020,05]

Wer aber daraus ein Muß machen wird, der wird Mein Jünger nicht sein, ...

Quelle: Willens- und Glaubensfreiheit statt Macht- und Gewaltanwendung


Grüße
J.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.06.2015 17:03.

Cleopatra
Administrator

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Forenleitung

Beiträge: 5469

Re: Wie erfahrt ihr den Willen Gottes (ganz konkret)?

von Cleopatra am 19.06.2015 11:14

Danke jalver,
ja, ich habe auch extra nochmal nachgefragt, um es eben richtig zu verstehen
Christ90, die ist das Thema Gemeinde sehr wichtig, stimmts? Ich finde es übrigens auch sehr wichtig

Wichtig ist mir eben in dem Zusammenhang, dass das Wirken Gottes nicht nur darauf eingeschränkt ist.
Das wollte ich betonen, ohne ihm zu wiedersprechen, nur eben nochmal ergänzent wiederholt

Vielleicht können wir uns darauf einigen, daß es sich hier natürlich (zuerst) um persönliche Ansichten handelt, um subjektive Zeugnisse, die wir gemeinsam zusammentragen.

genau das hatte ich auch versucht, zu sagen in meinem Beitrag an dich. Schön, dass wir da gleicher Meinung sind

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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solana

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Beiträge: 4164

Re: Oase 20 .... du wirst mich mit Freude erfüllen vor deinem Angesicht ! Apostelgesch.2,28

von solana am 19.06.2015 11:00

Oh, das sind ja viele Probleme!
Da könnt ihr ja einen "Verein der Fusskranken"  aufmachen, Sylvie. Hoffentlich kann deine Schwiegermutter in spe bei der Hochzeit dabei sein? 

Liebe Burgen, Epilepsie beim Hund kann eine sehr aufwendige und teure Behandlung erfordern. Wir hatten mal für ein paar Tage einen Hund mit sehr heftigen Anfällen bei uns - der "abzugeben" war. Der Besitzer hatte die Krankheit aber verschwiegen. Wir konnten ihn leider nicht aufnehmen, obwohl er sehr lieb war, nicht nur wegen der Kosten, die unser Budget gesprengt hätten, sondern weil die Anfälle mit Schaum vor dem Maul mit unserer beruflichen Situation nicht vereinbar waren. So mussten wir ihn leider wieder zurück geben.
Die schönen Kuhbilder sind überigens von Cleo  
Liebe Grüsse und habt alle einen schönen, gesegneten Tag.
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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jalvar

40, Männlich

  Neuling

Beiträge: 64

Re: Wie erfahrt ihr den Willen Gottes (ganz konkret)?

von jalvar am 19.06.2015 10:49

Hallo Cleopatra (allerseits),

ich habe den Beitrag von Christ90 so verstanden, daß er die gesammelten Punkte nicht negiert, allerdings zur Voricht (Demut) mahnt, was meiner Ansicht nach, nicht verkehrt sein kann und erwähnt schließlich die Gemeinde als zentralen Ort, da hier die Gläubigen zur gemeinsamen Andacht zusammenkommen. Hier sollte die Gegenwart Gottes also 'grundsätzlich' oder verstärkt erfahrbar sein. Dieser Punkt klingt schlüssig, nicht nur aus biblischer Sicht, sondern auch rein logisch betrachtet.

Natürlich ist es seine (Christ90) persönliche Sichtweise,  siehe diesbzgl. Anmerkungen und Ergänrzungen von Marjo im direkten Anschluß.

Vielleicht können wir uns darauf einigen, daß es sich hier natürlich (zuerst) um persönliche Ansichten handelt, um subjektive Zeugnisse, die wir gemeinsam zusammentragen. Im ersten Schritt geht es also darum, die verschiedene Perspektiven und jeweiligen Zugänge zu sammeln. Im zweiten Schritt kann man dann gemeinsam die Dinge sichten und abwägen.

LG
J.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.06.2015 10:54.

Poola
Gelöschter Benutzer

Re: Oase 20 .... du wirst mich mit Freude erfüllen vor deinem Angesicht ! Apostelgesch.2,28

von Poola am 19.06.2015 10:45

DAS ERSTE BUCH MOSE (GENESIS) (1.Mose 42,1-28)

Erste Reise der Söhne Jakobs nach Ägypten

1.Mose,42
1Als aber Jakob sah, dass Getreide in Ägypten zu haben war, sprach er zu seinen Söhnen: Was seht ihr euch lange an?

2Siehe, ich höre, es sei in Ägypten Getreide zu haben; zieht hinab und kauft uns Getreide, dass wir leben und nicht sterben.

3Da zogen hinab zehn Brüder Josefs, um in Ägypten Getreide zu kaufen.

4Aber den Benjamin, Josefs Bruder, ließ Jakob nicht mit seinen Brüdern ziehen; denn er sprach: Es könnte ihm ein Unfall begegnen.

5So kamen die Söhne Israels, Getreide zu kaufen, samt andern, die mit ihnen zogen; denn es war auch im Lande Kanaan Hungersnot.

6Aber Josef war der Regent im Lande und verkaufte Getreide allem Volk im Lande. Als nun seine Brüder kamen, fielen sie vor ihm nieder zur Erde auf ihr Antlitz.

7Und er sah sie an und erkannte sie, aber er stellte sich fremd gegen sie und redete hart mit ihnen und sprach zu ihnen: Woher kommt ihr? Sie sprachen: Aus dem Lande Kanaan, Getreide zu kaufen.

8Aber wiewohl er sie erkannte, erkannten sie ihn doch nicht.

9Und Josef dachte an die Träume, die er von ihnen geträumt hatte, und sprach zu ihnen: Ihr seid Kundschafter und seid gekommen zu sehen, wo das Land offen ist.

10Sie antworteten ihm: Nein, mein Herr! Deine Knechte sind gekommen, Getreide zu kaufen.

11Wir sind alle eines Mannes Söhne; wir sind redlich und deine Knechte sind nie Kundschafter gewesen.

12Er sprach zu ihnen: Nein, sondern ihr seid gekommen zu sehen, wo das Land offen ist.

13Sie antworteten ihm: Wir, deine Knechte, sind zwölf Brüder, eines Mannes Söhne im Lande Kanaan, und der jüngste ist noch bei unserm Vater, aber der eine ist nicht mehr vorhanden.

14Josef sprach zu ihnen: Es ist, wie ich euch gesagt habe: Kundschafter seid ihr.

15Daran will ich euch prüfen: So wahr der Pharao lebt: Ihr sollt nicht von hier wegkommen, es komme denn her euer jüngster Bruder!

16Sendet einen von euch hin, der euren Bruder hole, ihr aber sollt gefangen sein. Daran will ich prüfen eure Rede, ob ihr mit Wahrheit umgeht. Andernfalls – so wahr der Pharao lebt! – seid ihr Kundschafter!

17Und er ließ sie zusammen in Gewahrsam legen drei Tage lang.

18Am dritten Tage aber sprach er zu ihnen: Wollt ihr leben, so tut nun dies, denn ich fürchte Gott:

19Seid ihr redlich, so lasst einen eurer Brüder gebunden liegen in eurem Gefängnis; ihr aber zieht hin und bringt heim, was ihr gekauft habt für den Hunger.

20Und bringt euren jüngsten Bruder zu mir, so will ich euren Worten glauben, sodass ihr nicht sterben müsst. Und sie gingen darauf ein.

21Sie sprachen aber untereinander: Das haben wir an unserem Bruder verschuldet! Denn wir sahen die Angst seiner Seele, als er uns anflehte, und wir wollten ihn nicht erhören; darum kommt nun diese Trübsal über uns.

22Ruben antwortete ihnen und sprach: Sagte ich's euch nicht, als ich sprach: Versündigt euch nicht an dem Knaben, doch ihr wolltet nicht hören? Nun wird sein Blut gefordert.

23Sie wussten aber nicht, dass es Josef verstand; denn er redete mit ihnen durch einen Dolmetscher.

24Und er wandte sich von ihnen und weinte. Als er sich nun wieder zu ihnen wandte und mit ihnen redete, nahm er aus ihrer Mitte Simeon und ließ ihn binden vor ihren Augen.

25Und Josef gab Befehl, ihre Säcke mit Getreide zu füllen und ihnen ihr Geld wiederzugeben, einem jeden in seinen Sack, dazu auch Zehrung auf den Weg; und so tat man ihnen.

26Und sie luden ihre Ware auf ihre Esel und zogen von dannen.

27Als aber einer seinen Sack auftat, dass er seinem Esel Futter gäbe in der Herberge, sah er sein Geld, das oben im Sack lag,

28und sprach zu seinen Brüdern: Mein Geld ist wieder da, siehe, in meinem Sack ist es! Da entfiel ihnen ihr Herz und sie blickten einander erschrocken an und sprachen: Warum hat Gott uns das angetan?

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