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Inyanel

63, Männlich

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Re: Oase (19) "Du stellst meine Füße auf weiten Raum."

von Inyanel am 18.05.2015 16:50

Hey, hallo liebe Oasis !
Und ein liebes "Hallo" auch an alle "stillen" Besucher !

Ah so, liebe solana, das wusste ich "botanischer Null-Checker" natürlich nicht,
dass der Strauch "gemeiner Schneeball" heißt.
Und wenn ich mir die Blüten betrachte, ist der Name wirklich zutreffend.
Danke, auch solana, für weitere Bilder dieses Strauches - das hat vieles erklärt.
Menno, was man hier in der Oase alles lernen darf *freu*

By the way - auch vielen Dank für Deine liebe und ermutigende Mail, solana.
Hat gut getan. *freu*

Okay, das war's auch schon wieder - aber ich wollte es solana unbedingt posten.

Lasst es Euch gut gehen - bis bald, Inyanel


"Ich gebe Euch meinen Geist, damit ihr wieder lebt und bringe euch in euer Land zurück." (Hesekiel 37,14)

Die von mir eingesetzten Bilder sind selbst gestaltet und aus ganz eigener Fotosammlung und Zeichenmappe

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (19) "Du stellst meine Füße auf weiten Raum."

von Burgen am 18.05.2015 16:43

Hallo ihr Lieben,

meine 5 Geranien sind irgendwie einfach nur grün.
Mein Balkon ist einfach nicht so, dass da gerne Pflanzen wachsen.
Es ist fast immer windig und relativ dunkel dort.
Bis ca 11 Uhr ist es sonnig. Unter mir wachsen die Stiefmütterchen
aber schön. Nun denn.

Vor ein paar Tagen und heute Vormittag konnte ich bei zwei Frauen den Glauben an Jesus ansprechen.
Aber ehrlich, in beiden Fällen musste ich mich zurücknehmen um sie nicht zu überfahren.
Ich hatte auch das Gefühl von innen her ausgebremst zu sein.
Ausser ein paar, vielleicht starke Worte wie Jesus Christus ist Gott,
oder , Jesus ist das A u. O, und in der Bibel lesen , Predigt hören
kam gar nichts zustande.

Die eine Frau erzählte mir, sie sei spirituell und das gebe ihr inneren Halt.
Sie sei froh, diesen Weg gefunden zu haben.
Tja,
dachte nämlich in den letzten Tagen darüber nach, wie z.B.
Paulus mehr oder weniger ständig auf Reisen war und überall
von Jesus erzählte und fast immer eine kleine Gruppe Menschen formierte,
die dann Gemeinde wurden.

Die Menschen von heute sind doch nicht anders, oder doch

~~~~~~~~~~~
Liebe Sylvaki,
das war ja ein grandioses Erlebnis. Ich freue mich schon auf wunderschöne Bilder,
die du hoffentlich mitgebracht hast. Fragezeichen, lach

Liebe Gretel, schön, dass du bewahrt und behütet wieder zuhause bist.

Euch allen einen guten Restnachmittag und gemütlichen Abend
Burgen _ ach so, die Hundejungs sind immer noch hinter meinemMädel her..., schon bald 4 Wo 

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Inyanel

63, Männlich

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Re: Pfingsten

von Inyanel am 18.05.2015 16:35

Hallo Ihr Lieben,

auch ich habe das eigentliche "Pfingstfest" immer als eines der großen jüdischen Feste gesehen;
ebenso wie das Passahfest oder das Laubhüttenfest.
In erster Linie feiere ich Pfingsten als den Tag, an dem die Aussendung des Heiligen Geistes geschah.

Persönlich finde ich es auch schade, dass viele gar nicht wissen, was Pfingsten für uns Christen bedeutet.
Jesus hielt Wort und sandte uns an Seiner Stelle, den Heiligen Geist - unseren Tröster und Ratgeber.
Nur mit Seiner Macht und Kraft können wir überhaupt beten und ist ER es doch alleine, der uns in alle
Wahrheiten führt.
Und was für eine Dimension dieses göttliche Geschenk - der Heilige Geist - für uns hat. Was vor der
Geburt Jesu nur ganz wenigen bestimmt war, wurde nun nach Christ Himmelfahrt jedem von uns als Chance
und Möglichkeit gegeben.

Mir ist es gegeben, den Heiligen Geist auch physisch zu spüren - so bin ich mir gerade in Dialogen,
die ich mit Jesus führe immer sicher, wer mir antwortet. Und so bewahrheitet sich für mich durch den Heiligen Geist,
wenn Jesus in Johannes 10,3 sagt, "das sie ihn an seiner Stimme erkennen".

Okay, soweit erst Mal - liebe Segensgrüsse an Alle, Inyanel

"Ich gebe Euch meinen Geist, damit ihr wieder lebt und bringe euch in euer Land zurück." (Hesekiel 37,14)

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Inyanel

63, Männlich

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Re: Abendmahl

von Inyanel am 18.05.2015 16:21

Hallo Ihr Lieben,
auch von mir ein paar Anmerkungen zum Abendmahl.

Bei uns in der Gemeinde feiern wir das Abendmahl auf zwei Arten:
mal in kleinen Grüppchen und mal alle gemeinsam vorne vor dem Kreuz,
wobei Letzterem immer nur soviele nach vorne gehen, wie Platz dort ist (dann die nächsten bis alle "dran waren").
Dabei geben wir auch Brot herum, von dem sich jeder etwas abbrechen kann - mit den begleitenden Worten
an den nächsten. "Christi Leib für Dich gegeben"
Auch wir trinken statt Rotwein Traubensaft - mit den begleitenden Worten an den nächsten "Christi Blut für Dich vergossen".
Beide Abendmahlssätze werden zumeist mit einem "Amen" beantwortet.

Zuhause und in Gemeinschaft mit anderen zum Abendbrot habe ich auch schon mal das Abendmahl mit meinen Gästen gefeiert
oder wenn ich bei anderen Geschwistern zu Besuch war.
Ich habe es auch schon mal ganz alleine gefeiert; da wurde mir aber mal gesagt, dass es nicht richtig sei, denn das Abendmahl
sollte grundsätzlich in Gemeinschaft (auch wenn es nur zwei sind) gefeiert werden.

Ja, die katholische Kirche und ihre Abendmahlzeremonie...
So ganz blick ich das auch nicht;
in einem aktiven und nahe gelegenden Benediktinerkloster, wo ich auch hin und wieder in den Gottesdienst gehe,
bekommen Alle (auch Nicht-Katholiken) eine Oblate und(!) den Wein gereicht.
Als ich einen der Mönche mal nach dem Gottesdienst darauf ansprach, dass diese Art des Abendmahl so aber nicht
in der römisch-katholischen Kirche nicht gefeiert werden darf,
sagte er mir mit kurzen und knappen Worten: "Rom ist weit weg (und schmunzelte dabei)".

Die vier Lübecker Märtyrer (drei katholische und ein protestantischer Priester) wurden 2011 in zwei ökumenischen Gottesdiensten
geehrt - jeweils ein Gottesdienst (evg.), ein Gottesdienst (kath.).
Bei beiden Gottesdiensten, an denen auch Angehörige der vier "Lübecker Märtyrer" (bez. bei wikipedia) teilnahmen, wurde
das Abendmahl gefeiert. Den Angehörigen des evg. Priesters hat man im kath. Gottesdienst die Teilnahme am Abendmahl verweigert.

Okay, das sind meine spontanen Anmerkungen jetzt zum Abendmahl.

Bis bald, Inyanel 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Pfingsten

von Burgen am 18.05.2015 16:11

Hallo pausenclown

vielen Dank für deine Ausführungen.

Ich finde es unglaublich schade, dass die Institution Kirche diese Trennung von den Juden vollzogen hat.
Zum Glück arbeitet sie aber seit 2000 Jahren trotzdem mit der ganzen Schrift.
Will heißen, sie hat das Buch nicht zweigeteilt und den ersten Teil abgeschnitten.

Ich empfinde es sehr heilsam, auch für meine Seele, wenn ich solche Informationen, wie von pausenclown beigesteuert, lese.
Es öffnet mir dann den Blick auf das Heilsgeschehen und den Plan Gottes.
Der Plan Gottes ist dann für mich wie eine Offenbarung und
bewahrt mich vor der Versuchung u.U. in die Esotherik abzudriften.

Da nützt dann auch nicht das reine theoretische Kirchenwissen aus der Schrift.

Naj, grüsse
von Burgen 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Abendmahl

von Burgen am 18.05.2015 15:41

Hallöchen, das kleine Wörtchen - ernsthaftigkeit - lässt mich schreiben.

Die Korinther hatten das Mahl mit dem Abendessen verwechselt.
Sie sollten ihre Mahlzeit vorher zuhause einnehmen, um dann
in gewisser Ehrfurcht das Mahl mit anderen zu teilen.

In erinnere mich, dass es ein heiliges Mahl ist und jeder sich vor dem Gang und der Teilnahme einer
Prüfung, einem Schuldbekenntnis, der Buße unterziehen soll.

Hat der Mensch, das Kind Gottes, Ärger mit seinem Bruder,
soll er sofort alles stehen und liegen lassen und schleunigst zu
seinem Bruder gehen und den Umstand mit ihm bereinigen
und um gegenseitige Vergebung bitten.

Ansonsten wird der Schuldenberg immer größer und bindet ja auch.

Ja, für die Katholiken sind ja nur Katholiken eigentlich Christen, wie ich meine,
mal gehört zu haben. Jedenfalls in den vielen Schriften, die es da gibt.
Mich berührte die Zeremonie früher auch sehr befremdlich.
Es trennt das gemeine Volk von den Würdenträgern.

Bei der Durchführung des Abendmahls geht es für alle teilnehmenden
auch um Heiligung, Erwartung, Gemeinschaft, Empfang

geheiligte Herzen und Hände empfangen das Mahl.
Ehrfurchtsvoll tritt ein Sünder an den Tisch des HErrn.

Und hinterher ist dieser Mensch froh, frei und gestärkt bis zum nächsten Mahl,
welches schon beim nächsten mal stattfinden kann am Abend des anderen Tages.
Welch eine Freude.

Früher knieten die Menschen sich demütig vor dem Tisch des HErrn.

Grüsse
Burgen 

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solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Pfingsten

von solana am 18.05.2015 13:00

Ja, es ist leider so, dass Menschen, die mit dem christlichen Glauben nicht viel am Hut haben, solche Feiertage halt "umfunktionieren".
So ist Himmelfahrt eben nur ein freier Tag mitten in der Woche, an dem man etwas Schönes unternehmen kann....Weihnachten und Ostern werden "kitschige Familienfeste", an denen man irgendwie mit der Verwandtschaft auskommen muss....und Pfingsten "bringt" mit dem Montag eigentlich nicht viel Freizeitgewinn" und man hat ja auch schon überlegt, den ganz abzuschaffen .....

Aber ich denke, wir sollten uns durch so einen Umgang nicht unsere Freude an diesen Festen vermiesen lassen.
Manchen Christen sind diese speziellen Gedenktage ja gar nicht recht und eigentlich sollte uns das alles, was wir da jeweils speziell feiern, immer ganz bewusst sein.
Es ist trotzdem schön, sich zu einem festgesetzten Termin ganz besonders damit zu beschäftigen und es ganz gezielt in Dankbarkeit miteinander zu feiern.
Egal, was unwissende Menschen zu dieser Gelegenheit mit ihrer freien Zeit anstellen .....  
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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solana

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Beiträge: 4164

Re: Oase (19) "Du stellst meine Füße auf weiten Raum."

von solana am 18.05.2015 12:25

Hallo Inyanel
Die Schneeballen (der Strauch heisst so: "gemeiner Schneeball", weil die Blüten wie Schneebälle aussehen), hat vorher so schön geblüht:

 
Jetzt sieht er doch ein bisschen "gerupft" aus:

 
Ja, die Blütenblätter wären auch ohne Wind jetzt langsam abgefallen, aber eben langsam  
Ich schicke dir auch ganz viele Segensgrüsse.
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.05.2015 12:26.

pausenclown
Gelöschter Benutzer

Re: Pfingsten

von pausenclown am 18.05.2015 11:47

Hallo.

Hab jetzt nicht so die Ahnung was und wie man typisch christlich Pfingsten feiert.
Pfingsten hat seinen Ursprung nicht im Christentum, sondern im Judentum.
Im 3 Buch Mose 23 ff werden die Feiertage und ihre Praktiken beschrieben.
Pfingsten hat verschiedne Namen wie z.B. Shawout, Wochenfest, da es 7 Wochen nach dem Fest der ersten Früchte kommt, oder das Fest der Ernte, oder der Tag der Gestezgebung, nach jüdischer Tradition wurde dem Volk das Gesetz gegeben, aber dazu später mehr.
Das Wort Pfingsten kommt aus dem griechischen Pentecost und bedeutet die Zahl 50.
Im 3 Buch Mose 23ff wird das Wort Fest gebraucht, was aber etwas unglücklich ist, da es auf hebräisch mo'ed heisst und eine andere Bedeutung hat.
Mo´ed meinst einen Zeitpunkt, so wir uns zur einer Zeit verabreden. So gibt es 7 Zeitpunkte, mit diese Feste verbunden die einen prophetischen Charakter haben. 4 dieser Feste, Zeitpunkte haben sich mit dem ersten kommen Jesu erfüllt.
In der Apostelgeschichte steht als der Pfingsttag gekommen war.
Für Juden war es geboten an diesem Fest in Jerusalem teil zunehmen und so kamen auch viele Juden aus der Diaspora.
Nach der jüdischen Überlieferung hat Gott nicht nur Mose das Gesetz und die Tafeln geben sondern hat auch das Gesetz mündlich in allen Sprachen verkündigt.
Jetzt auf einmal hötren die Juden an Pfingsten, ein jeder die Predigt in seiner Sprache und mit Sicherheit wussten sie von der jüdischen Überlieferung und sind erschrocken.
Aber was hat sich an Pfingsten den erfüllt?
Mose hat geboten das 2 gesäuerte Brote verbrannt werden und diese 2 Brote symbolisieren einmal die Juden-Christen und einmal die Heiden-Christen und zusammen stellen sie den Leib Christi dar.
Paulus nennet die Gemeinde in Kolosser1, 18 den Leib Christi, so ist die Gemeinde der wahre Leib Christi, aber wie kommt man in diesen Leib?
1 Korinther 12,12ff
12 Denn wie der Leib "einer" ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch "ein" Leib sind: so auch Christus.
13 Denn wir sind durch "einen" Geist alle zu "einem" Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit "einem" Geist getränkt.
Pfingsten war der Startschuss für die Gemeinde, die aus Juden und Heiden besteht, die zusammen einen Leib bilden und durch den Geist rein getauft werden.
In der Apostelgeschichte beschreibt Petrus im Kapitel 11,16 was an Pfingsten geschah,
Dieser Zeitpunkt (Fest) hat sich an Pfingsten erfüllt und ist ein Meilenstein in Gottes Heilsplan. Heiden wurde die Anteil an dem Heil ermöglicht und durch den Geist mit in den Leib Christi getauft.
Pausenclown

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Inyanel

63, Männlich

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Re: Hallo Glaube- Community

von Inyanel am 18.05.2015 11:39

Hallo Damaris,
auch von mir ganz liebe Willkomensgrüsse.

Ja, ich stimme Cleo zu, eine reale Gemeinde wie auch die Gemeinschaft mit Gemeinde-Geschwistern
kann durch diese Community nicht ersetzt werden.
Dennoch sind auch die Geschwister dieser Community real.
Und trotz vorhandener Zeitknappheit möchte ich sie nicht missen,
denn viele von Ihnen sind mir sehr "ans Herz gewachsen".

Hey, liebe Damaris, fühle Dich wohl hier
und mögen Deine angesprochenen Wünsche an Glaube-Community.de
sich erfüllen.

Ganz liebe Segensgrüsse an Dich, Inyanel

"Ich gebe Euch meinen Geist, damit ihr wieder lebt und bringe euch in euer Land zurück." (Hesekiel 37,14)

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.05.2015 15:56.
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