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Burgen
Gelöschter Benutzer
Re: Gemeinschaft
von Burgen am 25.06.2015 10:06Hallöchen
es ist vielleicht ähnlich mit dem, was in der unsrigen Staatsverfassung steht (gestern gerade gehört...),
das Volk ist der Staat, und wenn er nicht wählen geht, geht der Staat den Bach runter...( meine bescheidene Auslegung des Gehörten)
Will sagen, jeder einzelne trägt Verantwortung und sollte sie nicht aus Bequemlichkeit delegieren.
Auch kann es durchaus schädlich sein, auch innerhalb eines Gemeindeverbandes, die Verantwortung
an die Leiterschaft oder Leiter, abzugeben.
Selbst in einer augenscheinlich einfachen Kaffeerunde trägt jeder Teilnehmer Verantwortung zum Gelingen eben
dieser Kaffeerunde.
Beim Staatsgefüge ist es natürlich nicht so einfach, deshalb mischen, ja versuchen einige, sich per Gesetz oder Streik und Demonstrationen, sich einzumischen. Andere versuchen den Deckel über Enthüllungen draufzuhalten.
Der unsrige Staat und Europa waren die letzten Jahrhunderte immer mit gläubigen Menschen beschenkt worden, sodass zumindest bei uns, dieses in die Verfassung mit aufgenommen wurde.
Aber es gibt auch die Erfahrung, da, wo Gott ausgeklammert wird, oder nur Makulatur ist,
Gott sich zurückzieht. Das kann durchaus auch in einer Gemeinde geschehen.
Er lässt die Menschen dann auf ihrer Art Menschlichkeit sitzen.
Ich denke, wir können Paulus nicht 1zu1 , schwarz auf weiß, einfach so übernehmen, eben dann nicht,
wenn uns etwas am anderen stört, ohne dass wir dieses in Ehrlichkeit mit Gott selbst bearbeitet haben.
Paulus hat das Wort ge - und erlebt. Deshalb hat es Kraft. Deshalb zerstört es nicht.
LG
Burgen
Re: Gemeinschaft
von Beroeer am 25.06.2015 09:43Johannes 13.35 An eurer Liebe zueinander werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid.«
Das steht erstmal ganz drüber und ist das Wichtigste in einer Gemeinde - es zeigt welches
Klima in einer Gemeinde herrschen sollte.
Trotzdem kann es erforderlich werden jemandem mal (selten, nicht ständig) etwas sagen zu müssen.
In dieser Verantwortung steht im Prinzip jeder in der Gemeinde.
Der Unterschied, wenn das die Ältesten machen ist der, dass selbige (in extremen Fällen lt. Bibel)
Konsequenzen anordnen können.
Und weil das sündige Menschen (der/die Raterteiler/in auch) machen, kommt das auch
manchmal zu Problemen. (Die Probleme wären aber sehr wahrscheinlich größer,
wenn man alles seinen Lauf lassen würde.)
In den Sprüchen irgendwo, wird gedankenloses Reden, mit Schwertstichen verglichen,
das zeigt den großen Schaden an, den jemand anrichten kann, wenn er/sie:
- nicht noch einen anderen erfahrenen Christen/Christin hinzuzieht (es sei denn, Matth 18 zu Beginn)
- Dinge ansprechen will, die Privatsache sind
- Oder dies auf eine verletzende Weise tut, und das geht ganz schnell.
Lebenserfahrung und Fingerspitzengefühl sind da nicht gerade hinderlich.
Die besten Karten habe ich als Raterteilender, wenn ich mich bereits als Freund desjenigen
erwiesen habe, dem ich auch mal was sagen muss. Ein echter Freund wird das verkraften,
verstehen und daran wachsen.
LG Beroeer
sylvaki
Gelöschter Benutzer
Re: Oase 20 .... du wirst mich mit Freude erfüllen vor deinem Angesicht ! Apostelgesch.2,28
von sylvaki am 25.06.2015 09:23
Losung und Lehrtext für Donnerstag, den 25. Juni 2015
„Der HERR harrt darauf,
dass er euch gnädig sei."
(Jesaja 30,18)
„Siehe, ich stehe vor der Tür
und klopfe an.
Wer immer auf meine Stimme hört
und die Tür öffnet,
bei dem werde ich einkehren
und das Mahl halten,
ich mit ihm und er mit mir."
(Offenbarung 3,20)
© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine (www.ebu.de)
Weitere Informationen finden Sie hier: www.losungen.de
Re: Gemeinschaft
von Cleopatra am 25.06.2015 07:47Guten morgen 
Ich wüsste nicht, wo ich das gemacht habe.
Ich habe in beiden Beispielen den Kontext beachtet und sogar genannt. Magst vielleicht nochmal in meinem Beitrag lesen?
Das Argument mit dem Balken und dem Splitter habe ich schon erwartet, bzw ahnte, dass es kommt.
Und es ist ein wichtiges Argument, finde ich.
Denn es zeigt genau die Herzenshaltung, die wir haben sollten.
Es ist wirklich eine Sache, ob wir nur auf andere sehen und quasi Fehler suchen, oder ob wir auf unsere Fehler achten und Gott vielleicht aber mal jemanden etwas aufs Herz legt und zeigt, wie wir einem Bruder oder einer Schwester helfen könnten.
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Gemeinschaft
von Wintergruen am 24.06.2015 22:57hallo nochmal zusammen
ich kann alle eure Ansichten und Argumente verstehen und auch so stehen lassen.. weiß jetzt nicht was ich alledem zufügen sollte . Ich habe nur eine etwas andere Ansicht was Gemeinde angeht und über Ermahnung,Kritik , Richten, Urteilen, untereinander . Wir sind alle Sünder und bedürfen alle Gnade, egal ob in einer Gemeinschaft oder außerhalb. Wer nun meint, auf seinen Nächsten zu schauen und zu ermahnen und kritisieren , der kann das tun.. (ich meine jetzt speziel die Sünden und nicht ob in einer Gemeinde etwas schief läuft , was tatsächlich ermahnungsbedürftigt und kritikfähig wäre )
LG
Re: Oase 20 .... du wirst mich mit Freude erfüllen vor deinem Angesicht ! Apostelgesch.2,28
von Gnadensonne am 24.06.2015 22:16
wünsche ich dir , liebe Cleo ; und allen die von Schmerzen geplagt sind .
Ja , heute gehörte ich auch dazu ... meine Füsse machten grosse Beschwerden .
Dabei war heute so ein randvoller Tag . Eine liebe Bekannte hat mir im Wohnzimmer die Gardinen aufgehängt -- die ich gestern alle gewaschen habe .
Dann meldete sich überraschen Besuch für heute an , den ich nicht absagen wollte .
Nun bin ich dankbar , dass alles gut verlief und ich einen schönen Nachmittag hatte .
Oft dürfen wir erleben , dass Gott Kraft zulegt , wo wir vor Bergen stehen .
Meine Lieben , bleibt alle unter Gottes Schutz , gute Nacht , Gretel
Darum lasst uns dem nachstreben , was zum Frieden dient und zur Erbauung untereinander .
Römer 14,19
Re: Gemeinschaft
von christ90 am 24.06.2015 21:45Aber wir untereinander,, naja was soll ich sagen... sehe ich es genauso wie ich zuvor schrieb... Deshalb ist das Amt meiner Meinung nach eines Priesters/Ältesten kein leichtes (...)
@Wintergrün: Also m. E. ist in der Gemeinde letztlich jeder für jeden verantwortlich, gibt es keine strikt voneinander abgegrenzten Zuständigkeiten/Befugnisse. Wenn jemandem am anderen etwas auffällt und er das Bedürfnis verspürt ihm dies mitzuteilen, sei es auch in zurechtweisender Absicht, so darf und soll er dies gerne tun. Jeder Christ bedarf zuweilen der Korrektur, auch Älteste sind davon prinzipiell nicht ausgenommen. Auf diese Art wird gesichert, dass der Leib, dessen Glieder ja auf einander angewiesen sind, rein gehalten wird. Dass man dabei auch auf die Heiligung des eigenen Lebens bedacht ist und nicht lieblos kritisiert versteht sich unter Christen von selbst. Hinter jedem aufrichtigem Beurteilen steht der Wunsch, die Wahrheit über eine Sache zu sehen und anzunehmen und dem anderen darin zu helfen. Ohne diese Motivation wird eine vollkommen gerechtfertigte und angebrachte Ermahnung ein liebloses und erbarmungsloses Verurteilen sein, wogegen sich – wie du bereits zitiertest – auch Jesus richtet. (Mt 7,1-5)
Gruß
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Wie erfahrt ihr den Willen Gottes (ganz konkret)?
von Rapp am 24.06.2015 21:09Ein Freund von mir war vor Jahren in die fromme Schusslinie geraten. Sein alter VW-Bus war wirklich am Ende seiner Kräfte angelangt und der junge Pastor, der oft und sehr weit reisen musste orderte einen Mercedes... "Was bescheideneres hätte doch auch gedient!" munkelte die fromme Feuerwehr. Wie mein Freund heute sagt, nicht ganz zu unrecht. Doch als er den neuen Wagen abholte bat er Gott um ein Wort, schlug dann seine Bibel auf und staunte: "Herr, nun lässt du deinen Knecht in Frieden fahren..." schnell die Bibel wieder zumachen, was nachher steht bezieht sich bestimmt nicht auf mein neues Auto.
Heute lachen wir beide herzlich über diese Situation. Der direkte Umgang mit Vater ist weit weniger kompliziert: ich frage - Gott antwortet. Wenn er schweigt hat er wohl seine Gründe. Und was tu ich? Nachhaken, meist krieg ich dann die Antwort. Darauf muss ich selten lange warten.
Übrigens sind die Gespräche mit Gott nicht ohne. Er hat Humor und kann mich auch mal bei der Nase nehmen.
Willy
nochmalthom...
Gelöschter Benutzer
Sünde(n) - die bindet...
von nochmalthomasnick am 24.06.2015 18:16Hallo,
danke für deinen ergänzenden wichtigen Hinweis... der hier eine neue wichtige Dimension eröffnet...
Du sprichst von Sünden.... die sich wiederholen.... sich fortsetzen....
und hier können wir als Christen wieder nur unsere Beziehungen untereinander betrachten.... -- so wie Jesus seinen Jünger ein neu Gebot gab, dass sie sich lieben mögen untereinander, so wie Jesus sie geliebt hat --- und einem Petrus....der ihn dreimal verleugnet hat.... nicht aufgegeben hatte...
ja sogar dazu auffordert ... unserem Bruder -- unserer Schwester ... 7x 70 mal zu vergeben....also jeden Tag der Woche immer wieder ...mehrmals..ohne Unterlass oder hier aufzurechnen...
so wie Gott uns unsere Sünden auch nicht aufrechnet....sondern wir im Evangelium die Grundlage haben... auch wenn wir in Übertretungen fallen...immer wieder hier die Fußwaschung Jesu und untereinander --- die Vergebung der täglichen Fehltritte -- in Anspruch nehmen zu dürfen.
vielleicht konnte ich deine Frage ein wenig beantworten...--?
liebe Grüße,
Thomas
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nochmalthom...
Gelöschter Benutzer
Liebe die zudeckt.... Schuld die man vergibt und Schuld die man bekennt..
von nochmalthomasnick am 24.06.2015 18:08Hallo Solana,
danke für deine Rückmeldung und deine Fragestellungen bezüglich der Liebe - die Sünden zudeckt ---- auf der einen Seite --- und auf der anderen Seite unsere Verantwortung, dort, wo wir am anderen schuldig geworden sind...diese Schuld nicht zu vergeben...
Ich denke hier wird es deutlich..... das dort...wo wir den anderen lieben... und wer nicht liebt... der ist entsprechend den Aussagen aus dem 1. Johannesbrief auch nicht Gottes Kind... hat den heiligen Geist nicht... ---
also dort wo wir den anderen lieben ....als Bruder...als Schwester im Herrn... dort werden wir dort...wo jemand seine Schuld an uns bekennt ... diese wohlwollend zudecken... sie ihm nicht nachtragen... sie ihm vergeben ...
ja mehr noch..... wir bitten auch für unsere Feinde um Vergebung...lieben diejenigen...die uns böses tun.... damit wir darin uns als Kinder des Vaters im Himmel erweisen...
Dort wo wir selbst jemand anderem Schaden zugefügt haben... sollen wir dies dann natürlich ins Licht bringen... hier um Vergebung und Versöhung bemüht sein...... -- mit dem Bruder...mit der Schwester...
liebe Grüße,
Thomas
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