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Re: Was haben Gedanken und Unkraut gemeinsam?
von solana am 29.04.2015 16:21Ja, da gebe ich euch recht, ich bin auch immer dafür, das Böse mit dem Guten zu überwinden, anstatt es niederzukämpfen. 
Sich selbst auf Gott hin zu öffnen und dem Heiligen Geist Raum und Herrschaft zu geben, statt "selbstzerfleischend" versuchen, alle Fehler loszuwerden ....
Und auch bei anderen, bei denen man Fehler endeckt und sich verpflichtet fühlt, sie "in geschwisterlicher Liebe zu ermahnen" - beim Guten anknüpfen und das fördern, statt unbarmherzig verborgene Schwächen ans Licht zu zerren, sie bloss zu stellen und Salz in die Wunden streuen ...Auch hier das Gute fördern und vor allem zum Vertrauen und der Hinwendung zu Gott ermutigen. Denn nur er kann wirkliche Erkenntnis und Veränderung schaffen.
Aber ich denke, das "Unkrautbild" spielt eigentlich aus etwas anderes an.
Mal ganz praktisch:
Wenn ich mich bspw über eine Person ärgere, die sich mir gegenüber unangemessen und schlecht verhält, kommen automatisch ungute Gefühle und Gedanken in mir hoch. Und wenn ich nun in einer Position bin, in der ich dagegen nichts ausrichten kann, kommt noch "ohnmächtige Wut" dazu. Und nun habe ich nur die Möglichkeit, das gedanklich irgendwie zu verarbeiten - denn ändern kann ich es ja nicht.
In so einem Fall ist es einfach gesagt: "öffne dich für die Liebe Gottes - dann gehen die schlechten Gedanken schon weg".
Das funktioniert nicht "einfach so".
Da ist eine bewusste Distanzierung erforderlich.
Indem ich bspw zu mir sage: "Ich weiss, ich bin im Recht und es ist "normal" so zu denken und zu empfinden. Aber ich will nicht in dieses "normale" Denkschema reinrutschen, weil ich weiss, dass es nicht richtig für mich ist. Ich bin ein Tempel des Heiligen Geistes und darin hat so ein "Schmutz" nichts zu suchen."
Und da, wo diese Erinnerung an diese Erkenntnis nicht ausreicht, kann ich Gott bitten, ihm sagen, dass ich so nicht denken und fühlen will, es aber nicht schaffe, das loszulassen. Und seine Hilfe in Anspruch nehmen.
Das verstehe ich unter "Unkraut ausreissen".
Und je mehr Erfahrung ich im Umgang mit solchen "Unkräutern" bekomme, um so mehr erkenne ich auch vom "Wurzelwerk". Erkenne, was mich an bestimmten Dingen so aufregt und warum ... und das sind meistens Dinge in meinem "Ego", wie Pal es so treffend schrieb.
Dinge, die "unter normalen Umständen" gar nicht zum Vorschein kommen und erst in solchen Ausnahmesituationenmir überhaupt offenbar wird, was da noch alles in mir steckt ....
So gewonnene Erkenntnis befreit einerseits und macht anderseits demütig.
Und über dieses Erkennen, werden immer mehr "Fetzen des alten Menschen" abgelegt, um Platz zu machen für das Neue:
Kol 3, 8 Nun aber legt alles ab von euch: ... denn ihr habt den alten Menschen mit seinen Werken ausgezogen
10 und den neuen angezogen, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Ebenbild dessen, der ihn geschaffen hat.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Was haben Gedanken und Unkraut gemeinsam?
von marjo am 29.04.2015 12:06Amen. Aber sowas von.
gruß, marjo
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Was haben Gedanken und Unkraut gemeinsam?
von Rapp am 29.04.2015 11:31Mein lieber Pal,
da frage ich mich schon, ob wir einfach alles ins Extreme ziehen müssen. Ich habe bestimmt nicht die Zeit mich tagelang mit diesem oder jenem zu befassen... Nach deiner Bemerkung wirfst du ja auch nur Fragen auf.
Für mich ist klar: je mehr Raum Gott mit seinem Geist in mir ausfüllen kann, desto weniger Raum bleibt für Satans Mist, den er mir sicher jederzeit versucht einzutrichtern.
Willy
Poola
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (18) " um wie viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, nachdem wir nun versöhnt sind."
von Poola am 29.04.2015 10:53DIE SPRÜCHE SALOMOS (SPRICHWÖRTER) (Spr 3,27-35)
Ermahnung zum Wohltun und zur Friedfertigkeit
27Weigere dich nicht, dem Bedürftigen Gutes zu tun, wenn deine Hand es vermag.
28Sprich nicht zu deinem Nächsten: Geh hin und komm wieder; morgen will ich dir geben –, wenn du es doch hast.
29Trachte nicht nach Bösem gegen deinen Nächsten, der arglos bei dir wohnt.
30Geh nicht mutwillig mit jemand vor Gericht, wenn er dir kein Leid getan hat.
31Sei nicht neidisch auf den Gewalttätigen und erwähle seiner Wege keinen,
32denn wer auf Abwegen geht, ist dem HERRN ein Gräuel, aber den Frommen ist er Freund.
33Im Hause des Gottlosen ist der Fluch des HERRN, aber das Haus der Gerechten wird gesegnet.
34Er wird der Spötter spotten, aber den Demütigen wird er Gnade geben.
35Die Weisen werden Ehre erben, aber die Toren werden Schande davontragen.
Re: Was haben Gedanken und Unkraut gemeinsam?
von Pal am 29.04.2015 10:34Ich denke, dieser Vers zeigt eine Art, die "Wurzel zu packen". Meiner Meinung eine extreme Art, Wurzeln auszureißen.
Wurzel erkannt, Ursache entfernt. In diesem Beispiel geht es ja darum, wenn das Auge Anreiz gibt zur Sünde. Später geht es um den Arm oder die Hand (?).
Denn keiner weiß so gut wie ER, das selbst beim fehlenden Auge, das fehlende Herz nach dem Wunsch Gottes, das Problem darstellt.
Denn auch ohne Augen wird der unreine weiter sündigen, wenn er keine Wiedergeburt erfährt.
Also müßte man gleich das böse Herz rausreißen. - Und genau, das geschieht ja "pö a pö" in unserem Christenleben. Immer weniger ICH und immer mehr Jesus! -----
Ja, @Rapp, jetzt stelle ich mir vor, ich würde den ganzen Tag nur Horror Filme oder Sex-Literatur reinziehen... Oder eben den ganzen Tag Bibelfokusiert bleiben.
Was für ein Unterschied hätte ich dann nur nach einem einzigen Tag?
Wie wäre meine Stimmung? Wo wäre mein Friede? -
Ich hörte die Geschichte, wo ein Vater seinem Sohn sagte:
Es gibt zwei Wölfe in dir, ein weißer Guter und ein schwarzer Böser. Diese beiden Wölfe werden einander immer bekämpfen. Und so geht es bis zum Lebensende.
Und der Sohn frug daraufhin: Und Papa, welcher Wolf wird denn am Ende siegen?
Und der Vater gab die Antwort, die uns auch Rapp schrieb: "Der Wolf, den du fütterst!!!"
sylvaki
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (18) " um wie viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, nachdem wir nun versöhnt sind."
von sylvaki am 29.04.2015 09:28
Guten Morgen ihr Lieben,
und herzlichen Glückwunsch zum neuen Enkelkind, liebe Cosi!
Das wievielte ist das jetzt?
Cleo, gehts deinem Kopf wieder gut?
Ich habe immer noch nicht viel übrige Zeit,
wie ihr sicher merkt, aber ich schau rein
und lese mit.
Segensgrüße
Sylvaki 
sylvaki
Gelöschter Benutzer
Re: Oase (18) " um wie viel mehr werden wir selig werden durch sein Leben, nachdem wir nun versöhnt sind."
von sylvaki am 29.04.2015 09:18
Losung und Lehrtext für Mittwoch, den 29. April 2015
„Gott, du hast uns geprüft und geläutert,
wie das Silber geläutert wird."
(Psalm 66,10)
„Selig ist der Mann,
der die Anfechtung erduldet;
denn nachdem er bewährt ist,
wird er die Krone des Lebens empfangen,
die Gott verheißen hat denen,
die ihn lieb haben."
(Jakobus 1,12)
© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine (www.ebu.de)
Weitere Informationen finden Sie hier: www.losungen.de
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Was haben Gedanken und Unkraut gemeinsam?
von Rapp am 29.04.2015 08:36Nun habe ich wohl lange gewartet mit einer Antwort... Warum wohl? Vorerst bleibe ich beim Bild des Gartens: es ist soweit sicher gut. Aber es hinkt wie jedes Bild. Als wir Selbstversorger waren besuchte ich Kurse in Biogartenbau. Dabei lernte ich ein biblischen Prinzip: stärke das Gute, dann erstickt das Unerwünschte.
Löwenzahn ist ein ausgezeichneter Frühlingssalat, den rottete ich nie aus... auch wenn ich ihn eindämmte.
Im übrigen: wirf nie blühendes Unkraut in den Kompost. Dort kann der Same reifen und dir im nächsten Jahr alles überwuchern. Blühendes Kraut muss verbrannt werden. So gab es von Jahr zu Jahr weniger Probleme in meinem Garten... Genauso ist das mit üblen Gedanken: nicht lagern sondern einen klaren Schnitt machen.
Römer 7 beschreibt den Menschen in einem Zwiespalt: das Gute, das ich eigentlich will tu ich nicht, sondern das Böse, das ich doch hasse, das tu ich... So leben immer noch zwei Naturen in mir und der, dem ich Futter zuschanze, der erstarkt und gewinnt die Oberhand. Nach seinem Aufschrei ...wer wird mich erlösen! sagt Paulus einen sehr merklichen Satz: ich danke Gott: durch Jesus Christus!! Gnade bewirkt Dankbarkeit. Danken führt dazu, dass Jesus in mir zur starken Person wird die den alten Willy im Zaum hält. Aber der Willy lebt immer noch...
Wenn Luther mal klagte: ich versuche jeden Tag den alten Menschen zu ersäufen, aber der Kerl schwimmt, kann ich ihn nur zu gut verstehen. Ausreißen und ersäufen werden uns kaum je ans Ziel bringen: stärken des Neuen, festhalten an der Gnade, bringt mich vorwärts. Je mehr Raum der heilige Geist in mir hat, desto weniger Raum haben teuflische Gedanken. Gottes Wort muss mich beschäftigen. Wenn ich das im Herzen bewege ist schon viel gewonnen. Paulus erinnert uns dass wir dem Lob nachsinnen sollen und so das verdrängen, was uns runter zieht.
Willy
...und nun ab in die Küche und dann raus an die Sonne, ich bin ein Glückspilz!!


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