Neueste Beiträge
Erste Seite | « | 1 ... 4986 | 4987 | 4988 | 4989 | 4990 ... 6887 | » | Letzte
Die Suche lieferte 68865 Ergebnisse:
Re: Wie geht ihr mit dem Hass um?
von Uweles am 07.02.2015 16:25Liebe Andersdenkende,
Vielleicht wäre ein Austausch besser persönlicher Natur oder zumindest telefonisch, denn ein Thread hier ist sehr gut und hilfreich, aber auch relativ unpersönlich. Ein Mensch ist ja so viel mehr als nur ein paar Buchstaben in einem Forum!
Ich möchte meinen Glauben leben und ich finde es auch sehr gut, wenn Christen sich untereinander austauschen, denn nur so kann man aneinander wachsen und den Glauben stärken!
Wir reden wohl beide als aneinander vorbei und das hilft sonst ja keinem etwas. Wenn du möchtest, dann darfst du gern über meinen Vorschlag nachdenken!
Lieber Gruß Uweles
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Der Schatz im Acker
von Henoch am 07.02.2015 15:59Hallo Solana,
ja, das verstehe ich und das ist wunderbar, nur darüber spreche ich ja hier nicht, aondern über das Thema. Ich tausche mich ja nur aus. Und dabei vermutest Du, so verstehe ich Deine Fragen, dass ich Werke unwichtig finde und einfach faul genieße, dass ich errettet bin (bitte entschuldige die Übertreibung, aber so wird es deutlicher).
Nein, ich denke, dass man den Glauben an den Werken erkennt. Man erkennt auch an den Werken, ob jemand errettet ist, weil der heilige Geist diese Werke im Gläubigen hervorbringt. Er schenkt uns das Wollen und Vollbringen nach Gottes Wohlgefallen. Aber die Errettung geschieht alleine durch Glauben und nicht durch Werke.
Ich denke aber, dass wir nun vom Thema abgeschwipst sind...
.
Zurück zum Thema:
Weil ich glaube, dass wir nicht durch Werke, sondern durch Gnade errettet sind, verstehe ich das Gleichnis auch nicht so, als ob wir erst alles verkaufen (also uns von allem lossagen) müssen, um errettet zu werden. Deshalb kann ich das Gleichnis nur umgekehrt verstehen.
Was wir tun müssen, um errettet zu werden, ist, Buße tun über unsere Sündhaftigkeit, unsere Schuld demütig bekennen und um Gnade bitten. Dabei glauben wir, dass wir alleine durch das Blut Christis gerettet sind und durch nichts sonst, damit ER alle EHRE bekommt. Denn JESUS ist der WEG und die Tür zum Vater, nichts sonst.
Das glaube ich und dann kann es für mich nicht zutreffen, dass das Glaichnis bedeutet, dass wir die Perle (das Himmelreich) erwerben indem wir alles verkaufen...,denn nicht wir erwerben das Himmelreich, sondern das Himmelreich in der Person Jesu erwirbt uns durch sein Blut.
Henoch
Re: Der Schatz im Acker
von solana am 07.02.2015 15:36Nach meinem Verständnis dessen, was ich hier seit Monaten lese, hast Du und Wintergrün zwei völlig unterschiedliche Ansichten.
Hallo Henoch
Wintergruen und ich finden aber sehr viel Übereinstimmendes, nur drücken wir manches ganz unterschiedlich aus.
Nachdem wir einmal in einem Thread über Gnade und Werke Grundlegendes geklärt haben und eine gemeinsame Formulierung gefunden haben, der wir beide zustimmen konnten, sehe ich Wintergruens Ansicht dazu nicht mehr als "völlig unterschiedlich" und können uns sehr schön und - wie mir scheint - für beide Seiten gewinnbringend miteinander austauschen.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Der Schatz im Acker
von Henoch am 07.02.2015 15:32Hallo Wintergrün,
Du schreibst: das versteht sich jetzt für mich so: Weil du eben ganz wenig aufgeben kannst, hast du den verborgenen Schatz zwar gefunden,, aber der liegt noch begraben .. denn du hast nicht alles verkaufen können ... wenn der verborgene Acker nun das Himmelreich ist, dann liegt der also verborgen und du hast den noch nicht ausgegraben .. denn sonst hättest du mit Freude alles verkauft um den zu bekommen ....mmh... ist das so richtig ? Denn genau das verstehe ich mit dem was du schreibst
Nein, so meine ich das nicht. Ich meine, dass wir aus Gnade errettet sind uns nicht aus Werken, damit sich keiner rühme.
Und dieses Gleichnis von der Perle im Acker verstehe ich anders herum, wie ich schon schrieb. Nämlich so, dass der Herr derjenige ist, der die Menschen so sehr liebt, dass er sie so schätzt, als wären sie die einzige begehrenswerte Sache (eine wertvolle Perle). Das ist der Grund, warum alles hingibt, was er hat, seine Göttlichkeit, seine Herrlichkeit im Himmel, ....und als Mensch zu uns kommt, um zu leiden und um für uns zu sterben. Das tut er für uns, um uns das ewige Leben geben zu können.
Und weil er das für mich getan hat, werde ich durch IHN Frucht bringen... Was mir bleibt ist Freude, Hoffnung und Dankbarkeit im heiligen Geist. Und durch den Geist wird mein Herz ihn auch dann lieben, wenn er mir alles nimmt.
Henoch
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Der Schatz im Acker
von Henoch am 07.02.2015 15:24Hallo Solana,
Du schreibst: Hallo Henoch
Meinst du wirklich, dass es völlig egal ist, ob wir nach unserem Glauben auch leben oder nicht?
Meinst du wirklich, dass wir doch 2 Herren gleichzeitig dienen können oder dass wir dem einen gehören und doch dem anderen dienen sollten?
Das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, dass du das wirklich so meinst und dass du Wintergruen (und mich auch) wirklich so falsch verstehst.
Nach meinem Verständnis dessen, was ich hier seit Monaten lese, hast Du und Wintergrün zwei völlig unterschiedliche Ansichten.
Mit Deiner Ansicht stimme ich überein. Wir gehören dem Herrn und dienen ihm, natürlich. Und ja, da werden wir viele Werke des Glaubens und der Hingabe an den Herrn und das DURCH den Herrn vollbringen. Und dazu müssen wir uns aufmachen, mitmachen, ja.
Das tun wir, wie Du ja sagst, weil wir schon gerettet sind, weil wir schon ins Reich Gottes versetzt sind.
Du zietierst: Kol 1,13 Er hat uns errettet von der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes,
Wir beide haben keine unterschiedliche Ansicht, Solana....
Henoch
Andersdenkende
Gelöschter Benutzer
Re: Wie geht ihr mit dem Hass um?
von Andersdenkende am 07.02.2015 15:24Lieber Uweles!
Da ich Dir je keine Fragen gestellt habe, konntest Du sie letztlich nicht beantworten, aber vielleicht hätte ich Dir Fragen stellen sollen, aber die bezögen sich auf Dein Buch, und dazu sollte man dann vielleicht einen anderen Thread eröffnen?!
Ich finde ein wenig schade, dass Du nicht so richtig darauf eingegangen bist, was ich geschrieben habe, aber vielleicht sind meine Äußerungen bei Dir auch anders angekommen, als sie gemeint waren?!
Dennoch danke ich Dir für Deine Stellungnahme!
Vielleicht solltest Du einen gesonderten Thread eröffnen, in dem wir uns über Dein Buch austauschen?
LG
Ande
Re: Der Schatz im Acker
von solana am 07.02.2015 15:11aber nicht um das Himmelreich zu erwerben,
Hallo Henoch
Von "Himmelreich erwerben" habe ich nichts geschrieben.
Im Gegenteil - so ziemlich in jedem Beitrag habe ich darüber geschrieben, dass es uns geschenkt ist. Hast du das jedes Mal überlesen?
Magst du mir vielleicht auch noch die Fragen weiter oben beantworten?
Ich kann nämlich einfach nicht nachvollziehen, was dich am bisher Gesagten so stört und ich würde gern verstehen.
Hier nochmal die Fragen:
Meinst du wirklich, dass es völlig egal ist, ob wir nach unserem Glauben auch leben oder nicht?
Meinst du wirklich, dass wir doch 2 Herren gleichzeitig dienen können oder dass wir dem einen gehören und doch dem anderen dienen sollten?
Das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, dass du das wirklich so meinst und dass du Wintergruen (und mich auch) wirklich so falsch verstehst.
Sonst reden wir aneinander vorbei

(Die 1. Frage hast du ja teilweise schon beantwortet, aber nicht so wie ich es meinte - siehe im Folgenden:)
Ich habe den Eindruck, du verstehst unter "Himmelreich" nur das, was uns nach dem Tod erwartet.
Ich verstehe es so, dass wie Paulus schreibt:
Kol 1,13 Er hat uns errettet von der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes,
Und dass wir auch diesem Reich entsprechend hier so leben sollen.
Weil das unserer neuen Identität entspricht.
Und wenn wir das tun, erfahren wir - hier und jetzt schon - den Frieden und die Freude usw, die sein Reich kennzeichnen.
Röm 14, 17 Denn das Reich Gottes ist nicht ..., sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude in dem Heiligen Geist.
Aber ich will dir natürlich nichts aufdrängen, genausowenig wie Gott uns zwingt, aus der Fülle des von ihm geschenkten neuen Lebens zu schöpfen ...
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Der Schatz im Acker
von Wintergruen am 07.02.2015 14:39Liebe Henoch
ich glaube ich verstehe nicht ganz was du mich fragst .. ich versuche aber zu verstehen ..
ich kürze es mal kurz ab um auf das Gefragte nachher mehr einzugehen .. kann ich aus deinem Geschriebenen schlussfolgern das , weil du eben nicht alles verkauft hast, noch Dinge besitzt die du nicht loswerden willst... dem Herrn nicht dienen kannst und somit den verborgenen Acker noch nicht gefunden hast ?
denn du schreibst:
das versteht sich jetzt für mich so: Weil du eben ganz wenig aufgeben kannst, hast du den verborgenen Schatz zwar gefunden,, aber der liegt noch begraben .. denn du hast nicht alles verkaufen können ... wenn der verborgene Acker nun das Himmelreich ist, dann liegt der also verborgen und du hast den noch nicht ausgegraben .. denn sonst hättest du mit Freude alles verkauft um den zu bekommen ....mmh... ist das so richtig ? Denn genau das verstehe ich mit dem was du schreibst
(und bitte nicht persönlich nehmen... )
LG
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Der Schatz im Acker
von Henoch am 07.02.2015 14:19Hallo Wintergrün,
Du schreibst: Wir müssen nicht ALLES weggeben.. ( würde das einem Mönchen oder Nonne gelten, dann JA, denn die besitzen eh nichts eigenes , kein Vermögen und dergleichen,, sie dienen Gott etwas anderes als wir ) Aber für uns die nicht in Klöstern leben, verstehe ich das so, das wir nicht zwei Herren dienen sollen..Man kann was besitzen,wie ein Auto, ein Haus, einen Garten usw.. und dennoch dies NICHT zur Priorität machen .. Sodass man sagen könnte,, ich kann auch auf das alles verzichten, aus Liebe zum Herrn.. und solange man nicht geizig ist und vieles auch teilt, so sehe ich das nicht so das man dann alles verkaufen muss....
Woher willst Du wissen, welche Maßstäbe Gott hat? Wann reicht es, was Du tust? Und was machst Du wenn er Dich prüft, so wie Hiob? Gott prüft unsere Herzen. Wie wirst Du ihn dann lieben können? Oder ist es nicht eher so, dass Du dann Angst vor ihm hättest? Wir sollen ihn aber über alles lieben, immer! Auch und gerade dann, wenn er uns prüft. Denn er prüft uns ja gerade deshalb, ob unsere Liebe zu ihm wirklich größer ist, als unsere Liebe zum Mammon.
Und warum sollten Nonnen und Mönche von Gott anders behandelt werden, nur weil sie sich radikaler entschieden haben? Haben sie deshalb größere Pflichten gegenüber Gott?
Und wie passt jetzt das zu dem, was Du vorher geschrieben hast?
Du schriebst vorher: Fazit: das alte Leben hinter sich lassen (es verkaufen ) und Gott aus ganzem Herzen lieben, sowie seinen Nächsten.. lassen denjenigen den Ewigen Schatz, das Ewige Himmelreich ,der für einen Ungläubigen verborgen bleibt, erkennen und mit Freude sagt man ALLEM Weltlichen ab...
@ Wintergrün und Solana:
Ich denke auch, dass wir etwas beitragen sollen, aber nicht um das Himmelreich zu erwerben, sondern aus Dankbarkeit und Freude, weil es uns geschenkt ist, und mit einem erschütterten Geist und einem zerknirschten Herzen darüber, was das unseren Heiland gekostet hat.
Henoch
Re: Der Schatz im Acker
von solana am 07.02.2015 13:55,IHM die Priorität geben ...
.unabhängig davon ob man Besitztümer hat
Ja, genau so meine ich es, Wintergruen.
Nach den Aufforderungen leben:
Mt 6,33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.
Kol 3,2 Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist.
Gal 5, 25 Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln.
Röm 6, 2 Wie sollten wir in der Sünde leben wollen, der wir doch gestorben sind?
und viele, viele mehr ...
Das heisst nicht, dass wir durch unsere erreichte "Perfektion" beweisen müssen, dass wir auch unserem Herrn gehören.
Es heisst aber auch ganz und gar nicht, dass wir - weil wir ja unserem Herrn gehören - nun fröhlich drauf los sündigen können und tun, was uns gefällt.
Dann handeln wir nämlich wie diejenigen, die nur den Namen des Herrn "gebrauchen" mit ihrem Mund, ihm aber keine Frucht bringen, weil ihr Tun nicht durch ihn bestimmt ist. Das ist dann nicht mehr als ein leeres Lippenbekenntnis.
Mt 7, 19 Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
20 Darum: an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.
21 Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.
22 Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan?
23 Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter!
Jak 2,14 Was hilft's, liebe Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, und hat doch keine Werke? Kann denn der Glaube ihn selig machen?
Jesus erzählte dazu ein anschauliches Gleichnis:
Mt 21, 28 Was meint ihr aber? Es hatte ein Mann zwei Söhne und ging zu dem ersten und sprach: Mein Sohn, geh hin und arbeite heute im Weinberg.
29 Er antwortete aber und sprach: Nein, ich will nicht. Danach reute es ihn und er ging hin.
30 Und der Vater ging zum zweiten Sohn und sagte dasselbe. Der aber antwortete und sprach: Ja, Herr!, und ging nicht hin.
31 Wer von den beiden hat des Vaters Willen getan? Sie antworteten: Der erste. Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, ich sage euch: Die Zöllner und Huren kommen eher ins Reich Gottes als ihr.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver


Antworten