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Imperia

-, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 12

Re: Wie geht ihr mit dem Hass um?

von Imperia am 05.02.2015 18:53

Hallo Uweles,


herzlich willkommen hier im forum / chat / platform.

Wünsche dir eine schöne Zeit.


Liebe Grüsse
Imperia

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Andersdenkende
Gelöschter Benutzer

Re: Wie geht ihr mit dem Hass um?

von Andersdenkende am 05.02.2015 16:42

Lieber Uweles!

Ich habe mir die Zeit genommen und einmal ein wenig in Dein Buch "heineingelesen"....und da Du ja fragst, wie wir mit "Hass" umgehen, der uns entgegengebracht wird, und hier eigentlich ja alle diese Erfahrung nie gemacht haben, wäre es vielleicht eine Überlegung wert:

Man kann einen anderen Menschen ja nicht ändern, aber man kann seine Sicht auf ihn ändern und ggf. sich selbst ändern lassen. Will sagen: Aktion führt zu Reaktion und nur, weil eine "Christenverfolgung" ausgerufen wurde, heißt das noch lange nicht, dass Du jetzt eine "Erfahrung im Sinne Jesu" gemacht hast (damit meine ich, dass dieser Angriff auf Dich nicht unbedingt bedeutet, dass Du um Jesu Willen angegriffen wurdest, sondern vielleicht wegen Deiner Person, und das ehrt Gott nicht wirklich unbedingt, oder?!).

Ich will Dich damit nicht angreifen, verletzen oder beleidigen, aber nachdem ich die paar Seiten in Deinem Buch gelesen habe, muss ich sagen, dass Du vielleicht auf den Balken in Deinem eigenen Auge achten solltest, bevor Du Dich im Splitter in den Augen der anderen kümmerst?! Denn das bißchen, was ich gelesen habe, war gelinde ausgedrückt "grenzwertig" in Bezug auf die NächstenLIEBE.

Nach meinem Emfinden schlägst Du da ganz schön um Dich und teilst gut aus (falsche Lehrer, Alibi-Christen,böse Ex-Frau,böse Großeltern....)

Das ist wirklich ein lieb gemeinter Rat.....und Du schreibst hier im Forum ja selbst, dass Du noch hinzulernen möchtest.

Ande

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Der Schatz im Acker

von solana am 05.02.2015 16:01

Ja, liebe Wintergruen, ich finde es auch bezeichnend, wie die Stimmung des reichen Jünglings beschrieben wird:

Mk 10,22 Er aber wurde unmutig über das Wort und ging traurig davon; denn er hatte viele Güter.

Er hatte viele Güter - dennoch ging er traurig davon, ja gerade deshalb.
Die Güter konnten ihn nicht glücklich machen, auch nicht sein "religiös perfektes" Leben, von dem er Jesus erzählte.
Beides - materieller Reichtum und Reichtum an guten Taten und tadellosem Lebenswandel - hat ihn nicht zu dem geführt, was er wirklich suchte.
Das, was eben nur im Reich Gottes zu haben ist.

Röm 14,17 Denn das Reich Gottes ist ... Gerechtigkeit und Friede und Freude in dem Heiligen Geist.

Und ohne dieses "Fehlende" ist auch das andere nicht von bleibendem Wert, es bleibt immer noch eine ungestillte Sehnsucht, die weiter treibt.
Deshalb war Jesu Aufforderung auch kein "Treuetest", wie weit der Jüngling gehen würde.
Er sagte das nicht, um im vorzuführen, wo er noch so einen grossen "Makel" hatte, der ihm im Weg stand.

Sondern aus Liebe:

Mk 10,  21 Und Jesus sah ihn an und gewann ihn lieb und sprach zu ihm: Eines fehlt dir. 

Weil er sah, dass das Herz des Jünglings unfrei war, gebunden durch den Reichtum.

Mt 6,21 Denn wo dein Schatz ist, da ist auch dein Herz. 

Gebunden an den Reichtum, der zwar kurzfristige Freude bereiten kann, aber nicht die dauerhafte Freude im Frieden, nach der wir uns alle sehnen.
Wer sich diese Freude schenken lässt und sein "Herz ganz daran verliert", für den verblassen alle anderen Güter und sie bedeuten ihm nichts mehr.

Der Jüngling konnte das nicht glauben, er hat seine Prioritäten anders gesetzt ... und ging traurig davon ....
Gruss
Solana


angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.02.2015 16:01.

Uweles

56, Männlich

  Neuling

Beiträge: 38

Re: Ostern!

von Uweles am 05.02.2015 15:59

Na klar, werde ich auch ganz sicher noch hier schreiben, aber ich muss darüber auch erst gründlich nachdenken, denn es ist schließlich eine sehr weitreichende Entscheidung!
Werde es aber ganz sicher nicht vergessen, hier noch zu schreiben, wie wir es in Zukunft handhaben werden. Versprochen!

Lieber Gruß

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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Der Schatz im Acker

von Wintergruen am 05.02.2015 15:27

Liebe Solana 

ja es enstpricht auch dem hier:

Jesus antwortete ihm: Wenn du vollkommen sein willst, geh, verkauf deinen Besitz und gib das Geld den Armen; so wirst du einen bleibenden Schatz im Himmel haben; dann komm und folge mir nach... Matth. 19,21

Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker.

Ob wir nun diesen Schatz finden oder nicht,, der ist jedenfalls da .. Es hängt auch gar nicht von uns ab ob er da ist oder nicht ..Er ist allerdings verborgen und die ihn suchen, werden ihn finden . Auch mitten in den Mühen , Lastern und Ungerechtigkeiten zwischen Trauer und Schmerz in der Welt .
 Und wenn der Mensch diesen unvergänglichen Schatz entdeckt, besiegt Freude seine Seele, unsagbare Freude, und er verkauft vor Freude alles, was er besitzt, sagt sich freudig von allem Besitz los, um durch Selbstentsagung den Herrn Christus zu kaufen, in Dem alles ist, was der Mensch für das ewige Leben in beiden Welten braucht.


(später mehr )

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.02.2015 15:40.

Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Ostern!

von Wintergruen am 05.02.2015 15:13

hallo Uweles

konntest du bisher mit keiner Antwort etwas anfangen ? 
Zu welchem Entschluss bist du nun für deine Frau gekommen ? 
Und vielleicht kannst du deinen Entschluss begründen .
Ist das möglich?


LG
 

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Oase 14: "Ich will den Herrn loben und nie vergessen, wie viel Gutes er mir getan hat." (Psalm 103,2 HfA)

von solana am 05.02.2015 13:32

Ja, Burgold, ich finde diesen Text auch sehr schön.
Vielen Dank fürs Einstellen, liebe Cosima.

Mich hat besonders das angesprochen:

Ihr müsst darauf vertrauen, dass ihr schon empfangen habt,
um was ihr bittet, und es wird geschehen. Markus 11,24; WD

Die Zusicherung, dass wir alles schon empfangen haben, was wir brauchen, so wie es auch im 2. Petrusbrief sterht:

2. Petr 1, I3 Alles, was zum Leben und zur Frömmigkeit dient, hat uns seine göttliche Kraft geschenkt durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat durch seine Herrlichkeit und Kraft. 4 Durch sie sind uns die teuren und allergrößten Verheißungen geschenkt, damit ihr dadurch Anteil bekommt an der göttlichen Natur, die ihr entronnen seid der verderblichen Begierde in der Welt.

Wir haben wirirklich alles schon bekommen, was wir brauchen - zum Leben "in voller Genüge", im Überfluss.
Und wenn wir etwas nicht bekommen, um das wir bitten, dann brauchen wir es auch nicht.
Vielleicht "noch nicht" - weil wir noch nicht bereit dafür sind, es in der richtigen Weise zu empfangen.
Vielleicht aber auch überhaupt nicht, weil wir etwas bekommen sollen, das besser für uns ist. Das erkennen wir nur noch nicht. Die Erkenntnis  eröffnet uns den Zugang zu der uns geschenkten Fülle. Je mehr wir davon erkennen, um so mehr können wir von daher leben und uns bereichern lassen..
Seine Liebe spüren.

Röm 8, 32 Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben - wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?

Gruss
Solana 

Lieber Inyanel ich möchte dir auch noch ganz herzlich danken für deine Beiträge hier.
Die sind so schön, so erfreulich zu lesen, so "erwärmend", wie du für jeden ganz persönlich ein liebes Wort findest und auf alle eingehst. Auch dann, wenn du gar nicht viel Zeit hast, nimmst du sie dir, um allen Liebe und Freude zu vermitteln.
Gerade das ist es, was eine Oase ausmacht!  

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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burgold

-, Weiblich

  Engagiert

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Beiträge: 379

Re: Oase 14: "Ich will den Herrn loben und nie vergessen, wie viel Gutes er mir getan hat." (Psalm 103,2 HfA)

von burgold am 05.02.2015 13:01

wow danke Cosima
Mir rinnen die Träne über die Wangen bei diesen text. Ja wie oft läßt man sich vom beten abhalten . Dann ist es mal der Gedanke , auch es bringt ja eh nichts. Oder man denkt , wieso sollte Gott denn überhaupt mir zuhören ?. Es gibt gefühlte 1000 Gründe nicht mit dem Beten zu beginnen  aber genau 1 es doch zu tun. In Jesus haben wir nämlich schon den Sieg errungen.
Also wir haltet ihr es mit dem beten? Wie überwindet ihr die "hindernisse" die euch davon abhalten wollen?

Zeph 3, 17 17 Der Herr, dein Gott, ist in deinen Mauern, er ist mächtig und hilft dir. Er hat Freude an dir, er droht dir nicht mehr, denn er liebt dich; er jubelt laut, wenn er dich sieht.

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Der Schatz im Acker

von solana am 05.02.2015 11:30

Mt 13, 44 Das Himmelreich gleicht einem Schatz, verborgen im Acker, den ein Mensch fand und verbarg; und in seiner Freude ging er hin und verkaufte alles, was er hatte, und kaufte den Acker.

 

Guten Morgen
Ich stelle heute mal einen Bibelvers hier rein, der bei mir einige Gedanken angestossen hat. Vielleicht hat jemand Lust, sich mit mir dazu auszutauschen.

Als erstes ist es die Formulierung "in seiner Freude ging er hin und verkaufte alles", die mich besonders angesprochen hat.
Was dieser Mensch tat - alles verkaufen um den den einen grossen Schatz zu bekommen - entspricht ja genau dem, wozu Jesus uns auffordert:

Mt 6,33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.

Genau das tat dieser Mensch.
Und wir tun das auch, so gut wir können.
Sehr oft ist aber wenig davon spürbar: "in seiner Freude".
Die Motivation , mit der Christen auf manches verzichten im Trachten nach dem Reich Gottes hört sich oft nicht unbedingt nach Freude an. Besonders dann nicht, wenn sie versuchen, andere dazu zu bewegen, es ihnen gleich zu tun. Dann scheint eher das Gegenteil im Raum zu stehen, nämlich die "Drohung": du könntest das Himmelreich verfehlen oder verlieren , wenn du ...."

Habt ihr mal überlegt, wie das bei euch - ganz praktisch an Beispielen - aussieht, wenn ihr auf etwas verzichtet, weil ihr Gott in eurem Leben die Priorität geben wollt und etwas damit unvereinbar ist.
Wie sieht es mit eurer Motivation aus?
Macht ihr das, um dadurch die Freude erst noch zu bekommen - als Belohnung für den Verzicht?
Oder gar aus Angst vor Strafe oder aus Furcht, dadurch evtl den wirklichen Schatz zu verlieren?
Oder ist die Freude an den verborgenen Schatz schon da und die erfüllt euch so, dass es euch das wichtigste ist, ihn "heben zu dürfen"?
Und wie spürt man euch diese Freude ab, wenn ihr andere Menschen auch dazu motivieren wollt, es in ihrem Leben auch so zu tun?
Ich freue mich auf eure Gedanken dazu.
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Rapp
Gelöschter Benutzer

Anschleppdienst

von Rapp am 05.02.2015 11:05

Markus 2. Der Gelähmte.
Joh. 9. Der blind Geborene.

 

Jesus hatte in Kapernaum sein Haus. Hier war er zu Hause. Das merken die Menschen schnell. Wo Jesus nur als Gast hinkommt passiert wenig oder nichts. Wo Jesus aber Herrenrecht genießt da geschehen auch heute noch Wunder und Zeichen.

Da sehen wir vier mutige Männer. Ihnen ist es schnuppe was die Leute sagen. Wichtig ist ihnen allein, dass ihr Freund, der selbst unmöglich herkommen kann, nun endlich bei Jesus ankommt. So graben sie das Dach auf.

Hörst du den Hausherrn nach Schadenersatz rufen? "Sauerei, mitten in meiner schönen Predigt machen die so'n Krawall. Ich werde einfach mit dem ganzen Dreck berieselt..." Nix von alle dem. Jesus wartet, bis der Mann unten ist.
Und Jesus sagt nichts von Heilung, nein er spricht von Vergebung. Hat denn jemand danach gefragt?

Im Kapitel 9, Johannesevangelium, wird die Frage aufgeworfen ob der blind geborene Mensch selbst oder seine Eltern gesündigt haben, dass er nun blind ist. Komische Frage. Aber es gab im Judentum eine Lehre die behauptet, dass schon Ungebore fähig seien zu sündigen... Dem widerspricht das Wort Gottes sehr deutlich. Ist ja auch widersinnig.

Jesus sagt hier sehr deutlich, dass ein Zusammenhang zwischen Sünde und Krankheit bestehen kann aber nicht muss. In Markus zwei besteht dieser Zusammenhang, nicht aber in Joh. 9.

Ich kann mir diese Superheiligen vorstellen, die den Gelähmten immer wieder anklagten. Da ist Sünde, sonst wärst du gesund... Dem widerspricht Jesus nicht, aber er heilt den Mann und macht damit klar, dass er Sünde vergibt, ratzeputz ausräumt und niemals nachtragen wird.

In unserer Geschichte Mark. 2 ist klar Glaube gefragt. Echter Glaube zeigt sich im TUN, im Handeln der Schlepper. Glaube der nix tut ist nix wert.

Lasst mich noch eine kleine Frage aufwerfen. Wie hast du es mit dem Anschleppdienst? Ich möchte dabei sein!

Willy

Antworten
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