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solana

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Re: Der Sünde gestorben, was heißt das?

von solana am 08.01.2015 14:37

Hallo Henoch
In dem, wie ich es erlebe, wird mir genau das plastisch vor Augen geführt:

Gal 5, 16 Ich sage aber: Lebt im Geist, so werdet ihr die Begierden des Fleisches nicht vollbringen. 17 Denn das Fleisch begehrt auf gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; die sind gegeneinander, sodass ihr nicht tut, was ihr wollt. 18 Regiert euch aber der Geist, so seid ihr nicht unter dem Gesetz. 19 Offenkundig sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, 20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, 21 Neid, Saufen, Fressen und dergleichen. Davon habe ich euch vorausgesagt und sage noch einmal voraus: Die solches tun, werden das Reich Gottes nicht erben. 22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, 23 Sanftmut, Keuschheit; gegen all dies ist das Gesetz nicht. 24 Die aber Christus Jesus angehören, die haben ihr Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Begierden. 25 Wenn wir im Geist leben, so lasst uns auch im Geist wandeln. 26 Lasst uns nicht nach eitler Ehre trachten, einander nicht herausfordern und beneiden.

Dh Denn das Fleisch begehrt auf gegen den Geist und der Geist gegen das Fleisch; die sind gegeneinander,  

Solange mich mein Fleisch bestimmt mit negativen Gedanken, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, 21 Neid, gegen einen Mitmenschen, kann mich nicht gleichzeitig der Heilige Geist bestimmen und in mir seine Früchte hervorbringen.

Und weil mir diese Früchte so viel mehr bedeuten als meine Zwietracht mit einem Mitmenschen - weil ich "geschmeckt" habe und sie nicht mehr missen kann und will - darum fällt es mir auch leichter, negative Gedanken und Gefühle loszulassen.

Und ich finde das so wunderbar und staune immer wieder neu, wie ich zuerst beschenkt werde mit der  "Fülle". Und dann aus dieser "Erfüllung" heraus alles losl zu lassen lernen darf, was dem Sprudeln dieser lebendigen Quelle im Weg steht.
Und nicht umgekehrt - mich erst abrackern muss, um dann als Belohnung ein bisschen Freude und Frieden zu erhalten.
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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cipher
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Re: Der Sünde gestorben, was heißt das?

von cipher am 08.01.2015 14:35

Henoch schrieb: Vieleicht nochmal ganz wichtig: Es geht mir darum, wie ihr das erlebt!!!! Also ganz praktisch.
Da muss ich gestehen, dass ich mir die einzelnen Vorgänge, das "Schritt für Schritt" kaum noch bewusst mache.

Wir habe es ja schon häufiger gelesen und es wird auch in mancher Gemeinde gelehrt: Das Töten des Ich's, das "Ersäufen des alten Adams". Wenn ich mich damit abgebe, komme ich den ganzen Tag doch zu nichts anderem mehr. Dann ist mein Blick auf mich fokussiert statt auf Jesus. Dann kämpfe ich gegen meine eigenen Windmühlenflügel und komme letztlich nicht dazu, wozu Jesus mich eigentlich gebrauchen will.

Man sagt Luther den Ausspruch nach: "Sündige tapfer, aber glaube noch tapferer" - oder so ähnlich. Für mich bedeutet das schon, mir meiner fleischlichen Unvollkommenheit bewusst zu sein, doch mich von dieser nicht wie das Kaninchen von der Schlange in Angststarre fixieren zu lassen, sondern vorwärts zu gehen.

Wenn ich denn mal wieder in eine dicke Pfütze gelatsch bin, dass der Dreck hervorspritzt - es ist in dem Augenblick geschehen. Und es hilft niemandem, jetzt wieder mein Ego ins Verhör zu nehmen und Abrechnung zu betreiben. Ich habe mir angewöhnt, Jesus das anzuvertrauen und weiter zu gehen ohne langen Aufenthalt. Am Abend oder zwischendurch - ich komme zu ihm, lege ihm das zu füßen - und weiter.

Für Ärger und Wut gibt es Strategien, sie möglichst rasch abzubauen und Jesus wieder anlächeln zu können. Das war und ist noch bei mir ein Lernprozess, der mal gut und mal weniger gut funktioniert.

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Michael-A

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Re: Der Sünde gestorben, was heißt das?

von Michael-A am 08.01.2015 14:32

Danke Geli, so geht es mir auch!

Wie gesagt: JA, zwei Buchstaben sind ganz wichtig!

Friede sei  mit Dir und deinem Haus (auch Familie gemeint...)!
Michael   smilie_krank_153.gif
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Israel, Deutschland, Polen! Für diese Länder bete ich!

"Nur wer sich geliebt weiß von Jesus, kann echt Liebe weitergeben."

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Der Sünde gestorben, was heißt das?

von Henoch am 08.01.2015 14:22

Hallo Solana,

 

Bedeutet das, dass du gleichzeitig tiefen inneren Frieden seine sprudelnde Freude in dir haben kannst, während da gleichzeitig negative Gedanken, evtl sogar Wut und Hass auf jemanden noch in dir sind?

Naja, nicht ganz so. Zuerst ist da schon tiefe Traurigkeit darüber, dass ich so bin. Aber fast zeitgleich ist da die Hoffnung auf den Herrn, der mich da herausbringt. Diese Hoffnung zieht mich auch zu IHM hin. Wenn ich sündige, dann brauche ich IHN ja besonders. Er ist ja der einzige, der mit helfen kann. Es ist ein vertrauendes "Herr schau Dir an, was da mache/denke, das ist schrecklich, bitte hilf mir". Und es ist eben nicht, wie früher, so, dass ich erst einmal mit schlechtem Gewissen mich am liebsten hinter Feigenblatt und Busch verstecken wollte, um dann auf Vergebung zu hoffen und mir fest (und verkrampft) vorzunehmen, es zu lassen....bis zum nächsten mal. Nein, es zieht mich zu ihm hin, weil ich weiß, dass er mir hilft, und das ist mein Grund zur Freude.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.01.2015 14:27.

Michael-A

68, Männlich

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Re: Der Sünde gestorben, was heißt das?

von Michael-A am 08.01.2015 14:22

19 Denn ich bin durchs Gesetz dem Gesetz gestorben, damit ich Gott lebe; ich bin mit Christus gekreuzigt,
20 und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt im Fleisch lebe, lebe ich im Glauben, und zwar im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.
21 Ich mache die Gnade Gottes nicht ungültig; denn wenn Gerechtigkeit durch Gesetz kommt, dann ist Christus umsonst gestorben.
Galater 2, 19 - 20, Elberfelder Bibel revidiert 2006

  
ich tue beten und mich ganz normal mit Jesus reden, auch über mein fleischliches Leben. Der Herr weiß am besten wie es mir geht, welche Lust in mir hoch kommt, solange ich in dieser Lage lebe, verspüre ich keine Lust meine fleischliche Lust zu leben. :)
Aber so wie ich Jesus aus meinem inneren Augen verliere, beginnne ich meiner Lust nach zugehen ... Wir sind als Menschen geboren in dieser sündigen Welt. Aber mit der Taufe tritt Jesus in mein Leben ein. Mich für Jesus entscheiden, muss ich selber! Das Wort hat nur zwei Buchstaben und heißt "Ja" ohne mein Ja zu Jesus, ist alles umsonst!

Friede sei  mit Dir und deinem Haus (auch Familie gemeint...)!
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"Nur wer sich geliebt weiß von Jesus, kann echt Liebe weitergeben."

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.01.2015 14:26.

Kayla
Gelöschter Benutzer

Re: Paris: Lästerungen mit dem Tode bestraft

von Kayla am 08.01.2015 14:19

Was ich vermisse, wirklich vermisse bei den Moslems, die friedlich gesinnt sind ist die vorbehaltlose Verurteilung solcher Terrorakte und barbarischer Morde. Wo sind die Aufmärsche der Moslems, die sich von diesen, wie es immer wieder heißt, einigen wenigen Extremisten ganz klar distanzieren?

Ich glaube, da ist immer das Problem, die Leute aus den "eigenen Reihen" öffentlich zu kritisieren. Ich habe von Christen auchschonziemlichschreckliche Äußerungen mitbekommen - was zugegebenermaßen noch etwas anderes ist, als gezielte Hinrichtungen, aber es waren schonmalÄußerungen oder Aktionen dabei, die mich erschreckten. Eine Frau kannte ich aus einem Internetforum und wenn es um gesundheitliche oder persönliche Probleme ging, hatten wir uns immer gut verstanden. Doch auf Facebook schrieb sie eines Tages, "wir" (die Christen) sollten alle Moslems töten. Sie löschte das, nachdem ich sie erschrocken angeschrieben hatte, aber viele nicht ganz so drastische, aber dennoch hasserfüllte Äußerungen ließ sie stehen. Ähnlich habe ich schon unglaublich verachtende Äußerungen über arme oder kranke Menschen gehört, über Homosexuelle, Atheisten oder nicht ganz so perfekte Christen.

Warum stelle ich mich nicht öffentlich dagegen? Weil ich Angst hätte vor dem, was mir von vielen Christen vorgeworfen würde. Ich könnte mir zwar sagen, dass es mir egal sein kann, was solche extremen Menschen wie die erwähnte Frau aus dem Forum über mich sagen, aber ich glaube, ich hätte schon Angst davor, unter den Mitchristen irgendwie als Verräterin dazustehen.

Vielleicht geht es vielen Moslems ähnlich?

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Kayla
Gelöschter Benutzer

Re: Füße waschen

von Kayla am 08.01.2015 14:11

Spontan dachte ich mir, ich fände das extrem unangenehm, wenn es jemand bei mir tun würde, aus einer ganzen Reihe von Gründen. Würde das anderen ebenso gehen?

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solana

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Re: Der Sünde gestorben, was heißt das?

von solana am 08.01.2015 14:02

Henoch schrieb:

Früher hatte ich auch das Gefühl, dass mir der Herr nun nicht mehr so nahe wäre. Heute ist das nicht mehr so.

Hallo Henoch
Ja, das finde ich auch interessant.
Bedeutet das, dass du gleichzeitig tiefen inneren Frieden seine sprudelnde Freude in dir haben kannst, während da gleichzeitig negative Gedanken, evtl sogar Wut und Hass auf jemanden noch in dir sind?

Bei mir geht das nicht.

Aber natürlich ist Gott mir in dem Moment genauso nahe, sogar ganz besonders nahe,indem er mich drauf aufmerksam macht. Um mich in seiner Liebe davon zu befreien, damit ich daran nicht leiden muss.
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Henoch
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Re: Der Sünde gestorben, was heißt das?

von Henoch am 08.01.2015 13:50

Hallo Solana,

ja, das ist interessant. Auch bei mir ist es erst einmal das "überführt werden". Ein "Was machst Du da?". Früher hatte ich auch das Gefühl, dass mir der Herr nun nicht mehr so nahe wäre. Heute ist das nicht mehr so. Ich weiß, dass ich in Christus angenommen und geliebt bin, immer! Deshalb wende ich mich gleich an ihn. Ich danke, dass mir vergeben ist, ich bitte um Segen für den, der mich verletzt hat und ich bitte darum, dass ich ihm völlig vergeben kann. Es hilft mir auch, zu wissen, dass ich gebeten habe, dass allen immer vergeben ist, die an mir gesündigt haben. Der zweite Schritt ist auch wie bei Dir, der Herr zeigt mir, dass ich deshalb negativ denke, weil sich hier und da das alte ich meldet (Eifersucht, verletzter Stolz, ...). Nun weiß ich, dass ich es als tot betrachten darf. Ich darf es ihm hinhalten und ihn bitten, dass er mich da verändert. Was für mich so schön, so inniglich und so heilig ist, ist, dass ich weiß, dass der Herr und ich jetzt Hand in Hand sind. Ganz nah. Ich weiß, dass er mein Innerstes verändern wird. Ich bin dann ganz glücklich über meinen Heiland, weil sich seine Liebe für mich wieder ganz neu erschließt und weil ich mich da als abhängiges Geschöpf ganz auf ihn verlassen kann. Ja, ich bin sein Werk, alleine IHM zur Ehre. Dieses Wissen, dass ich seine Neuschöpfung bin, auch wenn er mir zuliebe langsam macht, das nimmt mich an sein Herz, lässt mich selig sein und vertrauen, dass er dafür sorgen wird, dass ich in seine königliche Familie eines Tages passe.

Was mir dann bleibt ist "Danke", und die Freude, dass er denjenigen segnen wird, der mich verletzt hat.

Manchmal zeigt er mir auch, dass ich etwas gut machen muss, oh das mag ich nicht so....da brauche ich oft viel Gebet, bis ich bereit bin. Aber mein Heiland ist stärker....Ihm sei Dank. Und ich weiß ja, dass er da mit mir durchgeht - immer. Er hilft mir die rechten Worte zu finden und glättet die Wogen in beiden Herzen.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 08.01.2015 13:55.

solana

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Re: Der Sünde gestorben, was heißt das?

von solana am 08.01.2015 13:28

Henoch schrieb:

aber nun nehmen wir mal an, Du bemerkst eine Sünde in Dir. Z.B. dass Du negativ über jemanden denkst. Was machst Du dann praktisch?

Hallo Henoch
Ganz praktisch läuft das bei mir so ab, dass Gott mir in dem Moment bewusst macht, dass das falsch ist. Ich weiss es ganz genau und spüre es auch durch die Veränderung, die in mir durch diese negativen Gedanken ausgelöst wird.
Es fühlt sich so an, wie in dieser Bibelstelle bechrieben:

Mt 5, 23 Darum: wenn du deine Gabe auf dem Altar opferst und dort kommt dir in den Sinn, dass dein Bruder etwas gegen dich hat,
24 so lass dort vor dem Altar deine Gabe und geh zuerst hin und versöhne dich mit deinem Bruder, und dann komm und opfere deine Gabe.

So als ob mir Gott seine Gemeinschaft, seinen Frieden und seine Freude entzieht, solange ich nicht bereit bin, von diesen negativen Gedanken meinem Nächsten gegenüber zu lassen.

Ich kann Gott dann um Hilfe bitten und sie wird mir gewährt.

Aber so richtig los komme ich erst dann, wenn ich "erkannt" habe, was in meinem Ego diese negativen Gefühle geschürt hat.
Und diese Erkenntnis wächst meistens in einer Anfechtungssituation heran und wenn ich dann bereit bin, das "los zu lassen", werde ich so frei davon, dass es mich nicht mehr in der Art angreifen und das negative Denkren mich beherrschen kann.

In dem Sinne, dass die Erkenntnis der Wahrheit mich hier frei macht und die (durch einen Mitmenschen) verletzte Seele heilen kann, auch wenn ich keine "Genugtuung" oder ähnliches von diesem Menschen erhalte.
Gruss
Solana 

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