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Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Könnte ich eine törichte Jungfrau sein?
von Wintergruen am 05.01.2015 13:38ja Cipher, ,dein Beispiel ist wirklich sehr schön,, und trifft es auch ....
auf der anderen Seite ob man das außen, schön sauber halten will oder nicht, liegt an jedem selbst , je nachdem wo man mehr seine Prioritäten setzt... es gibt Menschen die leben wie Messis oder wie nennt man sie, die eine Wohnung mit jede menge Unrat haben Müll, bis über beide Ohren ,,,, denen macht dieser Zustand überhaupt nichts aus... während ich doch sehr penibel bin und bei so einer Unordnung eher Amok laufen würde... diese Haltung(en) ist/sind eigentlich eher individuel.... dem einen macht es was aus, dem anderen weniger.... deshalb scheint das nicht unbedingt das Wichtigste zu sein .. wenn man von ausgeht, man ist eh schon gereinigt worden oder gerettet.. Ob die Karre von außen schmutzig ist, das spielt keine Rolle, solange das innere auf das es ankommt womöglich in der Ewigkeit schon ist , bzw. gerettet...
wenn das einem aber nichts ausmacht, ,dann wird er das nicht aussprechen ...und um das überhaupt auszusprechen, muss er es von Gott bekommen...
ich verstehe euch und wir sind uns aufjedenfall einig im Kern ... ich versuche nur zu verstehen,, wie man denken kann,, man sei JETZT schon gerettet und ob man doch nicht in die Irre mit diesem Gedanken laufen kann,, .... Das Gleichnis habe ich so wie ich meine schon verstanden ,,vielmehr versuche ich die Denkweise anderer zu verstehen,, was sie dazu bringt zu denken , durch die ´´scheinbare´´Wiedergeburt man glaubt man sei gerettet.. denn niemand weiß ob er im Buch des Lebens steht oder nicht ... und wenn ich die Antworten prüfe,, so entdecke ich mehr Widersprüche als das es wirklich so ist...
aber nun gut,, wir drehen uns warscheinlich im Kreis und was bleibt dann noch zu sagen, außer.. jedem das Seine.. Ich hoffe nur das diejenigen die sich jetzt schon gewiss sind,, eines Tages auch wirklich durch die Türe gehen werden.....und nicht zu den törichten gehören ....
LG
MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: Könnte ich eine törichte Jungfrau sein?
von MichaR am 05.01.2015 13:36@Pal und/oder
@Wintergrün: Um die Sache zu vereinfachen, könnt ihr uns ja frei raus sagen, ob ihr meint, das ihr zu den "törichten" Jungfrauen gehört, denn das würde die Sache hier ungemein vereinfachen und der unnötige Eiertanz fällt weg!
Dann können wir auch ganz neu mit viel Liebe für euch beten und euch ganz neu begleiten, also bitte, klar und deutlich ehrlich und offen, wir sind hier ja eh alle annonym, sozusagen.
Wenn ihr dazu zu stolz seid, oder zu unehrlich, falls es so wäre, wäre dies schade, aber langsam schwindet auch unsere Lust alles ständig zu wiederholen, dann.
ist lieb gemeint! Bitte antwortet ehrlich, es geht nur um euch! 
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Könnte ich eine törichte Jungfrau sein?
von marjo am 05.01.2015 13:26Was ciphers netten "Drecksvergleich" angeht, springt einem natürlich gleich Johannes 13,10 ins Gedächtnis "Spricht Jesus zu ihm: Wer gewaschen ist, bedarf nichts, als dass ihm die Füße gewaschen werden; denn er ist ganz rein..."
Jesus mach da nur noch eine Einschränkung... den Verräter. Dieser hatte sich dazu entschieden Jesus zu verraten. War Judas auch eine törichte Jungfrau? Ist er ein heilsgeschichtlicher Sonderfall? Ist er das Vorbild für Leute, die sich vom Glauben abwenden? Alles Fragen, die man an anderer Stelle klären sollte.
gruß, marjo
Re: Könnte ich eine törichte Jungfrau sein?
von solana am 05.01.2015 13:19und schlimme Abwege,,,, was heißt das schon ????? kann man gänzlich dann dort hingeraten sodass man doch nicht mehr zur Umkehr wiederfindet?? Und wenn das nicht zutrifft, dann ist auch das egal....weil wie gesagt,, eh schon gerettet ...
Liebe Wintergruen
Wir gehen doch alle davon aus, dass unser neues Leben, das wir aus Gnade geschenkt bekommen, weder unser eigener Verdienst noch unsere eigene Leistung ist (oder sind wir uns bis dahin dooch noch nicht einig?)
Das Öl für unsere Lampen ist nicht "unseres" und das können wir auch nicht irgendwo "kaufen" gehen.
Wir bekommen es umsonst - wenn wir es uns schenken lassen.
Aber wir müssen es in unsere Lamen tun und sie damit am Brennen halten - nicht sagen:" Nun hab ich grad kein Öl mehr, dann guck ich mal woanders, ob ich irgendwo anders welches kriege oder ich neme meinen eigenen "Schlamm", von dem hab ich ja noch genug...."
Das ist im Gleichnis so ausgedrückt, dass man es nicht ganz so leicht verstehen kann.
Gott selbst hat doch zugesagt, dass er uns nicht einfach in die Irre laufen lässt, wenn wir auf Abwege geraten.
Jesus ist der "gute Hirte", der dem verlorenen Schaf nachgeht und es zurück zurHerde trägt, wenn es nicht mehr laufen kann.
Die Zusicherung haben wir. Wir können uns drauf verlassen - wenn wir es ihm erlauben, unser Hirte zu sein. Das ist natürlich die Voraussetzung. Er tut das nicht gegen unser Einverständnis.....Und wenn wir ihm sagen: "Och neee, hier gefällts mir grad viel besser als bei der Herde - dann sagt er nicht einfach: "ok, wie du willst, dann sieh halt zu."
Dann kommt erst der leise Wecker ... dann der lautere ....dann irgendwann der Schmiedehammer
, wie du es selbst so schön beschrieben hast.Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Könnte ich eine törichte Jungfrau sein?
von cipher am 05.01.2015 13:02Der geistliche Mensch ist und bleibt rein und unbefleckt vom Augenblick seiner Erschaffung an. Doch der fleischliche Mensch ist doch deswegen noch immer da und vorhanden. Und der schmuddelt immer noch herum. Wenn er auch versucht, das immer weniger zu tun - er schafft es nicht, sündlos zu bleiben, wie auch Paulus klagend festgestellt hat. Und wenn Jesus hierher auf die Erde kommt, ist mein "Fleisch" (Körper und Seele) noch an mir.
Ich nutze noch einmal das Beispiel, welches nicht perfekt passt, aber diesen Aspekt vielleicht erhellen kann.
Stell Dir unseren fleischlichen Leib wie ein Auto vor. Innen sitzt der wiedergeborene Fahrer, der einen reinen Anzug trägt, schnieke aussieht und proper. Da kommt nichts ran. Manchmal ist Schietwetter und er kommt mit dem Auto in Drecklöcher und die Karre wird schmuddelig. Der Fahrer darinnen, der bleibt sauber und piekfein. Die Karosse, das Auto um ihn herum, der "fleischliche Leib" wird beschmutzt. Den sauberen Fahrer kann man durch die schmutzigen Scheiben kaum noch erkennen. Erst, wenn das Auto wieder gewaschen wird - wenn die Sünden, die meinen fleischlichen Leib besudelt haben, abgewaschen sind, kann man den Fahrer wieder erkennen, wie zuvor. Das Waschen macht Jesus, wenn ich zu ihm komme, und ihm bekenne, dass ich doch wieder Mist gemacht habe. Wenn ich ihm sage, dass es mir Leid tut, dass ich die Karre in den Dreck gesteuert habe, dann macht er sie wieder sauber.
Ich nehme seinen Dienst an mir dankbar an. Aber eigentlich will ich nicht, dass Jesus mein Auto immer wieder vom schlimmsten Dreck reinigen muss. Also werde ich mehr und mehr versuchen, nur noch dort zu fahren, wo es nicht so schmutzig ist. Das Ganze nennt die Bibel "Heiligung", wenn "unser Auto" immer seltener und immer weniger schmutzig wird.
Warum will ich, dass das Auto nicht mehr so schmutzig wird? Einmal, weil ich dann besser sehen kann, wenn alle Fenster klar und sauber sind. Der Blick belibt ungetrübt. Aber auch, weil mein verdrecktes Auto nicht gerade einen guten Durchblick auf den sauberen Kerl erlaubt, der drinnen sitzt. Man könnte denken, "wie's Gescherr, so der Herr", bezogen auf den Fahrer. Also: Wer sein Auto so schmutzig sein lässt, ist bestimt selbst auch kein Ausbund an Sauberkeit.

Sieh mal diese Schmuddelkarre an. Dreckig bis über die Ohren. Aus dem Rückfenster konnte man gar nichts mehr sehen. Trotzdem konnten wir darin essen und schlafen, wir blieben sauber. Aber es war nicht schön, mit dem Schmuddelauto herumzufahren. Also sind wir bald an eine Waschanlage gefahren, um es wieder schön sauber zu waschen. Beim Auto können wir das selber tun. Für uns selbst müssen wir zu Jesus gehen.
Mit sowas

Ist man doch dann viel lieber unterwegs, oder?
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Könnte ich eine törichte Jungfrau sein?
von marjo am 05.01.2015 12:56Ganz unabhängig davon, ob ich an dem Verlust des Heils glaube oder nicht, ist es doch sehr einleuchtend, dass niemand emotionslos Fehler begeht. Daher verstehe ich Deine Frage nicht, aber vielleicht hast Du es von der Perspektive der Liebe noch nicht beleuchtet?
Wenn mir jemand verpsricht mich nicht zu verlassen, tu ich dem der mich liebt danach immer noch nicht absichtlich weh. Mein Verhalten wird ja nicht egal, nur weil sich Zwei die Treue versprochen haben. Wäre es mir egal, würde ich mich tatsächlich Fragen, was mit der Liebe ist?
gruß, marjo
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Könnte ich eine törichte Jungfrau sein?
von Wintergruen am 05.01.2015 12:49naja irgendwie widerspricht sich deine Antwort finde ich (rein persönlich) .. wie kannst du traurig sein, wenn du eh schon gerettet bist........
ist doch egal.. er hat eh alles verziehen und dafür gesühnt...und gerettet ist man dann eh.....
und schlimme Abwege,,,, was heißt das schon ????? kann man gänzlich dann dort hingeraten sodass man doch nicht mehr zur Umkehr wiederfindet?? Und wenn das nicht zutrifft, dann ist auch das egal....weil wie gesagt,, eh schon gerettet ...
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Könnte ich eine törichte Jungfrau sein?
von Henoch am 05.01.2015 12:45Hallo Wintergrün,
Du hast völlig recht, es ist nicht möglich. Allerdings soll uns die Tatsache, dass Jesus wiederkommt, ein Ansporn sein, immer alles in Ordnung zu haben, nicht dass er grad kommt, wenn man auf schlimmen Abwegen ist. Dann wären wir zwar gerettet, aber sicher sehr traurig und zerknirscht.
Henoch
Re: Könnte ich eine törichte Jungfrau sein?
von solana am 05.01.2015 11:58Liebe Wintergruen
Vielleicht kann man das am ehesten mit dem Bild eines Kindes vergleichen.
Das gebraucht ja auch Paulus für die "ganz frisch Wiedergeborenen".
Kinder haben ja einige Eigenschaften, die uns zum Vorbild hingestellt werden.
Unter anderem sind sie sehr "lernfähig" und auch absolut "lernbegierig".
Sie ahmen alles nach, übelegen nicht: "Ist mir das auch wirklich nützlich" oder "Wie kann ich mich darum drücken und stattdessen lieber mein eigenes Ding machen?"
So ist es mit dem Menschen, der sich von Herzen entschlossen hat, umzukehren - er ist erst einmal wie ein kleines Kind. So offen und lernbegierig und korrekturbereit - aber auch noch so klein und hilflios.
Und genau wie ein kleines Kind muss er wachsen, lernen und sich immer wieder korrigieren lassen.
Verweigert er sich dem und verschliesst sich, dann ist das "nicht ertränkte Ego-Mistvieh" ganz schnell wieder oben auf und führt den Menschen weg von der nicht versiegenden Quelle des Heiligen Geistes hin zur "selbst gegrabenen rissigen Zisterne", die dann irgendwann "versiegt" ...
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Könnte ich eine törichte Jungfrau sein?
von Henoch am 05.01.2015 11:57Hallo Solana
Hallo Wintergrün (vieleicht beantwortet das auch eine Deiner Fragen).
Das kennzeichnet eben die falsche Demut, denn der, der das Evangelium glaubt und vertraut, der bekennt seine Schuld und dann bittet er um "Veränderung". Wir müssen nicht in Sack und Asche liegen bleiben, wir dürfen zum Kreuz laufen und uns dem Herrn anvertrauen.
Das wird so schön deutlich im Psalm 51, besonders in Vers 12. König David tut von Herzen Buße und dann wendet er sich an Gott um Hilfe. Er kämpft nicht im EGO gegen Sünde und füllt seine Lampe selbst, sondern er bittet um Erneuerung im Geist, läßt sich also von Gott erneuern und von Gott seine Lampe reinigen und mit Gottes reinem Öl auffüllen.
Psalm 51:(klick)
Ps 51,12 Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, beständigen Geist.
Henoch

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