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solana

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Beiträge: 4164

Re: Könnte ich eine törichte Jungfrau sein?

von solana am 05.01.2015 10:12

Danke, Cleo für die "Säuberungsaktion",, so liest sich das viel besser! 

 

Cleo schrieb:

Wintergrün und Pal- cipher und Henoch haben dieses Gleichnis so interpretiert, dass die törrichten Jungfrauen keine Christen sind, sondern andere. (Religionen). Ihr hingegen unterscheidet, wie ich es verstehe, hier die Christen untereinander, ob diese nun törrichte oder eben kluge Jungfrauen sind.

Hallo Cleo
So wie ich das Gleichnis verstehe, geht es um dasselbe, was auch hier (speziell für das Volk Israel) so ausgedrückt ist:

Jer 2,13 Denn mein Volk tut eine zwiefache Sünde: Mich, die lebendige Quelle, verlassen sie und machen sich Zisternen, die doch rissig sind und kein Wasser geben.

Das gilt für das Volk Israel.
Für die Heiden fällt der erste Teil weg - stattdessen stünde dann da (zB):

Röm 1, 19 Denn was man von Gott erkennen kann, ist unter ihnen offenbar; denn Gott hat es ihnen offenbart. 20 Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, sodass sie keine Entschuldigung haben. 21 Denn obwohl sie von Gott wussten, haben sie ihn nicht als Gott gepriesen noch ihm gedankt, sondern sind dem Nichtigen verfallen in ihren Gedanken, und ihr unverständiges Herz ist verfinstert.

Und das gilt für die "Nur-Gläubigen" auch.
So wie ich es sehe. Und das ist der Punkt, der uns doch eigentlich interessiert.

Es geht doch um den Heiligen Geist - das haben wir übereinstimmend festgestellt.
Hier ist die Quelle, die nicht versiegt (so wie eine rissige Zisterne), hier ist das Öl, das nicht auf halber Strecke aufgebraucht ist.

Und das, was dem Geist entgegensteht, ist das "Fleisch", das "Ego"/Selbst", das sich aufbläht und seine Herrschaft behauptet.
Das sich weigert "zu sterben" und somit die Wiedergeburt verhindert.
Die "Selbstsicherheit", die sich (fälschlicherweise) "aus dem Schneider" glaubt, kommt bei diesen Menschen nicht aus der nicht versiegenden Quelle des Heiligen Geistes, sondern aus aus der "Selbstüberheblichkeit", mit der der Mensch meint, er k§önne Gott "austricksen", indem er einfach nur "scheuklappenmässig" alles ausblendet, was ihn irgendwie in Frage stellen könnte. Und quasi sagt: Wozu soll ich Gott lieben? Ich hab doch schon alles, was ich brauche. Ich geh einfach auf die "Universal-Blanko-Garantie" ein, die für alle gilt, die einfach alle Zweifel ausblenden.
Heiliger Geist - wozu? Brauch ich nicht, ich komm auch so klar, ich hab da noch genug Öl...mein "Fleisch" - aufgeben, gar "kreuzigen"? - wozu, wo doch alles so viel Spass macht. Ich hab doch meine Garantie in der Tasche....

Das ist jetzt ein ganz krasses Beispiel - und es gibt sicher wenig Leute, die tatsächlich so offensichtlich "fehlgeleitet" sind.

Aber es gibt auch sehr viele subtilere Formen des Selbstbetrugs.

Und die gilt es, zu "entlarven", Verkrustungen aufzubrechen, die echtes Leben ihn verhindern in Teilbereichen unseres Lebens, die wir Gott verweigern und in denen wir "uneingeschränkt herrschen". Manchmal merken wir das gar nicht und müssen erst durch "Bedängnisse" mit der Nase drauf gestossen werden ....und manchmal immer wieder neu ....und irgendwann kommt dann schliesslich der "Holzhammer"....

Und das ist - so wie ich es verstehe - dein grosses Anliegen, Pal (freut mich, dass ich dich in meinem vorigen Beitrag richtig wieder gegeben habe )
Dass wir die leise mahnende Stimme des Heiligen Geistes ernst nehmen und uns nicht hinter Scheuklappen und einem dicken Panzer abschotten.
Sondern so, wie es hier heisst:

2. Kor 13,5 Erforscht euch selbst, ob ihr im Glauben steht; prüft euch selbst! Oder erkennt ihr euch selbst nicht, dass Jesus Christus in euch ist? Wenn nicht, dann wärt ihr ja untüchtig.
6 Ich hoffe aber, ihr werdet erkennen, dass wir nicht untüchtig sind.

1. Kor 11, ,31 Wenn wir uns selber richteten, so würden wir nicht gerichtet. 32 Wenn wir aber von dem Herrn gerichtet werden, so werden wir gezüchtigt, damit wir nicht samt der Welt verdammt werden.

Das ist ein sehr wichtiges Anliegen, denn "sich mit Scheuklappen in falscher Sicherheit wiegen" ist ebenso gefährlich wie "ständig schwankender Zweifel".
So hat halt jeder seinen Punkt, den er ganz besonders stark betont. Von seiner eigenen Lebenserfahrung her wurde ihm das ein oder das andere ganz besonders wichtig.

Problematisch wird es nur, wenn man das eigene Anliegen jeweils so "überbetont", dass man das jeweils "andere" nur noch als "Irrlehre" ansehen kann ....(das führt dann auch zu einer Art "Scheuklappen" ...
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Könnte ich eine törichte Jungfrau sein?

von Henoch am 05.01.2015 10:06

Hallo Wintergrün,

alle Deine Fragen sind beantwortet, wenn Du verstehst, was es heißt:

Römer 4,2 Das sagen wir: Ist Abraham durch Werke gerecht, so kann er sich wohl rühmen, aber nicht vor Gott. 3 Denn was sagt die Schrift? »Abraham hat Gott geglaubt und das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet worden.« (1.Mose 15,6) 4 Dem aber, der mit Werken umgeht, wird der Lohn nicht aus Gnade zugerechnet, sondern aus Pflicht. 5 Dem aber, der nicht mit Werken umgeht, glaubt aber an den, der die Gottlosen gerecht macht, dem wird sein Glaube gerechnet zur Gerechtigkeit. 6 Wie ja auch David den Menschen selig preist, dem Gott zurechnet die Gerechtigkeit ohne Zutun der Werke (Psalm 32,1-2): 7 »Selig sind die, denen die Ungerechtigkeiten vergeben und denen die Sünden bedeckt sind! 8 Selig ist der Mann, dem der Herr die Sünde nicht zurechnet!«

Wir können nur sicher sein, den Himmel zu erreichen, wenn es nicht im Geringsten auf uns ankommt. Die Jungfrauen gingen Öl kaufen, statt das Geschenk Gottes anzunehmen. Es kam auf sie an und deshalb versagten sie. Wer sich ganz auf Gott verlässt, der hat genug Öl. Gott macht keine Fehler.

Hebr 10,14 Denn mit "einem" Opfer hat er für immer die vollendet, die geheiligt werden.

Henoch 

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Könnte ich eine törichte Jungfrau sein?

von Henoch am 05.01.2015 09:52

Hallo Cleo,

Du hattest es eilig?

 

.....Henoch haben dieses Gleichnis so interpretiert, dass die törrichten Jungfrauen keine Christen sind, sondern andere. (Religionen).

Nein, sicher nicht.

Die törichten Jungfrauen waren Christen, sie warteten sogar auf den Bräutigam, sie waren aber nicht wiedergeboren, weshalb das Öl, ein Bild für den heiligen Geist, ausging. Sie waren durch das Wirken des heiligen Geistes erleuchtet, hatten "Einblick" in die heiligen Dinge, aber sie hatten vergessen, sich zu bekehren und Buße zu tun. Deshalb wohnte der heilige Geist nicht in Ihnen, sondern wirkte nur in sie hinein.

Um die Buße kommt man ja nicht herum. Es heißt. " Tut Buße und ebnet den Weg des Herrn."

Das mag nicht jeder, lieber glaubt man an den lieben Gott, der alles nicht so genau nimmt. Es ist schwer zu akzeptieren, dass er als heiliger Gott nur Vollkommenheit in seiner Nähe haben kann, sonst wäre er nicht heilig. Und diese Vollkommenheit bekommen wir nur dadurch, dass wir "in Christus gefunden werden". Seine Vollkommenheit wird uns angerechnet, seine Gerechtigkeit wird zu unserer Gerechtigkeit.

Phil 3,9 und in ihm gefunden werde, dass ich nicht habe meine Gerechtigkeit, die aus dem Gesetz kommt, sondern die durch den Glauben an Christus kommt, nämlich die Gerechtigkeit, die von Gott dem Glauben zugerechnet wird.

Henoch 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.01.2015 09:55.

Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5491

Re: Oase 12 Und die Herrlichkeit des Herrn umleuchtete sie , ...Lukas 2 ff

von Cleopatra am 05.01.2015 08:18

Guten morgen

Danke Micha, mir gehts auch soweit, bis auf den ganzen Trubel, den man so hat
Ich bin im Moment viel am Asmisten bei mir in der Wohnung, das nimmt viel Zeit und Kraft. Aber es muss auch mal sein

mir geht es sehr gut, Cleo, danke der Nachfrage und mir schwirren noch immer deine lieben Worte, das "der Micha ein ganz ein lieber ist" um die Ohren wenn ich an dich denke - da kanns einem doch nur gut gehen oder?

Hehehe, schön, dass so eine Kleinigkeit lange Auswirkungen haben kann ;-D

Heute beginnt wieder der Alltag. Ich hoffe, dass ich die Gedanken der Predigt gestern nicht durch den Alltag so schnell vergesse.
Das wäre wirklich schade.

Miezibini, das ist aber eine Freude, dich zu sehen.
Wie geht es dir?
Schön auch, dich begrüßen zu können liebe Gnadensonne, hattest du ein schönes Wochenende?

Liebe Drea, wie geht es dir?

Ich wünsche allen stillen Lesern und allen Schreibern einen guten Start in die Woche.
Mit Schrecken sah ich gerade auf die Uhr und sage- ich muss los ;-D

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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alles.durch...

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Beiträge: 967

Re: Könnte ich eine törichte Jungfrau sein?

von alles.durch.ihn am 05.01.2015 08:10

Liebes Grünchen, bin auf dem Sprung, daher sehr kurz:
Wir sollen im Gebet bitten und gleichzeitig danken, so steht es in der Bibel
(hab jetzt leider k. Zeit es rauszusuchen.. )
und Gottes Wort widerspricht sich nicht, "nur", weil wur es nicht verstehen.. :- )

Liebe Segensgrüße dir/ allen
 adi/ alles.durch


 

..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3


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Cleopatra
Administrator

40, Weiblich

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Beiträge: 5491

Re: Könnte ich eine törichte Jungfrau sein?

von Cleopatra am 05.01.2015 08:07

Hallo
kurzer Zwischenruf: Schön, dass es jetzt wieder um das Thema geht.
Ich habe die Beiträge, die nur Streitigkeiten beinhalteten oder die sich um eine Person drehten, editiert und für die MItarbeiter wieder hinterlegt.
Wäre doch schön, wenn wir in Zukunft beim Thema bleiben, ohne dass editiert werden muss.

Mich würde eines interessieren:
Dieses Gleichnis wird ja sehr unterschiedlich verstanden.
Wintergrün und Pal- cipher und Henoch haben dieses Gleichnis so interpretiert, dass die törrichten Jungfrauen keine Christen sind, sondern andere. (Religionen).
Ihr hingegen unterscheidet, wie ich es verstehe, hier die Christen untereinander, ob diese nun törrichte oder eben kluge Jungfrauen sind.
Habt ihr euch die Argumentationen mal durchgelesen?

Es wäre doch mal interessant, zu erfahren, was ihr zu den Argumentationen zu sagen habt.

Lg Cleo

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Pal

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Beiträge: 2513

Re: Könnte ich eine törichte Jungfrau sein?

von Pal am 05.01.2015 07:20

Solana: Kommt das dem nahe, was du ausdrücken willst, Pal?

Ja, genau! Danke, du hast es besser ausgedrückt! -

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marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Warum sollte ich Spaß an der Sünde haben?

von marjo am 05.01.2015 07:07

Hallo Jonas,

von "sollten" kann da keine Rede sein. Damit Gott uns Menschen retten konnte, musste er seinen Sohn schicken. Gott musste stellvertretend für uns das machen, was wir nicht konnten. Der heilige, gerechte und liebevolle Gott kam also auf seine unheilige, ungerechte und von Hass geprägte Welt, um dort den Weg zur Erlösung vorzubereiten und einzurichten. Wer sollte erlöst werden? Die Menschen. Wie können Menschen erlöst werden? Sie müssen von der Sünde befreit und absolut heilig und gerecht sein. Kann das ein Mensch sein? Nein. Daher muss Gott auch die Heiligkeit und die Gerechtigkeit in uns bewirken. Der Heilige Geist kommt also in die Menschen, erzeugt in ihnen eine neue Kreatur, bewirkt die Wiedergeburt. Der Heilige, Gerechte und Liebevolle kam in die Welt, aber er ist und bleibt in dem Stand "in der Welt, aber nicht von der Welt".

So ist es mit dem erlösten Mensch wie mit Allem in dieser Welt. Das Neue ist da, das Alte noch nicht weg. Gott lässt beides gemeinsam wachsen. Das Alte wird zum Gericht aufbewahrt, das Neue in der Hoffnung auf Erlösung. Der erlöste Mensch ist heilig und wiedergeboren, gleichzeitig ist er Sünder. Gott lässt beides bestehen.

"Warum sollte ich Spaß an der Sünde haben?" Die Frage ist berechtigt. Weshalb sollte der Sünder Spaß an der Sünde haben? Das Heilige in uns hat keinen Spaß an der Sünde. Der Sünder schon. Sünder wird ja nicht dadurch zum Sünder, dass er Sünde tut. Der Sünder sündigt, weil er Sünder ist. Deshalb erlebt der erlöste Mensch in sich beides. Den Abscheu vor der Sünde und die Freue daran. Nicht selten sogar beides gleichzeitig.

gruß, marjo

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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Warum sollte ich Spaß an der Sünde haben?

von Wintergruen am 05.01.2015 02:16

Warum sollte ich da noch Freude an der Sünde haben?

sündigst du nicht mehr dann ??

LG 

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jonas.sw

41, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 491

Warum sollte ich Spaß an der Sünde haben?

von jonas.sw am 05.01.2015 00:03

Hallo,

Wenn ich nun weiß, das Jesus Christus für alle meine Sünden gestorben ist. Also die waren, die sind und die noch kommen. Und ich weiß, jede dieser Sünden hätte mich in die ewige Verdamnis gebracht. Wie groß kann da nur die Freude darüber sein, das mich Jesus am Kreuz mich davon befreit hat. Und welche unbehagliche Erinnerung habe ich an die Sünde. Warum sollte ich da noch Freude an der Sünde haben?

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