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Re: Umgang im Forum
von solana am 30.12.2014 10:34Also wird fleißig ausgeteilt, weil ja biblische Wahrheiten verteidigt werden müssen.
Genau so ist es.
Und das geht dann so weit, bis alle "Abweichler" freiwillig das Forum verlassen, weil ihre Meinung einfach nicht stehen bleiben darf - egal, was sie auch sagen, wie sehr sie ihre Erkenntnis biblisch begründen ... es wird einfach alles immer nur als "Irrlehre" gesehen und bekämpft.
Keinerlei Versuch überhaupt, sich auch nur im Geringsten um eine Verständigung zu bemühen oder auch nur zu sagen: "Ich verstehe dich nicht." oder "ich sehe das halt anders."
Nein, der "Abweichler" muss mit allen Mitteln "auf Linie gebracht" werden - und zwar auf eine ganz bestimmte Linie, wie sie in einer ganz bestimmten Konfessionsrichtung vertreten wird.
Nun die Frage an dich (und auch an andere): Wie soll man als Moderator damit umgehen?
Einfach "gewähren lassen", bis alle "Abweichler" und Angehörige anderer Konfessionen draussen sind und von den Verbliebenen (sollte es sie noch geben), niemand mehr sich getraut, etwas zu äussern, was nicht den Beifall der "herrschenden" Glaubensrichtung trifft?
Ist das das Ziel eines solchen Forums?
Wie würdest du handeln?
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: 1. Joh. 5,16: Für die Sünde des Bruders bitten
von Wintergruen am 30.12.2014 10:24Liebe tefila
Mach dich deshalb nicht zu sehr verrückt. Solange deine Gebete gottgefällig sind und einen guten Zweck bezwecken..so bete und überlasse den Rest dem Herrn..
Lieben Gruß
Re: Umgang im Forum
von StefanS am 30.12.2014 10:20Liebe solana,
ich habe den Begriff "Verlierer" mal bewusst verwendet.
In einer Diskussion sollte es niemals "Verlierer" (oder "Gewinner") geben!
Das ist aber kein christlicher, sondern ein ganz einfacher Diskussionsgrundsatz.
Das weiß nur mancher Christ (noch) nicht.
Also wird fleißig ausgeteilt, weil ja biblische Wahrheiten verteidigt werden müssen.
LG StefanS
So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
Re: Umgang im Forum
von Pal am 30.12.2014 10:17Wenn also ein Bruder sagt, dass grün blau ist, dann glaub ich das, weil ich sonst lieblos wäre?
So kann man ein Zitat aus der Bibel reißen und seinen Sinn verdrehen!
Behalte deine "Farbsicht", das ist ok! - Doch bedenke, das es hier allermeist nicht darum geht um aus grün blau zu machen, soviel Unsinn schreibt hier nämlich niemand, sondern es geht allermeist um Farbnuancen, feine Schattierungen, um die dann leider oft gezerrt wird.
Kein Schreiber sagt hier: "Jesus ist nicht Gott! Die Bibel ist ein Märchenbuch!" oder ähnliche Lügen. Dann können wir uns in diesem Forum sowieso "vom Acker machen".
Aber versuche doch einmal folgendes nachzuvollziehen:
Du weisst, dass wir beide eine unterschiedliche Einstellung haben. Trotzdem schätze ich deine Meinung und kann sie stehen lassen!
Lieber schweige ich, bis ich als Verlierer einer "Redeschlacht" dastehe, als mich im Wortgefecht zu versündigen.
Cleo geht es um Gesinnungen. Streitsucht/Zänkerei/Rechthaberei wird doch in der Bibel als Sünde betrachtet. Oder nicht? -
Es geht um den Umgang mit einander. Denn hier könnte doch ein Mit-einander und nicht ein Gegen-einander entstehen. Darum geht es!
Aber das ist nur möglich, wenn ich den Gegenüber als "Mitpilger" und nicht als "Widersacher" identifiziere.
Deshalb kann doch jeder seiner Meinung gewiss bleiben. Man braucht ja den anderen, für seine unterschiedliche Meinung, keinen Applaus spenden, aber doch respektieren als eine mögliche andere Sichtweise...
- verstehst du, um was es uns geht?
Re: Umgang im Forum
von solana am 30.12.2014 10:14Lieber schweige ich, bis ich als Verlierer einer "Redeschlacht" dastehe, als mich im Wortgefecht zu versündigen.
Nicht nur als "Verlierer" - auch "Gewinner" stehen nicht besser da.
Das ist nur ein kurzzeitiger Triumph.
Das, was auf Dauer bleibt, ist Unfrieden - innerer und äusserer.
Und in einem christlichen Forum führt das darüber hinaus zu einem Umgang mit dem Wort Gottes, das diesem nicht angemessen ist. Darüber haben wir mal in dem Thread über die Perlen gesprochen (auch wenn das nicht die Deutung des Gleichnisses im engeren Sinn ist, so denke ich doch, dass hier ganz gut zum Ausdruck kommt, wie Kostbarkeiten unbeachtet ihren Wert verlieren, wenn sie nicht so dargereicht und nicht so wahrgenommen werden, wie es ihrem Wert entspricht.)
Wir haben in Gottes Wort einen so reichen Schatz, aus dem wir schöpfen können, um einander zu bereichern und einander aufzubauen - im Guten.
Und wenn die eine oder andere Stelle vom einen oder anderen unterschiedlich gewichtet oder Einzelheiten unterschiedlich interpretiert werden, dann kann das doch gerade in eine besondere gegenseitige Bereicherung führen, wenn man neue Sichtweisen und Erkenntnisse dazu gewinnt, seine eigene Interpretation aus dem Blickwinkel anderer kritisch betrachtet und genauer durchdenkt und präziser formulieren lernt.
Eine andere Ansicht ist doch kein feindlicher Angriff.
Wir führen hier doch Gespräche, tauschen uns aus ....(oder seht ihr das anders?)
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
tefila
Gelöschter Benutzer
Re: Momente aus der Wüstenwanderung
von tefila am 30.12.2014 10:11Lieber Willy,
ich verstehe den Ablauf bis dass es wieder hell wurde, aber das macht mir nun eher Angst als Trost. Also hoffe ich, dass das damals ein Wort war, was dir persönlich als Stärkerem galt und sich ja auch erfüllt hat, dass alles wieder gut wurde.
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Tut Buße!
von Henoch am 30.12.2014 10:05Hallo Cleo,
Ich teile mit dir die Meinung lieber Marjo, dass nichts dem Zufall überlassen ist. Und dass es seine Grüde haben kann, wenn eine Sucht zB noch immer da ist.
Trotzdem will er helfen.
Dazu will ich als Betroffene etwas sagen. Ich vertraue, dass der Herr auch in meinem Leben noch handeln wird. Bisher hat er allerdings meine Sucht (Rauchen) und mein damit verbundenes Leiden als Schuldige auf andere Weise gebraucht, um mir andere wichtige Sünden aufzudecken.
Als anfing in der Bibel zu lesen (noch unbekehrt), da hat er mich frei gemacht. Meine Verstrickung in Okkultismus ließen aber nicht zu, dass es so blieb. Meine Haltung war "Gott, segne MEINE Wege". So dachte ich, dass ich jetzt frei von der Sucht sei, fühlte mich ganz toll und meinte, nun könne ich ungefährdet die wenigen Genusszigaretten rauchen, so, wie das mein Mann auch kann, der nicht süchtig wird.
Ich fing wieder an. Nach meiner Bekehrung hörte ich aus eigener Kraft (dachte ich) auf, weil ich unbedingt ein "Vorzeigechrist" werden wollte. Ich merkte gar nicht, dass ich Stolz war auf meine "selbst erarbeiteten" Heiligungserfolge. Der Herr ließ mich fallen und ich fiel. Das geschah, gerade rechtzeitig, bevor ich einen Alkoholiker zu Christus bringen durfte, was nicht zuletzt deshalb gelang, weil ich gedemütigt tiefstes Mitgefühl mit ihm in seiner Sucht hatte.
Danach kam ich an den Punkt, erst vor ein paar Monaten, wo ich wissen wollte und darum betete, was mein Anteil nun bei der Heiligung sei. Ich bekam eine Veränderung am Kehlkopf (eine Vorstufe von Krebs) und hörte voller Angst auf, sicher in der Kraft vom Herrn. Nach der OP fiel ich wieder. Das war seine Antwort auf diese Frage. "DU kannst nichts beitragen, zumindest nicht nachhaltig. Für den Ewigkeitswert einer Veränderung kann nur ich, Dein Herr und Gott, alleine sorgen."
Heute stehe ich vor ihm, und das ist nur wenige Tage her, mit der Einsicht, dass ich mein Ego dann ans Kreuz bringe, wenn ich mein 100%ige Abhängigkeit eingestehe. Was nicht durch ihn geschieht, ist fleischlich und hat keinen Bestand.
Dass ich jeweils aufhören konnte, war immer auch ein "einverstanden sein" und "mitgehen" mit den Entscheidungen Gottes, aber niemals ein "Verdienst" meinerseits. Ich hätte mich sperren können. Aber "clean" bleiben, das geht nur in seiner Kraft. Solange mein Herz hochmütig war, hat er mir noch nicht Befreiung schenken wollen, sondern mir gezeigt, dass das nicht seine Wege sind, wenn ich in einer noch so geringen Form stolz sein möchte auf eigene Leistung.
Er hat mir auch gezeigt, dass das Fleisch sich durch nichts, nicht einmal durch die Androhung von Tod, am sündigen hindern lässt. Nur der hl. Geist und damit der Herr selbst, kann mich von der Sünde fernhalten. Nichts, aber auch rein gar nichts sonst. Da halte ich es mit Paulus:
Röm 7,24 Ich elender Mensch! Wer wird mich erlösen von diesem todverfallenen Leibe? 25 Dank sei Gott durch Jesus Christus, unsern Herrn! So diene ich nun mit dem Gemüt dem Gesetz Gottes, aber mit dem Fleisch dem Gesetz der Sünde
1Kor 15,57 Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus Christus!
Henoch
Re: Sünde-tuend oder sündenfrei?
von Cleopatra am 30.12.2014 09:56erledigt,
der Thread befindet sich hier
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
Re: Umgang im Forum
von Cleopatra am 30.12.2014 09:55von StefanS am 30.12.2014 09:26
Ja Pal, das ist dermaßen wichtig, dass ich mich anschließe!!
Du weisst, dass wir beide eine unterschiedliche Einstellung haben.
Trotzdem schätze ich deine Meinung und kann sie stehen lassen!
Lieber schweige ich, bis ich als Verlierer einer "Redeschlacht" dastehe, als mich im Wortgefecht zu versündigen.
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
tefila
Gelöschter Benutzer
Re: Glückskekse? Bleigießen?
von tefila am 30.12.2014 09:55Ich glaube, das würde ich wegen Neugierde nur schwer schaffen...
- und erkenne meinen Fehler auch sogleich....EDIT: Ich mach das so nächstes Mal!!!


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