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NorderMole
Gelöschter Benutzer

Re: Ein Traum durch Gott

von NorderMole am 19.12.2014 03:22

Von Bibelvisionen, die ich nicht kannte, könnte ich auch sprechen. Lasse es aber sein, um nicht Traumdeuter auf den
Plan zu rufen. Gottes hl. Geist hat es mir offenbart.
Ich betete auch um Träume, welche er mir gab. Auch die Finsterniße in Träumen ungewollt erlebt und überlebt.
Das gleiche durch einige Nahtoderlebnisse. 

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NorderMole
Gelöschter Benutzer

Re: "Wodurch wird man denn nun eigentlich genau Christ? "

von NorderMole am 19.12.2014 02:40

Markus 16,16. ist die unzweideutige Aussage: "Wer glaubt und getauft wird, soll gerettet werden; wer aber nicht glaubt, soll verdammt werden."
In meiner Jugend hatte ich in der Landeskirche die Taufe vollziehen lassen, nichtwissend, das Jesus Gott, geschweige Konfirmationsunterrichtsinhalte
fruchteten. Dennoch fiel ich in die Gesetzlichkeit mit all den Folgen.
Das ich in der Folge Gemeinden wechselte und in der Landeskirche, auch nach einem kürzeren Glaubenszeugnis, keine Akzeptanz fand. Ich wurde am
Telefon gemobbt. Ebenso durch falsche Christen in der "Freikirche" !
Prüfet alles und behaltet das Gute, heißt es. Was gibt es für mich noch zu prüfen ?
Ich ließ mich in der "Freikirche" auf eine Taufe ein, ohne Bedrängnis. Das ganze ca. 3 Jahre nach meiner Bekehrung. Nunmehr wohlwissend, das dadurch
mein Zugang zu Gottes "Körperschaft" (z.B. Gemeindeleben)verwehrt ist (Wiedertaufe).
Dennoch bereichert durch das Wort und persönlichen Verheißungen, auch in Träumen.
Durch meine Achterbahnfahrt durch das Leben ist meine jetzige solitäre Art des Lebens auch zur Gebetserfahrung/Erhörung geworden.
Für mich ist mittlerweile die Kindstaufe mit Tropfen Wasser nachvollziehbar. Biblische Begründung folgt auf Wunsch.
Ich will keinen Glaubensdisput hervorrufen oder Schulgezänk hier verursachen.
 

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Lukas 19, 11-27: Talente

von solana am 18.12.2014 23:50

Ok, Henoch, dann ich lass dir deine Deutung, mir leuchtet meine mehr ein .
Ich denke, das wichtigste ist es, dass wir alle unserem gemeinsamen Herrn gehören und ihm dienen.
Worin genau die "Faulheit" des "faulen Knechts" bestand, ist erst einmal zweitrangig, konzentrieren wir uns lieber auf die Vermehrung der Talente  .
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Gnade und Werke

von cipher am 18.12.2014 23:42

ElCid schrieb: Wenn das wirklich so wäre, wozu hat Gott uns dann den "freien Willen" geschenkt? Was sind denn dann Werke, nach denen uns Jesus richten wird? (Off.22.12) Ich dachte bisher immer, das wären Werke durch eigenes Tun
Der "Freie Wille" wird bei weitem überbewertet und überschätzt. Werke durch eigenes Tun, die aber Gott uns schon vorbereitet hat. Unsere ganz und gar eigenen Werke, und halten wir sie für noch so "toll", halten der Überprüfung kaum stand.
ElCid schrieb; Aha, wir haben also keinen eigenen "freien Willen"? Wir sind also nur "Marionetten". Alles wird von Gott für uns geregelt.
Wie schon erwähnt wird der "freie Wille" überbewertet. Entweder ist man Knecht der Sünde, dann tun wir den Willen der Sünde. oder wir sind Knechte Jesu, dann untersteht unser Wille ihm. Innerhalb dieses Rahmens kann unser Wille dann auch frei sein.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.12.2014 08:52.

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Lukas 19, 11-27: Talente

von Henoch am 18.12.2014 23:40

Hallo Solana,

naja, vieleicht wird es klarer, wenn man bedenkt, von welchem Gericht dieses Gleichnis erzählt. Es geht um das Gericht an dem Tag, an dem Jesus Christus in Herrlichkeit wiederkommt und sein 1000 jähriges Reich auf Erden gründet. In dieses Reich werden nur Gläubige eingelassen, alle anderen werden sterben. Einige von denen, die eingelassen werden, bekommen für besondere Treue im Dienst für Gott Ämter und dürfen über Städte unter dem Herrn mitherrschen, so wie es schon von den Propheten des AT verheißen ist. Deshalb heißt es ja "ich will Dich über vieles setzen" (Gleichnis in Matth 25, 14-30 -klick) oder "Du sollst Vollmacht über fünf Städte haben" (Gleichnis in Lukas 19,11-27 klick).

Hier geht es also um ein Gericht, das lebendige Ungläubige von Gläubigen trennt und nicht um das Endgericht der Toten am großen weißen Thron. Hier werden Menschen gerichtet, die die Trübsalszeit überlebt haben! Deshalb geht es bei dem "bösen"Knecht auch nicht darum, dass er wieder "in Sünde fällt", sondern dass er als Ungläubiger erkannt wurde, weil er handelte wie ein Ungläubiger, der kein Vertrauen zum Herrn hat, sondern denkt, der König wäre hart. Und weil man ihn als Ungläubigen erkannt hat, geht er den Weg aller Ungläubigen, nämlich in die Hölle.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.12.2014 23:42.

jonas.sw

41, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 491

Re: (Oase11)Math.4:4, Nicht vom Brot allein wird der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das aus dem Munde Gottes hervorgeht

von jonas.sw am 18.12.2014 23:38

Hallo,

das ist sehr gut, das es diese Oase gibt. Ich brauche das lebendige Brot. Ich brauche den Herrn Jesus Christus. Ich weiß, ich müsste mehr machen an Bewerbungen.
Und doch bin ich blockiert. Ist es Angst? Faulheit? Ich weiß, das ist so nicht richtig. Das wiederum lähmt. Die Gedanken sind da. Bringt der eigene Glaube überhaupt Frucht?

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ElCid

-, Männlich

  Neuling

Beiträge: 82

Re: Gnade und Werke

von ElCid am 18.12.2014 23:27

"Erlösung durch Gnade durch eigenes Tun" ist ein Widerspruch in sich, denn kein Geschöpf kann etwas zu seiner eigenen Errettung / Erlösung beitragen.


Wenn das wirklich so wäre, wozu hat Gott uns dann den "freien Willen" geschenkt?   Was sind denn dann Werke, nach denen uns Jesus richten wird? (Off.22.12)  Ich dachte bisher immer, das wären Werke durch eigenes Tun


"Die Werke, die wir tun, wenn wir errettet sind sind Werke, die auch nicht aus uns heraus kommen, sondern die Gott bereits für uns zubereitet hat.

Aha, wir haben also keinen eigenen "freien Willen"?   Wir sind also nur "Marionetten".     Alles wird von Gott für uns geregelt.



Cipher, jeder darf das Glauben was er mag.  Jeder darf aber auch das überprüfen was er z.Z. glaubt!  Ich glaube nicht daran, dass mich Jesus nach den Werken seines "Vaters" richtet.

Ich persönlich halte mich da vorsichtshalber an Gottes Gesetze: "Was der Mensch sät das wird er ernten" (Schöpfungsurgesetz der Wechselwirkung) und Jesus lt. Bibel:  "Ich komme bald und richte Dich nach deinen Werken".

"Die Wahrheit lieber Sohn, richtet sich nicht nach unserem Glauben. Wir müssen uns nach der Wahrheit richten".
 - Matthias Claudius -

"Was ich im Forum schreibe, kann potentiell falsch, aber auch potentiell richtig sein" - ElCid -

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.12.2014 23:31.

solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Lukas 19, 11-27: Talente

von solana am 18.12.2014 23:24

ElCid schrieb:

Solana, und was ist mit: "Die Gnade ist grösser als die Sünde?" 


Ja, ElCid - genau das führt Paulus in den darauf folgenden Kapiteln des Römerbriefs aus.
Er macht aber im Kap 6 auch das deutlich, was ich zum Gleichnis geschrieben habe:

Röm 6, 14 Denn die Sünde wird nicht herrschen können über euch, weil ihr ja nicht unter dem Gesetz seid, sondern unter der Gnade. 15 Wie nun? Sollen wir sündigen, weil wir nicht unter dem Gesetz, sondern unter der Gnade sind? Das sei ferne! 16 Wisst ihr nicht: wem ihr euch zu Knechten macht, um ihm zu gehorchen, dessen Knechte seid ihr und müsst ihm gehorsam sein, es sei der Sünde zum Tode oder dem Gehorsam zur Gerechtigkeit? 17 Gott sei aber gedankt, dass ihr Knechte der Sünde "gewesen" seid, aber nun von Herzen gehorsam geworden der Gestalt der Lehre, der ihr ergeben seid. 18 Denn indem ihr nun frei geworden seid von der Sünde, seid ihr Knechte geworden der Gerechtigkeit.

Die Gnade kann nicht unabhängig von dem Herrn, der sie gewährt, "in Anspruch genommen werden". Nur in seinem Dienst, wenn man ihm als Knecht/Sklave gehört, ist man frei von der Herrschaft der Sünde. Denn nur er "beherrscht" die Sünde, kann ihrer Herrschaft Einhalt gebieten.
Und an dieser Herrschaft gibt er uns Anteil in seinem Reich - wenn wir ihm gehören wollen:

Röm 5, 17 Denn wenn wegen der Sünde des Einen der Tod geherrscht hat durch den Einen, um wie viel mehr werden die, welche die Fülle der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, herrschen im Leben durch den Einen, Jesus Christus.

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.12.2014 23:25.

solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Lukas 19, 11-27: Talente

von solana am 18.12.2014 23:13

Hallo Henoch
So ganz hab ich das noch nicht verstanden was das Vergraben (bzw ins Schweisstuch einwickeln) mit fehlendem Vertrauen=Unglauben zu tun hat.
Ich sehe da eher Leichtsinn und ein "Dienstverweigern" gegenüber seinem Herrn - und damit gehört er automatisch wieder dem Herrn, aus dessen Dienst er eigentlich befreit wurde. Diese Befreiung gilt aber nur im Dienst des neuen Herrn, der stärker als der alte ist. Verweigert man sich diesem Dienst, hat man der Sünde aus eigener Kraft nicht mehr entgegen zu setzen und muss ihr wieder dienstbar werden... 

Aber im Grunde läuft es schon auf dasselbe hinaus - wir formulieren nur jeweils von einem anderen Schwerpunkt her. Das meinte ich auch in dem Streitthread.
Wir wären sicher auf eine gute Übereinstimmung gekommen, wenn wir uns mehr ausgetauscht hätten als einander zu "bekämpfen".

@ ElCid:

Dann erntet jeder Mensch den Tod - laut Gottes Gesetz, wie Paulus eindeutig und "gnadenlos" feststellt:

Röm 3, 19 Wir wissen aber: was das Gesetz sagt, das sagt es denen, die unter dem Gesetz sind, damit allen der Mund gestopft werde und alle Welt vor Gott schuldig sei,
20 weil kein Mensch durch die Werke des Gesetzes vor ihm gerecht sein kann. Denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.

Aber Gott sei Dank ist Gott gnädiger als du und hat in seiner Liebe gehandelt.
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 18.12.2014 23:25.

ElCid

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Beiträge: 82

Re: Lukas 19, 11-27: Talente

von ElCid am 18.12.2014 23:05

...und bis dahin weiter die Sünde als unseren Herrn über uns herrschen lassen.

Solana, und was ist mit: "Die Gnade ist grösser als die Sünde?"

"Die Wahrheit lieber Sohn, richtet sich nicht nach unserem Glauben. Wir müssen uns nach der Wahrheit richten".
 - Matthias Claudius -

"Was ich im Forum schreibe, kann potentiell falsch, aber auch potentiell richtig sein" - ElCid -

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