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ShaneWolfe
Gelöschter Benutzer

Re: Wer ist der Heilige Geist?

von ShaneWolfe am 15.12.2014 11:14

Hallo Wintergruen definiere bitte Hypostase, was bedeutet das?

Und in welchen Bibelstellen?

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Ich wäre gerne Christ

von solana am 15.12.2014 11:12

Hallo Rani
Herzlich Willkommen im Forum.

Ich kann verstehen, dass du Bedenken hast, den Sprung in etwas ganz Neues zu wagen.
Was die Christen angeht, so habe ich noch nie von einem Fall gehört, dass jemand mit Migrationshintergrund und vorher einer anderen Religion angehörig als "ein Christ 2. Klasse" angesehen worden wäre. Im Gegenteil, da kenne ich nur Respekt und Bewunderung für den Mut  und Anerkennung dieser bewussten Entscheidung.

Ein atheistisches Umfeld wird sicherlich nicht begeistert sein - das kenne ich gut, meine Familie glaubt auch nicht, auch wenn sie "dem Papier nach" Christen sind. Das kaum anders zu erwarten, von da wir bestimmt Gegenwind kommen. Vor allem in der Form, dass man dich nicht so recht ernst nimmt, für "naiv" und "weltfremd" abstempelt.
Dennoch sind wir als Christen aufgefordert, gerade in einer solchen Umgebung als "Licht" und "Salz" zu wirken.
Das ist eine Herausforderung.
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Ein Vers zwischen zwei Themen- von Schweinen und Hunden

von cipher am 15.12.2014 10:44

Zur Zeit Jesus galt folgende Opferpraxis. Geschlachtet wurde am meisten am Tempel. Dieses Fleisch gehörte Gott, dem es geopfert wurde. Wenn erlaubt wurde, dass auch Menschen, Priester oder die Opfernden, davon essen durften, waren diese beim Mahl Gottes Gäste und erhielten von ihm heiliges Opferfleisch, welches eigentlich Gott gehörte. Dieses heilige Felsich durfte man nicht, wie die sonstigen Fleischrest, den Hunden vorwerfen.

In Spr. 23,9 steht: Sprich keinem Toren gut zu, denn er wird deine weisen Reden nur verachten! Auf uns Heutige umgemünzt denke ich, bedeutet das, die Geheimnisse des Glaubens nicht wahllos jedem zu "predigen", sondern in Unterscheidung der Geister jedem so viel zu verkünden, wie er fassen kann.

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Ein Vers zwischen zwei Themen- von Schweinen und Hunden

von solana am 15.12.2014 10:26

Cleo schrieb:

Aber Schweine und Hunde- werden Christen irgendwo so beschrieben..?

Hallo Cleo
Wie ich oben schrieb, denke ich, dass zunächst einmal damit Pharisäer und Schriftgelehrte damit gemeint sind - und natürlich andere Juden, die mit der guten Botschaft in derselben Weise umgehen: die Kostbarkeit nicht zu würdigen wissen, nicht sehen, was für einen "Gewinn" sie dadurch in ihrem Leben hätten.
Und sie stattdessen zetrampeln und Jesus "beseitigen" wollen, versuchen, etwas gegen ihn zu finden aus seinen Worten.

Daneben sehe ich aber bei solchen Mahnungen auch immer uns angesprochen - für den Fall, dass wir uns genauso benehmen und das tun, was bei den Angesprochenen angeprangert wurde.
Und wenn jemand sich sehr falsch verhält, dann können Vergleiche auch bei Jesus ziemlich heftig ausfallen, einmal nannte er Petrus sogar "Satan".

Was den Vergleich mit den Pharisäern betrifft, so meine ich, dass es auch  heute nicht wenige Christen gibt, die aufpassen müssen, dass sie nicht in bestimmte Verhaltensmuster dieser Menschengruppe  hineinrutschen und dass wir Mahnungen Jesu an sie nicht einfach von uns weisen sollten mit dem Gedanken: das betrifft mich ja sowieso nicht.
Gruss
Solana

Ich will damit nicht sagen, dass das die einzig mögliche Deutung ist ;
Und ich habe es anfangs auch eher auf die "Mission" bezogen. Aber warum sollten Menschen, die noch nicht offen sind für die Botschaft, als "Aasfresser" bezeichnet werden?

Und mir ist in sehr fruchtlosen Streitgesprächen um die Kostbarkeiten aus der Bibel eben auch schon dieser Vers in den Sinn gekommen; und mir ist dabei bewusst geworden, dass das kein angemessener Umgang mit Gottes Wort ist.  

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.12.2014 10:39.

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Ist Zorn erlaubt?

von Henoch am 15.12.2014 10:04

Hallo Christof,

heiliger Zorn ist biblisch angeordnet und zwar immer dann, wenn das Evangelium angegriffen wird. Warum? Weil durch Irrlehren Menschen verloren gehen können und das ist schlimmer als Mord.

Wer dagegen nicht vorgeht, hat lt. Bibel "Anteil" an dieser Sünde und kann dafür zu Lebzeiten gerichtet werden (Das Heil verliert er nicht, wenn er wiedergeboren ist, klar).

Da hätten wir auch dann den Unfall, den es zu vermeiden gilt...

Damit meine ich nicht Menschen, die das Evangelium noch nicht verstanden haben, aber nachfragen, wie z.B. Wintergrün. Ihnen sollen wir das Evangelium erklären und nochmal erklären.

Aber einen Irrlehrer sollen wir meiden.

2 Joh 9, 9 Wer darüber hinausgeht und bleibt nicht in der Lehre Christi, der hat Gott nicht; wer in dieser Lehre bleibt, der hat den Vater und den Sohn.

10 Wenn jemand zu euch kommt und bringt diese Lehre nicht, so nehmt ihn nicht ins Haus und grüßt ihn auch nicht.

11 Denn wer ihn grüßt, der hat Teil an seinen bösen Werken.

 

Und daraus entspringt Unfriede:

1 Tim 6,3 Wenn jemand anders lehrt und bleibt nicht bei den heilsamen Worten unseres Herrn Jesus Christus und bei der Lehre, die dem Glauben gemäß ist,

4 der ist aufgeblasen und weiß nichts, sondern hat die Seuche der Fragen und Wortgefechte. Daraus entspringen Neid, Hader, Lästerung, böser Argwohn,

5 Schulgezänk solcher Menschen, die zerrüttete Sinne haben und der Wahrheit beraubt sind, die meinen, Frömmigkeit sei ein Gewerbe.

 

Und da sollen wir warnen:

Hes 33,9 Warnst du aber den Gottlosen vor seinem Wege, dass er von ihm umkehre, und er will von seinem Wege nicht umkehren, so wird er um seiner Sünde willen sterben, aber du hast dein Leben errettet.

 

Wie man sieht, muss man hier sein eigenes Leben (leibliches Leben) selbst erretten. Das bedeutet, es ist in Gefahr, wenn man nicht warnt.

Das ist doch heiliger Zorn angebracht, oder nicht?

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.12.2014 10:12.

cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Umgang im Forum

von cipher am 15.12.2014 09:35

Ich meinte ganz speziell hier, in diesem Thread.

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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Ist Zorn erlaubt?

von cipher am 15.12.2014 09:34

Hallo Christof,

Zorn wird in der Bibel besonders im Zusammenhang mit Sünde verurteilt und das ist eigentlich auch klar, warum. Denn Zorn kann natürlich durchaus in hemmungslose, zerstörerische Wut umschlagen. Doch Zorn wird nicht generell verurteilt. "Wenn ihr zürnt, sündigt nicht" heißt doch, dass der Zorn eben kontrolliert bleiben soll, nicht ungerecht werden soll. Und ich denke, den "gerechten" Zorn beispielsweise eines Vaters gibt es schon. Wenn der Junior eine Sache getan hat, die "gerade eben" noch mal gut gegangen ist, kann der väterliche gerechte Zorn schon einen kräftigen "Marker" in das Hirn des Juniors setzen in Verbindung mit der Untat. Dabei hat Zorn auch keineswegs mit lautem Herumbrüllen oder ziellosem Umsichschlagen zu tun.

Ein konkretes Beispiel: Papa (meistens sind es die Papas, die das tun) ist mit Sohn oder Tochter auf dem Verkehrsübungsplatz. Der Sprössling ist nicht recht bei der Sache und ein paarmal kann der Papa nur durch beherztes Ins Lenkrad greifen Sach- oder gar Personenschäden verhindern. Ermahnungen verpuffen. Da kann ein gezielter Zorn"ausbruch" mit ein paar deutlich gewählten Worten den Spross aufwecken und auf den Ernst der gegenwärtigen Situation aufmerksam machen, wenn ruhige Ermahnungen zuvor nicht gefruchtet haben. (Nein, das sind keine Erfahrungen, die ich mit unseren Töchtern gemacht habe)

Ein Arbeitskollege von mir bekam einen unangenehmen Anruf wärend der Schicht. Sein Ältester hatte mit Papas Wagen einen Unfall gebaut. Nicht allzuschlimm, es war halt glatt und Juniors Unerfahrenheit hatte dafür gesorgt, dass eine steile Böschung am Straßenrad den Bug des väterlichen Auto stark verformte. Kaum je habe ich jemanden so mit seinem eigen Sohn togen hören. Die Ausdrücke, die der Vater seinem Sohn an den Kopf warf, mag ich nicht wiedergeben. Dann schmiss er den Telefonhörer auf den Tisch, dass ein Stück davon abbrach und tobte wie ein wilder durch das Rechenzentrum, dabei auf alles mit der Faust einschlagend, was an seinem Weg lag.

Im zweiten Fall war der Zorn meiner Ansicht nach vollkommen ungerechtfertigt. Es konnte nichts mehr verhindert werden, den Fehler hatte der Sohn auch schon selbst erkannt, als der Wagenbug die Böschung zu durchbohren suchte. Das war sündhafter Zorn, denn die Beleidigungen, die der Vater seinem Sohn durch das Telefon ins Ohr gebrüllt hatte, waren unter aller Kanone.

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Cleopatra
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Beiträge: 5486

Re: Umgang im Forum

von Cleopatra am 15.12.2014 09:25

Ich hab' noch nicht gelesen, dass jemand für aus dem Zusammenhang gerissene Bibelstellen gescholten wurde, insbesondere, wenn das öfter geschieht. ... Ist das nicht so wichtig? Gehört das nicht zu einem pfleglichen Umgang miteinander?

Stimmt nicht, wird wohl gemacht, wurde schon viel gemacht. Im open, wie auch im Hintergrund

Ich bin jetzt unterwegs, möchte aber noch eines sagen- ich teile solanas und alles.durch.ihns Meinung und Sichtweise.
Ich habe es bisher auch so wie von solana beschrieben gekannt, jahrelang....
Und ich bin sehr dankbar für Feedbacks.

Lg Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

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Cleopatra
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Re: Ein Vers zwischen zwei Themen- von Schweinen und Hunden

von Cleopatra am 15.12.2014 09:21

Guten morgen, da bin ich wieder

Ich habe die Verse auch bisher immer so verstanden, wie Henoch es am Anfang schrieb.
Was ich nicht verstanden hatte, war der Zusammenhang mit den Versen davor.
Danke, da hat mir Henochs Beitrag sehr geholfen.

Hm, an die Jünger, da eine Bergpredigt.. ok ,das klingt logisch, das kann ich so verstehen...

Liebe solana, deine Gedanken, eben auf andere Christen hin gesehen sind mir sehr fremd, da muss ich mir noch näher Gedanken machen.
Also siehst du es mehr so, als würde eben auch in "christlichen" Gesprächen eben das Risiko einer "Vernichtung" bestehen..?
Aber Schweine und Hunde- werden Christen irgendwo so beschrieben..?
Denn die Merkmale dieser Tiere hatten wir ja schon festgestellt.
Diese Fragen kommen da bei mir auf, wenn ich deine INterpretation lese.
Ich bin gespannt auf deine Antwort, die mir hilft, es mehr zu verstehen

Lg Cleo


Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Umgang im Forum

von cipher am 15.12.2014 09:11

Solana schrieb: Und wenn du die ersten Christen mal als Vorbild nimmst: sie haben nicht "gekämpft", sie haben im Gegenteil mit Freuden Unrecht erduldet und sich sogar hinrichten lassen für ihren Glauben. Trotzdem hat sich das Christentum ausgebreitet, war nicht aufzuhalten. Was haben dagegen die Kriege der Kreuzritter gebracht ausser Tod und Verwüstung?
Das stimmt m.E. nur zum Teil, Solana. Die Kreuzzüge dienten nicht dem Zweck, Menschen zu "bekehren", sie waren wirtschaftlich, sozial und politisch motiviert. Ich finde, zum Vergleich in dieser Situation taugen sie nicht.

Wenn man sich in der Bibel umsieht, kommen einem auch Worte unter wie: 1. Petr. 5, 8 Seid nüchtern und wacht! Denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann; 9 dem widersteht, fest im Glauben, in dem Wissen, dass sich die gleichen Leiden erfüllen an eurer Bruderschaft, die in der Welt ist.

Die Briefe der Apostel offenbaren mehr, als nur gelegentlichen "Kampf", sie hatten ziemlich viel "Kampf" in ihrem Leben auszustehen, gegen leibliche Angriffe von Mitmenschen und Behörden und ganz besonders in immer wiederkehrenden Angriffen von Irrlehrern auf die zum Teil noch jungen Gemeinden sowie auf ihre eigene Person.

Das Forum hat sich auf die Fahnen geschrieben: "Menschen zu Gott zu führen, Hilfestellung in Glaubensfragen zu geben und die Vertiefung der Beziehung zu Gott zu begleiten und zu fördern." Das ist, finde ich, ein hohes Ziel, dem ich mich, wie ich auch Cleopatra habe wissen lassen, ebenfalls verpflichtet fühle. Dazu ist es meiner Überzeugung nach notwendig, darauf zu achten, dass die Basisbotschaft der Bibel, das Evangelium, nicht verfälscht und mit menschlichem Gedankengut durchsetzt wird. Erst recht hat darinnen meiner Überzeugung nach keine menschliche Lehre etwas verloren, die dann mit wahlweise aus dem Zusammenhang gerissenen Bibelstellen "belegt" werden sollen. Auf diese Weise wird aus dem Evangelium ein falsches Evangelium.

Henoch hat, wie ich finde, zwei sehr treffende Bibelstellen dazu gefunden: Gal 1,8-9 Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht. Wie wir eben gesagt haben, so sage ich abermals: Wenn jemand euch ein Evangelium predigt, anders als ihr es empfangen habt, der sei verflucht.

So lange ich in diesem Forum schreiben darf, werde ich falsch nennen, was ich als falsch erkenne und für falsch halte. Ich werde noch ein Stück Kreide mehr futtern, damit es sich lieblich genug anhört - ob das hilft, sei dahingestellt.

Was mich übrigens etwas befremdet ist, dass es hier bei dem "Umgang miteinander"-Thread ausschließlich um den Umgangston miteinander geht. Wer unfreundlich klingt oder nicht freundlich genug, wird gescholten. Ich hab' noch nicht gelesen, dass jemand für aus dem Zusammenhang gerissene Bibelstellen gescholten wurde, insbesondere, wenn das öfter geschieht. ... Ist das nicht so wichtig? Gehört das nicht zu einem pfleglichen Umgang miteinander?

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