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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Selbstaufgabe - wie weit muss sie gehen

von Henoch am 11.12.2014 13:33

Hallo Wintergrün,

nein, der Satz steht absichtlich da. Die Bibel schreibt nicht davon, dass Zorn ausgemerzt werden muss.

Wenn Dich interessiert, was die Bibel über Zorn schreibt, dann findest Du das hier schön erarbeitet.

Den Zorn verstehen

Drei Lügen über den Zorn und die umgestaltende Wahrheit

Henoch

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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Selbstaufgabe - wie weit muss sie gehen

von Wintergruen am 11.12.2014 13:28

Liebe Henoch 

Zorn ist eine Emotion, die uns von Gott geschenkt ist, um bestimmte Situationen zu klären.

Was der liebe Gott uns geschenkt hat, ist die Emotion , aber nicht den Zorn.. Und um bestimmte Situationen zu klären muss man nicht zornig werden..  Christus wurde es auch nicht.. .ich frage mich wie du darauf kommst.. Weltlich gesehen heißt es: man muss auch mal Dampf ablassen.....aber das kann auch ganz schlimm enden, je nach dem wieviel sich angestaut hat .. Wer seine Wut nicht kontrolliert, wird bald von ihr kontrolliert heißt es und das ist nicht einfach  etwas in Wut und Zorn zu kontrollieren . man neigt oft dann im Affekt schlimmes zu tun.. viele Morde sind aufgrund dessen schon passiert.. 
 in der Bibel steht das man den Zorn und die Wut ausmerzen sollen.. Eines der Schlimmsten Laster eines Menschen übrigens.. das Gegenteil davon ist die Sanfmut, eine Frucht des hl. Geistes.. 
Hast du dich vielleicht vertan  mit dem Satz oben ??

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Michael-A

68, Männlich

  Motiviert

Beiträge: 282

Re: Trauer um meine Schwiegermutter...

von Michael-A am 11.12.2014 13:25

@tefila, ich denke Karin kann das besser wie ich, sie lebt noch viel näher mit Jesus als ich...
Für mich steigt das Flugzeug auch immer höher und sehe Bilder der Geschichte Jesu.
Ich denke da an Bonhoeffers Lied: Von Guten Mächten wunderbar geborgen. Ich fange an das Ganze zu erblicken.
Oder wie sagt Luther:

Wenn morgen die ganze Welt unter geht, pflanze ich heute noch ein Apfelbäumchen!

Friede sei  mit Dir und deinem Haus (auch Familie gemeint...)!
Michael   smilie_krank_153.gif
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Israel, Deutschland, Polen! Für diese Länder bete ich!

"Nur wer sich geliebt weiß von Jesus, kann echt Liebe weitergeben."

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Können Gläubige verloren gehen? Können Erlöste wieder verloren gehen?

von Henoch am 11.12.2014 13:23

Hallo Solana,

Zitat: "War ich vielleicht doch nur ein "Gläubiger" und habe mir doch die ganze Zeit nur etwas vorgemacht?" einem noch den letzten Boden unter den Füssen wegziehen. Deshalb mein Hiweis. Weil ich solche "Definitionen der Garantiefälle - und unter welchen Bedingungen Garantie ausgeschlossen ist" für gefährlich halte.


Und genau das passiert einem Wiedergeborenen nicht. Er weiß, allen Anfechtungen zum Trotz, dass er gerettet ist. Deshalb gehen Wiedergeborene für Ihren Glauben in den Tod. In muslimischen Ländern werden sogar Kinder gezwungen, Christus abzuschwören. Sogar sie tun es nicht und sterben lieber. Das ist die Kraft des heiligen Geistes, der im Wiedergeborenen wohnt.

Anfechtungen sollen die Spreu vom Weizen trennen. Durch Anfechtungen werden Wiedergeborene immer sicherer errettet zu sein und "nur Gläubige" fallen ab.

Du wirst keinen Wiedergeborenen finden, der an seiner Erlösung zweifelt. " Nur-Gläubige" können denken sie wären erlöst und sind es nicht. Aber jemand, der denkt, er sei nicht sicher gerettet, ist definitiv noch nicht errettet. Deren "Boden" muss weggezogen werden! Das geschieht durch Anfechtung. Erinnere Dich an das Gleichnis mit dem Haus auf Sand und dem Haus auf dem Felsen.

Es kann sein, dass nach der Wiedergeburt etwas Zeit vergeht, bis der Wiedergeborene sicher ist, aber er WÄCHST durch die Anfechtung in diese Sicherheit hinein, der " Nur-Gläubige" fällt heraus.

Gott ist gerecht und die Liebe. Deshalb macht er Gläubige sicher, oder unsicher, damit jeder zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen kann.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.12.2014 13:36.

solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Können Gläubige verloren gehen? Können Erlöste wieder verloren gehen?

von solana am 11.12.2014 12:59

Cipher schrieb:

Mich macht es traurig, dass der gesäte Zweifel sich wie knirschender Sand über die inneren Augen legt und den Blick so sehr verschleiert.

Hallo Cipher
Aber das habe ich doch ganz klar gestellt, oder nicht?  
Dass es keinen Raum für Zweifel an Gottes Zusagen gibt.

Mir ging es um "die andere Seite des Pferdes".
Das "Garantie wollen, um nicht mehr selbst gefordert zu sein", das "sanfte Ruhekissen" zu haben: "Mir kann ja nichts mehr passieren, egal, was ich auch anstelle, nicht einmal ich selbst, mit meinem eigenen "Ego" kann mir gefährlich werden.
Das ist dann so, als ob man die Liebe durch eine "Garantie im Trauschein" ablöst. So machen es ja manche. Vor der Hochzeit tut man alles, um die Liebe des anderen zu gewinnen und um seine eigene Liebe kund zu tun. Und danach lässt man sich gehen, denn "man hat den anderen ja schon sicher" ...

Aber eine wirklich gute Liebe fängt da erst richtig an, wächst und wird immer lebendiger.
Und auch unsere Gottesbeziehung sollte immer lebendiger werden, meine ich, mit wachsendem Vertrauen - nicht mit "Forderungen nach Garantie" für den "Eventualfall". 

Und wie gesagt, die Unterscheidung in "Gläubige" und "echt Wiedergeborene" halte ich nicht für geeignet, Zweifel zu besiegen.
Denn gerade in der Anfechtung kann die bohrende Frage: "War ich vielleicht doch nur ein "Gläubiger" und habe mir doch die ganze Zeit nur etwas vorgemacht?" einem noch den letzten Boden unter den Füssen wegziehen. Deshalb mein Hiweis. Weil ich solche "Definitionen der Garantiefälle - und unter welchen Bedingungen Garantie ausgeschlossen ist" für gefährlich halte.

Wir haben nur das Vertrauen auf seine Liebe. Und wenn das nicht wachsen kann (weil mit falschem "in Sicherheit wiegen" eingeschläfert), ist das genauso schädlich wie das Zulassen ständig bohrender Zweifel.
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Selbstaufgabe - wie weit muss sie gehen

von Henoch am 11.12.2014 12:41

Hallo Willi,

ja genau, das ist bei mir auch so....

Henoch

 

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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Können Gläubige verloren gehen? Können Erlöste wieder verloren gehen?

von cipher am 11.12.2014 12:36

Solana schrieb: Ich seh schon, unsere Verständnis von Gnade und Liebe lässt sich nicht unter einen Hut bringen, lassen wir das lieber
So weit waren wir doch gar nicht gekommen, Solana. Es ging bislang um die Tatsachen, die aus Gottes Wort ohne Verdrehung von Tatsachen, ohne "interpretieren" oder "auslegen" zu müssen, hervorgehen. Diese Tatsachen sind Beweise von Gottes unbegreiflicher Liebe, ja.

Mir ist in den letzten Jahren mehr und mehr aufgefallen, dass es immer mehr Christen sind, die sich gegen diese bedingungslose Errettung wehren und sie nicht annehmen wollen oder können. Da sagt die Welt, da sagt das Ego, letztlich der Teufel: Das gibt es doch gar nicht, dass so etwas geschenkt wird. Niemand verschenkt so etwas, da ist ein Haken dran. Und das ist die selbe Stimme, die im Paradiesgarten flüsterte: "Sollte Gott wirklich gesagt haben..."?

Aber nein - "das ist doch nicht ok. Und wenn man dann noch so viel Mist baut, ist man trotzdem gerettet - das gibt es doch nicht. Das kann - nicht - sein!"

Nein, das kann es nicht, wenn wir vom Menschen aus denken. Und von Gott aus denken können wir nicht. Darum heißt's ja auch "Glaube".

Aber Vater hat sich darauf eingelassen, auch auf das Risiko, dass wir versuchen, auszubüchsen. Da ist der Beweis für die unvorstellbare Liebe doch - könnte er denn größer sein? Und wenn ihm einer davonrennt, geht der Gute Hirte hinterher, wie Henoch geschrieben hat, und holt den Ausreißer zurück. Mich macht es traurig, dass der gesäte Zweifel sich wie knirschender Sand über die inneren Augen legt und den Blick so sehr verschleiert.

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Umgang im Forum

von solana am 11.12.2014 12:25

Lieber Micha, das war kein Vorwurf an dich - sondern so sehe ich das, was dabei heraus käme, wenn ich das ausser Acht lassen würde, was ich dir hier von Paulus zitiert habe .
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Umgang im Forum

von MichaR am 11.12.2014 12:21

"die Wahrheit vor die Füsse geschmissen

nicht als "belehrender Alleswisser"
aua.... und Danke liebe Solana!  

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MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Können Gläubige verloren gehen? Können Erlöste wieder verloren gehen?

von MichaR am 11.12.2014 12:06

ich wollte nun eigendlich auf Ciphers wunderbaren Beitrag das passende Lied aus Youtube einstellen: "Denn ich bin gewiss..." aber das gibts leider nicht mehr.

Gut, dann muss es halt ohne Lied gehen.

Und sorry wenn ich nochmal was schreibe, aber das kann so nicht stehen bleiben.

berichtigt mich bitte, wenn ich da falsch liege
machen wir, insbesondere das du dies ja anbietest!

Strittig ist aber die Frage, in wie weit diese "Gewissheit" eine "bedingungslose Garantie" ist, die wir "in der Tasche" haben und "mitnehmen" können, wohin wir auch gehen.
nö. da ist Gottes Wort eindeutig. Und nein: Verwechslung: wir werden als seine Kinder nicht hingehen wohin wir auch gehen, sondern ihn fragen.

Also die Frage: Können Wiedergeborene sich willentlich und bewusst wieder abwenden und ihren eigenen Weg gehen
nein. Und letzteres ist leider vermischt, - erinnert mich iwie an 1. Mose:  "sollte Gott gesagt haben ihr werdet sterben?" - letzteres ist möglich, wie auch sündigen, doch dann werden wir gezüchtigt/Erzogen, sonst wären wir "Bastarde".

(Die Antwort: "Das können sie nur dann, wenn sie "nur gläubig" waren nicht nicht "echt wiedergeboren" halte ich dabei für eine Art "Taschenspielertrick",
Taschenspielertrick, wenn Gott so gewiss Zusagen gibt, sei doch froh, oder ärgert dich das, das wir selbst wenn wir so extrem dämlich wären oder versucht oder weis ich was fürnen Knall hätten auf einmal - nicht mehr verloren gehen können! DAS ist kein Taschenspielertrick, sorry, das nennt sich "VATERLIEBE" für die JESUS am KREUZ verblutet ist und geschriehen hat, es IST vollbracht (Ein für allemal!)

in der Zeit der Anfechtung, wenn Zweifel aufkommen und man sich fragen muss
ja, DAS ist eine gefährliche Zeit, inder manche "abfallen" werden, wie Jesus dies auch klarstellte, weil sie keine Wurzeln haben usw. ER spricht aber nicht von bereits erretteten, aber auch das ist nun - ja ich zähle nun mit - das 41x das wir das aufzeigen!
DAS ist dann die Zeit in der sich der Glaube "bewähren" muss, ob er echt ist. 

Das ist das Wesen der Liebe, die eine "freiwillige Gegenliebe" will keine "Vergewaltigung".
ja in der Tat, liebe Solana, und da du ihn liebst gibts du dich im aus Liebe hin unter sein Wort und in seine Hand, oder nicht?
Wo ist da eine Vergewaltigung bitte?
DU entscheidest doch! 
Du entscheidest ob du in Harmonie, Sündlosigkeit (Dann) in Herrlickeit und Glanz und ohne Schmerzen ohne Geschrei, ohne Tränen und ohne Lug und Trug und vergehen und verrosten, und verblassen und sterben, und zerfallen in absoluter Liebe EWIG leben willst oder nicht.

DAS zwingt dir doch keiner auf?? Keiner wird gezwungen im Himmel  zu landen, dort wird keiner sein, der das nicht wollte, das kann ich dir versichern! 

Wie seht ihr das? Gruss Solana

so sehe ich das, anahnd seines heiligen und liebevollen weisen und gerechten Wortes, das unseren Weg leuchten sollte und heilsam ist und balsam und reine Liebe und für das dein Herr bereit war für dich stellvertretend zu sterben. Für dich und mich! 



(da setz ich mal nen Smylie, damit man sieht das ich es liebevoll meine und nicht lieblos bin - ja ich freu mich, freu dich mit mir und mit uns! "Denn ich bin gewiss" !!)








Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.12.2014 12:12.
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