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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Können Gläubige verloren gehen? Können Erlöste wieder verloren gehen?

von Wintergruen am 07.12.2014 17:43

Liebe Henoch 

du schreibst :

Deshalb heißt es: Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten

 Gebote sagst du, sind es nicht,, aber was ist denn sein Wort ?? (wenn ich das mal ganz leis noch fragen darf)kannst du das kurz erklären und ob man das auch in die Praxis umsetzen kann ?? (Weil ich kann noch keine feste Speise vertragen.... )

LG 

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Können Gläubige verloren gehen? Können Erlöste wieder verloren gehen?

von Henoch am 07.12.2014 16:58

Hallo Christof, Hallo Micha,

also ein Punkt ist schon angesprochen: Hochmut verhindert die Gabe des heiligen Geistes.

Die Bibel bespricht aber noch mehr. Da waren z.B. die Samariter, die den hl. Geist erst bekamen, als ihnen die Apostel die Hände aufgelegt hatten. Warum? Nun die Kommentatoren sind sich hier weitgehend einig. Weil die alten Feindschaften zwischen den Juden und den Samaritern im Weg standen. Erst ein Zeichen der gegenseitigen Annahme als Geschwister im Herrn machte den Weg frei. (Wir sollen ja eins sein im Herrn).

Dann bekamen die Juden den hl. Geist erst, wenn sie sich taufen ließen, warum? Nun auch hier sind sich die Kommentatoren einig. Die Juden wollten sich das Zeugnis gegenüber ihren jüdischen Mitmenschen ersparen. Erst als sie bereit waren, für ihren Glauben an den Messias Zeugnis abzulegen, auch wenn dies Nachteile zur Folge hat, und sich zum Zeugnis taufen ließen, bekamen sie den heiligen Geist. (Wir sollen ja mit dem Herzen glauben und mit den Lippen bekennen)

Dann sagt die Bibel im Hebräerbrief, dass es unmöglich sei, jemanden zur Buße zur erneuern, der das Evangelium geschmeckt, aber dann abgelehnt hat. Was ist das nun? Hier geht es um Gläubige, die das Evangelium kannten und im Herzen bewegten, sie kauten quasi in Gedanken darauf herum, sie schmeckten es. Dann lehnten sie es ab und wendeten sich wieder den jüdisch religiösen Gepflogenheiten zu und damit vom Evangelium ab.

Es gibt also eine Übergangszeit zwischen Evangelium schmecken und Evangelium annehmen mit allen Konsequenzen, in der der Gläubige noch abfallen kann.

Deshalb heißt es: Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.

Daran sieht man, dass es wichtig ist, das Wort zu halten. Aber Achtung, da steht "Wort" und nicht "Gebote"!

Und wenn Gott sagt, er widersteht Hochmut, dann hindert Hochmut die Gabe des heiligen Geistes. Wenn Gott sagt, wir Gläubigen sind eins in IHM, dann verhindert die Weigerung, eins zu sein mit den Juden, die Gabe. Wenn Gott sagt, ihr sollt mit dem Herzen glauben und mit den Lippen bekennen, und man will nicht bekennen, dann verhindert das die Gabe. Es ist klar, dass unsere Haltung nicht völlig richtig sein kann, aber die richtige haben zu wollen, wird wohl schon entscheidend sein.

Welche Beispiele fallen Euch noch ein?

Henoch

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.12.2014 17:09.

MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Selbstaufgabe - wie weit muss sie gehen

von MichaR am 07.12.2014 16:50

Denke dem Herrn wäre es noch lieber, da er ja weis das er für uns nur das allerbeste will - wenn wir fragen würden:

Selbstaufgabe - wie weit darf sie gehen? 

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Christof
Gelöschter Benutzer

Re: Können Gläubige verloren gehen? Können Erlöste wieder verloren gehen?

von Christof am 07.12.2014 16:31

Ihr Lieben,

ich denke dass sich hier Voraussetzungen zum Empfang des Heiligen Geistes nicht finden lassen werden. Gott ist hier ganz souverän und entscheidet das von Fall zu Fall. Wer also in seinen Augen Gefallen finde, dem schenkt er Gnade. Das fängt wo möglich damit an, dass man wirklich versucht das erste Gebot zu erfüllen und mit ganzer Kraft und ganzem Herzen Gott liebt. Aber auch jemanden, der wirklich Gott sucht, kann er den Heiligen Geist als Beistand und Ratgeber senden... WIe gesagt, gibt es hier viele Möglichkeiten. Ein Ursache-Wirkungs-Prinzip dass dann Gott den Geist geben *muss*, gibt es nicht.

In Liebe
Christof

P.S.: Um zum Thema zurückzukommen: Es mag an diesem fehlenden Herzensglauben fehlen, wenn Menschen abfallen. Aber Gott at diesen Menschen einen solchen Glauben nicht geschenkt - aus Gründen, die nur er kennt.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.12.2014 16:50.

MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Können Gläubige verloren gehen? Können Erlöste wieder verloren gehen?

von MichaR am 07.12.2014 16:13

Was sagt uns dazu die Bibel? Was verhindert die Gabe des hl. Geistes?
Hallo Christof, 

ja das Herz ist bekannt, das es eine erhebliche Rolle spielt, denn es heist ja etwa: "Gott aber wiedersteht dem Hochmütigen" - Während "Hochmut" ja was eitles ist, sich selbst hoch schätzen usw. - da wiedersteht Gott, dem Demütigen gewährt er hingegen eher Gnade wie es aussieht.

aber wäre mal interessant, wenn das mal wer ausarbeiten würde - was die Bibel sonst noch konkret sagt!





Anmerkung: Die "Gabe" des hl. Geistes ist im übrigen keine "Geistesgabe" sondern das ewg. Leben, nicht das wir da vom Thema abkommen oder was verwechseln.

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celia

-, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 6

Re: Herzliche Adventsgrüße!

von celia am 07.12.2014 15:44

Liebe Solana,

herzlichen Dank für Deine Ausführungen! Wie schön und ermutigend, dass sich bei Euch dann doch alles so gut entwickelt hat!

Ja, mein Mann und ich haben auch schon an einen Schulwechsel gedacht, denn ich habe auch keine Hoffnung, dass sich für unseren Sohn etwas zum Positiven verändert. Für ihn wäre ein Schulwechsel glaube ich zunächst sehr schlimm, denn er hat eben seine anderen Freunde schon noch in der Parallelklasse, in die er aber aufgrund der Fächerwahl nie kommen kann. Aber das wird Gott uns hoffentlich zeigen.
Der Lehrer hat mir beim ersten Gespräch neulich angedeutet, dass er nicht überzeugt sei, ob der Anstifter den Übergang in die nächsthöhere Klasse überhaupt schafft. Der ist aber ständig in Nachhilfe und wird von Jahr zu Jahr so durchgelotst, so dsas ich nicht annehmen kann, dass es ihn im nächsten Sommer dann gerade "erwischt". Das wäre natürlich, so wenig nett das klingt, für uns die größte Befreiung. Aber bis dahin sind es noch viele Monate, in denen mein Junge dann evtl. weiterleiden muß. Und das nehme ich dann auch nicht mehr hin.

Danke, das Ihr für uns betet!! Bis bald viele liebe Grüße

celia

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Christof
Gelöschter Benutzer

Re: Können Gläubige verloren gehen? Können Erlöste wieder verloren gehen?

von Christof am 07.12.2014 15:39

Henoch hat geschrieben:
Jetzt stellt sich die Frage, wie kommt es, dass es sein kann, dass Gläubige den heiligen Geist (noch) nicht haben? Was sagt uns dazu die Bibel? Was verhindert die Gabe des hl. Geistes?

Liebe Henoch,

ich rate hier nicht zu "wissenschaftlich" vorzugehen und einem Wenn-Dann-Denken zu verfallen.Gott behandelt jeden Menschen individuell - deshalb sind ja auch die Gotteserfahrungen zu verschieden. Was man machen kann, ist hierüber Vermutungen anzutellen, aber eben in der Gewissheit, dass es sich nur um Vermutungen handelt.

Ich wüßte zum Beispiel nicht, welche Vorraussetzungen man erfüllen müßte um den Heiligen Geist zu empfangen. Mir sind auch aus der Bibel keine Stellen dazu bekannt. Ich vermute, aber dass die Herzenshaltung hier eine große Rolle spielt. Jetzt könnte ich wieder von mir was erzählen, weil ich nur hier sicher weiß wie es bei mir war.

In Liebe
Christof

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Herzliche Adventsgrüße!

von solana am 07.12.2014 14:46

Hallo liebe Celia
Herzlich Willkommen im Forum erst einmal.
Ja, dein Problem kenne ich auch - allerdings von einem anderen Hintergrund her.
Wir leben im Ausland und unsere Kinder sind hier aufgewachsen.
Zuerst war alles prima, sie waren sehr gut integriert, hatten Freunde...
Dann - in einem ganz bestimmten Alter, scheinen Kinder ganz besonders empfänglich für "Hass" der Eltern zu sein. Jedenfalls kamen zuerst in der Klasse des Älteren deutschenfeindliche Äusserungen auf, während beim Jüngeren alles ganz ok war. Wir dachten zuerst, das liegt an ihrem unterschiedlichen Naturell, der Ältere ist eher zurückhalnd und ein "stilles Wasser", während der Jüngere sehr offen und extrovertiert ist, von sich aus auf alle zugeht. Aber als er in das Alter kam, in dem es bei seinem Bruder angefangen hat, traf es ihn genauso ....

Was wir gemacht haben?
Wir sind auch zu den Lehrern gegangen und die Sache kam sogar vor den Bürgermeister.
Aber als mein Sohn nicht nur verbal attackiert, sondern auch noch verprügelt wurde war für mich eines ganz klar: Hier bleiben meine Kinder nicht länger als unbedingt nötig, dh bis zum Ende des Schuljahrs (das eh schon fast rum war). Dann haben wir sie auf eine (katholische) Privatschule geschickt, in der nächsten grösseren Stadt.
Ohne die Sache an die grosse Glocke zu hängen.(Der Bürgermeister war eh schon beunruhigt genug, weil wir unseren Sohn nach der Prügelei - alle gegen einen - im Krankenhaus haben durchchecken lassen und die Sache somit "offiziell festgehalten" worden war).

Der Wechsel hat unseren Kindern gut getan, der Ältere war in der Klasse dort sehr angesehen, hatte viele Freunde und wurde Klassenbester - ohne dass ich von "Neidern" gehört hätte. Inzwischen studiert er fast 100 km entfert von hier, hat einen sehr grossen Freundeskreis und ist voll integriert und anerkannt. Er ist zum Studentensprecher seines Jahrgangs gewählt worden und auch in seinem Studentenjob wurde er schon nach 1 Woche zum "Gruppenleiter" befördert und seiine Arbeit besteht nun darin, die Arbeit seine Kollegen zu kontrollieren ....
Er ist inzwischen auch nicht mehr so still ... also hat die Zeit des Mobbings  seiner Entwicklung nicht geschadet, vielleicht sogar im Gegenteil.

Der Jüngere macht gerade sein Abitur und ist auch sehr gut integriert.
Durch seine fröhliche, offene Art ist er der Mädchenschwarm an seiner Schule.

Ich weiss nicht, ob ihr die Moglichkeit habt, die Schule zu wechseln.
Aber ich fand es einfach besser so.
Weil ich nicht wollte, dass meine Kinder nur auf äusseren Zwang hin dort geduldet werden. Sondern dass sie die Möglichkeit haben, Frreundschaften zu schliessen und unvoreingenommen behandelt zu werden.

Aber eines können wir schon mal für euch tun, für euch beten.
Ich wünsche euch alles Gute und dass ihr den richtigen Umgang mit dieser schwierigen Situation findet.
Liebe Grüsse
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.12.2014 15:02.

MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Gnade und Werke

von MichaR am 07.12.2014 14:29

ja, nennt sich "selbstgerecht".

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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Selbstaufgabe - wie weit muss sie gehen

von Rapp am 07.12.2014 14:08

Tags über war Erino als Bauleiter beschäftigt. Seine wichtigste Arbeit machte er nachts: Er half damals Juden durch die Pariser Abwasserkanäle aus der Stadt raus zu kommen.. Eines Tages stand zu oberst auf dem Baugerüst eines Hochhauses in roter Farbe: Dapozzo ist ein Esel! Erino sagte nichts, auch da nicht, als seine Kollegen fanden, nun seien die Arbeiter doch viel zu weit gegangen. Am nächsten Morgen vor sechs Uhr stand Erino oben auf dem Gerüst. Mit derselben Farbe schrieb er: welche Ehre!

Abends hielt er einen Gottesdienst und predigte über den kleinen Esel, der die Ehre hatte, Jesus nach Jerusalem zu tragen - und einige seiner Arbeiter hörten ihm zu...

Ich weiß, es hört sich vielleicht komisch an. Ich kann aber bei einem solchen Thema schlicht nicht in der Theorie hängen bleiben: ich war öfters in Situationen in denen ich spürte, dass ich schweigen musste, obwohl aufbegehren berechtigt gewesen wäre. Wenn ich aber sah, dass man mich einfach ausnutzen wollte, habe ich recht bald nen Punkt gesetzt: bis hierher und nicht weiter!

So hatte ich mal einen Chef der mich bat eine sehr unangenehme Arbeit zu machen. Als ich sie ausführte hörte ich, dass er sich über mich lustig machte: Endlich finde ich den Trottel, der mir diesen Dreck macht... Ich vernahm im Nachhinein, dass keiner der Angestellten diese Arbeit noch verrichtet hatte. So sprach ich den Chef daraufhin an und benutzte dabei seine eigenen Worte. Da ich kurz darauf eine andere Stelle fand wechselte ich sofort.

Eine Sache werde ich bestimmt nie vergessen. Es war kurz vor meiner Prüfung als Taxifahrer. Mein Chef saß neben mir im Wagen und brüllte mich an, kaum hatte ich den Motor gestartet. Ich schalte ihn sofort aus. Mein Chef wird noch lauter... Schließlich schreit er : "Warum fährst du noch nicht?" "Sobald sie anständig mit mir sprechen werde ich fahren," antwortete ich ruhig und der Chef sackte zusammen wie ein Kartenhaus. "Das hat mir noch keiner gesagt", brummelte er vor sich hin. Vor mir hatte er nie wieder einen Schreikrampf...

Kurzer Ausflug in die Praxis

Willy

 

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