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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Warum für Tote beten?

von Henoch am 27.11.2014 20:46

Hallo Ihr Lieben

Diese Bibelstelle sagt nichts über Errettung aus (jedenfalls steht da doch nichts davon, oder?), sondern etwas darüber, ob jemand merken kann, dass er sich verfehlt, denn sonst müsste ihn das Gewissen ja nicht anklagen, oder? Und es steht da, dass Jesus das richten (und nicht etwa retten) wird.

Röm 2,14-16:
Denn wenn Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur tun, was das Gesetz fordert, so sind sie, obwohl sie das Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz. Sie beweisen damit, dass in ihr Herz geschrieben ist, was das Gesetz fordert, zumal ihr Gewissen es ihnen bezeugt, dazu auch die Gedanken, die einander anklagen oder auch entschuldigen - an dem Tag, an dem Gott das Verborgene der Menschen durch Christus Jesus richten wird, wie es mein Evangelium bezeugt.

Zusammen mit der Erkenntnis aus der Natur, dass es einen Gott gibt, ergibt sich, dass jeder Mensch alle Informationen hat, um sich an einen Gott zu wenden und ihn um Vergebung zu bitten für seine Schuld. Röm 1,20 Denn Gottes unsichtbares Wesen, das ist seine ewige Kraft und Gottheit, wird seit der Schöpfung der Welt ersehen aus seinen Werken, wenn man sie wahrnimmt, sodass sie keine Entschuldigung haben.

Darüber hinaus wirkt der Herr in jedem Menschen: Joh 1,9 Das war das wahre Licht, das alle Menschen erleuchtet, die in diese Welt kommen.

Es hat also jeder Mensch genug Erkenntnis, um zu Gott zu kommen. Aber wer nicht will....

@ Wintergrün: Es werden auch nicht alle Christen gerettet. Gerettet ist, wer durch den Geist Gottes geboren ist, sonst niemand, ob er sich Christ nennt, oder auch nicht.

Joh 3,5 Jesus antwortete: Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen.

Joh 3,6 Was vom Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; und was vom Geist geboren ist, das ist Geist.

Henoch

 

 

 

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.11.2014 20:59.

tefila
Gelöschter Benutzer

Re: Warum für Tote beten?

von tefila am 27.11.2014 20:32

Wintergrün schrieb: ohne jetzt extra ein neues thema aufzumachen und weil hier gesagt wird , was die Bibel sagt das ist Wahrheit was auch stimmt und das die meisten hier glauben das NUR christen gerettet werden dann muss ich mal fragen wie ihr alle diesen Vers versteht aus Römer 2 ... sonst muss wegen meiner Frage ein neuer Thread aufgemacht werden , werden auch andere außer christen gerettet?.. (ich überlass das Admins)

Hier nochmal der Bibeltext Rö 2,14-16:
Denn wenn Heiden, die das Gesetz nicht haben, doch von Natur tun, was das Gesetz fordert, so sind sie, obwohl sie das Gesetz nicht haben, sich selbst Gesetz. Sie beweisen damit, dass in ihr Herz geschrieben ist, was das Gesetz fordert, zumal ihr Gewissen es ihnen bezeugt, dazu auch die Gedanken, die einander anklagen oder auch entschuldigen - an dem Tag, an dem Gott das Verborgene der Menschen durch Christus Jesus richten wird, wie es mein Evangelium bezeugt.

Bis eben habe ich auch immer gedacht, dass uns diese Bibelstelle mitteilt, dass es welche gibt, die noch nie von Gott und der Bibel und Jesus und dem Evangelium gehört haben...die auf den fernsten Inseln und im dicksten Dschungel zumindest, die aber nach ihrem Gewissen gut leben und damit in den Himmel kommen werden, ohne mit Jesus bekannt zu sein.

Aber könnte es nicht auch so sein?? - das ist mir gerade in dieser Minute erst eingefallen:

Die Heiden haben ja gar kein Gesetz, denn in der Bibel steht mehrfach deutlich drin, dass Gott das Gesetz den Israeliten gab.

 z.B. in 3. Mose 26,46: Dies sind die Satzungen und Rechte und Gesetze, die der HERR zwischen sich und den Israeliten aufgerichtet hat auf dem Berge Sinai durch die Hand des Mose.

Das heißt,  ich als Heide, bin ohne Gesetz, aber ich stehe unter dem Gesetz Christi! (vgl z.B. 1. Kor. 9,21) Und wenn das so ist, dann tut ich das, was das Gesetz der Israeliten fordert, also die 10 Gebote von Herzen gern - um Gott Freude zu machen. Und schon bin ich damit jemand, auf den die Römerstelle eingangs passt.



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Sina

-, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 74

Re: weihnachten

von Sina am 27.11.2014 19:50

findet das alles in einem Gemeindehaus statt oder ist in eurem privaten Haushalt?

Hallo liebe Wintergruen,

es findet bei uns daheim statt. Unsere Gemeinde, leider ist sie so weit weg. (200km eine Strecke)

Ich bin ja auch so eine "Kloster" Freundin  Im letzten Jahr haben wir uns zwei Pilger Wochen gegönnt. (Da könnte man doch ein neues Thema aufmachen) Dort haben wir auch tolle Klöster besucht....

Lieben Gruß, Sina

 

 

 

1. Johannes 4, 8


Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe.

 

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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: weihnachten

von Wintergruen am 27.11.2014 19:10

Liebe Sina 

du schreibst:

Denn wir wissen nie wer kommt,....Ein Raum Im Haus ist eine art Kleiderkammer...

darf ich mal fragen, findet das alles in einem Gemeindehaus statt oder ist in eurem privaten Haushalt? 

ich finde dies sehr schön wie und was ihr macht..Ich war mal in Griechenland in einigen  Klöstern zu Besuch während der  Weihnachtszeit und die machen Ähnliches.. Ein Haus der offenen Türe sozusagen für alle und es finden sich dort viele Obdachlose und arme Menschen,, kranke , gesunde..und auch welche die von weit herkommen.. ..alle essen zusammen sitzen beisamen (in einem gesonderten Raum und nicht da wo Gottesdienst stattfindet)  wo man zusammen sprechen kann , sich austauschen und viele der Sachen mitnehmen darf , je nach Bedürftigkeit.. Es hat mir sehr gut gefallen .. 

LG 

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Sina

-, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 74

Re: weihnachten

von Sina am 27.11.2014 18:25

Wie organisiert ihr das?

Liebe Henoch,

die Organisation läuft über das ganze Jahr, nun ja irgendwie. Denn wir wissen nie wer kommt, wer benötigt dringend dies oder das (Wäsche usw.) Das ganze Jahr über kaufen wir Schnäppchen, so zum Beispiel: Socken, T-Shirt, Hosen, warme Kleidung. Ein Raum Im Haus ist eine art Kleiderkammer. Für Kinder haben wir eine kleine Spielecke. Sind Spielzeuge im Angebot, Autos, Puppen usw. dann schlagen wir zu.

Wir, also mein Mann und ich, haben vor Jahren gedacht: Was ist das für ein Leben? Wir sind Christen, leben gut, haben keine Nöte, denn wir wissen wo wir Abends schlafen werden/können. Wir haben täglich eine oder zwei warme Mahlzeiten, wir haben Kleidung für jede Jahreszeit, wir haben eigentlich viel zu viel. Wir haben unseren Herrn, uns mangelt es an nichts.

Irgendwie hat es jedes Jahr geklappt. Aber wir wundern uns nicht sonderlich darüber, denn wir wissen, wir tun das, was uns der Herr befiehlt!

Solch illustre Runde, wir haben darum gebeten und unsere Bitte unser Gebet wurde erhört.

Lieben Gruß, Sina

 

 

 

 

 

1. Johannes 4, 8


Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe.

 

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: weihnachten

von Henoch am 27.11.2014 18:02

Hallo Sina,

das ist doch herrlich. Wie organisiert ihr das? Ich wüsste jetzt gar nicht, wie ich zu so einer illustren Runde kommen sollte.

Henoch

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Sina

-, Weiblich

  Neuling

Beiträge: 74

Re: weihnachten

von Sina am 27.11.2014 17:47

Tatsächlich fände ich es auch schön, einfach mal zu hören, wie andere Christen Weihnachten feiern.


Oh mein "erster Versuch zu zitieren"

Liebe Kayla,

Weihnachten feiere ich wie jedes Jahr mit Menschen, die ich meist vorher noch nie gesehen habe. Es sind die Einsamen, die Obdachlosen, die Armen, die alleinerziehende Mutter/Vater mit ihren Kindern..... Meine Tür steht für jeden offen.

Wir beten und danken gemeinsam. Beim gemeinsamen Essen kommt immer so eine herrliche gemütlichkeit auf.

Im letzten Jahr hatten wir eine tolle Gemeinschaft. Ein Tenor, ein Professor, ein alleinerziehender Vater mit seinen drei Kindern, ein obdachloses Pärchen und ein paar einsame Menschen aus dem Ort. Nach dem Fest geht man nicht auseinander gleich dem Motto, aus den Augen aus den Sinn. Nein, wir kümmern uns im nach hinein um Menschen die unsere Hilfe brauchen und sie auch annehmen.

Das ist mein Weihnachten, ich liebe es, diesen Duft, diese Stille, diese gemütlichkeit, dieses egal wer du bist, egal wo du herkommst, kommt last uns dankbar diese Zeit gemeinsam erleben.

Lieben Gruß, Sina

 

1. Johannes 4, 8


Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt; denn Gott ist Liebe.

 

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: (Oase 10) Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns

von solana am 27.11.2014 16:15

Danke für deine Gedanken dazu, Micha.
Dazu passt das,  was mir durch den Kopf ging, als ich diese Bilder angesehen habe, die ich neulich beim Radfahren machte:

2013-02-01-367.jpg

Das ist ein kleiner, unbeschrankter Bahnübergang nur für gelegentlichen Güterverkehr.
Ein Stopschild weist auf die Gefahr hin und wenn ein Zug kommt, kündigt er sich schon von weitem mit unüberhörbarem Tuten an und rollt dann langsam vorbei - also reichlich Zeit, richtig auf die Signale zu reagieren.

Aber wer diese Warnhinweise nicht ernst nimmt, kann auch leicht unter die Räder geraten, denn am Bahnübergang ist kein Zaun und auch keine Schranke ...



Genau so sind uns auch Gottes Gebote gegeben - um unser Leben zu erhalten, sagen sie manchmal "Stop". Und dann ist es besser, darauf zu hören ...
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.11.2014 16:23.

MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: (Oase 10) Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns

von MichaR am 27.11.2014 10:58

"Und Daniel nahm sich in seinem Herzen vor, sich nicht ... zu verunreinigen."
"Und Gott gab Daniel Gnade und Barmherzigkeit vor dem Obersten der Hofbeamten"               Daniel 1,8.9



"So erkenne denn, das der HERR, dein Gott, Gott ist, der treue Gott, der ... die Güte ... denen bewahrt, die ihn lieben und seine Gebote halten."                                                                                              5.Mose 7,2 


Christliche Schriftenverbreitung Hückeswagen "Der HERR ist nahe 2014" mit freundlicher Genemigung


                                                       Wann es mir erlaubt wird heute ein paar Gedanken von mir dazu:

                                                                  Zunächst einmal: was steht hier und was nicht?
                                          Seine Gebote halten steht hier, aber nicht das man dadurch gerettet werde.
                                                   Es steht das er GÜTE*² denen bewahrt, die seine Gebote halten?
   Nein, auch das stimmt so nicht: es steht das der denen Güte bewahrt, die ihn zunächst mal lieben, also zu allererst mal sehr lieb haben und dadurch
                       (nicht damit, oder "um") seine Gebote halten, wie Jesus sagte: "Wenn ihr mich liebtet, würdet ihr tun, was ich euch gebiete"
                          Er sagt hingegen dort nicht, das wir uns anstrengen solten, oder mühen würden, sondern schlicht, das wir dies täten!
                                                                                           [Prophetie]
                        und dies nicht um gerettet zu werden, - sondern weil wir gerecht gemacht sind und IHN zuerst einmal herzlich lieb haben.

     Auch im alten Bund ging es gar nicht um die Errettung durch Gebote, wenn man genauer hinsieht, sondern um die Liebe zu Gott, dem Vater,  
                                                               die inzwischen offenbart ist durch den Sohn.
                                                           Und die "Gebote" sind nur "Zuchtmeister auf Christo.
                                                                      Wertvoll und nötig zur "Unterweisung!"



*² Güte = von "Gut", nicht zu verwechseln mit Gnade, die einen Akt darstellt der Güte allgemein und Erbarmung im Besonderen. für Unverdientes.
Die Güte hingegen ist eine Zustandsbeschreibung, die sich niemals ändern wird, da er immer derselbe bleibt =  [GUT]

                                                         Interessanter Vortrag:  "ein gutes Herz" - Wolfgang Bühne

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.11.2014 13:23.

marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Warum für Tote beten?

von marjo am 27.11.2014 10:45

Hallo Solana,

1) die Frage, was mit denen, die zu Lebzeiten nicht geglaubt haben, nach dem Tod passiert und
2) Ob es wichtig ist, das "Richtige" darüber zu wissen/glauben und in wiefern?

die Fragen können kurz wie folgt beantwortet werden:

1. Die Bibel gibt uns keinerlei Anlaß anzunehmen, dass Menschen nach ihrem leiblichen Tod noch etwas an ihrem Verbleib ändern können.
2. Das hängt davon ab, in welchem Ausmaß man falsch glaubt, also welche Punkte nicht eingesehen werden. "Glauben" ist in der Bibel kein "theoretisches Für-Wahr-Halten" sondern eine untrennbare Verbindung von "Glaube/Handeln". Dieser Punkt sollte in einem anderen Thread geklärt werden.

gruß, marjo 

Antworten
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