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tefila
Gelöschter Benutzer

Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe

von tefila am 17.11.2014 18:02

Chestnut schrieb: Ist ihre Lebensweise nun ein Grund sie abzulehnen?

Innerlich als Mensch sicherlich nicht, denn wir kämpfen alle mit bzw gegen die Sünde.

Aber wenn jemand offensichtlich gleichgeschlechtlichen Umgang pflegt und das auch als gottgefällig ansieht, weiß ich nicht, wie ich mich verhalten würde.

Ich weiß auch nicht, wie die "Welt" das bewerten würde, wenn wir als Christen für Jesus werben und in einer Lebenspartnerschaft wären...ich denke, das wäre kein gutes Zeugnis für Gott, oder? Kommt es nicht zuerst auf Gottes Reich an?

2. Thess 3,6 "trifft" zwar keine gleichgeschlechtliche Partnerschaft, aber gibt vielleicht auch zu denken?

Wir gebieten euch aber, liebe Brüder, im Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr euch zurückzieht von jedem Bruder, der unordentlich lebt und nicht nach der Lehre, die ihr von uns empfangen habt.

Oder was ist mit 1. Kor. 5,11? Geht es da um einen, der nur so tut, als sei er Christ (sich Bruder nennen lässt) - oder ist das einer, der Christ ist?
Vielmehr habe ich euch geschrieben: Ihr sollt nichts mit einem zu schaffen haben, der sich Bruder nennen lässt und ist ein Unzüchtiger oder ein Geiziger oder ein Götzendiener oder ein Lästerer oder ein Trunkenbold oder ein Räuber; mit so einem sollt ihr auch nicht essen.

Was machen wir mit solchen Versen?

Ich persönlich möchte so lange bleiben, bis ich weiß, dass der Andere trotz aller eigener Überzeugung bewusst in seiner Situation beharren  w i l l . Was anderes ist, wenn er drunter leidet und keinen Ausweg sieht.

Aber ich höre gern, wie andere diese Verse verstehen oder welche biblische Handlungsweise richtig wäre.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.11.2014 18:04.

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe

von Henoch am 17.11.2014 17:59

Hallo Solana,

sorry, dass ich mich einmische,

Man kann einen wiedergeborenen Christen nicht vom Glauben wegbringen! Ganz wichtig! Wer da vom Glauben abkommt ist wahrscheinlich nicht wiedergeboren. Deshalb gibt es Gemeindezucht. Hier soll der Gläubige, aber eventuell noch nicht Wiedergeborene, zu einer echten Buße bewegt werden, "damit er nicht mit der Welt verdammt werde"....

Und Gemeindezucht beginnt nicht mit dem Ausschluss.

Da wird vorher betreut, geredet, gepredigt, geliebt, ermahnt und ermutigt. Der "Missetäter" wird nicht wegen seiner Sünde, sondern wegen seinem Umgang damit (verstockt, willentlich verharrend...) ausgeschlossen, weil sein Verhalten die Frage aufwirft, ob er wirklich Kind Gottes ist.  Aber auch für die Zeit des Ausschlusses wird Kontakt gepflegt, z.B, in Hauskreisen, Besuchen, Treffen und Bibelkursen. Lediglich in die Versammlung kann er erst wieder, wenn er seine verharrende Haltung aufgibt.

Es ist keine Liebe, einen Menschen glauben zu lassen, er wäre sicher errettet, wenn dies möglicherweise bis sehr wahrscheinlich gar nicht so ist. Denn ein Wiedergeborener ringt im Gebet gegen die Sünde, nur ein "nur"Gläubiger verharrt hartnäckig und will sie gar nicht lassen.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.11.2014 18:04.

MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe

von MichaR am 17.11.2014 17:53

ich kann doch wen annehmen ohne ihn in die Versammlung zu lassen = Wieder missverständnis - davon das so jemand gemieden wird oder verstoßen sagt doch kein Mensch was - das ist wohl gedanklich aus Unwissenheit hineininterpretiert worden. Das hat aber niemand gesagt, gemeint oder gedacht - auch wenn dies verständlich ist, da es in der Welt wohl so ist ^^
Als Beispiel soll ich ja auch etwa mit nem ZJ nicht essen, ihn nicht grüßen...Heist das das ich unfreundlich zu ihm bin oder sein soll? Nein, das steht da doch gar nicht - nur eben manches nicht tun, was ihn ermuntern würde...Er soll schon spüren das was "falsch" ist (!)
Dennoch soll und kann ich ihn doch lieben wie mich selbst oder? - das ist doch kein Wiederspruch!

aber ich hab vorhin schon gemerkt, das ich ja in nem Thread schreibe, aus dem ich mich eigendlich ja erstmal zurückgezogen hatte, sorry.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.11.2014 17:58.

MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: ...dann kann der Herr dein Leben nicht segnen!

von MichaR am 17.11.2014 17:50

Naja - wenn Du den Vergleich zwischen Rauchen - Morden & Vergewaltigung zu ziehen versuchtest dachte ich, Du musst beides wohl ähnlich betrachten.

tjo, eben gerade nicht. Da hast du nicht genau gelesen. Gerade das wollte ich herausstellen, das das schon ein dicker Unterschied ist - Wieder Missverständnis!

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solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe

von solana am 17.11.2014 17:49

Hallo Micha
Wenn ich die beiden Geschichten vergleiche - die von Chestnuts Freundin und die von Maike - dann kann ich nur zu dem Schluss kommen, dann "vorbehaltloses Annehmen" besser hilft als Gemeindeausschluss.
Denn Maike hat durch die Annahme zum Glauben gefunden und konnte sogar frei davon werden, nur in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung ein erfülltezs Leben finden zu können.
Chestnuts Freundin wurde durch die Ablehnung vom Glauben weg getrieben.
Wie siehst du das?
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: ...dann kann der Herr dein Leben nicht segnen!

von cipher am 17.11.2014 17:40

MichaR schrieb: Wenn ja, wo habe ich gesagt, das Rauchen und Wein trinken Sünde ist
Naja - wenn Du den Vergleich zwischen Rauchen - Morden & Vergewaltigung zu ziehen versuchtest dachte ich, Du musst beides wohl ähnlich betrachten.

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MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe

von MichaR am 17.11.2014 17:39

hallo Chestnut, denke es geht dabei nicht um Steinewerfen, weil das immer gleich ganz schnell kommt.
Wenn etwa eine Gemeinde Gemeindezucht verübt - in Liebe natürlich (und sag nicht das die Liebe so was nicht tut!) - dann sollte man sich hier unterordnen und dies nicht unterminieren, mal als Gedanken!
Dies wäre falsch verstandene Liebe auf Kosten der Wahrheit und Zucht, die dann ausgehebelt würde. das wäre dann mE. eine nette "Blümchenwiese" - aber leider nicht biblisch.

Mag mal wieder hart klingen, ist aber in Liebe und Gebet geschrieben und Evangelium. 

Wenn wir wirklich so sehr viel Liebe zu den jeweiligen Personen haben, sollten wir herzlich auf die Knie gehen und um sie weinen vor dem HERRn und uns Zeit nehmen für sie, zunächst mal im Gebet!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.11.2014 17:39.

cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Wo fängt Sünde an?

von cipher am 17.11.2014 17:35

Henoch schrieb: Ich bin vom Herrn angenommen mit Rauchen und ohne IHN bring ich es nicht los. Deshalb hab ich kein Problem, meine innere Gewissheit, dass Rauchen Sünde ist, auch einfach so zuzulassen.
Daran will ich auch gar nicht rütteln. Bei mir war es so, wie sicher bei vielen: Ich rauchte schon, bevor Jesus mich ansprach. Und entgegen vielem, was ich damals lesen konnte machte es eben nicht "schnipp" und ich war das Rauchen los. Im Geigentiel, es dauerte noch viele Jahre. Es gab ja auch einige ziemlich bekannte fromme Männer, die Raucher waren, von Spurgeon wird das beispielsweise berichtet.

Zur Ehre Gottes rauchen? In 1. Kor 10, 31 steht: Ob ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut — tut alles zur Ehre Gottes! Demnach kann man offensichtlich zur Ehre Gottes wirklich Essen und Trinken. Könnte man zur Ehre Gottes rauchen?

Für mich ist heute ein Gesichtspunkt wesentlich: Das ehrliche Bemühen. Wir wissen, dass eigentlich jeder von uns seine "Laster" hat. Dinge, die man sich angewöhnt hat und die nicht einmal was mit Essen Trinken und Rauchen zu tun haben müssen. Gewohnheitsmäßiges Lästern oder ebensolches Zuschnellfahren zählt sicher ebenso dazu. Wer sich selbst prüft, wird das sicher bemerken. Aber niemand, der Jesus wirklich lieb gewonnen hat, wird mit der Schulter zucken und sagen: "Macht nix - iss ja vergeben!" Wer feststellt, wo er gefehlt hat, wird sich ehrlich bemühen, solche Fehler abzustellen. Manchmal gelingt es vielleicht sogar. Und wenn nach jahrelangem Anlauf ist.

Luther sagt man den Satz nach: "Sündige tapfer, doch glaube noch tapferer!" So möchte ich zu leben versuchen. Zu meinen Sünden zu stehen und dennoch versuchen, sie abzulegen und jeden Tag der Vergebung und Errettung gewiss sein.

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MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Wo fängt Sünde an?

von MichaR am 17.11.2014 17:29

ja und ich rauche, bzw. dampfe auch, und es gibt nicht wenige, denen der HERR vllt. einen Stachel im Fleisch gelassen hat, damit man sich nicht überhebt, etwa weil man viel Erkenntnis bekommen hat und sich deshalb überheben würde.

Aber denke das ist ne Sache die man nicht öffentlich machen muss - Paulus hat auch nicht erwähnt was es bei ihm ist. 
Und befor gleich wieder wer aufschreit: Sünde!! - ich denke jeder hat seine "Problemzohnen" - die ich aber nochmal ausdrücklich von "schweren Sünden" trennen würde, wie erwähnt. 

Ich oute mich nur, damit Henoch nicht allein dasteht, vllt hat ja noch wer den Mut, damit wir gleich mal alle Heuchelei hier rauskehren, so vorhanden oder im Aufbau... oder wo ihr euere "Problemzohnen" habt...  

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chestnut
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Beiträge: 713

Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe

von chestnut am 17.11.2014 17:20

Da ist ja wieder echtes Leben in diesen Thread gekommen, nachdem Plueschmors sich zurückgezogen hat...


Danke Andersdenkende, dass du auf meinen und andere Kommentare hier dir nochmals über die Sache mit dem Wort "Toleranz" Gedanken gemacht hast und dich auch wieder fragend und nicht mehr anklagend eingibst - ich weiss das zu schätzen!

Danke auch Maike für ihren Bericht!

Text von Andersdenkende

Mal ein Szenario: Ich habe eine ganz liebe Freundin, wir kennen uns aus der Schulzeit. Nun ist diese Freundin lesbisch, lebt in einer "eingetragenen Lebensgemeinschaft" mit einer Frau zusammen. Diese besagte liebe Freundin hat nun Kummer in ihrer Beziehung, wendet sich an mich und sucht Trost/Rat, was auch immer - was mache ich dann? Sage ich: "Naja, meine Liebe, Du lebst ja auch in einer widernatürlichen Beziehung, die Gott SO nie gewollt hat, wieso glaubst Du, sollte er das segnen?" (Davon mal ab, dass auch vor Gott geschlossene Ehen zwischen Mann und Frau ja nicht vor Problemen schützen).


Ja ich habe auch eine Freundin, die in Lesbie "abgerutscht" ist - als Christin.
Leider wurde sie von sooo vielen Christen einfach nur verurteilt, was mich echt traurig macht. Dies hat dazu geführt, dass sie völlig verwirrt ist, und infolge von absolut krassen Erlebnissen in zwei völlig verschiedenen Gemeinden nun nichts mehr mit Gott am Hut haben will. Sie lehnt ihn nicht ab, aber sie will auch nichts mehr mehr mit ihm aktiv zu tun haben.

Inzwischen bin ich wohl noch die einzige Freundin von "damals", mit der sie noch in Kontakt ist.
Ist ihre Lebensweise nun ein Grund sie abzulehnen? Nein, wieso auch! Für mich bleibt sie Freundin, auch wenn ich ihren Lebensweg nicht teilen kann und will. Wir haben genug Themen und Alltägliches, das wir miteinander teilen können. Und wenn der Glaube Thema wird, dann darf das auch sein. Sie respektiert meine Haltung und meine Überzeugung und ich spreche ihr ihre Lebensweise nicht ab, die muss sie selbst verantworten. Ich sehe in ihr einfach eine Person, die besonders von Christen extrem tief verletzt wurde.

Ja und sie ist Mensch wie wir alle, und Jesus liebt sie, so wie sie ist, wie mich ja auch.
Habe ich, haben wir einen Grund, auf so jemanden eiinen Stein zu werfen? Sind wir besser? - Keineswegs.

Liebe Grüsse
Chestnut

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