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Andersdenkende
Gelöschter Benutzer

Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe

von Andersdenkende am 17.11.2014 13:30

Liebe Henoch!

Grundsätzlich teile ich Deine Aspekte, die Du nun angeführt hast - aber wie so oft, hat man meist keine Zeit, sich "vorzubereiten", lange darüber zu beten, Geschwister zu fragen o.ä. Stell Dir vor, die Feundin steht unverhofft weinend vor Deiner Tür, was dann?!

Hinzu kommt ja auch eine gewisse Verantwortung - meine Familie, Freunde, Arbeitskollegen wissen, dass ich Christin bin und ich merke schon, dass sie nicht (nur) meine persönliche Meinung von mir wollen, sondern dass oftmals auch mein "Background", nämlich Jesus, eine Rolle für sie spielt - also ist da immer eine Art gewisser "Druck" meinerseits, wie ich auf diese Person dann zugehe, weiß ich doch, sie sehen an meinem Handeln das Handeln Jesu....

Lasse ich mich von meinem Herzen führen, von meinen Erkenntnissen - wie begegne ich denn "vorbehaltlos" und "nehme GANZ an"?

Ich finde das echt schwer, zu wissen, was in solcher Situaton richtig ist.....

LG
Ande

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sylvaki
Gelöschter Benutzer

Re: (Oase 10) Wir haben aber diesen Schatz in irdenen Gefäßen, damit die überschwängliche Kraft von Gott sei und nicht von uns

von sylvaki am 17.11.2014 13:21


Losung und Lehrtext für Montag, den 17. November 2014

„Freuet euch und seid fröhlich immerdar
über das, was ich schaffe."
(Jesaja 65,18)

 

„Jesus spricht:
Ich tue den Willen dessen, der mich gesandt hat,
und vollende sein Werk. Sagt ihr nicht selber:
Es sind noch vier Monate, dann kommt die Ernte?
Siehe, ich sage euch: Hebt eure Augen auf
und seht auf die Felder, denn sie sind reif zur Ernte."
(Johannes 4,34-35)

 

© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine (www.ebu.de)
Weitere Informationen finden Sie hier: www.losungen.de

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe

von Henoch am 17.11.2014 13:09

Hallo Ande,

weil ich genau wie Du in so einer Situation nicht weiß, wie ich hier in Gottes Weiskeit und Liebe handeln soll, würde ich erst einmal regelmäßig beten. Und erst, wenn diese Freundin "selbst" merkt, dass sie die Hilfe Gottes braucht (kann ja sein, dass sie durch ein anderes Thema von Gott gezogen wird, als HS), dann würde ich mit Ihr darüber sprechen und ich denke, da wird mir der Herr dann die richtigen Worte schon schenken.

Er weiß, wo er sie erreichen kann, nicht ich.

Und bis dahin ist sie eine Freundin von mir und ich hoffe, dass ich Ihr durch meine Leben mit dem Herrn "Hunger" machen kann auf eine Beziehung mit dem lebendigen Gott.

Weil wir ohne die Gnade Gottes nichts ändern können, nicht bei uns selbst und nicht bei einem Anderen, kann ich von einem HS nicht erwarten, dass er "mal so eben" damit aufhört. Und ich denke, gerade weil sich die Bibel so klar über HS ausdrückt, sind wir besonders gefordert, den Betroffenen darüber sicher zu machen, dass Gott auch mit IHM gerne eine versöhnte Beziehung haben möchte.

Wenn wir die Gnade verstanden haben, ist das "welche" Sünde nicht mehr so wichtig, nur die Tatsache, dass wir alle Sünder sind.

So gibt es vor Gott am Ende nicht Heterosexuelle und Homosexuelle, sondern nur noch Gerettete und nicht Gerettete.

Das Überwinden der Sünde liegt ja in SEINER Hand, und für IHN ist keine Sünde zu groß, dass er nicht reinigen könnte, weder bei der Rettung, noch bei der Heiligung.

Deshalb muss ich den Lebensstil gar nicht tolerieren, oder akzeptieren, denn wie geschrieben steht, soll ich annehmen, das ist weit mehr.

Henoch

Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.11.2014 13:14.

Andersdenkende
Gelöschter Benutzer

Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe

von Andersdenkende am 17.11.2014 12:50

Liebe Henoch!

Also, ich habe schon mehrfach mit Themen zu tun gehabt, wo ich dachte, da sei es eindeutig, wie Gott es sieht und durch persönliche Betroffenheit hat sich dann der Grund ein wenig "aufgeweicht", will ich mal so sagen.
 

Mal ein Szenario:
Ich habe eine ganz liebe Freundin, wir kennen uns aus der Schulzeit. Nun ist diese Freundin lesbisch, lebt in einer "eingetragenen Lebensgemeinschaft" mit einer Frau zusammen. Diese besagte liebe Freundin hat nun Kummer in ihrer Beziehung, wendet sich an mich und sucht Trost/Rat, was auch immer - was mache ich dann? Sage ich: "Naja, meine Liebe, Du lebst ja auch in einer widernatürlichen Beziehung, die Gott SO nie gewollt hat, wieso glaubst Du, sollte er das segnen?" (Davon mal ab, dass auch vor Gott geschlossene Ehen zwischen Mann und Frau ja nicht vor Problemen schützen).

Oder bin ich Freundin, höre ihr zu, spreche ihr Trost und Mut zu, wobei ich dann ja vielleicht ihren Lebensstil nicht nur toleriere, sondern akzeptiere(?)?

Dieses Szenario ist frei erfunden, aber in ähnlichen Situationen finde ich mich immer wieder.....kennt ihr das? Und wenn ja, was macht ihr dann?

LG
Ande

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Andersdenkende
Gelöschter Benutzer

Re: ...dann kann der Herr dein Leben nicht segnen!

von Andersdenkende am 17.11.2014 12:44

Mit zunehmendem Blick auf ihn wird das alles von ganz allein nachlassen bis zu einem verträglichen Maß, wenn dies zu viel war. Wenn - um zum Thredtitel zurück zu kommen - dies alles Vorbedingung wäre, damit er segnen kann, könnte er wohl keinen einzigen hier unten segnen.

Lieber MichaR!

Du weißt ja von dem anderen Thread, in dem es um HS geht - wenn man Rauchen, Trinken, HS....alles als Sünde ansieht (ohne Ranking,oder von mir aus auch mit), dann müßte das, was Du da schreibst doch auch für HS gelten, oder nicht?

So, wie wir Raucher "trotzdem" den Segen Gottes in unserem Leben erfahren und unser ganzes Vertrauen auf ihn werfen sozusagen, gilt das doch auch für HS, oder nicht? Rauchen ist eine Sucht, die ich (noch) nicht lassen kann und zudem schade ich damit unumstritten auch meinen Körper, der doch die Wohnstätte des Heiligen Geistes ist (auch HS schaden ihrem Körper doch und ihrer Seele...) - wie oft habe ich mir ausgemalt, wie furchtbar es ist, den Heiligen Geist "vollzuqualmen" (bitte nicht lachen!).

Nachdenkliche Grüße
Ande

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: CS - Christlicher Staat

von Henoch am 17.11.2014 12:27

CS - Uuuuh Hilfe,

Also das hatten wir doch schon, unter Konstantin, und was hat es gebracht.... Unmengen von Namenschristen, Irrlehren, Leid und Elend und Gesetzlichkeit.

Nein Danke.

Wir sind versetzt in das Reich des geliebten Sohnes Gottes und sein Reich ist nicht von dieser Welt,  und das schließt aus, dass es einen christlichen Staat geben kann. Denn was hat die Welt mit dem Reich Gottes gemeinsam?

Henoch

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe

von Henoch am 17.11.2014 12:19

Hallo Ande,

 

Wie also mit dem Thema umgehen, wenn man betroffen ist - DAS würde mich persönlich interessieren, wie ihr das hinbekommt.

 

auch da bietet die Bibel Hilfestellung an.

Wenn einer noch nicht Christ ist, dann habe ich den Hinweis: Mt 7,6 Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen.

Was ist damit gemeint? Nun, ich denke, jeder der evangelisiert, het die Erfahrung gemacht, dass man jemanden, der sich in seinem "so sein" wohlfühlt, nicht mit dem Thema Sünde oder Vergebung erreichen kann.

Wenn aber einer anfängt, sich selbst zu richten und sein Leben so nicht mehr will, dann kann ich ihm sagen, dass er sich richtig einschätzt und das es Hilfe gibt. Und dann kann ich über das Evangelium und über Buße und Bekehrung sprechen.

Wenn jemand schon bekehrt und wiedergeboren ist, dann möchte ich IHM Zeit lassen, im Vertrauen, dass Gott ihn Schritt für Schritt verändert. Solange er sich das im Gebet wünscht, ist er auf dem richtigen Weg.

Und falls er verzagt und lieber eine Ausrede sucht, statt Änderung anzustreben, kann ich ihm beistehen und das, indem ich ihm lebhaft erklären kann, dass ich da auch schon oft so war, aber dass ich die Erfahrung gemacht habe, dass ich die Ausrede nicht brauche, weil mich der Herr da schon herausführen kann. Und ich kann für uns mit ihm beten.

Weitere Erfahrungen musste ich noch nicht machen und ich hoffe, dass das so bleibt.

Henoch

 

 

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Andersdenkende
Gelöschter Benutzer

Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe

von Andersdenkende am 17.11.2014 12:05

Hallo....

Ja, "deutsche Sprache - schwere Sprache".

Im Hinblick auf Toleranz sehe ich das mittlerweile auch so, dass die Bedeutung dieses Wortes im Wandel ist - Toleranz bedeutet für mich eben nicht "gutheißen", sondern eher "dulden", was wiederrum die Bedeutung von "Gewährenlassen" hat, aber nicht im Sinne von: lass ihn nach seinem Gutdünken man machen, sondern eher so: ich sehe das Unrecht/die Sünde, aber ich sehe auch das Unvermögen/den Unwillen der Umkehr.....also setze ich mein ganzes Vertrauen auf Gott, dass er es schon machen wird, derweil ich den Betroffenen in Liebe annehme.....

So weit zur Theorie

Aber "theoretisch" wissen wir ja um unserer Sünden, auch ein HS (wenn er denn Christ ist), weiß um seine Schuld, nehme ich mal an und wird sich damit auseinander gesetzt haben - ich glaube nicht, dass es dazu mich bedarf, ihm das aufzuzeigen.

Naja, so lange ich nicht persönlich betroffen bin, sei es, dass ich selbst diese Neigung habe oder Menschen in meinem Umfeld, vielleicht sogar meine eigenen Kinder oder sonstwer, den ich sehr lieb habe, ist es ja nicht soooo schwer, zu diesem Thema Stellung zu beziehen, aber wenn ich nun doch persönlich betroffen bin?!

Das ist das, wovon ich denke, dass es Plueschmors sehr aufgebracht hat - er schrieb, er habe sehr viel mit HS zu tun, er kommt aus Hamburg, das ist ne kleine Art "Hochburg der HS".....natürlich bewegt ihn das Thema auf ganz anderer, persönlicher Ebene, ist er sozusagen "betroffen".

Wie also mit dem Thema umgehen, wenn man betroffen ist - DAS würde mich persönlich interessieren, wie ihr das hinbekommt.

LG
Ande

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe

von Henoch am 17.11.2014 11:57

Ach ja, Toleranz...

heute heißt das, "alles akzeptieren" und "jeder darf nach seiner Fassion glücklich werden".

Aber "erdulden" setzt voraus, dass ich erst einmal beurteilt habe, dass es nicht gut ist und dann "erdulde" ich es aus Liebe. Das nenne ich "Sünde bedecken".

Aber Jesus will mehr, deshalb kommte das Wort Toleranz nicht vor. Er will, dass wir annehmen, also noch einen Schritt weitergehen. Wir sollen den Anderen mit seinen Fehlern lieben und annehmen. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir ihn nicht ermahnen und ermutigen sollen. Wir sollen in Liebe ermahnen, mit Gottes Wort und ermutigen mit Gottes Wort und dem Evangelium der Versöhnung.

Henoch

 

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MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: CS - Christlicher Staat / IS islamischer Staat

von MichaR am 17.11.2014 11:55

IS /ISIS /Islamischer Staat in was ja mutmaßlich umgewandelt wurde zu CS. mal als Ergänzung

unterscheiden würden wir uns wohl augenscheinlich darin, das sein Gesetz in unsere Herzen geschrieben ist und wir von außen betrachtet ihm folgen würden - aus Liebe. 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 17.11.2014 11:58.
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