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Poola
Gelöschter Benutzer
Re: Was hört, lest, schaut, tut ihr gerade?
von Poola am 15.11.2014 15:08ich sitze gerade mit der bibel und einem tagestext,
auf der couch,
dazu eine tasse kaffee
Poola
Gelöschter Benutzer
Re: ,,Ich Bete, für die, denen es nicht so gut geht.,,
von Poola am 15.11.2014 15:01weltweite gebetswoche beginnt heute,
es gibt viel zu beten,
danke vater das ich mit schwestern und brüdern weltweit verbunden bin diese woche,
um vor dich zu treten,
wir beten im namen des vaters und des sohnes und des heiligen geistes
amen
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Mein Alltag...
von Rapp am 15.11.2014 14:40Episode aus meiner Werkstatt. Endlich hatte Manuels (Name geändert) Vater den Weg zu mir gefunden. Seit Manuel seine Ausbildung begonnen hatte war sein Vater noch nie bei mir in der Werkstatt gewesen.
"Ich dachte doch er würde das Abitur schaffen - aber seine Leistungen reichen wohl kaum für eine handwerkliche Lehre!" Nun, bei dieser väterlichen Haltung erstaunt es wenig, dass Manuel Schwierigkeiten hatte. Sein Vater stand nun hier in der Werkstatt, also mitten im Holzstaub. Der Mann zitterte. "Darf ich rauchen?" "Aber bitte nicht hier." Wir gehen hinaus auf den Holzplatz. Freundlich bietet mir Herr A. eine Zigarette an. "Danke, ich muss nicht mehr!" entfährt mir, worüber ich selbst erschrecke. Ich zünde ihm seine Zigarette an, denn ich sah, dass er krampfhaft nach etwas in seinen Taschen wühlte. Nach einigen zerkrümelten Zigaretten verabschiedete sich Herr A. hastg. In meiner Gegenwart konnte er nicht mehr rauchen.
Meine Gedanken weichen ab in die erste Zeit mit Jesus. Unsere ganze Familie hatte sich für Jesus entschieden. Damals rauchte Vater unheimlich und ich heimlich. Zurück vom Gottesdienst. Vater zündet sich ne Brissago an. Meine Schwester stellt sich ihm in den Weg. "Papa, du bist doch Christ?" "Ja, warum?" "Ein Christ handelt doch wie Christus, nicht?" "Ja." "Dann stell dir Jesus am Kreuz vor mit einer Brissago im Mund!" Ich verschwinde grinsend in meinem Zimmer. Papa war kreidebleich. Er rauchte von da an nie wieder. Und ich? Tage später auf dem Heimweg von der Arbeit. Ich zünde mir ne Zigarette an: so was Scheußliches hatte ich noch nie im Mund. Auch ich war auf der Stelle frei und rauchte nie wieder. Ich musste nicht mehr. Von mir aus hätte ich das kaum je geschafft.
In Schweden wurde eine alte Mutter angesprochen: "Du glaubst doch an die Wahrheit der ganzen Bibel?" "Ja." "Aber es gibt doch Dinge in der Bibel, deren Bedeutung du nicht kennst!" "So?" "Dann erklär mir das Wort sela in den Psalmen." "Klar: der Teufel seilt mich ein (selar i) und Jesus seilt mich aus (selar av)."
Willy
cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Das Dilemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe
von cipher am 15.11.2014 14:38Doch die Homosexualität hat eine Lobby, die es schafft, dass die HS, obschon eben bis heute eine Minderheit davon betroffen ist, derart "hoffähig" zu machen, dass diese Minderheit von ca. 1,9% der männlichen HS schier die gesamte Gesellschaft vor sich her treibt in einem "Akzeptanz- und Toleranztaumel". Und das ist, was ich und andere Christen verurteilen. Diese Gehirnwäsche, der sich so viele angeblich nur "liberale" Christen beugen, so dass sie ihre Bibel eben nicht mehr frei lesen können, sondern zuvor durch den Filter der Verführer jagen, die ihnen die Manipulationen verpassen.
Poola
Gelöschter Benutzer
Re: ...dann kann der Herr dein Leben nicht segnen!
von chestnut am 15.11.2014 14:17Zitat von Stefan
Ich wurde in der Gemeindeleitung aufgenommen und habe selbst junge Christen mit den guten Ratschlägen versorgt, wie sie handeln müssen, um von Gott gesegnet zu werden.
Immer wusste ich, warum etwas geschah oder eben nicht geschah. Ich war dermaßen würdevoll und gesegnet, dass man es mir schon äußerlich ansah.et, dass man es mir schon äußerlich ansah.
Ich musste herzlich lachen über diese Selbstironie!

Diese "Mechanismen" hatte ich lange nicht durchschaut, spürte, dass etwas nicht stimmt, konnte aber nicht ausmachen was.
Auch ich habe solche Situationen erlebt wie Cipher, vielleicht mit etwas anderem Hintergrund, aber das Muster war dasselbe: Anmassung von Christen, anderen zu sagen, was sie als göttlich halten oder nicht.
Heute nenne ich vieles von diesen "Sätzen" Manipulation:
Der andere soll sich bitte so verhalten, wie ich es verstehe, sonst steht er nicht im Willen Gottes.

Ja und ganz ehrlich gesagt, wer von uns selbst ist nicht selbst in Gefahr, andere Menschen, vielleicht besonders junge Christen so zu "lehren", dass der andere vielleicht auch nur indirekt versteht ...dann bist du nicht gesegnet?
Gerade in der Seelsorge passiert doch so etwas leicht, und ist grundsätzlich ja sogar oft gut gemeint...
Du musst die Bibel lesen, sonst...
Du musst in den Gottesdienst kommen, sonst...
Du musst regelmässig beten, sonst...
Aber sind immer die Pauschalrezepte die richtigen? - Für mich nicht.
Liebe Grüsse
Chestnut
Poola
Gelöschter Benutzer
Poola
Gelöschter Benutzer
Plueschmors
Gelöschter Benutzer
Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe
von Plueschmors am 15.11.2014 13:56Hallo cipher, hallo Rapp, hallo marjo,
nein, es gibt liberale, traditionelle und fundamentalistische Christen. Ich selbst bin traditioneller Christ, weil ich mich an die Lehren meiner evangelisch-lutherischen Kirche halte. Nach Luther ist die Bibel indirekt Gottes Wort durch die Person Jesus Christus; Gottes Wort ist also da, wo - wie Luther es ausdrückte - "Christum getrieben wird", so daß er sich auch frei fühlte, die Schrift zu kritisieren, wo er Christus nicht gepredigt fand. Berühmtestes Beispiel ist etwa der Jakobusbrief, den Luther eine "Epistel ohne Saft und Kraft" nannte. Mit dem fundamentalistischen Bibelverständnis im Sinne der Chicago-Erklärung kann ich nur sehr wenig anfangen. Ich versteh ja das Verlangen nach klarer Botschaft und einer zuverlässigen Kirche, möchte die Bibel aber recht verstehen lernen, auch in ihren historischen Zusammenhängen, nachsinnen ohne Denkverbote und das scheint mir im Fundamentalismus nicht möglich zu sein.
Mein Fundament heißt Jesus Christus, 1.Kor 3,11: "Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus." Die Gefahr des Fundamentalismus ist immer gewesen, die Bibel selbst zu einer göttlichen Größe zu machen. Gott kommt bzgl. Autorität an der ersten Stelle, die Bibel an zweiter Stelle und die Kirche an dritter Stelle, so lehrt es meine Kirche, so ist es m.E. auch recht. Wenn ich das hier als Mitglied der evangelischen Kirche in Deutschland nicht sagen und vertreten darf, gehe ich davon aus, daß weder Lutheraner noch Katholiken, die den größten Teil der Christenheit ausmachen, hier willkommen sind. Ist es nicht so? Ich hätte gerne eine aufrichtige Antwort: Darf ich hier als evangelisch-lutherischer Christ eine evangelisch-lutherische Position vertreten oder nicht?
Ich suche auch nicht bei Gott nach Fehlern, wie kommst Du darauf? Die Bibel ist nicht Gott, sondern eine Sammlung von Büchern, in der Menschen voll heiligen Geistes ihre Erfahrungen mit Gott aufgeschrieben haben. Um zurück zum eigentlichen Thema zu kommen: Von mir aus kann jeder gern glauben, daß die Welt in sechs Tagen erschaffen wurde oder die Sonne sich um die Erde dreht, weil man die Bibel halt nur wörtlich verstehen will. Ich will sie aber recht verstehen lernen und da eröffnen sich gewisse Schwierigkeiten, die sich nicht einfach mit einem Basta! aus der Welt schaffen lassen. Wenn Menschen homosexuell geboren werden und Gott das tatsächlich als Sünde verdammt, dann frage ich mich natürlich, warum das so ist und welche Beweggründe dahinter stecken. Da muß man ja dankbar sein, daß in der Bibel Sommersprossen oder rote Haare nicht als Sünde bezeichnet werden, denn auch dies ist angeboren. Ich bin jedenfalls unter Gebet zu dem Ergebnis gekommen, daß sich das Volk Israel vom Rest der umliegenden Völker abgrenzen mußte, um nicht assimiliert zu werden. Heute muß man die damaligen Gesetze freilich neu interpretieren. Schließlich schicken wir z.B. auch keinen mehr aus der Gemeinde fort, der Schuppenflechte oder sonst einen Aussatz am Körper hat. Kaum ein Christ beachtet das mosaische Gesetz - ist ja auch den Juden gegeben -, aber die Homosexuellen müssen immer an den Pranger als Sündenböcke, um für den allgemeinen Niedergang der Sitten herzuhalten.
Ich diskutiere gerne über den Glauben, Christen sind so vielfältig wie die Schöpfung Gottes selbst. Aber wenn hier nur wieder die fundamentalistische Sicht als einzig akzeptable Meinung gelten darf, muß ich eben woanders suchen, wo der Geist noch wehen kann, wo er will und nicht in den Käfig gesperrt wird.
Liebe Grüße, Plueschmors.
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Das Dielemma mit der gleichgeschlechtlichen Liebe
von Henoch am 15.11.2014 13:37Schade Plueschmors,
ich kann Dir nur mitgeben, falls Du gehst, lass Dich segnen durch das reine Wasser des Wortes Gottes.
Henoch

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