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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: "Alles, was ihr tut..."

von Henoch am 29.10.2014 16:46

Hallo Solana,

ein schöner Thread .

Mir fällt auch noch was ein.

Was machen mit Kritik? Also da kann man ja schlecht sagen, das "vergebe" ich und beachte es nicht. Das wäre ja arrogant. ich denke, eine gute Übung zur Demut ist, dass man Kritik ernst nimmt und in sich geht. Auch dann, wenn der andere vergessen hat, seine Kritik angenehm und freundlich zu verpacken. Dann sollte man die Packung nicht beachten und sich dennoch mit dem Inhalt auseinandersetzen. Aber nicht mit der Person, die das Präsent gereicht hat, sondern mit dem Inhalt und sich selbst.

Henoch

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MichaR
Gelöschter Benutzer

Der Splitter....

von MichaR am 29.10.2014 14:12

Zuerst die gute Nachricht:
Denke das "Problem" sind wir immer selber. (oder überwiegend)

Denn wer hat sich noch nicht an einem seiner Worte "gestoßen"? --> was jedoch heilsam ist, wenn wir es wirken lassen! ob nun der "Botschafter" mir grad so sympatisch ist, oder mein Typ -  ist völlig egal, oder sollte es sein - was es leider meist nicht ist. Vllt. schreibt dieser Botschafter in meinen zarten Augen ja viel zu "hart" oder unsanft, oder er spricht gerade nen äußerst "wunden Punkt" an? - das darf der aber nicht, der "böse". Da fühl ich mich gekränkt und "verletzt", obwohl er vllt. genau das richtige angesprochen hat und nen Splitter erwischt hat, der mir eig. schon lange weh tut. Da sag ich ihm dann gleich zu Recht, das er sicher selbst nen Balken drin hat und hat vllt. sogar Recht damit - doch vergessen ist über dem Ganzen Wehleidig sein, das vllt. der "Herr" (?) Jesus "gesprochen" hat, was mir vllt. grad gar nicht so reinpasst heute, weil ich grad eh nicht so gut drauf bin....
Wollte ich mich nicht längst "heiligen" lassen von ihm? Sage ich nicht immer vollem Herzens: "HERR aber dein Wille geschehe"? und ich meine das ja ernst, oder doch nicht? Doch doch, das ist schon ernst gemeint, meine ich...

Gedanken dir mir grad so kommen - in Liebe geschrieben, auch wenns ggf. vllt. nicht so klingen mag...

Euer Mitknecht und nen original-Pfand-Flaschen-Unikat Micha, ders klar auch nicht soo gern hat, wenn wer an seinem Splitter rummacht.

Und nun die schlechte Nachricht:
Jedenfalls bleiben wir erstmal!



und nein, denke das wird gern mal überzogen: denke bei uns waren die die sagten bleib hier deutlich mehr, als die die sich an uns stießen ;)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.10.2014 16:47.

solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: "Alles, was ihr tut..."

von solana am 29.10.2014 14:03

Noch ein Punkt fällt mir ein.
Wenn wir uns als "in seinem Namen dienend" sehen, haben wir ein ganz bestimmtes Selbstverständnis, unsere "Identität" ist ihn IHM.

Gal 2,20 Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dahingegeben.

Dh ich sehe meine Identität nicht in der Abgrenzung gegen andere, sondern verstehe mich als Glied am Leib Christi - und den anderen auch.

Diese Perpektive vereint und verwischt doch nicht alle Unterschiede, betont die "einzigartige Rolle", die jedem Glied an seinem Platz mit seinen Fähigkeiten zukommt. Niemand muss sich sich "anpassen", seine "Eigenheit" aufgeben, um in einem "grossen Einheitsbrei" untergrührt zu werden. Keiner hat das Recht, einen anderen in Frage zu stellen, weil er in einer bestimmten Angelegenheit anders denkt und handelt und keiner ist deshalb weniger wert - solange es alles von Herzen im Dienst unseres Herrn geschieht und nicht "in unserem eigenen Namen", um uns selbst und unsere eigene Grossartigkeit heraus zu stellen.
Dann "stören" auch Unterschiede nicht, stellen nicht die Richtigkeit unserer eigenen "Meinung" in Frage. Sondern wir ergänzen einander und bereichern uns gegenseitig.
(im Idealfall )
(Es sei denn, wir trauen es unserem Herrn nicht zu, dass er in der Lage ist, sein angefangenes Werk in jedem von uns auch zum Ziel zu bringen - ohne dann wir "mit der Brechstange nachhelfen", wo er unserer Meinung nach zu langsam arbeitet )
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.10.2014 14:08.

Kayla
Gelöschter Benutzer

Re: Nennt mich "cipher" - denn mein Name ist nicht so wichtig. ;-)

von Kayla am 29.10.2014 13:46

Ich wollte noch mal eine Sache äußern, von der ich vermute, dass sie gerade am besten hier passt. Ich war lange in Foren ziemlich sensibel, gerade was kritische Äußerungen von Christen anbelangte, weil ich die Angewohnheit hatte, mir auch jede noch so blöde Kritik (selbst wenn es gar nicht um mich ging) zu Herzen zu nehmen, jede nicht so freundliche Äußerung schien zu bedeuten, dass ich etwas falsch gemacht hatte. Das ist dann sehr stressig und da macht so ein Forum keinen Spaß - und man ist auch nicht erfreut über die Mitglieder, die eben nicht so sanft und vorsichtig schreiben und einen eher mal treffen.
Irgendwann wurde mir klar, dass das mein Problem ist und dass ich daran arbeiten muss bzw. eben mal Pausen einlegen muss, wenn ich gerade nicht die Energie habe, mir solche Dinge durchzulesen. Ich kann nicht erwarten, dass alle anderen darauf Rücksicht nehmen, oft weiß es ja auch niemand, denn das ist nicht unbedingt das erste, was ich von mir erzähle. Wer mich persönlich kennt und weiß, wie sehr ich mir gewisse Dinge zu Herzen nehme, mag sich darauf einstellen können, aberin einem Internetforum ist das nicht möglich.
Und so sehr es auch mich bei gewissen Themen manchmal trifft, wenn jemand eine nicht ganz so freundliche oder ironische Bemerkung macht, so bin ich doch der Meinung, dass wir uchsolche Mitglieder brauchen. Man kann daraus lernen und es macht das Forum etwas interessanter.

Etwas anderes ist es, wenn jemand wirklich Beschimpfungen austeilt und das Forum benutzt, um ständig verbal um sich zubeißen oder reihenweise Christen zu verurteilen, weil sie bei gewissen Themen andere Ansichten haben. Das habe ich auch schon in Foren erlebt und mein Lieblingsforum wurde dadurch vor Jahren fast zerstört. Aber Cipher ist davon doch sehr weit entfernt, ebenso übrigens MichaR, an dem sich wohl auch mancher "gestoßen" hat. Und ich hoffe wirklich, dass beide bleiben.

Antworten

MichaR
Gelöschter Benutzer

Die innere Einstellung ist erheblich...

von MichaR am 29.10.2014 13:37

Du hast schon Recht: Es kommt auf die inntere Einstellung an!
Wenn wir täten, was er sagt, was wir eig. tun sollten, weil wir ihn lieben - dann sähe vieles besser aus:

* so ziemlich alles was wir tun gelingt uns und er segnet uns über Bitten und verstehen! - s. etwa Ps 1

Es ist das allerbeste Leben, das wir uns vorstellen können, wenn wir wagen ganz auf ihn zu vertrauen - in Allem!
Und ihm gehorsam werden wollen (Heiligen lassen durch sein Wort) Da liegt unbandig Segen drauf! - er gibt uns die Freude, die Fülle, Genüge in allem,
und will, das unsere Freude vollkommen ist - so lieb ist er (!!)

Das ist aber Erkenntnis und Wachstum und allein seine Gnade - wenn WIR Wollen, das ER über uns herscht!

also nicht wie die, die ihm zunächst Palmzweige auf den Weg streuten und riefen Hosianna, gepriesen sei, der da kommt..." und ihn letztlich verachtend anschrieen: "Wir wollen nicht das dieser über uns hersche!" - sondern durch Erkenntnis seiner überaus großen Liebe und Großzügigkeit eben doch wollen, das dieser über uns zu herschen beginnt! (Da wir wissen oder zum. Ahnen, das dies das beste Leben wäre, das vorstellbar ist!)

Denn es ist so = ER ist Liebe über alles und gibt die Fülle! umsomehr wir uns auf seinen Wegen bewegen

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.10.2014 14:00.

solana

-, Weiblich

  Urgestein

Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: "Alles, was ihr tut..."

von solana am 29.10.2014 13:09

Henoch schrieb:

Ich auch nicht .

Oh, das war nicht auf dich "gemünzt", Henoch.
Es "passiert" halt immer wieder - und meistens merken wir es erst, wenn der Streit sich immer mehr zuspitzt. Und dann ist es schwierig, aus der Sache wieder raus zu kommen, weil es schon ziemlich "emotional" geworden ist, die Gemüter sich erhitzt haben und aus der "Sache" eine "persönliche Betroffenheit" geworden ist, in der viele gar keinen Widerspruch mehr ertragen können, ohe das als "Ablehnung ihrer Person" zu verstehen.

Wir können also das Problerm nicht am anderen lösen, sondern dürfen in Liebe und Geduld den anderen ertragen. Wenn das alle tun, dann gibt es keinen Streit und jeder "übersieht" in Liebe die Fehler des anderen, bedeckt also die Sünde, statt sie aufzudecken. Wenn ich im Forum "angeschossen" werde, dann vergebe ich das und gehe ich nicht darauf ein, und bleibe ich möglichst sachlich beim Thema. So mache ich das praktisch (so gut ich halt kann...)

Das finde ich sehr gut: den Blick von mir selbst und meiner "Verletzung" und dem "bösen" Gegner weg und weg davon, dass ich die Richtigkeit beweisen und andere überzeugen muss. Und uns darauf besinnen, dass wir "dienen" (und der andere auch, so gut er es kann).
Denn ist es nicht "unsere Verletzung", nicht etwas "Persönliches". Und wir müssen nicht "zurückschlagen".

Ja, Micha, du hast recht, Gebet ist sehr wichtig. Und das Bewusstsein, dass wir alle auf dem Weg sind, sollte "Ungeduld" und "Unduldsamkeit" mit anderen bremsen.

Sehr schöne praktische Vorschläge.

Gruss
Solana
 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten

MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Erlöst im alten Bund, erlöst im neuen Bund, auch zwei verschiedene Gerichte?

von MichaR am 29.10.2014 12:49

jo, sag ich doch

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MichaR
Gelöschter Benutzer

Die Radnabe und seine Speichen...

von MichaR am 29.10.2014 12:42

Nun drängt sich mir die Vermutung auf, dass viel von dem Streit unter Christen daher kommt, dass wir viel zu sehr darauf ausgerichtet sind, "was" wir (und andere) tun und über dessen "Richtigkeit" streiten, anstatt uns mehr um das "wie" zu bemühen und das in den Vordergrund zu stellen. Was meint ihr dazu? Und vor allem: Warum ist das so? und: Wie könnte das geändert werden? Gruss Solana

und dein Letzter Post, Solana, ja, da sprichst du was fundamentales an!

Es geht nicht um das was - die Summer aller Teile, sondern um das wie = super!

Nun, denke das ist Wachstum und die Einheit wird kommen durch Bibelstudium und um die Gesinnung "Täter des Wortes" zu werden, nicht allein Hörer, die wir anfangs ja allermeist nur sind und uns selbst betrügen wie Jakobus treffend erkennt.

Wie - durch seine Nähe, seine Gnade - wir können das nicht, der alte Mensch ist zu stark!
Wann - wenn wir reifer werden, werden wir alle wie Speichen eines Rades zu ihm hinwachsen, der im Bild die Nabe darstellt.
Je näher wir ihm sind, desto näher werden wir zumindest tendenziell sein, nicht?

Gebet ist nötig, wenn wir von herzen beten das wir eins werden, wird er an uns arbeiten und an den anderen Gliedern.
Er wird welche hinfort tun und welche hinzu.

Der Gedanke alle wie auch immer ggf. nur "christlich angehauchten" Leute erreichen zu wollen, sieht sehr lieb aus und ist auch wohlgemeint und großherzig, aber nicht machbar mE.
Jeder muss eben "sein Nest" finden, der eine in der römisch-kath. Landeskirche mit ihren Gepflogenheiten, der andere in Charismatischen Bewegungen usw. - 
Alle Lehren zu vereinen kann gar nicht gelingen, das es wiedersprüchlich wäre und auch nicht das Evangelium des Paulus etwa. Das ist schlicht unmöglich, wer das will, wird scheitern oder ggf. riskieren das die "reiferen" oder älteren das Schiff verlassen.

Liebe ohne Wahrheit ist Lüge. Das ist dann keine Liebe im Biblischen Sinne mehr, sondern eine ggf. Gefühlsregung. Liebe hingegen ist eine Lebenseinstellung durch die Nähe am HERRn und seinem Wort, das allein die Warheit ist.

Wenn man sich aber auf den kleinsten gemeinsammen Nenner einigt, etwa das allein "SEIN WORT gilt" dann hätten wir hier einen Grundstock auf den sich aufbauen lässt, ansonsten vllt einen Traum der sich nicht erfüllen lässt.

dies Worte werden vllt. mal wieder anecken, ich weis es nicht, aber ich sehe hinter dem Thema die inständige Liebe auf Einheit, die jedoch nur MIT ihm und seinem Wort geht, unabhängig von vllt. zweitrangigen "Lehrmeinungen" - die kann man ja auch mal stehen lassen.
Auf Kosten der Wahrheit des Evangeliums hingegen sollte keiner, der meint Liebevoll zu sein, Abstriche machen (!!)

Aber wir können ja verstärkt darum beten, wohl wissend, dass dann rel. sicher Bedrängnis von Außen kommen wird, damit wir eins werden - uam.

Insgesamt werden wir zu ihm hinwachsen und auch in der Liebe wachsen und der Wahrheit, das geschieht automatisch wenn wir auf ihn sehen.

seid alle lieb gegrüßt!  

Ach ja, weil ich grade den parallel getippten Post von Henoch noch lese: ja zustimm in allem: wir werden eine "Gesinnung" anstreben wenn wir liebe haben, die nötig ist - alles aber wird vom HERRn kommen, der in uns angefangen hat!

Entscheidend ist, das wir AM Weinstock bleiben, nur so können wir tun, was wir tun sollen (!)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.10.2014 13:00.

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: "Alles, was ihr tut..."

von Henoch am 29.10.2014 12:34

Hallo Solana,

das können wir nur so ändern, dass wir den Anderen annehmen, auch wenn er es "falsch" macht. Jeder wächst und ist nicht ad hoc vollkommen.

Ich auch nicht . Wir können nicht vom Anderen erwarten, was wir selbst nicht können.

Und was sagt da die Bibel:

Röm 2,1 Darum, o Mensch, kannst du dich nicht entschuldigen, wer du auch bist, der du richtest. Denn worin du den andern richtest, verdammst du dich selbst, weil du ebendasselbe tust, was du richtest.

Wir können also das Problerm nicht am anderen lösen, sondern dürfen in Liebe und Geduld den anderen ertragen. Wenn das alle tun, dann gibt es keinen Streit und jeder "übersieht" in Liebe die Fehler des anderen, bedeckt also die Sünde, statt sie aufzudecken.

Wenn ich im Forum "angeschossen" werde, dann vergebe ich das und gehe ich nicht darauf ein, und bleibe ich möglichst sachlich beim Thema. So mache ich das praktisch (so gut ich halt kann...)

Henoch

 

Kolosser 3:

12 So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld;

13 und ertrage einer den andern und vergebt euch untereinander, wenn jemand Klage hat gegen den andern; wie der Herr euch vergeben hat, so vergebt auch ihr!

14 Über alles aber zieht an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit.

15 Und der Friede Christi, zu dem ihr auch berufen seid in "einem" Leibe, regiere in euren Herzen; und seid dankbar.

16 Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.10.2014 12:43.

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Erlöst im alten Bund, erlöst im neuen Bund, auch zwei verschiedene Gerichte?

von Henoch am 29.10.2014 12:32

Hallo Micha,

ja, das widerspricht sich aber nicht. Die 1.Auferstehung erfolgt in Phasen.

Zuerst Christus,

dann der Reihe nach die Heiligen vor der Drangsal, die beiden Propheten in der Drangsal (Off.11), die Heiligen aus der Drangsal.

Das ist die 1. Auferstehung zum Leben.

Die Auferstehung zum Gericht ist die am Ende des 1000 jährigen Reiches. 

Henoch

Antworten
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