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Dialektik von Wort und Tat.
von Ismael am 13.10.2014 09:59Mir geht es darum, das beides, Wort (Verkündigung) und Tat (Lebensform) zusammengehören.
Ich habe es einfach zu oft erlebt, dass Leute mich und andere mit ihren ach so richtigen Glaubenslehren traktiert haben, aber nichts von der Freiheit der Kinder Gottes ausstrahlten. Sie wirkten nur verkrampft und verbissen.
Deswegen mein erster Beitrag und der mit mit dem Licht, das wir sein (und nicht nur weitergeben) sollen.
Aber ich erlebe auch die andere Seite: liebevolle Menschen, die viel Gutes tun, dann aber meinen, allein das würde andere zum Glauben überzeugen. Ihre Menschenliebe wird schon gesehen, aber nicht mit dem Glauben in Verbindung gebracht. Das sind dann eben "Gutmenschen". Schön, dass es sie gibt, aber kein Grund, sich selbst zu verändern...
Deswegen gehören Glaube, Bekenntnis und Leben ganzheitlich zusammen.
sylvaki
Gelöschter Benutzer
Re: (Oase 9) "Dein Königreich ist ein ewiges Reich, ...
von sylvaki am 13.10.2014 09:04
Losung und Lehrtext für Montag, den 13. Oktober 2014
„Gedenkt nicht an das Frühere
und achtet nicht auf das Vorige!
Denn siehe, ich will ein Neues schaffen,
jetzt wächst es auf, erkennt ihr's denn nicht?"
(Jesaja 43,18-19)
„Als Johannes im Gefängnis von den Werken Christi hörte,
sandte er seine Jünger und ließ ihn fragen:
Bist du es, der da kommen soll,
oder sollen wir auf einen andern warten?
Jesus antwortete und sprach zu ihnen:
Geht hin und sagt Johannes wieder,
was ihr hört und seht:
Blinde sehen und Lahme gehen,
Aussätzige werden rein und Taube hören,
Tote stehen auf und Armen wird das Evangelium gepredigt."
(Matthäus 11,2-5)
© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine (www.ebu.de)
Weitere Informationen finden Sie hier: www.losungen.de
Kayla
Gelöschter Benutzer
Re: Bedeutet Krankheit immer gleich "Gottesferne"..?
von Kayla am 13.10.2014 08:23Cleopatra schrieb:
Genau das fine ich immer problematisch, wenn Krankheit als Strafe für Sünde oder Gottesferne angesehen wird. Ich selbst habe durchaus erlebt, dass mich Krankheit näher zu Gott brachte bzw. zu Gott zurück, nachdem ich mich von ihm entfernt hatte und dass ich lernte, eher nach Gottes Plänen zufragen, als meine eigenene durchsetzen zu wollen. Hin und wieder hörte man durchaus Äußerungen von Christen, dass Krankheit eine Strafe für irgendetwas sei und erschreckenderweise auch, dass z. B. ein behindertes Kind eine Strafe sei. Was das für das Verhältnis zum Kind bedeuten würde, will ich mir gar nicht ausmalen. Und ich glaube, man verletzt und verunsichert die Betroffenen mit solchen Äußerungen sehr.
Viel mehr denke ich, dass wir einerseits nun einmal in einer unperfekten Welt leben und da werden wir von Krankheiteben nicht verschont. Und ich kann mir auch vorstellen, dass Gott Krankheit zulässt, damit wir etwas lernen oder eher seine Nähe suchen, oder vielleicht weil wir dann eher in der Position sind, etwas für andere zu tun und sie zu ermutigen, wie das bei Personen wie Joni Eareckson Tada oder Nick Vujicic der Fall ist, die viele Menschen ermutigen.
Re: Überzeugen...
von Cleopatra am 13.10.2014 07:58Hallo Ismael,
ich kann auch aus Erfahrung sprechen- doch, die Menschen fragen.
Wenn sie sehen, dass du eine Freude hast, wenn sie sehen, wie du in bestimmten Situationen umgehst und so weiter- es gibt Möglichkeiten. Und es fällt in dieser Zeit sehr auf, wenn jemand plötzlich doch geduldig ist zB.
Ich habe schon öfters gehört "was hast du, ich will es auch" oder "wieso bist du so und wieso ärgert dich das jetzt nicht?"
Lg Cleo
Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
marjo
Gelöschter Benutzer
Re: Überzeugen...
von marjo am 13.10.2014 07:56cipher, danke für deinen Beitrag.
Nach meinem Dafürhalten hat ismael zu allgemein formuliert. Er hat aus seiner eigenen Lebenserfahrung und vermutlich der seines sozialen Umfeldes berichtet. Meine Erfahrungen decken sich mit deinem Bericht und mir sind dutzende oder eher hunderte Menschen bekannt, die diese Erfahrung mit uns teilen. Allerdings wundere ich mich auch oft darüber, da sich nicht immer eindeutig identifizieren lässt, woran es konkret gelegen hat. Bei diesem Thema sieht man sehr schön, dass der Heilige Geist aktiv ist.
Re: Bedeutet Krankheit immer gleich "Gottesferne"..?
von Cleopatra am 13.10.2014 07:54Guten Morgen cipher
ich habs jetzt nochmal geändert und hoffe nun, dass es so ok ist. Beim nächsten mal tu mir doch bitte den Gefallen und suche das Gespräch per Nachrichtenfach mit mir, ist doch schade, dass wir nun darüber in diesem Thread hier diskutieren.
Nun aber etwas zu diesem Thema:
Lieber viktorel, ich habe mir mal die Verse, die du als Argumentation deiner These genannt hast, im Zusammenhang gelesen.
Es würde nun wirklich ein seeehr langer Text hier werden, jeden der Verse zu erklären und zu zitieren.
Hast du dir die Verse im Zusammenhang mal durchgelesen...?
Jedem Leser empfehle ich das hiermit, denn die Verse stehen teilweise in einem völlig anderen Zusammenhang.
Und wir wollen die Bibel ja nutzen, um die Wahrheit herauszufinden, nicht, um die eigene Meinung zu untermauern....
Was das Thema Krankheit angeht- ich denke schon, dass oft die Krankheit auch benutzt wurde zur Strafe. Ja, im alten Testament zB.
Aber es gab auch gerade für die Israeliten in der Wüste sehr viele Bestimmungen und Gesetze, die eben die Ausbreitung von Krankheiten verringerten. Wieso hat Gott das getan, wenn einfach Sünde der einzige Grund ist...?
Und wenn wir so argumentieren, müsste dann nicht auch jeder Tod (ob nun wg Alter, Krankheit oder sogar schlimme, tragische Schicksale wie Unfall oder Ähnliches) in Wirklichkeit nur aufgrund von Sünde geschehen..?
Gott hat bei Hiob Krankheiten zugelassen, nicht aufgrund von Sünde hinzugefügt...
Paulus hatte irgendeine Art von Krankheit, einen "Stachel im Fleisch"....
Dann gibt es viele Verse, gerade im neuen Testament, die uns Mut machen sollen, die die Kranken stärken sollen....
So pauschal kann man es also meiner Meinung nach garnicht sagen, zumal es echt hart ist, gegenüber den Menschen, die wirklich gerade mit Krankheiten kämpfen und leiden.... Denen nun zu sagen, es sei aufgrund von Gottesferne...? Finde ich wie ein Schlag ins Gesicht für die...
Denn manchmal hilft auch nur ein kleiner Virus, um krank zu werden... Keine Gottesferne...
Lg Cleo
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Re: Dreieinigkeit - ist sie biblisch?
von Cleopatra am 13.10.2014 07:30Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder
cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Überzeugen...
von cipher am 13.10.2014 07:21Dochdoch - sie kommen auf die Idee, verlass Dich drauf. Ich würde das nicht schreiben, wenn es nicht so wäre. Natürlich geschieht das nicht jeden Tag und es umgeben uns nicht Trauben von Menschen, die auf unser "Geheimnis" begierig sind. Aber es ergeben sich so immer wieder Gespräche, die Zeit und Gelegenheit zum Zeugnise geben.
Von Symbolen halte ich hingegen gar nichts. Ich kann und will mein Zeugnis nicht auf einen toten, stinkigen Fisch an meinem Auto reduzieren oder an ein symbolisiertes Marterholz an meinem Koffer. Christen erkennen einander am Heiligen Geist im Anderen, das geht meistens ganz schnell.
Re: Überzeugen...
von Ismael am 13.10.2014 03:22
Das geht nicht automatisch. Wir können heute ein noch so vorbildliches Leben führen, es wird niemand darauf kommen, davon automatisch auf unseren Glauben zu schließen.
Ein bekanter Satz von Paul Claudel. Ich mag diesen Satz nicht!
Wie geht das denn, so zu leben, dass man nach seinem Glauben gefragt wird?
Ich habe darauf noch keine Antwort bekommen. Und auch selber keine gefunden.
Es reicht jedenfalls nicht, ein moralisch vorbildliches Leben zu führen, Nächstenliebe zu praktizieren, sich sozial oder sonstwie zu engagieren.
Kein Mensch kommt auf die Idee, uns nach dem "Warum" zu fragen. Und selbst wenn, dann würde das Gespräch wohl nicht auf den Glauben kommen. Wenn ich etwas Gutes tue, dann tue ich es ja, weil ich das für richtig halte und nicht, weil ich eine bestimmte Religion habe. Im übrigen haben Christen ja auch kein Monopol auf Nächstenliebe und Barmherzigkeit.
Natürlich birngt es auch wenig, sich wie ein hiesiger Schulhausmeister auf den Bahnhofsvorplatz zu stellen und Bibelverse zu deklamieren. Der Mut des frommen Mannes mag beeindrucken, aber inasgsammt wirkt dieses Zeugnis eher lächerlich oder gar abschreckend.
Also muss man dorthin gehen, wo Leute bereit sind zuzuhören und wo Raum für den Austausch ist. Das können, müssen aber nicht, Internetforen sein. Auch die kirchliche Katechese bietet Möglichkeiten. Bei uns werden z. B. für Firmlinge "ganz gewöhnliche" Gemeindechristen als Gesprächspartner angeworben, die sich mit den jungen Leuten ein paar mal privat treffen und dabei etwas über das ganz individuelle Leben als Christ erzählen.
Für mich ist es wichtig, meinen Glauben auch durch Symbole, z. B. ein Kreuz am Rucksack oder an der Kleidung, sichtbar zu machen. Nicht, um meine Frömmigkeit zur Schau zu stellen, sondern um als Christ erkennbar und damit ansprechbar zu sein.
Re: Dreieinigkeit - ist sie biblisch?
von Ismael am 13.10.2014 02:40Ich habe eure vielen Beiträge nich alle gelesen. Aber zu dem Thema gescheben hab ich auchmal was. Nämlich hier.


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