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MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Einfach "ja" zu Jesu Angebot sagen - und das war's schon?

von MichaR am 02.09.2014 12:43

jeder bedarf der Gnade, auch wir, wir alle, und wir müssen alle noch demütiger werden, das hast du Recht, doch das werden wir WEIL wir gerettet sind, nicht um gerettet zu werden.

wir sind  - um das mal klar zu stellen - der Auskericht der Welt, der Verlorene Sohn, der nicht würdig ist, "Sohn" genannt zu werden, drum nennen sich nicht wenige von uns weiterhin "Knechte", obwohl sie aus der Knechtschaft gefürht wurden.
Wir sind das Schwache...
Das Elende...
Das Unvermögende...
Wir hätten gekreuzigt weden müssen...nicht Christus.
Wir waren FEINDE Gottes...
Wir sind das, was in der Welt nichts zählt oder wert ist...

Wenn wir bereits Demütig sind oder werden, ist das sein Werk, auf Grund seiner souveränen Vorherbestimmung, als er uns "erkannt" hat und dann vorherbestimmt,- nicht mehr und nicht weniger und schon gar nicht weil wir "gut" wären oder gewesen wären!

 

Und ich bekenne: ich bin ein Eldender, der letzte der Brüder, aber durch seine unverdiente Gnade bin ich was ich bin. Preis sei dem HERRn!

PS: diese beiden, also meiner und Marjos Beitrag wurden etwa zeitgleich geschrieben, keiner von uns sah oder wusste vorher was der andere Schrieb - nur mal so, das wir iwie ja augenscheinlich "eines Geistes sind"  (!) oder anders herum, das der hl. Geist uns geleitet hat, genau diese Worte zu schreiben (!)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.09.2014 12:46.

marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Einfach "ja" zu Jesu Angebot sagen - und das war's schon?

von marjo am 02.09.2014 12:39

Hallo Wintergrün,

Wintergrün schrieb: dann bedürft ihr alle KEINE Gnade da ihr eh schon Heilsgewissheit habt

jeder Mensch bedarf der Gnade um erlöst zu werden. Danach bedarf jeder Mensch der Gnade, um in seiner Nachfolge Gott ähnlicher zu werden. Gnade braucht man immer.

Kann es sein, dass es hier eigentlich um das Thema "Kann ein wiedergeborener Christ wieder verloren gehen" ging? Jedenfalls lesen sich hier einige Argumente so. Darüber müsste dann gesondert geschrieben werden.... falls wir uns dieses "Endlosthema" überhaupt antun wollen.

Worin ich mit Dir (Wintergrün) übrigens total übereinstimme ist der Punkt, dass es zuviel "billige" Gnade gibt. Dies ist schon in sofern ein Problem, als das Menschen die von so einer Gnade ausgehen wohl tatsächlich nur hoffen können erlöst zu sein / werden. Dietrich Bonhoeffer hat darüber in seinem Buch "Nachfolge" einen sehr wichtigen und bedenkswerten Text verfasst.

gruß, marjo 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.09.2014 12:40.

Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Einfach "ja" zu Jesu Angebot sagen - und das war's schon?

von Wintergruen am 02.09.2014 12:30

ok, dann noch einen Schlusssatz von mir 

dann bedürft ihr alle KEINE Gnade da ihr eh schon Heilsgewissheit habt.   Wenn man sicher etwas hat, dann bedarf man nichts mehr. 

Ich frage mich was schlimmer ist::. oder ist es überhaupt schlimm.. das wenn ich um Gnade flehe wie der Zöllner und um Vergebung meiner Sünden bitte  , oder ihr,die weder Reue und Demut bedürfen auch seine Gnade nicht, da ihr schon Erben seid.... ? Es ist nun mal zwanglsläufig so das wenn man etwas gewiss hat auch keine aufrichtige Reue kommt oder wahre Demut,, denn wofür???  was erbitte man mit zerknirschtem Herzen ??? Und warum ? ist doch alles in trockenen Tüchern... 

Wenn Demut nur die Erkenntnis ist das man Gnade bedarf ...hm... um dir ihr ja auch nicht mehr bitten müsst, da ihr schon Erben seid,, ok,,,  ,,, ich wünsche euch das jeder von euch auch gerettet wird , nee ihr seid es schon.. hm.. gesegneten Tag euch allen ...

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MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Was bedeutet es, dass wir "Erben" sind?

von MichaR am 02.09.2014 12:11

Denke Willy hat das schon ganz anschaulich praktisch geschildert: es liegt nicht an ihm, sondern an uns wie sehr wir ihn walten lassen - dennoch bleibt es unverdiente Gnade - letztlich gebührt ihm auschließlich die Ehre. Er wird das wollen und vollbringen geben zu seiner Zeit.

Shalom Geschwister!

ach ja,

*...und weil wir Erben sind, bedeutet das für uns auch Verantwortung
* ...und das wir uns entsprechend benehmen, eben gemäß unserer Bestimmung (etwa als "Gefäße des Tempels"geheiligt zu sein)
*... und das wir das Erbe überhaupt erstmal antreten/annehmen und tun....(man könnte es ja auch ausschlagen...nur son Gedanken und Wortspiel)*²

wobei die Frage wäre ob wir das überhaupt täten oder tun würden, denn Gott kann sich ja nicht irren letztlich. Und/Denn "seine Berufungen sind unbereubar"!

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.09.2014 13:34.

MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Einfach "ja" zu Jesu Angebot sagen - und das war's schon?

von MichaR am 02.09.2014 11:52

"kommt her zu mir, alle die ihr mühseelig und beladen seid, ...ich will euch erquicken." 
 
 25 Zu der Zeit antwortete Jesus und sprach: Ich preise dich, Vater und HERR Himmels und der Erde, daß du solches den Weisen und Klugen verborgen hast und hast es den Unmündigen offenbart. (Jesaja 29.14) (Lukas 10.21-22) (Johannes 17.25) (1. Korinther 1.19-29)
26 Ja, Vater; denn es ist also wohlgefällig gewesen vor dir.
27 Alle Dinge sind mir übergeben von meinem Vater. Und niemand kennet den Sohn denn nur der Vater; und niemand kennet den Vater denn nur der Sohn und wem es der Sohn will offenbaren. (Matthäus 28.18) (Johannes 3.35) (Johannes 17.2) (Philipper 2.9)
28 Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. (Jeremia 31.25) (Matthäus 12.20) (Matthäus 23.4)
29 Nehmet auf euch mein Joch und lernet von mir; denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. (Jesaja 28.12) (Jeremia 6.16) (Sacharja 9.9) 30 Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht. (Lukas 11.46) (1. Johannes 5.3)

 Gesamt-Kontext des Kapitels: diesmal nach  Prf .Dr. Martin Luther 1912

Liebe Wintergrün, finde Ruhe und Frieden in ihm in seiner souveränen Gnade, die er gern den Demütigen erweist.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.09.2014 12:00.

solana

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Re: Einfach "ja" zu Jesu Angebot sagen - und das war's schon?

von solana am 02.09.2014 11:45

Wintergruen schrieb:

Kann ich mir dessen heute schon gewiss sein das ich es auch wirklich erben werde ????????

Ja - es sei denn, du siehst die Bibelstellen als "Lüge" an, in denen ganz klar steht, dass wir zum Erben eingesetzt worden sind - wortwörtlich.
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.09.2014 11:46.

marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Einfach "ja" zu Jesu Angebot sagen - und das war's schon?

von marjo am 02.09.2014 11:43

Liebe Wintergrün,

Wintergrün schrieb: das was du aber schreibst, geht nicht aus dem Kontext des Gleichnisses hervor...

stimmt, weshalb auch? Wenn jemand in der Bibel eine Sünde begeht, steht da ja auch nicht immer der ausdrückliche Hinweis dazu. Gott erwartet von uns, dass wir dazu lernen. Weshalb sollte er es auch sonst aufschreiben?

Das Wort "Heilsgeschichte" ist kein biblischer Begriff. Es ist aber ein biblischer Prozess den man prima beobachten kann. David jammert im Psalm, dass Gott den Heiligen Geist nicht von ihm nehmen soll. Alter Bund. Paulus ist sich gewiss, dass uns niemand mehr aus der Hand Gottes reißen kann. Neuer Bund. Im Alten Bund wich der Heilige Geist ggf. von einen Menschen. Im Neuen Bund weicht der Heilige Geist in der Form nicht mehr von einem Menschen.

Im Alten Bund radiert Gott Menschen ggf. aus, die dem Glauben seines Volkes gefährlich werden. Im Neuen Bund kämpfen wir nicht mehr gegen Fleisch und Blut. Im Alten Bund wird der Messias angekündigt. Der Neue Bund wird durch den Messias eingeleitet. Der Neue Bund wird besiegelt durch den Heiligen Geist. Pfingsten. Das nennt man Heilsgeschichte. Den Begriff kannst Du gleich wieder vergessen, der ist nicht wichtig. Den Prozess dahinter zu vergessen wäre jedoch fatal, weil man Gottes Handeln nicht richtig einordnen kann.

gruß, marjo 

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solana

-, Weiblich

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Beiträge: 4164

Re: Einfach "ja" zu Jesu Angebot sagen - und das war's schon?

von solana am 02.09.2014 11:42

Liebe Wintergruen
Ich denke, wir müssen hier Schritt für Schritt analysieren, um zu verstehen, was Gnade und Demut heisst.

Der Zöllner kam ja vor Gott mit all seinen Sünden, erkannte, dass er selbst nichts vorzuweisen hatte, um sich den Himmel zu verdienen.
Er kam ja deshalb, weil er glaubte, Gnade zu empfangen - er zweifelte nicht daran und dachte: "Oh, wer weiss, obs hilft, aber schaden kanns nicht, also pribier ichs doch mal aus."

Er kam aber auch nicht mit der Haltung:"Ok, du hasts versprochen, also gib mir, worauf ich ein Anrecht habe."

Sondern: "Ich erkenne dein Urteil über meinen Lebenswandel an und sehe ein, dass ich als Sünder Fluch und Tod verdient habe. Aber ich vertraue deiner Zusage, dass du dich über den Sünder erbarmst, der demütig zu dir kommt und erflehe deine Gnade."

Zweifelte er dabei?
Müsste er zweifeln, um seine Demut auszudrücken?
Heisst es nicht auch:

Mt 21,22 Und alles, was ihr bittet im Gebet, wenn ihr glaubt, so werdet ihr's empfangen.

Jak 1, 6 Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer zweifelt, der gleicht einer Meereswoge, die vom Winde getrieben und bewegt wird. 7 Ein solcher Mensch denke nicht, dass er etwas von dem Herrn empfangen werde.

Heb 11, 1 Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.

Ein "Glaube ohne Zweifel", ein "Nichtzweifeln" an der Gebetserhörung - was unterscheidet das von "Gewissheit" der Gebetserhörung? 
Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Einfach "ja" zu Jesu Angebot sagen - und das war's schon?

von Wintergruen am 02.09.2014 11:37

Lieber MichaR,

vielen Dank für deinen Beitrag,,lies dir mein Beispiel auch mal durch,, vielleicht wird es dann   verständlicher

so..jetzt hab ich keine Zeit mehr,, wünsche euch ALLEN schönen Tag und Gottes Segen ... bis später oder so... 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.09.2014 11:38.

Wintergruen
Gelöschter Benutzer

Re: Einfach "ja" zu Jesu Angebot sagen - und das war's schon?

von Wintergruen am 02.09.2014 11:34

Lieber marjo 

das was du aber schreibst, geht nicht aus dem Kontext des Gleichnisses hervor... Hier geht es um Demut und das Anflehen  um Gnade... es ist ein Beispiel für richtiges Verhalten dem Herrn gegenüber....

so verstehe ich das..
LG 

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