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MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: Wir suchen nach Regelungen in der Bibel für die Gemeindestruktur...
von MichaR am 13.08.2014 18:27Hallo Willy,
verzeiht bitte, das habe ich erst jetzt gelesen.
* Also, Paulus wird nirgends Ältester genannt, er selbst nennt sich auch nicht "Ältester". - bitte unterscheiden, Paulus war kein Ältester, sondern Apostel!
* Das Älteste in jeder Stadt eingesetzt werden sollten stammt von ihm durch den Geist offenbart, was Gottes Ordnung seinen sollte.
* Da es früher verständlicher Weise so war, das eine Stadt eine Gemeinde hatte, traf das auch überein, das quasi jede Gemeinde Älteste hatte.
(Mehrzahl) [im PRinzip sollte das heute noch so sein, aber die Menschen sind sich einfach uneins, auch weil sie eigensinnig sind, das war so "nicht geplant" könnte man sagen und sollte auch heute mE. nicht sein!]
* diese wurden nicht gewählt, (Das Christentum ist keine Demokratie!) sondern nach ihren Eigenschaften und Tätigkeiten erkannt!
* Titus und Timotheus geben explizite Beschreibungen eines Ältesten, der u.A. Mann 1 Frau sein soll und gläubige Kinder haben soll
--> Anmerkung: "Soll" ist in der Schrift für den ernsthaften Chrisen was verbindliches, wie auch "du sollst nicht "töten" [wobei es eher heissen sollte, du sollst nicht morden, denn "töten" ansich ist etwa für das Essen von Tieren ja nötig und erlaubt, doch nur nebenbei]
* Es ist keinem verboten zu heiraten, wer sagt denn sowas außer der RKK? Es sei nur der "bessere" Weg ehelos zu bleiben um eben ganz auf den HERRN ausgerichtet zu sein, ohne Ablenkung. Und glaub mir, Kinder, vor allem mehrere können sehr ablenken und auch die eigene Frau - (oder Mann, klar!)
* Ein "Amt" ausüben, ist nun hingegen nicht zu verwechseln mit Ältestenamt, oder Diakonen, denen sehr konkret gesagt wurde, wer das nur sein kann/darf/soll = s. Tit./Tim.
Wer sagt, das man für jedes Amt verheiratet sein muss? Das sagt doch keiner hier!
ÄltestenAmt siehe weiter oben, das ist explizit genau beschrieben.
warum sollte ein Lediger Missionar nicht aufs Missionsfeld? versteh ich jetzt nicht!
Was ich aber verstehe ist das die Ordnungen des HERRn Liebe sind, und es liebe zu ihm und zu seinem Wort ist, wenn wir das genau beachten und keinen "eigenwilligen Gottesdienst" treiben, was der Herr nicht will! (Wie er dies etwa in Jesaja beschimpft und auch im neuen Bund erwähnt)
Die Gemeinde ist Gottes heiliger Tempel, für diese Gemeinde starb auch unser Herr Jesus, damit dieser Tempel gebaut werde.
Wenn man sich mal die Deiails der Anweisungen etwa für die Stiftshütte oder später den Tempel Salomons ansieht, sieht man das Gott ganz ganz und nochmal ganz genaue Anweisungen gegeben hat wie er zu bauen sei, welche Gefäße wie sein müssen und wo zu stehen haben uvam.
Selbst die Bundeslade mit "DEM WORT" darinnen, dem heiligen Wort, durfte mit Händen nicht berührt werden. (Einmal taten es welche um zu verhindern, das das Wort in den Dreck fiel und wurden sofort getötet!)
Eine heiige Versammlung ist es, für einen heiligen Gott und seinen heiligen Anweisungen, die für alle Zeit gelten. Wir können nicht einfach einen "Gottesdienst" machen wie es uns gefällt!
Anmerkung2:
Und das hat etwa mit Gesetzlichkeit überhaupt nichts zu tun, die meint durch Werke könne man gerecht werden oder durch das halten des Gesetzes.
Was den Tempel und die Gemeinde betrifft geht es ja überhaupt nicht um das Gesetz ("Tora" mit ihren 613 Geboten, oder den 10 Geboten des Bundes Gottes mit Israel am Sinai) - es geht überhaupt nicht um Gesetz, sondern um "Tempelordnungen" sozusagen. Eine Hausordnung, wenn man so will, ...
Auch das Evangelium hat "Spielregeln"- das ist nicht gesetzlich, falls das wer verwechselt.
--> denn wir tun nicht damit wir etwas bekommen, etwa die Errettung, sondern weil wir sein Wort lieben und bereits "Heilige" sind, die heilig leben sollten! Quasi unserer heiligen Stellung gemäß heilig, d.h. abgesondert/Ausgesondert wie die Gefäße des Tempels für (only) ihren heiligen Gebrauch und Dienst.
Somit ist auch die Funktion der Gemeinde mit ihren heiligen Ordnungen eng verknüpft. Wo das nicht der Fall ist wird gehinkt und es knirscht und kracht überall (meist jedenfalls) oder die Gde. fliegt gleich ganz auseinander. Klar gibt es auch gesunde Teilungen, davon spreche ich ja gar nicht, aber wenn das Evangelium nicht "funktioniert" sollte man sich schon fragen warum nicht? Meist liegt es schon daran, das man eigenwillig was tut, etwa weil das alle tun (der gute Pfad ist schmal, der breite geht ins Verderben = Masse) oder weil es so Mode ist, oder Tradition oder sonst was eigenwilliges.
Warum mussten im Tempel Delphinhäute hängen, oder Akatienholz...? Der HERR weis doch was er will, nicht wir, oder wollen wir etwa sein Ratgeber sein?
Wir müssen uns schon an SEINE Spielregeln halten, seine Hausordnung, die für alle Zeiten gilt.
BTW:
Warum soll ein verwittweter Mann nicht weiterhin Gott dienen? Versteh ich jetzt nicht? Wer sagt denn so was??
bis hierhin mal.
Shalom euch allen!
Micha
Re: (Oase 7) "Herr, deine Gnade ist so weit wie der Himmel ....
von solana am 13.08.2014 18:22Heute habe ich deinen Tip umgesetzt, liebe Burgen und mir ein Minitrampolin zugelegt (bei Aldi hatten sie ein paar verbilligte Restposten mit aufgrerissener Verpackung, aber drinnen alles ok
). Schon gleich ausprobiert; gefällt mir gut, kann ich nur empfehlen (vielleicht abends so ein bisschen Wiegen und Schaukeln beim Fernsehgucken)
Dazu hab ich - auch heute - nun endlich ein Rezept für Krankengymnastik vom Hausarzt bekommen - jetzt geht 's an die "Mobilmachung"
.
Der Arzt meinte, ich bräuchte noch ein wenig Geduld, das geht nicht so schnell mit dem "humpelfreien " Laufen ohne Krücken .... Also werde ich mich in derselben üben .... auch wenn's manchmal schwer fällt ...
Liebe Grüsse und noch einen schönen Abend euch allen
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
NorderMole
Gelöschter Benutzer
Re: Der reiche Jüngling, Matth 19,16-26
von NorderMole am 13.08.2014 18:13Der Thread von MichaR erinnert mich an einen Spruch:
"Ein Freund ist jemand, den man mag, obwohl man ihn kennt."
NorderMole
Gelöschter Benutzer
Rapp
Gelöschter Benutzer
Re: Wir suchen nach Regelungen in der Bibel für die Gemeindestruktur...
von Rapp am 13.08.2014 17:50Da muss ich schon fragen, wie es kommt, dass Paulus der nicht verheiratet war doch sein Apostelamt ausübt, soll die Ehe Voraussetzung für ein Ältestenamt sein? Ich lese es vielmehr so: wenn einer ein Amt in der Gemeinde ausübt sollte er nicht mit mehreren Frauen, sondern nur mit einer verheiratet sein. Bedingung um ein Amt auszuüben sei Heirat, das lese ich nicht in der Bibel.
Ich erinnere mich noch gut daran, dass bei uns ein Missionar nach dem Tod seienr ersten Frau heim zititert wurde: ein lediger Mann gehört nicht aufs Missionsfeld. Hans heiratete wieder und überlebte auch seine zweite Frau, durfte dann aber noch Jahre in der Arbeit bleiben: man hatte gemerkt, so kann man nicht mit Menschen umspringen. Warum sollte ein verwitweter Mann seine Aufgaben in Gottes Reich nicht mehr erfüllen können? Da versteh einer die fromme Welt.
Ja, ich habe Menschen gesehen, die unter Druck schließlich wieder heirateten, weil sie sonst ihre Berufung nicht mehr ausleben konnten. Sie scheiterten zum Teil kläglich. Das kann nicht Gottes Meinung sein. Da haben wir wohl Dinge in die Bibel reingelesen die da nicht stehen.
So viel für den Moment.
Willy
NorderMole
Gelöschter Benutzer
MichaR
Gelöschter Benutzer
Re: Hassen
von MichaR am 13.08.2014 17:11ja und damit wird es rund, Danke Solana:
denn nun könnte man etwa durchaus korrekt überstetzen (Römer)
"Jakob habe ich geliebt, Esau habe ich abgewiesen/ geringer geachtet" und schon wird's rund!
Jetzt kann man den Bibelübersetzern nen Vorwurf machen, warum sie nicht genau übersetzten, doch wie so oft, liest man gar nicht den Text sondern übersetzt Wort für Wort anhand eines Lexikons oder so, insbesondere wenn es schnell gehen soll (?) Dann kommt eben so was bei raus^^ Leider :(
Hier versagt sogar die sorgfältig übersetzte Elberfelder und die Interlinearübersetzung, wobei dort schon sichtbar wird, das es eben nicht einfach "Hassen" heist, wie bereits herausgearbeitet!
Danke an alle, die hier mit-aufgeklärt haben! Behalten wir, was wir gelernt haben zu seiner Ehre im Gedächtnis!
LG
Micha
Re: Hassen
von solana am 13.08.2014 16:45Hallo Wintergrün
Am Anfang des Artikels wird das klargestellt, was hier im Forum auch schon mehrfach gesagt wurde: dass der "Hass" in der Bibel nicht dem dt Wort "hassen" entspricht, das dt Wort ist dafür viel zu krass und zu einseitig in seiner Bedeutungsnuance:
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: ARD Sendung "Unter Falschen Flagge.."
von Greg am 13.08.2014 16:19Hallo Läufer,
Ich mache keinen Bogen um deinen Link. Es gibt ebenfalls eine Stellungnahme vom ARD bzw ein Interview mit den beiden Journalistinnen wo gesagt wird, das es keinesfalls die Absicht der Reportage sei, den Glauben der Christen anzugreifen.
Ich denke eher, es wird mit befremdung auf die begeisterung der jungen menschen reagiert, die dort gezeigt werden. Es wird befremeden darauf reagiert, das Jesus als superstar gefeiert wird. Ich würde mich doch sehr wundern, wenn sie in einem Beitrag der öffentlichen Rundfunk einfach positiv und begeister zeigen, wie Menschen Gott loben. Das wäre sehr ungewöhnlich, aber für meinen eindruck wird das fast gefordert.
Wie gesagt, ich denke, die grundlage der reportage ist eine erwartungshaltung, das es auch bei der glaubensbewegung der von dir gelinkt wird missbräuchliche strukturen gibt. Das endprodukt weisst höchstens darauf hin, das es probleme geben kann, mit einer starken negativen färbung der voreingenommenheit. Das bedeutet aber leider nicht, das es keine probleme gibt, die es anzusprechen gilt.
Auch in deinem link werden wieder die "angeblich anonymen ausssteiger genannt" mit dem hinweis, das ihre aussagen manipulativ in szene gesetzt werden. Solche Aussagen finde ich problematisch, das es zunächst um die deskreditierung der aussteiger und deren aussagen geht.
Aber auch ein leiser persönlicher kritikpunkt meinerseits an dem link: Es wird wahrgenommen, wie der christliche glaube angegriffen wird. Es wird wahrgenommen, das es wohl fehldarstellungen gegeben hat. Aber in keinster weise werden die Journalisten, oder die ARD gesegnet, wie es Paulus uns geraten hat zu tun in solch einem Fall. Warum?
Insgesamt ist das fazit fast aller dieser stellungnahmen, das die journalistische arbeit weder professionell noch sonderlich investigativ war. Ich denke, da würden die betroffenen interview-"opfer" nicht sonderlich glücklich sein, wenn es tatsächlich einen tiefgründigen investigativen bericht geben würde über das licht als auch über den schatten in den glaubensbewegungen. Ich denke sogar, das christen, die weitgehend unvoreingenommen ran gehen würden (so weit es möglich ist), sich ernsthaft damit auseinandersetzen müssten, ob sie auch wirklich alles, was sie recherchieren, in einer reportage zeigen könnten. Da würde es einige gewissensentscheidungen geben aber auch harter/sanfter druck von leitungspersonen, keine sachen zu zeigen, die potentiell die gemeinde schädigen können.
Ich bin eine fröhliche Knackwurst!
Rosenrot
Gelöschter Benutzer
Re: ARD Sendung "Unter Falschen Flagge.."
von Rosenrot am 13.08.2014 15:52Ich habe diese Doku mit allen anschließenden "Richtigstellungen" intensiv verfolgt. Warum soll ich den Richtigstellungen mehr glauben wie der Doku? Ich habe nirgendwo einen Beweis dafür gelesen oder gefunden, dass die Macher der Doku zum Ziel hatten, alle Christen schlecht zu machen. Ganz im Gegenteil, der ARD stellt in seiner Stellungnahme deutlich klar, dass das nicht das Ziel war. Man wollte aus gegebenem Grund auf Missstände hinweisen! Sehr zu recht. Die unsachliche Diskussion, die unter Christen über diese Doku entbrannt ist, gibt mir den Anlass, eher der Doku zu glauben, wie dem was dagegengesetzt wird. Außerdem weiß ich aus eigener Erfahrung, dass Einiges was in dieser Doku gezeigt wurde, sehr wohl der Wahrheit entspricht

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