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marjo
Gelöschter Benutzer

Re: Lebensmüde

von marjo am 15.07.2014 10:42

Hallo Zusammen,

vermutlich sollte man diesen Thread besser "Glaubensmüde" nennen. 

Phasen der "plötzlichen Lustlosigkeit" sind mir bisher aufgrund folgende Basis begegnet:

- man lässt sich ablenken durch andere Dinge oder Personen (Hobby, Arbeit etc.)
- man ist krank (körperlich), deshalb die Stimmungsschwankungen
- man ist krank (psychisch), deshalb die Stimmungsschwankungen
- mangelnde Festigkeit in der Beziehung zu Gott, weil man ihn halt (noch) nicht gut kennt
- mangelnde Erfahrung mit Gott, gerade in schweren Zeiten.
- vergessen von Erfahrungen mit Gott
- Hormonschwankung
- Mangelnde Ernährung

Die Liste lässt sich noch stark verlängern. "Lustlosigkeit" ist meist kein Zeichen echter Glaubensprobleme. Schwierig wird es erst, wenn man von einer "Lustlosigkeit" vorschnell auf vermeintlich schwerwiegeinde geistliche Ursachen schliessen will, weil man sich damit mehr Probleme macht als eigentlich vorhanden sind. Erst sollten medizinische (körperliche und psychische) Ursachen ausgeschlossen werden.

Alle Punkte können untereinander bedingen und sind in keiner bestimmten Reihenfolge aufgezeichnet worden. Vom Glauben abzufallen hat andere Symptome als "Lustlosigkeit", schliesslich ist der Glaube an Gott nicht allein von unserer "Lust" abhängig.

viele grüße, marjo

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.07.2014 11:04.

Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Apostelgeschichte, eine unendliche Geschichte

von Rapp am 15.07.2014 10:39

Apg. 9

Ich bin Jesus, den du verfolgst! Das war der Hammer. Jesus selbst spricht seinen Verfolger an und holt ihn vom hohen Ross. Paulus, erblindet, wird in die Stadt geführt wo er fastet und betet.

Und da hat Gott einen Mann in der Gemeinde, der offene Ohren hat: Ananias. Als Gott ihn zu Paulus sendet widerspricht er zuerst: Aber ist das nicht der Mann, der uns umbringen soll? - Für mich gibt es in diesem Gespräch was ganz wichtiges: Geh zu Saul... denn siehe, er betet!! Beten heißt Gottes Arm bewegen. Beten ist kein Plappern oder Selbstgespräch. Beten kann sehr viel bewegen. Gott wartet darauf. Gott hat dem Saulus bereits den Mann gezeigt, der ihm das Augenlicht wieder geben wird und der ihn hier in Damaskus in der Gemeinde einführt. Ich beneide Ananias nicht... Er geht und führt Gottes Auftrag aus. Und Saulus? Er lässt sich taufen und beginnt den Juden am Ort anhand der Schriften des Alten Testaments zu zeigen, dass Jesus der verheißene Messias ist.

Nun wird der Verfolger zum Verfolgten. In einer Nacht- und Nebelaktion wird Saul die Flucht über die Stadtmauer ermöglicht. Da waren Menschen da, die zugriffen und handelten.

Saulus reist also zurück nach Jerusalem, wo man ihm mit großer Furcht und Skepsis begegnet, was mich nicht erstaunt. Man konnte ja nicht so leicht annehmen, dass dieser Mann einfach so die Seite wechselte. Barnabas, selbst ein Diasporajude der den Brüdern in Jerusalem vertraut war nahm sich des Saulus an und führte ihn bei der Gemeindeleitung ein. Nun hatte Saul große Freiheit zu predigen. Doch es waren gerade griechisch sprechende Juden, die ihm schließlich nachstellten und ihn umbringen wollten. Das wird der Mann nach Hause geschickt, nach Tarsus, wo er ursprünglich herkam.
Die Gemeinde aber konnte wachsen und hatte Ruhe.

Mir fällt auf, dass laut dem Bericht des Paulus selbst hier ein vermeintlicher Unterschied besteht. Er selbst berichtet ja später von drei Jahren in der arabischen Wüste. Damit habe ich keine Mühe. Paulus floh also von Damaskus in die Wüste. Erst dann ging er zurück nach Jerusalem. Sofort dorthin zu gehen wäre wohl viel zu gefährlich gewesen. Von dort sandte man ihn nach Tarsus, wo er ja herkam. In diesem ersten Bericht wird uns das wichtigste in seiner Laufbahn erzählt und die Wüstenzeit gar nicht erwähnt. Doch davon später mehr.

Eine Bemerkung trifft mich sehr, da sie oft kaum beachtet wird: Die Gemeinde... mehrte sich unter dem Beistand des heiligen Geistes. Tja, ohne den Beistand des heiligen Geistes gibt's kein echtes Wachstum in der Gemeinde...

Willy

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tefila
Gelöschter Benutzer

Re: Lebensmüde

von tefila am 15.07.2014 10:31

Hallo Jaco,

was machst du denn nun stattdessen in den Zeiten wo früher deine Gebetszeit, Hauskreis, Godi, Bibellesen war, wozu hast du grad mehr Lust? Wie verbringst du diese Zeit jetzt? Vielleicht ist auch etwas so in irgendeinem Lebensbereich verlaufen, wie du es dir nicht erhofft hast. Vielleicht hilft diese Frage dir ja weiter.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.07.2014 11:14.

Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Lebensmüde

von Henoch am 15.07.2014 10:28

Hallo Jaco,
ja, ich kenne das und habs grad erlebt. Der Herr half mir zu erkennen, wo ich noch im "Du müsstest" und "Du solltest" feststecke, statt meine Sorgen auf ihn zu werfen.

Am meisten half mit das Wort:
Jes 30,15 Denn so spricht Gott der HERR, der Heilige Israels: Wenn ihr umkehrtet und stille bliebet, so würde euch geholfen; durch Stillesein und Hoffen würdet ihr stark sein.

Es hat 3 Jahre gedauert und mich in meiner Beziehung zum Herrn durcheinandergewirbelt und mich verzagen lassen, weil ich ihn als unereichbar weit weg empfand, aber er war da und hat die Mauern falschen Denkens zwischen uns eingerissen.

Der Weg war manchmal schmerzlich und ER hat mich auch im Dunkeln gehalten.

Du stehst vor einer Befreiung aus einer knechtischen Gesinnung hin zum Vaterherzen Gottes.

Henoch

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Jaco
Gelöschter Benutzer

Lebensmüde

von Jaco am 15.07.2014 10:02

Hallo Ihr Lieben !

der Titel ist bewusst von mir gewählt worden, vielleicht um Aufmerksamkeit zu erwecken...
...allerdings so genau weiss ich es aber auch nicht...er fiel mir halt so ein...

Nein, ich bin nicht des Lebens an sich müde; aber meines Glaubenslebens bin ich müde geworden.

Ich bin jetzt seit 7 Jahren im Glauben und pötzlich verspüre ich Lustlosigkeit zu Jesus zu gehen, in der Bibel zu lesen, Tageslosungen usw.
Mít Tischgebeten versuche ich Gott mitzuteilen, dass ich IHM für alles dankbar bin... aber das war's dann auch schon...
Und natürlich trete ich, nach wie vor, vor anderen für Gott ein. Soll heißen: mein Glaube an das Evangelium ist ungebrochen !

Nur, ich bin müde geworden und habe so oft das Gefühl des "Du mußt" in mir.
Das kann's aber doch nicht sein; mich in meinem momentanen Glaubensleben so "unfrei" zu fühlen. 

In den Godi wie auch in den Gemeinde-Hauskreis zu gehen, habe ich auch nicht so große Lust.
Natürlich hinterfrage ich mein geistliches Verhalten; aber je mehr ich mich gedrängt fühle, zum Vater zu gehen, um so mehr verweigere ich mich.

Irgendwo, irgendwie hoffe ich auf die Gnade des Himmlischen Vaters; schließlich bin ich ja zu Lebenzeiten meines irdischen Vaters auch
nicht alle 2 Minuten zu ihm, zum irdischen Vater, gegangen. Und es war okay - für ihn und auch für mich.
Das änderte doch nichts an unserem Verhältnisd zueinander.   
So versuche ich es mir im Augenblick zu erklären (vielleicht aber doch nur Alibifunktion ???)

Vor kurzem noch ging ich jeden Morgen im Gebet zum Himmlischen Vater und besprach mit IHM mein kommendes Tageswerk.
Z.Zt habe ich überhaupt keine Lust dazu.
Lobpreis zuhause alleine nur für Gott, dessen bin ich total müde. Und ganz ehrlich, im Augenblick bin ich froh, wenn ich mal für ein
paar Stunden überhaupt nichts mit Musik zu tun habe.

Würde ich nun jedoch aus Pflicht zum Himmlischen Vater gehen oder gar aus "Mitleid", weil ich das Gefühl habe,
das Herz des Himmlischen Vaters zu betrüben, IHN traurig zu stimmen,
hätte ich das Gefühl zu heucheln; davon mal abgesehen, dass der Himmlische Vater es ja eh bemerken würde.

Ja, und mit dem erhobenen Zeigefinger mich nun zum Himmlischen Vater zu bewegen, bringt eh nichts. Mit "erzieherischem" Druck ist bei
mir noch nie etwas bewegt worden - kenne ich auch, um ehrlich zu sein, von meinen Eltern nicht. Da wurden doch andere "Instrumente
der Erziehung" eingesetzt wie z.B. Sanftmut, Ratio und vor allem Gespräche.
Aber auch dessen ist man manchmal müde...

Anyway... mein Frage nun an Euch, ob ihr so etwas auch kennt.
Wenn ja, wie seid ihr in diesen "müden" Phasen damit umgegangen ?
Oder ist das der Beginn vom Glauben abzufallen ? 

Hey, Ihr Lieben - Euch Allen Gottes Segen !

Mit ganz lieben Grüssen, Jaco

 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.07.2014 10:06.

Klaus
Gelöschter Benutzer

Re: Fussball ....

von Klaus am 15.07.2014 08:59

Liebe Adi,

die Welt hat ihre Vergnügungen, ihre Lust. Solange ich mein Herz nicht von dem Geist der Welt vereinnahmen lasse, ist alles o.k. Oft benutzt aber Gott gerade die Welt, um uns zu zeigen, was wirklich in unserem Herzen ist.

Als Deutschland z.B. Brasilien 7:1 deklassierte, mußte ich an Jesus denken. Sein Sieg über die Welt, über den Fürsten dieser Welt, ja über alles Gottwidrige, war kein knapper Sieg, es war ein "Übersieg". Deshalb sind die Heiligen in Christus jetzt mehr als Überwinder. So wie die Welt ihre Helden feiert, können nun die Gläubigen in Christus ihren "Übersieg" feiern. Dazu bedarf es aber geöffneter Augen. Ein bißchen christliches Opium für`s Volk hilft da nicht wirklich.

Geistlich gesprochen ist die ganze Welt betrunken. Wir sollen nur nicht mit den Betrunkenen essen und trinken (Matth.24:49). Unser Genuß sollte Christus sein, dann ist es eigentlich egal, ob uns nun Bälle um die Ohren fliegen oder Steine.

Shalom

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sylvaki
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (5) Wer mich sieht, der sieht den Vater! - Und was wird dann kommen?

von sylvaki am 15.07.2014 08:14


Losung und Lehrtext für Dienstag, den 15. Juli 2014

„Gott sprach zu Salomo:
Weil du weder um langes Leben bittest
noch um Reichtum noch um deiner Feinde Tod,
sondern um Verstand, zu hören und recht zu richten,
siehe, so tue ich nach deinen Worten."
(1.Könige 3,11-12)

 

„Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes
und nach seiner Gerechtigkeit,
so wird euch das alles zufallen."
(Matthäus 6,33)

 

© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine (www.ebu.de)
Weitere Informationen finden Sie hier: www.losungen.de

 

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Unerträgliche Lasten tragen?

von Pal am 15.07.2014 08:11

...doch zurück zum eigentlichen Thema!

auf der einen Seite lesen wir von einer Belastung, die vermieden werden soll:
Apg 15:10 Was versucht ihr denn nun Gott mit Auflegen des Jochs auf der Jünger Hälse, welches weder unsre Väter noch wir haben können tragen?

 

auf der anderen Seite entsteht der Eindruck völliger Gesetzesloyalität:

Apg 28:17 Es geschah aber nach drei Tagen, daß Paulus zusammenrief die Vornehmsten der Juden. Da sie zusammenkamen, sprach er zu ihnen: Ihr Männer, liebe Brüder, ich habe nichts getan wider unser Volk noch wider väterliche Sitten!

Um dann allen zu entsprechen, ohne dabei zu heucheln:

1Ko 9:20-21 Den Juden bin ich geworden wie ein Jude, auf daß ich die Juden gewinne. Denen, die unter dem Gesetz sind, bin ich geworden wie unter dem Gesetz, auf daß ich die, so unter dem Gesetz sind, gewinne. Denen, die ohne Gesetz sind, bin ich wie ohne Gesetz geworden (so ich doch nicht ohne Gesetz bin vor Gott, sondern bin im Gesetz Christi), auf daß ich die, so ohne Gesetz sind, gewinne.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.07.2014 08:12.

milli
Gelöschter Benutzer

Re: Liebe und Nächstenliebe!

von milli am 15.07.2014 08:09

wunderbar, liebe ande !

lg milli 

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Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Unerträgliche Lasten tragen?

von Pal am 15.07.2014 08:07

Tefila:
Wo im Gesetz (des Mose) steht denn überhaupt, dass die Juden nicht mit den Heiden essen dürfen?

Das folgte aus dem Gesetz, das sich das auserwählte Gottesvolk keinesfalls mit den anderen heidnischen Völkern vermischen sollte.
Bei Nehemia zB wurden sogar Mischehen getrennt. Das heißt sie mußten ihren Ehepartner, um der Gottesfurcht willen, entlassen!

Hier noch ein paar Andeutungen aus dem NT:

Apg 10:28 Und er sprach zu ihnen: Ihr wißt, daß es einem jüdischen Manne nicht erlaubt ist, mit einem Ausländer zu verkehren oder sich ihm zu nahen; aber mir hat Gott gezeigt, daß ich keinen Menschen gemein oder unrein nennen soll.

Apg 11:2-3 Und da Petrus hinaufkam gen Jerusalem, zankten mit ihm, die aus den Juden waren, und sprachen: Du bist eingegangen zu den Männern, die unbeschnitten sind, und hast mit ihnen gegessen.

Luk 15:2 Und die Pharisäer und Schriftgelehrten murrten (gegen Jesus) und sprachen: Dieser nimmt die Sünder an und isset mit ihnen.

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