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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Ist Jesus ein Pazifist?

von Henoch am 02.08.2014 18:08

Hallo Ihr Lieben,
nun die Threadfrage war, ob Jesus ein Pazifist ist.
Ich meine ja, aber er ist auch Richter. Wenn ich also die Offenbarung oder auch andere Bibelstellen zum Gericht lese, dann wird schon klar, dass der Herr auch tötet, leiblich zumindest. Aber das darf er ja als Schöpfer machen wie er will.

Geistlich kann er uns nicht töten, denn der Mensch ist ja schon tod in den Sünden. Aber lebendig machen kann er uns geistlich.

Nun sind wir nicht Gott. Wir sollen uns an Jesus den Menschensohn orientieren, denn da hat er uns gezeigt, wie ein sündloses Leben aussieht und daraus geht m.E. klar hervor, dass wir nicht zu Waffen greifen sollen, auch nicht zur Verteidigung.
Henoch

Nachtrag 18:30 Uhr: Da wir aber der Obrigkeit gehorchen sollen, meine ich, dass es erlaubt ist, ja sogar Pflicht ist,  als Polizist oder Soldat mitzuhelfen.
Denn:

 Röm 13

1 Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit außer von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott angeordnet.

2 Wer sich nun der Obrigkeit widersetzt, der widerstrebt der Anordnung Gottes; die ihr aber widerstreben, ziehen sich selbst das Urteil zu.

3 Denn vor denen, die Gewalt haben, muss man sich nicht fürchten wegen guter, sondern wegen böser Werke. Willst du dich aber nicht fürchten vor der Obrigkeit, so tue Gutes; so wirst du Lob von ihr erhalten.

4 Denn sie ist Gottes Dienerin, dir zugut. Tust du aber Böses, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst: Sie ist Gottes Dienerin und vollzieht das Strafgericht an dem, der Böses tut.

5 Darum ist es notwendig, sich unterzuordnen, nicht allein um der Strafe, sondern auch um des Gewissens willen.

6 Deshalb zahlt ihr ja auch Steuer; denn sie sind Gottes Diener, auf diesen Dienst beständig bedacht.

Wie sollte sonst die Obrigkeit das Schwert tragen, wenn es niemand nimmt?

Und ich meine, in diesem Sinne war das Volk Israel im AT das "richterliche Schwert" für Gott, um Gericht zu bringen über Völker, die Gott abgewiesen haben.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.08.2014 18:36.

Merciful
Gelöschter Benutzer

Re: Welchen Zweck hat eigentlich unsere Sexualität?

von Merciful am 02.08.2014 18:08

cipher schrieb: Als Gott den Menschen schuf, war dieser Adam zunächst beides - Mann und Frau.

Hm, wie kommst du denn zu dieser Sicht?

Diese Auslegung ist mir neu.

Meines Erachtens schuf Gott zunächst den Mann.

Dann die Frau.

Merciful

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jonas.sw

41, Männlich

  Engagiert

Beiträge: 491

Re: Ist Jesus ein Pazifist?

von jonas.sw am 02.08.2014 18:05

Hallo,

 

was unsere Waffen, die wir bekommen haben? Schaut doch mal im 1.Timotheus 2.

Das Gebet, und ich meine das ist auch das, was sich die verfolgten Christen am meisten wünschen, das für die gebetet wird.

 

Grüße Jonas

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Henoch
Gelöschter Benutzer

Re: Gabenträger mit Schattenseite - Salomo

von Henoch am 02.08.2014 18:04

Hallo Pal,

Ich muß IHN über alles lieben. (Und da gibt es für Jesus nur die 1.Liebe, voller Hinwendung und Begeisterung, die Gottes würdig ist.)

also biblisch liebt man Gott, wenn man sein Wort hält.
Joh 14,23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm nehmen.

Dazu gehört jedes Wort, also auch das von der Gnade, in die wir gehorchen sollen.

Allerdings scheint mir, Du möchtest gerne in jedem kleinen Detail.....
Jak 4:4 Ihr Ehebrecher und Ehebrecherinnen, wisset ihr nicht, daß die Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott ist? Wer immer der Welt Freund sein will, macht sich zum Feinde Gottes!

Also das ist ein großes und wahres Wort, das Du da zitierst.
Ich frage mich nur, warum Du dann so sehr dagegen bist, dass Du bittest, Deine Zungenrede auslegen zu Können? Das ist uns doch aufgetragen.

1Kor 14,13 Wer also in Zungen redet, der bete, dass er's auch auslegen könne.

ich würde mich nicht wundern, wenn das ein großer Liebessegen würde.

Henoch

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Ist Jesus ein Pazifist?

von solana am 02.08.2014 17:41

Ja, "vernünftig betrachtet" kann man sich doch nicht einfach abschlachten und ausrotten lassen. Das sehe ich auch so.

Aber ist es nicht genau das, was die ersten Christen getan haben?
Und ist es nicht genau das, was Christen in Ländern machen, wo sie unterdrückt, verfolgt, misshandelt und getötet werden?
Und ist es nicht so, dass in diesen Ländern ihr Zeugnis besonders stark wirkt und viele Menschen erreicht werden (zB China)?

Wenn ich diese Aussagen Jesu lese:

Mt 5,39 Ich aber sage euch, dass ihr nicht widerstreben sollt dem Übel, sondern: wenn dich jemand auf deine rechte Backe schlägt, dem biete die andere auch dar. usw

schliesst das eigentlich Kampf aus.
"Nicht widerstreben" geht nicht mit Waffengewalt.
Aber ich denke natürlich auch "vernünftig" - deshalb bin ich hin und her gerissen; tendiere aber eher dazu zu sagen: Krieg kann ich aus dem NT nicht gerechtfertigt sehen....
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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MichaR
Gelöschter Benutzer

Re: Ist Jesus ein Pazifist?

von MichaR am 02.08.2014 17:39

Zumindest aber denke ich Gewissheit darüber zu haben, dass Gott alle Menschen aus- nahmslos liebt und wir unseren Nächsten lieben sollen und dürfen, wie uns selbst !!! adi

ja, darum unterscheide ich ja,- Menschen klar, wir Christen sollen sogar für alle Menschen beten...den Feind lieben*²,-  Wo ist nun der Wiederspruch?

...versteh ich nun nich ganz!

War Gott lieblos wenn er befahl das die Philister geschlagen werden sollten? sicher nicht, das "gar keine Ungerechtigkeit in ihm ist/'sein kann" = das ist ausgeschlossen, oder nicht?
Denke es liegt ein Missvertsändnis vor ;)


LG
Micha

Edit:
etwas Ergänzt.
*²wobei der Satan ja Feind Nr.1 ist, den sollen wir lieben?? Also, wie man sieht ist nicht immer alles so offenbar klar und einfach. Man unterscheide Alten Bund/ neuen Bund. Juden/Christen, Menschen /und sonstige Kreaturen. 

Antworten Zuletzt bearbeitet am 02.08.2014 18:22.

jonas.sw

41, Männlich

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Beiträge: 491

Re: Ist Jesus ein Pazifist?

von jonas.sw am 02.08.2014 17:24

Hallo Chestnut,

 

vielleicht sind es auch Sachen, die nicht in unserer Hand liegen. z.B. in der Türkei sind erste christliche Gemeinden entstanden und Nordafrika war auch christlich geprägt. Haben die nicht gekämpft? Oder wurde die Lehre schon in der Wurzel angebrochen? Hat sich also durch falsche Lehren den Boden weggezogen?

 

Grüße Jonas

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alles.durch...

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Beiträge: 967

Re: Ist Jesus ein Pazifist?

von alles.durch.ihn am 02.08.2014 17:22

Hm, stimmt, Micha, ich finde auch, du lehnst dich da ziemlich weit aus dem Fenster....
Vielleicht hab ich mich ja auch so dumm ausgedrückt - ich meine, dass im AT die Israeliten
siegten, wenn sie im Willen Gottes waren - dann war Gott "mit ihnen", was doch aber
immer voraussetzte, dass sie Buße taten und umkehrten.. Daher frage ich mich jetzt nur
ganz still und leise "auch unter uns", ob das gerade jetzt im Willen Gottes ist. Nun kann
ich natürlich nicht mit Gewissheit sagen, wie die Beziehung der Obrigkeit zum Herrn ist,
geht mich/ uns ja auch nichts an - das waren und sind nur meine Gedanken, die ich
versucht habe rüberzubringen.

Zumindest aber denke ich Gewissheit darüber zu haben, dass Gott alle Menschen aus-
nahmslos liebt und wir unseren Nächsten lieben sollen und dürfen, wie uns selbst !!!

adi


 

..ich will den Herrn loben allezeit und seinen Namen preisen! <3


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chestnut
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Beiträge: 714

Re: Ist Jesus ein Pazifist?

von chestnut am 02.08.2014 17:21

Nur so als Gedankenanstoss:

Hätten unsere Vorfahren vor ein paar Hundert Jahren nicht für ihre Freiheit und ihren Glauben gekämpft, wäre heute ganz Europa unter der islamischen Herrschaft, so wie es die Länder im Nahen Osten sind.

Also ich bin dankbar, dass sich Vorfahren von uns für den Erhalt des Christentums hier in Mitteleuropa eingesetzt haben.

Liebe Grüsse
Regula

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solana

-, Weiblich

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Gabenträger mit Schattenseite - Salomo

von solana am 02.08.2014 17:15

Im AT, insbesondere in den Psalmen, gibt es einen schönen Ausdruck - der mir in diesem Zusammenhang sehr wichtig geworden ist: "harren auf Gott". Dh auf ihn sehen und alles von ihm zu erwarten, "mit Danksagung empfangen" und sein Leben in der Abhängigkeit von ihm leben.


Gaben sind uns nicht gegeben, dass wir uns damit "selbständig machen", sondern damit Gott durch uns wirken kann.

Unser "Selbstbewusstsein" (als "Gabenträger") gründet sich deshalb auch nicht darauf, wie gut wir mit der Gabe umgehen und was wir damit bewirken können. Gerade das kann einem schnell zu Kopf steigen und einen regelrecht "disqualifizieren".
Der Stolz findet hier so leicht einen Angriffspunkt - und dann verschiebt sich unbemerkt unsere "Selbsteinschätzung" von "unverdient geliebten und aus Gnade erlösten Kind Gottes" hin zum "in ganz besonderer Weise ausgezeichneten, der doch ein bisschen "besser" ist als die "normalen"....

Wir "harren" nicht mehr auf Gott und erwarten alles nur von ihm - wir nehmen die so schön für uns bereit liegenden "Lorbeeren" und streicheln damit unser Ego und es fängt an, sich aufzublasen....
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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