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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Ich verstehe die Bibel nicht

von cipher am 12.07.2014 16:57

Adrian schrieb: Warum zeigt er sich nicht? Warum schuf er eine Welt in der Gott eine unbeweißbare und doch sehr unwahrscheinliche Theorie bleibt? Warum ist das einzige "Beweismittel" ein altes Buch voller Widersprüche?
Gott "zeigt sich nicht"? Hast Du keine Augen? Sieh Dich um! Alles, was Du siehst, ist Gottes Schöpfung - restlos alles. Sogar Dein "kritischer Geist" auf den Du so stolz zu sein scheinst. Übrigens verstehe ich nicht, wie man etwas kritisieren kann, was man gar nich kennt und verstanden hat.
Adrian schrieb: ich bin 23, tut mir Leid wenn diese Gedanken manchmal etwas zu "direkt" sind.
Ich kenne 15jährige, die ebenfalls direkt, aber dennoch höflich und freundlich sind. Am Alter liegt's also wohl nicht.
Adrian schrieb: ...ich hinterfrage Konzepte wie Gott und Sünde
Gott ein "Konzept". Das ist allerliebst.
Adrian schrieb: Alles was wir heute wissen deutet darauf hin, dass es keinen Gott gibt und noch viel weniger ein Leben nach dem Tod
Alles was Du weißt vielleicht.
Adrian schrieb: Ist Gott also tot?
Für Dich offenbar schon.

Da Du mit Gott also noch keinen ernsthaften Versuch gemacht hast, kannst Du nicht sachkundig sein. Das lässt sich auch an Deinen Anworten erkennen. Aber - wie schon mal erwähnt, mit Sachunkundigen diskutiere ich nicht, da beantworte ich höchstens ernst gemeinte Fragen. Keine, an denen Du Dich gerne vor möglichst großem Publikum abarbeiten kannst mit Deiner "Logik". Salü! Du wirst hier sicher noch genügend Bemühte finden.
 verbeugung.jpg




Antworten

Adrian

34, Männlich

  Neuling

Beiträge: 9

Re: Ich verstehe die Bibel nicht

von Adrian am 12.07.2014 16:31



Lerne doch zunächst einmal, den Glauben der Christen zu respektieren und den Schöpfer des Himmels und der Erde zu fürchten (ehren).
Wenn ich etwas fürchten soll, werde ich zunächst mal überprüfen ob es sich auch lohnt. Ich respektiere jede Art von Glauben, solange sie keinen Einfluss auf die nichtreligiöse Gesellschaft hat. Wenn ich über die Bibel diskutiere mag mein Ton manchmal etwas respektlos erscheinen, ich tu' meistens aber nichts anderes als Widersprüche und Logikfehler aufzeigen und Antworten zu suchen. Gleichzeitig versuche ich meinen Gedanken freien Lauf zu lassen - ich bin 23, tut mir Leid wenn diese Gedanken manchmal etwas zu "direkt" sind.

Nennst du dies deine 'Religion'?
Nein tu ich nicht. Ich habe es bereits erwähnt: ich bin Atheist.

Besteht deine 'Religion' darin, den Schöpfer des Himmels und der Erde zu lästern und die Gefühle jener Menschen zu verletzen, die den Gott und Vater Jesu auch ihren Vater nennen?
Nein. Ich kritisiere die Bibel, die Kirche, den Religionsunterricht und ich hinterfrage Konzepte wie Gott und Sünde. Alles aufgrund politischer Einstellung und dem Wunsch nach einer religionsfreien Gesellschaft.

Religion gibt es nun einmal. Dies liegt daran, weil Gott uns Menschen so geschaffen hat, dass wir eine Sehnsucht verspüren, nach ihm zu fragen, nach ihm zu suchen. Religiösen Menschen wirst du immer und überall begegnen. Daher halte ich es für wichtig, dass Menschen angeleitet werden, sich kritisch und vorurteilsfrei mit Religion auseinanderzusetzen.
Religion könnte aber auch existieren, weil es in der Gesellschaft immer in Ordnung war und leider noch immer ist, dass man kleine Kinder erzählt an was sie zu glauben haben. Wirst du in Deutschland geboren, stehen deine Chancen groß, dass dir deine Eltern und die Religionslehrer von Jesus Christus erzählen. Wenn du in Syrien geboren wirst, wird dir schnell der Islam-Stempel aufs Hirn gedrückt. Und wenn du in Milanesien das Licht der Welt erblickst, kann es sein dass du dann mal Anhänger der Cargo-Kulte wirst.
Das "Kritisch und vorurteilsfrei mit Religion auseinandersetzen" in der Schule oder in den Medien wünsche ich mir übrigens auch. Das ich religiöse Menschen immer und überall begegnen werde, bedeutet nicht dass Religion irgendein Privileg genießen soll.

Dies bedeutet aber nicht, dass du auf diesem Weg völlig 'frei' von Religion werden kannst, anders gesagt: du kannst Gott nicht loswerden. Spätestens im Gericht, nach deinem Leben hier auf Erden, wirst du ihm Rechenschaft geben müssen.
Ziemlich viel Annahmen die du da machst, im Endeffekt nur eine Meinung. Meine Meinung dazu: Alles was wir heute wissen deutet darauf hin, dass es keinen Gott gibt und noch viel weniger ein Leben nach dem Tod. Ich bin auch froh dass es so ist, denn nur durch den Tod macht das Leben davor Sinn und ist nicht irgendein Test um uns später ewig zu bestrafen oder ewig zu belohnen.


Sag mir eine Religion, in welcher Gott seiner Geschöpfe so sehr liebt, dass er sich selbst für ihre Sünden töten ließ, damit die, die an ihn glauben, leben können. Dann kenst Du die Gründe, die für uns hier den Glauben an Jesus Christus so unique machen.
Ist Gott also tot? Außerdem: Warum muss sich ein Gott selbst töten, damit die die an ihn glauben leben können? Wenn Gott existiert, uns wirklich liebt und will dass wir ihn kennen/an ihn glauben: Warum zeigt er sich nicht? Warum schuf er eine Welt in der Gott eine unbeweißbare und doch sehr unwahrscheinliche Theorie bleibt? Warum ist das einzige "Beweismittel" ein altes Buch voller Widersprüche?

ich hab mir die erste Seite deines Threads mal genauer angeschaut und fand deinen "Ton" eigentlich nur im Eingangsposting freundlich bis neutral, bzw. (scheinbar) interessiert.
Lass das "scheinbar" weg. Ich bin wirklich interessiert. Als Atheist kann ich mich auch für Religion interessieren, ohne daran glauben zu müssen. Für Christen kann ich auch nur empfehlen, sich mal ins andere Lager zu wagen und deren Argumente und Ansichten zu verstehen - ohne gleich mit einer defensiven Haltung alles abzulehnen.

Schon im 2. Beitrag sind deine Antworten recht unwirsch und weitere Fragen haben einen herausfordernden Unterton, obwohl man dir bis dahin wirklich freundlich begegnet ist und dich herzlich sehr willkommen geheißen hat! Das ist echt kein netter Zug von dir, finde ich, denn ich denke, das Problem, das du hast, können wir hier nichtmal ansatzweise lösen, weil du es meinem Empfinden nach gar nicht willst.
Der eigentliche große Unterschied zum 1. Beitrag ist das Detail, dass ich Atheist bin und nun auf Antworten eingehe. Mein Ton hat sich nicht geeändert, der herausfordernde Unterton soll nicht unfreundlich sein, nur eben herausfordernd. Du wirfst mir Unfreundlichkeit vor und gleichzeitig sagst du mir aber dass ich ein Problem habe.

Du lässt hier Dampf ab, (vermutlich) weil Gott sich aus deinem Leben nicht so einfach ausblenden lässt, dir scheinbar "auf den Versen ist" und an deine Herzenstür klopft
Nein ich lasse nicht Dampf ab, wozu auch? Ich bin grundsätzlich gut drauf.
Gott ist schon lange aus meinem Leben. Religion hingegen ist in meinem Leben und zwar weil ich es so will. Anders als bei euch ist sie bei mir jedoch auf dem Seziertisch, ich nehme sie in allen Einzelteilen auseinander, möchte lernen und verstehen können warum sie immer noch Teil unserer Gesellschaft ist.

es ist völlig normal, daß du die Bibel nicht verstehst. Stell dir einmal vor, ich werfe einen Nichtschwimmer in ein Meer und sage zu ihm: "Nun schwimm mal..."; - was wird wohl das Ergebnis sein?
Ich werde mich weiter in die Bibel wagen, klar, auch wenn erste Eindrücke eher negativ waren.

Du fragst: "was ist Sünde.."? Ganz einfach, lieber Adrian, du und ich, wir sind Sünde.
Bin ich anderer Meinung. Lieber Klaus, du und ich, wir sind Menschen. Sünde ist eine Trennung von Gott die zu einem unvollkommenden Zustand führt, existiert daher in meinen Augen gar nicht.

Um schwimmen zu lernen, lieber Adrian, brauchst du einen Schwimmlehrer. Solange du aber tot bist in deinen Sünden, wird Gott dir keinen Schwimmunterricht erteilen. Zuerst einmal brauchst du den Retter, Adrian. Wenn du den Namen des Herrn Jesus Christus anrufst, dann wird der Herr der Herrlichkeit sich dir zuwenden und dir deine wahre, höchst kritische Situation zeigen. Zwar steht es um dich besser als um die Religiösen, aber doch brauchst auch du das ewige Leben Gottes. Dieses Leben kann dir nur der Sohn Gottes geben und genau das will er auch. Er will dir ewiges Leben aus Gott schenken, wenn du dich mit Ihm versöhnst. Erst dann beginnt der Schwimmunterricht und dann magst du unter der Leitung des Geistes die Bibel öffnen und Geist und Leben aus dem Wort schöpfen.
Ich glaube kaum, dass es ein ewiges Leben gibt. Noch weniger glaube ich dass ich es will. Fast alles in deinem Text basiert auf jede Menge Annahmen, die ich nicht für wahr halte. Tut mir Leid, aber das hier ist wirklich nichts besonderes, solche Reden höre ich ständig und bedeuten immer nur: Glaube an Gott, dann geht es dir besser.  Oder auch: Du bist ein Sünder, versöhne dich mit Gott.


Worum geht es Dir, Adrain, denn nun eigentlich? Scheinbar steht ich hier "auf´m Schlauch"
Ich interessiere mich für Religion, auch wenn ich überzeugter Atheist bin. Ich lese die Bibel und den Koran und versuche zu verstehen, was in den Köpfen religiöser Menschen vorgeht.


Ich hoffe es kommen keine Antworten mehr á la "Dein Ton gefällt mir nicht". Wie ich bereits mehrfach erwähnte, möchte ich niemanden beleiden.  Falls "der Ton" nicht gefällt, bitte ignorieren und beim Thema bleiben. Für weitere Antworten und Meinungen bin ich nach wie vor offen und sogar dankbar.

Eine weitere Frage möchte ich stellen: Ist die Erde tatsächlich nur 6000 Jahre alt?
Da die Bibel ja Gottes Wort ist und eben von 6000 Jahren spricht, würde mich mal eure Meinung dazu interessieren.


Antworten

cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Unerträgliche Lasten tragen?

von cipher am 12.07.2014 16:30

Das drückt eine "Theologie" aus, für die ich keinerlei Verständnis erübrigen kann - und möchte.

Antworten

tefila
Gelöschter Benutzer

Re: Unerträgliche Lasten tragen?

von tefila am 12.07.2014 16:30

Lieber Pal,

wenn ich dich richtig verstanden habe, meinst du, das Volk bzw. die Jünger sollten in  Freiheit bzw. freiwillig das tun, was die Pharisäer sagen.

Dazu führst du den Vers an, wo Jesus nachgab, den Tempelgroschen zu zahlen, damit der den Juden keinen Anstoß gab.

Hier, bei diesen Versen würde ich es allerdings nicht unbedingt so verstehen, dass Jesus hier quasi aus Rücksichtnahme und um die Juden nicht zu verärgern, diese "Last der Zahlung" auf sich nahm, sondern deshalb, damit er nicht gleich Angriffsfläche bot, als er in Kaphernaum ankam und sich mit den Jüngern gleich beim Tempel zum Gegner machte. Was denkst du, könnte es auch so sein?

Außerdem sehe ich das nicht so, dass man der Menge der Reglementierungen nachgeben muss, aus Liebe zum Mitmenschen (und zu Gott, wie du schreibst). Wo willst du denn da einen Schlussstrich ziehen? Bei der Beschneidung?

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.07.2014 16:32.

Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Querblöker und Co

von Rapp am 12.07.2014 15:51

 ... .......... ........................ !!!!!!!!!!!

Antworten

Andersdenkende
Gelöschter Benutzer

Re: Querblöker und Co

von Andersdenkende am 12.07.2014 14:41

Willy, blök und wech

Antworten

Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Querblöker und Co

von Rapp am 12.07.2014 14:38

Ja, gelle, die vielen schwarzen Schafe unter denen mal ein weißes blökt... Das weiße machen wir zum Chef!

Willy, blök und wech

Antworten

Andersdenkende
Gelöschter Benutzer

Re: Ich verstehe die Bibel nicht

von Andersdenkende am 12.07.2014 14:33

Hallo an alle!

Worum geht es Dir, Adrain, denn nun eigentlich? Scheinbar steht ich hier "auf´m Schlauch"

LG
Ande

Antworten

Andersdenkende
Gelöschter Benutzer

Re: Querblöker und Co

von Andersdenkende am 12.07.2014 14:26

Super Beitrag, lieber Rapp!

...obwohl ich glaube, so "richtig" verstehen kann diesen nur, wer selbst schon einmal (oder 2 oder 3 mal...) "ins Gebüsch" geschubbst wurde und sich mit seinem "schwarzen" Schafspelz im Dornengebüsch verheddert hat....man gut, unser Hirte hat ne "Heckenschere" und schneidet raus

God bless you!

Ande


Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.07.2014 14:28.

Pal

67, Männlich

  Urgestein

Beiträge: 2513

Re: Unerträgliche Lasten tragen?

von Pal am 12.07.2014 14:23

Tefila: Mal sehen, was Pal sagen will.

Ja, mir geht es hier um Unerworfenheit bzw. Freiheit.
Jesus stellte seine Jünger / bzw heute uns, unter göttliche Anforderungen der Liebe.
Diese Anforderung bedeutet auch für Jesus: Mat 17:27 Auf daß aber wir sie (die Pharisäer) nicht (unnötig) ärgern!

Anundfürsich befand sich Jesus in der wunderbaren Freiheit: Mat 17:26... So sind die Kinder frei.
Er hätte die Tempelsteuer also nicht zahlen müssen. -
Genauso befinden wir uns in vielerlei, wunderbaren FREIHEITEN.
1Ko 6:12 Alles ist mir erlaubt; aber nicht alles frommt!
1Ko 10:23 Es ist alles erlaubt; aber es frommt nicht alles! Es ist alles erlaubt; aber es erbaut nicht alles!
1Ko 10:24 Niemand suche das Seine, sondern ein jeder das des andern.

Dennoch unterwirft sich Jesus der Bezahlung des Preises. - Also er zahlt einen Preis. - Und zwar mit dem Wunder des Fischfanges.
Nun könnte man annehmen: Jesus hatte es eben leicht. Er konnte so etwas und das Problem wurde durch ein Wunder (den Stater im Fisch) beseitigt.

Auch wir sollten unsere wunderbaren Freiheiten nicht als Selbstzweck gebrauchen, sondern darauf achten einander keinerlei Anstöße zu geben!

Röm 15:1-2 Es ist aber unsere, der Starken Pflicht, die Schwachheiten der Kraftlosen zu tragen und nicht Gefallen an uns selber zu haben. Es soll aber ein jeder von uns seinem Nächsten gefallen zum Guten, zur Erbauung.

Röm 14:1 Den Schwachen im Glauben nehmet auf und verwirrt die Gewissen nicht.


1Ko 8:9-13 Sehet aber zu, daß diese eure Freiheit den Schwachen nicht zum Anstoß werde! Und also wird über deiner Erkenntnis der schwache Bruder umkommen, um des willen doch Christus gestorben ist. Wenn ihr aber also sündigt an den Brüdern, und schlagt ihr schwaches Gewissen, so sündigt ihr an Christo.
Darum wenn eine Speise meinem Bruder zum Anstoß wird, so will ich lieber in Ewigkeit kein Fleisch essen, damit ich meinem Bruder keinen Anstoß gebe.

Nun wird es "eng"!
Hier gilt es also Dinge zu tun - nämlich die Begrenzung meiner Freiheit - , damit andere unverletzt bleiben und ich diene.
Dabei geht es nicht um heilswichtige Dinge, sondern um ganz banale Angelegenheiten.

Und wenn es mir als eine untragbare Last erscheint, dann brauche ich das Wunderwerk Gottes (vergleichbar wie bei dem Fischfang)
Jesu Liebe, Jesu Geist kann mir solch eine Unterordnung, solch eine Hochachtung vor den Schwachen und Geringachtung der eigenen "Glaubens-Freiheit" wie folgt verändern Mat 11:30 ...denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht!

Durch so ein Wunder wird eine menschlich unerträgliche Last (die Mengen der Reglementierungen) zu einem Liebesdienst an Gott und Mitmensch.

Antworten
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