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tefila
Gelöschter Benutzer

Re: Freude als Frucht des Geistes

von tefila am 09.06.2014 20:43

Oh sorry, ich krieg das jetzt nicht mehr hin mit den Zitaten. Also was Zitat ist, ist jetzt FETT und der Rest ist meins.


Huhu liebe Henoch,

du  schriebst:

das umkehren von Bibelstellen ist leider oft irreführend. Wenn die Freude weg ist ist sie weg, mehr nicht.

Ich bin oft gleicher Meinung mit dem, was du schreibst, aber das habe ich noch nieee so gesehen, dass das Umkehren von Bibelstellen irreführend ist.
Hmmm, jetzt fallen mir nicht mal welche ein, aber das würde wohl auch wieder voll aus dem Rahmen des Themas fallen,

Bei mir ist das jedenfalls so, dass wenn ich mich drauf besinne, was wir alles mit Jesus schon haben, (.z.B. eine Lieblingsstelle Philemon 6), dass ich sowas von froh durch den Tag gehe und diesen Glauben, Gnade und Glück und Rettung dann auch gern weiter geben möchte.

Wehe aber, wenn was zwischen mir und Gott steht - dann weiß ich zwar noch um alles, aber die Freude ist total getrübt....die Stärke jedenfalls bei mir dann eingeschränkter als mit Freude.

Aber egal, wenn wir bei sowas nicht einer Meinung sind, stimmts? Vielleicht schreiben wir auch nur aneinander bisschen vorbei. Alles nicht schlimm.


Lieber merciful,

du schriebst zu Neh. 8.10:
Ich hatte ihn auch gelesen und überlegt, ihn in meinen Beitrag hineinzunehmen, habe es dann aber unterlassen, da ich in dem Moment nicht genau wusste, in welchem Zusammenhang er steht.

Oh, eine gute Frage, wusste ich nicht.

Die Israeliten hatten gerade nicht ohne Anfeindungen den Mauerbau um Jerusalem vollendet, da las ihnen Esra die Gesetze des Mose vor. Ich glaube, die waren eine lange Zeit unbeachtet gewesen. Jedenfalls weinte das Volk in diesen heiligen Momenten der Schriftlesung...sie beteten und weinten....aber dann sagte ihnen Esra, dass sie nicht weinen sollten, denn dieser Tag sei ein froher und heiliger Tag vor Gott, sie sollten mit gutem Essen feiern. Und dann kam das: Seid nicht bekümmert, denn die Freude am Herrn ist eure Stärke.

Vielleicht ist es schon so gewesen, dass man in dieser Gottesfreude die Heilige Schrift mitsamt den Geboten ganz anders aufnimmt und ausführt, als mit klagen und weinen.






Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.06.2014 20:50.

cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Religiöse Heuchler

von cipher am 09.06.2014 20:36

Vieeleicht solltest Du bis zum Schluss lesen?

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solana

-, Weiblich

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Re: Religiöse Heuchler

von solana am 09.06.2014 20:29

Cipher schrieb:

Ich finde es immer ganz hilfreich, zu berücksichtigen, an wen diese Worte gerichtet sind, die wir da zitieren. Meines Wissens waren diese Worte nicht an Christen gerichtet, sondern vor allem an die Juden,

Ok, wenn du dich bei der Anrede "O Mensch" nicht eingeschlossen fühlst .... ich schon.
Gruss
Solana 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Religiöse Heuchler

von cipher am 09.06.2014 20:25

Solana schrieb: Erst wenn wir uns dessen bewusst sind, dass auch wir nicht frei von Heuchelei sind...
Ich finde es immer ganz hilfreich, zu berücksichtigen, an wen diese Worte gerichtet sind, die wir da zitieren. Meines Wissens waren diese Worte nicht an Christen gerichtet, sondern vor allem an die Juden, welche der Meinung zu sein schienen, auf sie träfe Gottes Gericht nicht zu, weil sie, und das ist der andere Bezug in diesem Kapitel. die schmimmen Sachen, welche in Kapitel 1 angesprochen werden, nicht mitgemacht haben. Wenig hilfreich finde ich es, uns selbst zuerst einmal in Bausch & Bogen und in "vorauseilender Verdammnis" der Heuchelei zu bezichtigen!

Freilich sind solche Worte auch immer Mahnung und Hinweis an uns, das will ich gar nicht in Abrede stellen. Aber - wie erwähnt - dieses uns gleich in die selbe Reihe stellen wollen halte ich für falsch. An anderer Stelle hatte ich aber schon mal dazu etwas geschrieben, deswegen muss eine Wiederholung hier nicht sein.

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solana

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Re: Freude als Frucht des Geistes

von solana am 09.06.2014 20:18

StefanS schrieb:

Doch wie erkennen wir unsere Krafträuber?
Und wie schützen wir uns wirksam vor ihnen?

Dazu habe ich etwas im Nachbarthread (ermahnen/verurteilen geschrieben):

Die "Früchte des Geistes" stehen im "Konkurrenzkampf" mit der "Werken des Fleisches" um die Herrschaft in unserem Denken und Gefühlsleben.

Dh nur den Früchten Geistes Raum geben in unserem Herzen:

Gal 5, 22 22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, 23 Sanftmut, Keuschheit;

Und den "Begierden des Fleisches widerstehen, ihnen keinen "Raum" und keine "Nahrung", unser Gefühlsleben nicht ihnen überlassen, dass sie es beherrschen können und wir unsere Gedanken und Gefühle in ihren Dienst stellen:

19 Offenkundig sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, 20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, 21 Neid, Saufen, Fressen und dergleichen.
...
Wir sind "versiegelt" durch den Heiligen Geist und dürfen diese "Siegel" in Anspruch nehmen, um uns dem "Negativen" zu entziehen, dass nach unseren Gedanken und Gefühlen greift und sie "erfüllen" will und "in den Dienst nehmen".

Sich nicht auf das Böse "fokussieren", sondern sich auf das Gute konzentrieren: 
...
Wir können das Böse nicht "niederkämpfen" - wir können nur dem in uns Raum und Herrschaft geben, der es besiegt hat, sonst haben wir keine Chance. 
  
Das gilt bspw auch für unsere Sorgen:
Phil 4,6 Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden!

All das lähmt und beschwert, bindet Kraft und Energie, erstickt die Freude und auch die anderen Früchte des Geistes.
Gruss
Solana
 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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tefila
Gelöschter Benutzer

Re: Religiöse Heuchler

von tefila am 09.06.2014 20:08

Hier wurden richtig treffende Bibelstellen zusammengetragen.

Ich sehe aus den unterschiedlichen Versen jetzt 2 Arten von Heuchlern:

1. Die, die Namenschristen sind, deren Herz fern von Gott ist und die ihn nur mit dem Mund bekennen.
   (Beispiel Henochs angeführte Bibelstelle aus dem AT)

2. Die, die wiedergeboren sind, aber in verschiedenen Bereichen einen anderen christlichen Wandel vortäuschen, als sie tatsächlich tun.
   (Beispiel, der Splitter im Auge oder der Petrus, der sich anders verhielt, als die Juden kamen)



Die ersten, die Gott nicht im Herzen haben, tun dann weh oder bremsen aus, wenn sie auf jemanden treffen, der aus Liebe zu Jesus "alles auf den Kopf stellt" oder "dessen Herz einfach überläuft".

Bei den zweiten tu ich mich gerade sehr schwer. Vielleicht kann man sagen: Die zweiten schaden nicht so, wenn man sich in der Bibel auskennt undauf das eigene Christenleben Acht hat.

Wenn das Negative auffliegt, soll man denen nicht nachtun. Wenn sie sich besser darstellen, als sie sind, kann man sie ja als Vorbilder nehmen. Nur tut es dann enorm weh, wenn man feststellt, dass beim Bruder / der Schwester dies oder das nur "Fassade" war.

Was dann??? Dann deckt entweder die Liebe eine Menge der Sünden zu oder aber es passiert dies: Ein gekränkter Bruder ist abweisender als eine feste Stadt, und Streitigkeiten sind hart wie der Riegel einer Burg.(Spr. 18,19)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.06.2014 20:09.

solana

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Re: Religiöse Heuchler

von solana am 09.06.2014 20:02

Ja, lieber Cipher, wie ich vorhin schon schrieb ist ein Heuchler nach allgemeinem Verständnis:

Und da würde ich sagen, ein Heuchler ist jemand, bei dem Wort und Tat bzw Anspruch und Verwirklichung auseinanderklaffen. Und wer sich von uns Christen mal ehrlich fragt - wer kann von sich behaupten, dass das bei ihm nicht der Fall ist? Und dass der Vorwurf von Nichtchristen, dass Christen Heuchler sind, die vorgeben, etwas "Besseres" zu sein, aber wenn man genau hinschaut, was sie tun und wie sie miteinander umgehen, dann sieht man da nicht mehr "Heiligkeit", sondern oft sogar Abschreckendes.

Und nun heisst es:

Röm 2, 1 Darum, o Mensch, kannst du dich nicht entschuldigen, wer du auch bist, der du richtest. Denn worin du den andern richtest, verdammst du dich selbst, weil du ebendasselbe tust, was du richtest. 2 Wir wissen aber, dass Gottes Urteil recht ist über die, die solches tun. 3 Denkst du aber, o Mensch, der du die richtest, die solches tun, und tust auch dasselbe, dass du dem Urteil Gottes entrinnen wirst?

Erst wenn wir uns dessen bewusst sind, dass auch wir nicht frei von Heuchelei sind, bekommen wir die angemessene, demütige Haltung, mit der wir in der Lage sind, in Liebe zu ermahnen, anstatt andere zu "richten" und uns darin gleichzeitig selbst zu "verdammen".
Gruss
Solana

 

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

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StefanS

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Re: Freude als Frucht des Geistes

von StefanS am 09.06.2014 19:51

Ja  Merciful, ich stelle auch bei mir fest, dass die Freude abnimmt, wenn ich kraftlos bin. 
Und meine Kraft nimmt ab, wenn ich keine Freude habe.

Für mich gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen Freude und Kraft.

Doch wie erkennen wir unsere Krafträuber?
Und wie schützen wir uns wirksam vor ihnen? 

So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.

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cipher
Gelöschter Benutzer

Re: Religiöse Heuchler

von cipher am 09.06.2014 19:30

Es gibt eine ziemlich eindeutige Kennzeichnung von Heuchlern, die Jesus getroffen hat:

Markus 7 1 Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet! 2 Denn mit demselben Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit demselben Maß, mit dem ihr [anderen] zumesst, wird auch euch zugemessen werden. 3 Was siehst du aber den Splitter im Auge deines Bruders, und den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht? 4 Oder wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Halt, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen! — und siehe, der Balken ist in deinem Auge? 5 Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge, und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus dem Auge deines Bruders zu ziehen!

Dem Heuchler sehr zu eigen ist das vermessene Be- und Verurteilen anderer!

Mein Eindruck ist, dass in diesem und dem "Alibithread" (Unterschied zwischen Ermahnen und Urteilen) reichlich durcheinander vom Heucheln und von Heuchlern, vom Richten, Urteilen und Ermahnen die Rede ist. Klare und schriftgemäße Auseinandersetzung mit den Begriffen konnte ich da bisher nicht lesen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.06.2014 19:31.

Greg

-, Männlich

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Beiträge: 707

Re: Unterschied zwischen Ermahnen und Urteilen

von Greg am 09.06.2014 19:16

Nachdem das kind schon in den brunnen gefallen ist philosophieten wir ueber die bedeutung von ermahnen und urteilen.

Ich bin eine fröhliche Knackwurst! 

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