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solana

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Forenmoderator

Beiträge: 4164

Re: Unterschied zwischen Ermahnen und Urteilen

von solana am 09.06.2014 18:28

Ja, lieber Klaus, Röm 12, 1+2 ist ein wunderbares Beispiel, was "Vollkommenheit" bedeutet.
Wie sollen uns mit unserem Körper und allen Sinnen, mit allem, was uns ausmacht, Gott als "Opfer" darbringen - das "heilig" = ausgesondert, um allein ihm vorbehalten zu sein. 
damit ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene.

Und nur das in unserem Herzen und Sinn "herrschen" lassen und nur ihm unseren Körper dienen lassen.

Dh nur den Früchten Geistes Raum geben in unserem Herzen:

Gal 5, 22 22 Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, 23 Sanftmut, Keuschheit;

Und den "Begierden des Fleisches widerstehen, ihnen keinen "Raum" und keine "Nahrung", unser Gefühlsleben nicht ihnen überlassen, das sie es beherrschen können und wir unsere Gedanken und Gefühle in ihren Dienst stellen:

19 Offenkundig sind aber die Werke des Fleisches, als da sind: Unzucht, Unreinheit, Ausschweifung, 20 Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Hader, Eifersucht, Zorn, Zank, Zwietracht, Spaltungen, 21 Neid, Saufen, Fressen und dergleichen.

Wir sollen uns betrachten als "allein Gott vorbehalten", nur das "Gute, Wohlgefällige und Vollkommene" im "Garten unseres Herzens" aufgehen und gross werden lassen und nicht dem "Unkraut" erlauben, es zu überwuchern und zu ersticken.
Wir sind "versiegelt" durch den Heiligen Geist und dürfen diese "Siegel" in Anspruch nehmen, um uns dem "Negativen" zu entziehen, dass nach unseren Gedanken und Gefühlen greift und sie "erfüllen" will und "in den Dienst nehmen".

Sich nicht auf das Böse "fokussieren", sondern sich auf das Gute konzentrieren:

Phil 4, 4 Freuet euch in dem Herrn allewege, und abermals sage ich: Freuet euch! 5 Eure Güte lasst kund sein allen Menschen! Der Herr ist nahe! 6 Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! 7 Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus. 8 Weiter, liebe Brüder: Was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was einen guten Ruf hat, sei es eine Tugend, sei es ein Lob - darauf seid bedacht! 9 Was ihr gelernt und empfangen und gehört und gesehen habt an mir, das tut; so wird der Gott des Friedens mit euch sein.

Röm 12,14 Segnet, die euch verfolgen; segnet, und flucht nicht. 15 Freut euch mit den Fröhlichen und weint mit den Weinenden. 16 Seid eines Sinnes untereinander. Trachtet nicht nach hohen Dingen, sondern haltet euch herunter zu den geringen. Haltet euch nicht selbst für klug. 17 Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann. 18 Ist's möglich, soviel an euch liegt, so habt mit allen Menschen Frieden. 19 Rächt euch nicht selbst, meine Lieben, sondern gebt Raum dem Zorn Gottes; denn es steht geschrieben (5.Mose 32,35): »Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.« 20 Vielmehr, »wenn deinen Feind hungert, gib ihm zu essen; dürstet ihn, gib ihm zu trinken. Wenn du das tust, so wirst du feurige Kohlen auf sein Haupt sammeln« (Sprüche 25,21-22). 21 Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem.

Wir können das Böse nicht "niederkämpfen" - wir können nur dem in uns Raum und Herrschaft geben, der es besiegt hat, sonst haben wir keine Chance. 

Sorry, das war jetzt ein bisschen OT und gehört eigentlich eher ins "Ursprungsthema", wie wir uns der Heuchelei enthalten... (ich find grad keine "Schäm-Smily - denkt euch einen dazu )

Gruss
Solana

angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.06.2014 18:33.

Merciful
Gelöschter Benutzer

Re: Freude als Frucht des Geistes

von Merciful am 09.06.2014 18:20

tefila schrieb: Aus Neh. 8,10: Und seid nicht bekümmert; denn die Freude am HERRN ist eure Stärke. Das heißt umgekehrt, dass wenn die Freude weg ist, auch die Stärke weg ist.

Danke dir, tefila, für diesen Vers. Ich hatte ihn auch gelesen und überlegt, ihn in meinen Beitrag hineinzunehmen, habe es dann aber unterlassen, da ich in dem Moment nicht genau wusste, in welchem Zusammenhang er steht.

Ich denke aber auch, dass ich die Umkehrung dieses Satzes bestätigen kann; wenn und wo ich nur wenig Freude empfinde, wenig Lebensfreude, wenig Elan, wenig Motivation, da werde ich kraftlos, träge, da muss ich mich durch den Tag hindurchkämpfen so gut es geht.

Manchmal kommt es vor, auch das muss ich leider sagen, dass die Gespräche hier im Forum mich betrüben. Nicht nur, dass sie sehr anstrengend sind, weil ich meine Beiträge gewöhnlich mehrmals lese und durchdenke, manches streiche (und manche gar nicht abschicke, sondern lösche), die Wortwahl korrigiere, nochmal lese, prüfe, bevor ich einen Beitrag dann veröffentliche.

Darüber hinaus betrüben mich manche Gespräche, wobei 'betrüben' nicht das richtige Wort ist, sie stürzen mich in eine innere Not, da für mich nicht erkennbar ist, dass sie auf das gemeinsame Ziel ausgerichtet sind, zu der Liebe und Freude in Christus zu kommen und darin zu bleiben.

Daher meide ich mittlerweile solche Kampfgespräche. Und richte mich aus auf den, der unser Friede und unsere Freude ist.

Merciful

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Klaus
Gelöschter Benutzer

Re: Freude als Frucht des Geistes

von Klaus am 09.06.2014 17:47

Rapp war schneller als ich...

Ich wollte auch sagen, daß Paulus im Gefängnis saß, als er den Phillipern schrieb. Die Freude des Geistes ist schon Herrlichkeit.

Klaus

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Klaus
Gelöschter Benutzer

Re: Unterschied zwischen Ermahnen und Urteilen

von Klaus am 09.06.2014 17:41

Hallo zusammen!

Ein Beispiel biblischer Ermahnung findet sich z.B. in Röm.12:1:

Ich ermahne euch nun, Brüder, durch die Erbarmungen Gottes, eure Leiber darzustellen als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer, was euer vernünftiger Gottesdienst ist (Elberf.)

In dem Dienst von Paulus war Geist und Seele so geschieden, daß er durch die "Erbarmungen Gottes" ermahnte und nicht durch sich selbst. Dies finde ich bemerkenswert; und daß ich dies bemerkenswert finde, ist z.B. ein Urteil.

Klaus

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Rapp
Gelöschter Benutzer

Re: Freude als Frucht des Geistes

von Rapp am 09.06.2014 17:41

Phil 4,4 wurde von einem römischen Knast aus geschrieben. Äußerlich war da keinerlei Grund zur Freude gegeben. Die vollkommene Freude ist losgelöst von äußeren Umständen, trägt mich mitten durch Schmerzen und Anfechtungen. Es ist die Freude, die mir die Gemeinschaft mit Vater schenkt, eben Freude gegen alle Vernunft, einfach Freude pur!

Willy

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Unterschied zwischen Ermahnen und Urteilen

von Burgen am 09.06.2014 16:25

Urteilen kann durchaus positiv sein.
z.B. wenn ich eine Zeichnung zu einem Thema herstelle
und ein anderer dieses beurteilt, aenderungen vorschlaegt oder so.

Das ist die Sachebene.

Hoere ich aber mit dem Ohr Kritik heraus, bin ich verletzt und
evtl. als Folge davon verstockt.
Es kommt zum Streit.

Das ist die persoenliche, subjektive Ebene.

Ermahnung hingegen nimmt Bezug auf eine verbindliche Ordnung
zu einem bestimmten Thema oder Verhaltensweisen.

z. B. ist es nicht erlaubt in bestimmten Raeumlichkeiten zu tanzen.
Mir geht es aber gerade total gut und ich tanze, was das Zeug haelt.

Dann kommt einer und will das unterbinden, weil ich stoere oder andere in Versuchung bringe.
Also werde ich ermahnt .
Entweder nehme ich die Kritik an
oder ich verlasse schmollend, aufgebracht oder so, das Haus. 

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (4), Joh 14,20 An jenem Tage werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.

von Burgen am 09.06.2014 16:06

Da ist die Stimme meines Geliebten!
Seht, er kommt huepfend ueber die Berge und springt ueber die Huegel.

Mein Geliebter ist gleich einer Gazelle oder einem jungen Hirsch.
Sehr, er steht hinter unserer Wand und sieht durchs Fenster
und schaut durchs Gitter.
(Hohelied 2,8+9 NLB)

Stellt euch vor Jesus Christus wird derart von uns erwartet
und wir sehen ihn so ueberschwaenglich froh auf jeden
von uns zuspringen.
Und dann lugt er erwartungsvoll durch die Fensterscheibe.
Unsere Blicke treffen sich und wir eilen zur Tuer
und freuen uns aneinander in einer guten Umarmung.


Gruß
Burgen  

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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Freude als Frucht des Geistes

von Burgen am 09.06.2014 15:48

wie ein Apfelbaum unter den Baeumen des Waldes,
so ist mein Geliebter unter den Soenen.
I h erfreue mich an seinem Schatten,
und seine Frucht schmeckt meinem Gaumen suess.
...
Er erquickt mich mit Rosinenkuchen
und labt mich mit Aepfeln;
denn ich bin krank vor Liebe.
(Hohelied 2,3+8 NLB)

**********

die ist der Tageslese heute entnommen und sprach mich sofort
im Herz und Sinn an.

Ich finde, das Hohelied ist total schoen und hat den Zauber
von 1001 Nacht des Orient bis heute nicht verloren.

Die Liebe, der Friede Jesu und die Freude
sind anfassbar, erlebbar und nicht vergeistigt.

Gott hat uns ja mit allen Sinnen geschaffen.
Er sagte:
"Es ist gut"

Und das finde ich gut,
denn es nimmt den Krampf heraus.

Gruß
Burgen  

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Laeufer

56, Männlich

  Neuling

Beiträge: 45

Re: Unterschied zwischen Ermahnen und Urteilen

von Laeufer am 09.06.2014 14:56

Ermahnen vs. urteilen. Ersteres ist ziemlich einfach:

Ermahmen ist eine pädagigisch Richtungsweisung zum Guten hin. Ermahnen kann durchaus streng sein und harsch sein, muss aber ein positives Ziel zu Gunsten des anderen im Blick haben.

Urteil(en) ist bei uns zuerst mit Gericht und Schuldspruch besetzt. Es kann aber auch ein Feststellen, logische Folgerung also erkennen sein. Im Urteilen kann auch (bei uns) schnell persönlich verurteilendes, bewertenes, festlegendes reinkommen. Urteilen kann aber auch das Ergebnis einer Bestandsaufnahme sein (Schreiben an die Gemeinden). Urteil kommt aus dem Erteilen, Zuteilen, kann also auch eine zukunfstweisende Bedeutung haben (Strafe bei Schuldspruch).

Boah, war das trocken …

Herzlichste Segensgrüße

Läufer

Wir alle brauche Gottes Gnade!

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Poola
Gelöschter Benutzer

Re: Oase (4), Joh 14,20 An jenem Tage werdet ihr erkennen, dass ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.

von Poola am 09.06.2014 14:41

meine lieben,
euch allen nen schönen restfeiertag noch,
und einen guten wochenstart,
unter gottes schutz.
segen.

lg, poola,

knudel.

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