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Re: Die letzten Worte
von solana am 30.05.2014 10:51Hab' ich mich auchmal gefragt und eine unserer Töchter hat das auch praktiziert. Und oft haben wir solche manchmal fast verloren wirkende Grüppchen in Fußgängerzonen stehen sehen.
Ja, ich erinnere mich da auch an einige Jahre in meiner Jugend ....
Es war für mich immer eine grosse Überwindung, auf wildfremde Menschen zuzugehen und eine Diskussion über den Glauben anzufangen. Anfangs dachte ich, das gibt sich mit der Zeit, das ist nur der "Widerstand meines Egos", der überwunden werden muss, aber so richtig wohlgefühlt habe ich mich - trotz mancher wirklich schöner Erlebnisse - dabei nie (es blieb immer ein wenig von dem Gefühl eines "Staubsaugervertreters", der versucht, den Leuten gegen ihren Willen etwas aufzuschwatzen).
Irgendwann habe ich mich dann eher auf den Büchertisch in der Mensa konzentriert und gemerkt, dass ich damit wesentlich besser klar komme. Da gab es auch gute Gespräche und die Leute, die dort stehen blieben, taten das von sich aus und hatten meistens auch Interesse. Ich denke, da sind wir nicht alle gleich und müssen uns nicht verpflichtet fühlen, es genauso so zu machen, wie andere...
Was mir immer noch schwer fällt, ist, meinen Glauben im Alltag in "normale Smalltalk-Gesprächen" einzubringen, irgendwie finde ich da keine richtigen Ansatzpunkte....
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
Re: Fremdeinflüsse von Besucher im Bibelkreis
von solana am 30.05.2014 10:29Liebe Tefila
Ich muss da an etwas denken, das mir ein Freund schrieb: "Du kannst nicht im selben Raum einen Hauskreis abhalten und gleichzeitig eine Strassenevangelisation" .
Offenheit ist richtig und wichtig, aber sie darf das Ganze nicht sprengen.
Meine Idee dazu wäre, zu versuchen, immer wieder (sanft aber bestimmt) aufs Thema zurückführen und "abweichende Diskussionen" in einen "Extra-Bereich" (zB "freies Gespräch" im Anschluss an den offiziellen Tei) zu verschieben.
Wenn das nicht möglich ist (zB derjenige nicht bereit dazu ist), könnt ihr ja vielleicht auch überlegen, ob es nicht besser wäre, die Organisation grundsätzlich zu ändern und "geschlossene Treffen für Kernmitglieder" abzuhalten und danenen "offene Abende", zu denen ihr einladet.
Vielleicht mal so als Anregung.
Gruss
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
song-of-joy
Gelöschter Benutzer
marjo
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Re: Fremdeinflüsse von Besucher im Bibelkreis
von marjo am 30.05.2014 09:50Hallo terfila,
zunächst finde ich es gut und mutig fremde Menschen in euren Bibelkreis einzuladen. Die eigenen Überzeugungen und das eigene Wissen um das Wort Gottes ab und an kräftig durchgerüttelt zu bekommen, tut uns gut. Es ist eine Chance, die man unbedingt wahrnehmen sollte. Immer mal wieder zu klären, was man eigentlich weshalb, also mit welcher Begründung glaubt, habe ich als ungemein hilfreich erfahren. In unserem Hauskreis habe ich das in den letzten Jahren auch ab und an gemacht. Es spornt an sich immer besser auszukennen in der Bibel. Im "Wort zuhause" zu sein, bekommt da eine ganz neue Perspektive.
In den Fällen, in denen ich solche Gäste in meinem Kreis hatte, habe ich den Ablauf klar vorgegeben, um dem etwaigen Selbstdarstellungdrang übereifriger Gäste in die richtigen Bahnen leiten zu können. Es entstanden auf diese Art Debatten, die sich in einem geordneten Rahmen bewegten. Auf diese Weise kam es zu lebhaftem und interessantem Austausch, ohne in Unordnung abzugleiten.
Solche Gäste zu begrüßen, war bei uns jedoch die Ausnahme. Unser Kreis ist darauf ausgerichtet Christen zu stärken und ihnen Mut zu machen. Daher spreche ich Einladungen sehr gezielt aus.
gruß, marjo
cipher
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Re: Fremdeinflüsse von Besucher im Bibelkreis
von cipher am 30.05.2014 09:20Wenn dieser Bibelreis eben ein Kreis sein soll, in der man der Bibel "genauer auf die Spur" kommen möchte, haben m.E. Glaubensfremde dort nichts verloren. Es geht doch draum, Gottes Wort zu betrachten, einander auch zu erklären, auch Gott zu loben und zu preisen während der Betrachtung. Da ist ein Andersgläubiger einfach fehl am Platz. Nicht jede Veranstaltung unter Gläubigen kann immer auch eine Missionsveranstaltung sein. "Heilig" sein in dem Sinne heißt ja eben, auch abgesondert zu sein.
cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Die letzten Worte
von cipher am 30.05.2014 09:13Für mich selbst steht dazu das meiste in Röm 12,1-3: 1 Ich ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, dass ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges, heiliges, Gott wohlgefälliges Opfer: Das sei euer vernünftiger1 Gottesdienst! 2 Und passt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern lasst euch [in eurem Wesen] verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt, was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.2 3 Denn ich sage kraft der Gnade, die mir gegeben ist, jedem unter euch, dass er nicht höher von sich denke, als sich zu denken gebührt, sondern dass er auf Bescheidenheit3 bedacht sei, wie Gott jedem Einzelnen das Maß des Glaubens zugeteilt hat.
Wir haben uns angewöhnt: Rede nicht vom Glauben, warte bis du gefragt wirst. Aber lebe so, dass du gefragt wirst.
Würde ich Zeugnis von Jesus geben, weil ich es "muss", würden die Menschen das bemerken und ich wäre unglaubwürdig.
Henoch
Gelöschter Benutzer
Re: Die letzten Worte
von Henoch am 30.05.2014 09:07Hallo cleo,
die Frage hab ich mir/Euch im Thread zum Römerbrief auch schon gestellt.
Ich stelle meine Gedanken dazu hier nochmal ein.
Zum "Marschbefehl Christi"
Manchmal denke ich, ich müsste da viel aktiver werden, hinausgehen und verkündigen, aber ich tu es zu wenig. Ich warte da auf den Herrn. Schenkt er mir Situationen, Gelegenheiten, Kontakte, Gespräche...? Ja, aber ist das genug? Müsste ich nicht...?
Andererseits ist ja ER der, der die Herzen erforscht und ER ist auch der, der dafür sorgt, dass jeder das Evangelium zu hören bekommt, der dafür vorbereitet ist.
Ich vertraue, dass ER mich zur echten Zeit zu dem bringt, der gemeint ist.
Die Alternative wäre Aktionismus. Ich würde Menschen ansprechen, die nicht vom Herrn vorbereitet sind und evtl. eher Verstockung als Nachdenken auslösen. Und ich hätte Stress/Druck.
Henoch
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Gelöschter Benutzer
Klaus
Gelöschter Benutzer
Re: Die letzten Worte
von Klaus am 30.05.2014 08:29Guten Morgen allerseits!
Ein interessantes Thema, liebe Cleo.
Wir sollten die Worte Jesu vom Kontext des Matthäusevangeliums her aufnehmen. Das Matthäusevangelium offenbart Jesus als den König des Reiches der Himmel und das Reich der Himmel.
Wenn nun Jesus von "Macht" spricht, dann geht es um dieses Reich der Himmel. Gott möchte hier auf Erden Sein Reich etablieren. Dazu muß Er das Werk des Fleisches beenden (vor allem das religiöse Werk des Fleisches) und die Gewalt Satans zerschlagen. Wo Satan sich in einem gewissen Ort nicht halten kann, da ist das Reich Gottes in Wahrheit gekommen.
Bedenkenswert finde ich auch die Tatsache, daß Jesus niemals gesagt hat: "Machet zu Christen....", oder "gründet Kirchen und Gemeinden....". "Machet zu Jüngern..." ist vielmehr die Aufgabenstellung. Hier geht es darum, um Gottes Willen die Stellung des Reiches der Himmel einzunehmen, den Namen des Herrn Jesus beständig anzurufen, sich selbst zu verleugnen, das Seelenleben beständig in den Tod zu geben, den natürlichen Menschen auf die Seite zu stellen, um frei und ungebunden den Willen Gottes hier auf Erden so zu praktizieren, wie er im Himmel geschieht. In dieser Stellung des Reiches ist Jesus dann wirklich gegenwärtig und übt Seine Macht aus, damit Gottes Wille hier auf Erden geschieht.
Klaus


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