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Re: Vom unfreien Willen
von Hyperion am 02.05.2014 22:44@Pal: Weißt Du, ich stelle mir die Perspektive Gottes so vor, dass das, was wir Menschen als aneinandergereite, sich vollziehende, einzelne Momente, innerhalb eines linearen Zeitablaufes wahrnehmen und in Sekunden, Minuten, Stunden, Tagen, Jahren usw messen, er selbst in einem ewigen Nun und also alles unmittelbar und alles gleichzeitig erkennt.
Gott ist nicht wie wir in der Zeit, er ist über der Zeit und er schafft die Zeit. Seine Perspektive ist völlig anders, als unsere Perspektive. Und er erkennt den gesamten von uns als linearen Zeitablauf wahrgenommenen Vollzug einzelner Momente, immer unmittelbar und gleichzeitig. Vom ersten bis zum letzten Tag allen Seins ist ihm jeder noch so kleine Augenblick gleichzeitig präsent.
Insofern ist Gott ein Gott der Gegenwart, weil ihm immer alles gleichzeitig gegenwärtig ist. Und insofern weiß er natürlich auch von jedem einzelnen Augenblick unseres Lebens und wie wir uns in jedem dieser Momente verhalten werden und er erkennt dabei auch unser Herz und nichts ist ihm verborgen.
Aber und das muss ich im Zusammenhang mit dem Threadthema ganz klar betonen, diese Allwissenheit Gottes und die Tatsache, dass ihm jeder Bruchteil eines Momentes aller Zeit, immer unmittelbar gegenwärtig und bekannt ist, ändert rein gar nichts an unserem freien Willen!
Das Gott weiß, wie sich alles vollziehen wird, bedeutet ja nicht, dass wir nicht frei dazu wären uns so zu verhalten wie wir wollen. Wir können ihn nur sozusagen nicht mit unserem freien Tun überraschen, denn er ist über aller Zeit und nicht wie wir der Zeitlichkeit unterworfen. Wir sind in der Zeit, er darüber!
Ganz wichtig ist dabei zu beachten, dass auch wenn Gott weiß, dass es mit einem Menschen nicht gut enden wird, das nicht daran gelegen hätte, dass Gott ihn für dieses schlimme Ende vorherbestimmt hätte, sondern dem Menschen wurde Segen und Fluch auf seinem Lebensweg vorgelegt und der Mensch hat sich dann frei für das Ein- oder das Andere entschieden, wie in 5.Mose 11,26-28 zum Ausdruck kommt:
Siehe, ich lege euch heute Segen und Fluch vor: den Segen, wenn ihr den Geboten des HERRN, eures Gottes, gehorcht, die ich euch heute gebiete, und den Fluch, wenn ihr den Geboten des HERRN, eures Gottes, nicht gehorcht und von dem Weg, den ich euch heute gebiete, abweicht, um andern Göttern nachzulaufen, die ihr nicht kennt.
Da ist also nichts grausames an Gott, wenn er dem Menschen freie Wahl lässt. Nur wenn er dem Menschen keine frei Wahl ließe, wäre er grausam! Das Prinzip des Säens und Erntens, in das uns Gott gestellt hat, schafft dem Menschen immer gerechten Lohn!
LG
Hyperion
Immer ist die wichtigste Stunde die gegenwärtige; immer ist der wichtigste Mensch der, der dir gerade gegenübersteht; immer ist die wichtigste Tat die Liebe.
Re: Oase (2) Gott troestet...
von solana am 02.05.2014 22:40
Liebe Oasis
Ich lese gerne mit und habe mir immer wieder vorgenommen, mal wieder etwas zu schreiben....
Dann lass ich wenigstens einen kleinen Gruss da, wo gerade der Schneeball so schön blüht.
Liebe Grüsse
Solana
angeführte Bibelstellen (soweit nicht anders gekennzeichnet) sind aus Luther 1984/2017 zitiert nach dem Bibelserver
cipher
Gelöschter Benutzer
Re: Aktueller Brennpunkt
von cipher am 02.05.2014 22:36Wie ich eben der Süddeutschen entnahm, sind bei Unruhen in Odessa durch den Brand eines Gebäudes mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Angeblich wurde das Gebäude mit Molotow Cocktails beworfen. Nach Telepolis soll der Nato Vize Alexander Vershbow geäußert haben, die Nato müsse die Russen nicht mehr als Partner, sondern als Gegner betrachten. Vershbow ist auch Mitglied der amerikanischen Regierung.
Das sind wirklich keine guten Nachrichten...
Re: persönliche Signaturbilder/Profilbilder
von SchwarzKaeppchen am 02.05.2014 22:18Hab es mit eingetragen ;) Hatte ja schon mit marjo gesprochen.

tefila
Gelöschter Benutzer
Re: Freude des Tages (1)
von tefila am 02.05.2014 21:49Ich war heute in der Stadt und habe mir u.a. Ohrringe gekauft. Tut man nicht, aber ich habe die anprobiert und dann aber auch genommen...gleich 2 Mal dieselben, preiswert, Modeschmuck eben.
Gehe zur Kasse und will bezahlen und sehe, dass aus einem so einem "Plastikding" wo sie draufstecken, ein Ohrring fehlte. Hm...da hatte ich wohl Schuld mit meinem Anprobieren.
Ich lege das Plastikding mit dem einen Ohrring an die Seite an der Kasse und gehe zurück, gucken, ob ich den verlorenen Ohrring noch finde...aber er war weg.
Ich gehe also wieder zur Kasse und die Kassiererin guckte schon mit einem langen Auge auf mich, die da einfach ein Plastik mit einem Ohrring hingelegt hatte. Ich habe ihr dann gesagt, warum ich den einzelnen Ohrring dahin gelegt hatte...da wurde sie gleich freundlicher und sagte: DAS gehört ihnen sicher auch? Es war mein Portemonnai...ich hatte gerade Geld abgeholt. Ahhh, danke Gott!
Habe ihr ein schönes Traktat gegeben und gesagt, das ist über Den, der auf mich aufpasst, Jesus ist der Weg.
Da die neuen Ohrringe so schön waren, habe ich sie auf dem WC dann gleich reingemacht und gehe freudig in die Geschäftsräume und kam mir dann auf einmal so "leer"vor- Oh, alle Einkaufstüten im WC-Raum beim Waschbecken vergessen. Zurückgelaufen, sie standen noch da.
Freuden dieser Art, ob mit Geld, Tüten, Brillen oder Autoschlüssel habe ich öfter zu verzeichnen.
- Mein Herz ist da schon gut trainiert.
Merciful
Gelöschter Benutzer
Re: Raum der Stille und des Gebets
von Merciful am 02.05.2014 21:26Ewiger Gott und Vater Jesu, Herr des Himmels und der Erde!
Warum bin ich dein? Ist's mein Wille? Ist's deine Kraft?
Jesus spricht:
Nicht du hast mich erwählt, ich habe dich erwählt!
D'rum bleibe nun in meiner Lieb', dann will mein Plan gelingen!
Also ist's doch deine Wahl und dein Entschluss.
Darinnen will ich bleiben.
Merciful
Re: wie wird man "sündfrei"?
von lowokol am 02.05.2014 20:55Hallo,
@Pal:
Um den Text zu verstehen hat hir hat geholfen, das es hier um ein "tuend" geht. (So kommt es auch im griechisch grammatikalisch rüber- habe ich mir sagen lassen, - kann es aber nicht beweisen.) (Also eine fortlaufend sich wiederholende Handlung, die nicht wirklich unterbrochen wird.)
Antwort:
Ja, ich glaube das man in Gott durch Jesus Christus ,geleitet im Heiligen Geist ohne Sünde wird.
Denn wenn ich meine Sünden bekenne,so bekomme ich auch die Kraft von Gott ,diese Sünden zu lassen.
Das bekennender Sünde zeigt meine menschliche Schwäche -die Kraft die göttliche Stärke.
Cipher:
Gottes Reich wird schon Lebzeiten auf Erden auferbaut.Wir beten Heute schon zum Vater.
Warum schreibt wohl Johannes dieses (ich denke nicht das die Kinder ,die Kinder des Zorns sind).
Auch schreibt Johannes von Kindern,die wohl einen Vater haben.Welchen??
7 Kinder, lasst euch von niemandem verführen!
Galter 5
Das Leben im Geist
Epheser 2
Das neue Leben als Geschenk der Gnade
mcg lowokol
Re: Bekehrung eines gottlosen Matrosen - Aus dem Matrosen wurde ein Pharisäer => in englisch
von Pal am 02.05.2014 19:37Liebe Tefila, 1Sa 16:7 ... Schaue nicht auf sein Aussehen, ...der HERR sieht auf das Herz.
liebe Grüße
Re: Vom unfreien Willen
von Pal am 02.05.2014 19:27Lieber Hyperion, du hast natürlich recht, das diese Vorhersage ganz eindeutig zu jenen damaligen Gruppierungen spricht.
Aber nun stellt sich doch die Frage:
Wie kann Gott so etwas unverbrüchlich ankündigen, ohne dabei zu erwähnen: "Es sei denn ihr ändert noch eure Meinung und bekehrt euch!" - oder so etwas ähnliches.
Also die Schlechten bleiben unverändert schlecht und die Guten bleiben unverändert gut. Kein wenn und kein aber. Keine Möglichkeit dieses schwere Urteil zu verändern. Also ihre Ernte war bereits entschieden! - Ist das nicht furchtbar? Scheint das nicht ungerecht? Wie ist so etwas möglich?
Ich finde diese Konstellation auch sehr passend auf das Gleichnis von den 10 Jungfrauen anwendbar. Denn auch dort gibt es nur "Recht und schlecht" - also im Endeffekt nur gut und bös, Himmel oder Hölle.
Und zwar eindeutig von Gott vorraussagbar.
Das ist doch enorm! Nicht wahr?
Re: Vom unfreien Willen
von Hyperion am 02.05.2014 19:10Eigentlich ist so eine Stelle gar nicht so schwer zu erklären, denn dabei handelt es sich ja um eine ganz konkrete Prophezeiung, in der ganz konkrete Menschen(gruppen) gemeint sind und weshalb ich es auch nicht richtig finde, wenn Du dieses Beispiel von den Feigen dann auf uns heute anwenden möchtest, denn das kann für niemand anderen mehr Geltung haben, als eben für die eine Personengruppe, die als "gute Frucht" bezeichnet wird und die andere Personengruppe, die als "schlechte Frucht" bezeichnet wird. Also lediglich diesen beiden Personengruppen wird etwas ganz konkretes prophezeit.
Dabei ist vor allem zu beachten, dass es in Vers 1 heißt:
Der HERR ließ mich sehen - und siehe, zwei Körbe Feigen waren vor dem Tempel des HERRN aufgestellt
Da die beiden Feigenkörbe vor dem Tempel stehen, bedeutet das nämlich, dass sie in der Gegenwart Gottes stehen, also vor Gott stehen und von Gott geprüft werden. Und diese Prüfung ergibt dann, dass die Weggeführten Judas bei Gott wohlgefallen gefunden haben und Zedekia und die Fürsten und die Übriggebliebenen in Jerusalem und jene, die nach Ägypten geflohen sind, werden als ungenießbar bezeichnet.
Also ich will nochmal betonen, dass es sich hierbei um eine konkrete Prüfungssituation, konkreter Personengruppen vor dem Angesichts Gottes gehandelt hat und man es deshalb keinesfalls ganz einfach aus diesem ganz konkreten Zusammenhang reißen darf!
Das es sich aber in der Tat um eine Prüfungssituation gehandelt haben muss, verdeutlicht nicht nur der Korb vor dem Tempel Gottes, sondern auch die Tatsache, dass in dem Korb Früchte lagen. Denn in Jeremia 17:10 heißt es:
Ich, der HERR, bin es, der das Herz erforscht und die Nieren prüft, und zwar um einem jeden zu geben nach seinen Wegen, nach der Frucht seiner Taten.
Was wir hier also letztlich haben, ist das von mir immer wieder betonte Prinzip des Säens und Erntens, dass auch Jesus und Paulus lehrte, was aber in der Vorstellung eines unfreien Willens des Menschen ad absurdum geführt würde, weil man dann ja nicht mehr säen könnte, was man ernten wolle!
Ich kann darüber natürlich nur spekulieren und weiß nicht was die Personengruppe nun konkret so schlimmes gesät hat, dass Gott ihnen diese Ernte bereitete, aber ich bin gewiss, dass es die gerechte Ernte war und sie hätten sicher auch anderes, segenreicheres ernten können, wenn sie entsprechend gesät hätten, oder vielleicht auch einfach nur zur Buße gekommen wären.
LG
Hyperion
Immer ist die wichtigste Stunde die gegenwärtige; immer ist der wichtigste Mensch der, der dir gerade gegenübersteht; immer ist die wichtigste Tat die Liebe.


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