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Re: Vom unfreien Willen
von Hyperion am 01.05.2014 01:57Aber in dem 1. Johannesbrief heißt es doch:
Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott und Gott bleibt in ihm. Hierin ist die Liebe bei uns vollendet worden, dass wir Freimütigkeit haben am Tag des Gerichts, denn wie er ist, sind auch wir in dieser Welt.
Der Grund also, weshalb wir in der Liebe bleiben sollen ist doch nicht, weil wir keinen freien Willen hätten, das geht doch aus den Versen gar nicht hervor, sondern wir sollen in der Liebe bleiben, damit Gott in uns bleibt (und selbstverständlich dann auch wirkt und also auch unseren Willen und unser Wollen verändert) und damit wir Freimütigkeit haben am Tag des Gerichts, also zuversichtlich sein können, dass wir nicht verloren gehen.
Wenn Gott Liebe ist und der Schöpfer allen Seins, dann kann ich selbstverständlich nur deshalb lieben, weil Gott auch mein Sein geschaffen hat. Ich habe mich ja nicht selbst geschaffen. Und weil Gott die Liebe ist, ist auch alles Sein in und durch Liebe geschaffen worden und damit die Liebe in die Welt gekommen, weil er uns ja zuerst geliebt hat. Deshalb können wir uns frei auf die Liebe ausrichten, sie aus freien Stücken wollen, oder nicht wollen. Das kann jeder Mensch, wie auch in Matthäus 5, 43-48 deutlich wird:
Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte. Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben, welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die Zöllner? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden? Ihr sollt also vollkommen sein, wie es auch euer himmlischer Vater ist.
Jedem Menschen steht es frei zu lieben, auch den Zöllnern und Heiden, wie Jesus hier erklärt und also ist erst einmal jeder Mensch frei dazu, zu lieben, oder nicht zu lieben. Das liegt ja gerade daran, dass Gott jeden Menschen liebt und durch Gottes Liebe zum Menschen, ist "das Tor zur Liebe" grundsätzlich für jeden offen, die Gnade ist allen Menschen erschienen, wie Paulus sagt.
Wenn nun aber auch Menschen lieben können, die mit Gott nichts zu tun haben wollen, dann ist diese Liebe in den Menschen zwar nur deshalb da, weil Gott die Liebe in die Welt gebracht hat, aber sie bringen die Liebe sozusagen nicht zu Gott zurück, sondern "verschwenden" sie zum Beispiel an den Mammon (Matthäus 6,24):
Niemand kann zwei Herren dienen: Entweder er wird den einen hassen und den andern lieben, oder er wird an dem einen hängen und den andern verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.
Wem der Mensch seine Liebe schenken mag, ist ihm völlig frei gestellt. Er kann z.B. Gott, oder aber eben auch den Mammon dienen. Und wem er letztlich dienen will, hängt von seinem freien Willen ab.
LG
Hyperion
Immer ist die wichtigste Stunde die gegenwärtige; immer ist der wichtigste Mensch der, der dir gerade gegenübersteht; immer ist die wichtigste Tat die Liebe.
Wintergruen
Gelöschter Benutzer
Re: Vom unfreien Willen
von Wintergruen am 01.05.2014 01:25ok,, war auch nicht meine Absicht,, sorry nochmal für das ganze off topic material .sorry lieber Pal .. auch an die Admins.. ihr könnt alles von mir löschen )))
oder ich probiere es grad mal selbst.. hm,,iwie gehts nicht ... jetzt stehen halt immer diese blöden Sätze da ...
LG
Merciful
Gelöschter Benutzer
Re: Vom unfreien Willen
von Merciful am 01.05.2014 01:23Liebe Wintergruen,
nun sind wir vom Thema abgekommen.
Lass uns daher diese Unterredung beenden.
Merciful
Merciful
Gelöschter Benutzer
Re: Vom unfreien Willen
von Merciful am 01.05.2014 01:21Das Buch des Propheten Micha ist natürlich in allen Bibeln enthalten.
Da muss ich doch nicht erst nachsehen.
Das Buch Baruch gehört immerhin zu den deuterokanonischen Büchern.
Merciful
Merciful
Gelöschter Benutzer
Re: Vom unfreien Willen
von Merciful am 01.05.2014 01:16Du drückst das einseitig aus.
Das Große Schisma, die Spaltung oder Trennung der Orthodoxen Kirchen von der Römisch-katholischen Kirche wird gewöhnlich auf das Jahr 1054 datiert.
Wenn die Römisch-katholische Kirche aus der Sicht der Orthodoxen Kirchen eine abgespaltene Kirche ist, so müssten doch umgekehrt auch die Orthodoxen Kirchen aus der Sicht der Römisch-katholischen Kirche abgespaltene Kirchen sein.
Merciful
Thusnelda
Gelöschter Benutzer
Re: Welche Lieblingslieder hast du?
von Thusnelda am 01.05.2014 01:16Die habe ich auch mal sehr gerne gehört. Seit Clemens Biittlinger mit Anselm Grün unterwegs ist, finde ich die Aurichtung seiner Lieder nicht mehr so gut.
Es geht bisschen in Richtung Esoterik...
Heute höre ich sehr gerne die Lieder von Uwe Sauer.
https://www.youtube.com/watch?v=mFJ1-yUgcpE&list=PLcOxIR9uQKfNwSzFwMDPj1E-z1914pNop
Merciful
Gelöschter Benutzer
Re: Vom unfreien Willen
von Merciful am 01.05.2014 01:05Doch, diese sind in allen Bibeln enthalten, auch in den evangelischen und katholischen.
Merciful
Merciful
Gelöschter Benutzer
Re: Welche Lieblingslieder hast du?
von Merciful am 01.05.2014 01:02Ich liebe die Lieder von Clemens Bittlinger.
Täglich begleiten sie mich auf meinem Weg.
Merciful
Merciful
Gelöschter Benutzer
Re: Vom unfreien Willen
von Merciful am 01.05.2014 00:50Wir sollen in der Liebe Jesu bleiben. Warum aber sollen wir in der Liebe Jesu bleiben? Gerade deswegen, weil unser Wille nicht frei ist!
Weil wir ohne Jesus nicht lieben können, sollen wir in seiner Liebe bleiben!
Wäre unser Wille frei, so könnten wir auch ohne Jesu Liebe lieben.
Nun aber ist unser Wille nicht frei, sondern völlig von Jesu Liebe abhängig.
Merciful
Re: Vom unfreien Willen
von Hyperion am 01.05.2014 00:37Der Bursche (
) gehört zwar der evangelischen Landeskirche an, aber ich bin sehr interessiert an der Orthodoxen Kirche, insbesondere dem Hesychasmus, der ja auch orthodox ist. Wenn es in meiner Wohngegend eine hesychastische Gemeinde geben würde, würde ich diese wirklcih sehr gerne einmal aufsuchen, um die Rituale und die dort gelebte Spiritualität kennen zu lernen. Ich hatte mal einen längeren Austausch mit einer hesychastischen Schwester und der war einfach wundervoll und sehr bereichernd! LG
Hyperion
PS: Sorry an alle für mein kurzes Off Topic!
Immer ist die wichtigste Stunde die gegenwärtige; immer ist der wichtigste Mensch der, der dir gerade gegenübersteht; immer ist die wichtigste Tat die Liebe.


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