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Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Irritationen beim Bibellesen 01 - 1.Mose 1-5 und Matthäus 1-5

von Leah am 13.07.2022 12:42

Hallo Manuel,
Jetzt hoffe ich, Du liest nochmal rein.

Ich glaube, es hat Dich sehr irritiert, als ich schrieb, dass der Herr mir täglich meine Nichtigkeit vor Augen gemalt hat und genau das mich in seine Liebe hinein befreit hat. Ich fand keine besseren Worte. 

Jetzt fällt mir ein Vergleich ein. Wir alle kennen die Sehnsucht, einfach angenommen zu sein, ohne etwas beweisen zu müssen und auch, wenn wir versagt haben. 
Das würden wir bedingungslose Liebe nennen.

Gott liebt mich auf diese Weise.  Das kann ich aber nur in der Tiefe erfahren, wenn ich erkennen darf, wie nichtig ich bin, denn alles, was ich kann, verdanke ich ihm.

Gott sagt in seinem Wort zu uns: Aus Euch selbst heraus könnt ihr nichts tun.

Das ist eine biblische Warheit, gegen die ich solange nichts einzuwenden hatte, bis sie mir bewiesen wurde. Schmerzhaft. Da merkte ich erst, wie sehr ich dagegen rebelliere und wie sehr ich nach Anerkennung statt nach Annahme hungerte.

Jetzt liebe ich diese Wahrheit, bin völlig überzeugt davon, denn nun weiß ich, dass mich nichts von der Liebe Gottes trennen kann, auch nicht mein Versagen. So eine Liebe gibt es nirgends sonst.

Ich musste erst meine Sündhaftigkeit und Abhängigkeit von Gott annehmen und für meine Rebellion gegen ihn um Vergebung bitten, damit ich sehen konnte, wie tief seine Liebe ist.

Leah

Antworten Zuletzt bearbeitet am 13.07.2022 13:40.

Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: Tageslese (17) Du wirst ... du wirst sein, wie ein bewässerter Garten ...

von Burgen am 13.07.2022 09:11



Ich will einige von ihnen, die errettet sind, zu den Völkern senden, 
wo man nichts von mir gehört hat; 
und sie sollen meine Herrlichkeit unter den Völkern verkündigen.  Jesaja 66,19 

Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.   Markus 16,15 


Kl: 1.Korinther 12,19-26 
Bl: Johannes     5,31-40  


Nimm unsere Hände und führe uns auf den Weg der Versöhnung mit allen Menschen 
und allen Welten. 
Erlöse uns von unserer Blindheit und führe uns immer wieder an den Anfang 
aller Versöhnung. 
Nämlich: 
Schenke uns ein Segelschiff voller Liebe und lass uns über Deine Meere fahren 
zu Deinen Ufern und zu Deinen Menschen mit Deinem Zeichen in unseren Augen, 
das heißt LIEBE.  (Hanns Dieter Hüsch) 




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Burgen
Gelöschter Benutzer

Re: - die Schlange im Wüstenlager - das Abendmahl - das Kreuz - tägliches Mahl

von Burgen am 13.07.2022 00:41



Meine Gedanken beschäftigen sich mit den Bezügen zwischen AT und NT bezüglich Jesus Christus. 

Und so kam mir 2.Mose 12 in den Sinn. Die Überschrift Luth 84: Einsetzung des Passafestes. 

In Kap 11 lesen wir von den 10 Plagen bevor der Pharao das Volk der Hebräer ziehen ließ. 

Kap 13 im Anschluss wird die Heiligung der Erstgeburt von Mensch und Vieh,
sowie das Fest der ungesäuerten Brote erklärt, angeordnet. 

12,1 u 2 
Dieser Monat soll bei euch der erste Monat sein. - Bei uns ist Januar der erste Monat. 
3 Sagt der ganzen Gemeinde Israel: 
Am 10 Tag dieses Monats nehme jeder Hausvater ein Lamm, je ein Lamm für ein Haus. ... 
5 Ihr sollt aber ein solches Lamm nehmen, an dem kein Fehler ist, ein männliches Tier, 
ein Jahr alt. 
Von den Schafen und Ziegen sollt ihr's nehmen 6 und sollt es verwahren bis zum 14.Tag 
da soll es die ganze Gemeinde Israel schlachten gegen Abend. 

7 Und sie sollen von seinem Blut nehmen und beide Pfosten an der Tür und die obere 
Schwelle damit bestreichen an den Häusern, in denen sie es essen.  ... 

= Hier ist es möglich dies mal selber auf einem Blatt Papier nachzumalen. 
   Es formt sich ein Kreuz. Vorschattung des Kreuzes von Jesus Christus. 

9 -11 gibt Gott durch Mose und Aaron genaue Anweisungen wie dieses Lamm zubereitet 
und gegessen werden soll. So sollt ihr's aber essen ...; 
es ist des HERRN Passa

12-13 Ich will in derselben Nacht durch Ägyptenland gehen ...
und Strafgericht halten über alle Götter der Ägypter, ich, der HERR.
 

Dann aber soll das Blut euer Zeichen sein an den Häusern, in denen ihr seid: 
Wo ich das Blut sehe, will ich an euch vorübergehen, 
und die Plage soll euch nicht widerfahren, 
die das Verderben bringt, wenn ich Ägyptenland schlage. 

14 Ihr sollt diesen Tag als Gedenktag haben und sollt ihn feiern als ein Fest 
für den HERRN, ihr und alle eure Nachkommen, als ewige Ordnung. 

= 21-23 wird dies alles nocheinmal wiederholt. 

25 Und wenn ihr in das verheißene Land 
kommt, das der HERR euch geben wird, wie er gesagt hat, 
so haltet diesen Brauch. 

= hier werden die Kinder angeleitet, Frage und Antwort zu erlernen, 
und damit wird auch die Schrift gut verankert bei Eltern und Kindern. 
Bei uns kamen letztes Jahr für Kinder neue Lied-Cd's heraus mit 
einfach zu lernenden Bibelversen. 

= Das Lamm war der Familie während der 14 Tage im Haus wie ein 
   liebes Familienmitglied geworden. Wie heutzutage vielleicht Hund, Katze 
   und Kaninchen. 

= Das Blut an der Aussentür schützte die ganzen Wohnungsbewohner vor 
   dem sicheren Tod. 
   Und auch wurde durch die Anwendung des zukünftigen Brauchs alle 
   Anwesenden innerlich und äusserlich gestärkt und gesund. 
   Wir wissen das durch den Bericht des Auszugs aus Ägypten. 
   Das allein ist schon ein Wunder, denn als Sklave waren sie gezwungen 
   ohne Ende schwer zu arbeiten, und die Ernährung war sicherlich 
   auch nicht üppig. 

= In dem Zusammenhang lesen wir auch, dass die Hebräer von den Ägyptern 
   reichlich Gold und allerlei Schmuck bekamen. Damit bezahlte Gott, der HERR 
   sein Volk für die zurückliegenden 40 Jahre der Sklaverei. 

= Das Blutopfer schenkte auch geistliche Errettung durch den 'Glaubensgehorsam' 

= Das Passa lesen wir, wir würden vermutlich sagen Passalamm. 
   Das Lamm steht für Jesus, unser Lamm. 



  

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Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Fragen von Mahatma

von Leah am 12.07.2022 20:12

Hallo Pray
ja, ich denke auch, dass Gott eher Geduld hat, bevor er eingreift.
Wie soll er Leid und Ungerechtgkeit verhindern? Er könnte früher richten, oder später. Aber das letztere vergrößert letztlich das Leid und das erstere verringert die Zeitspanne, die Gott den Menschen zur Buße lassen will, damit sie sich dem Herrn Jesus Christus anvertrauen und errettet werden können vor dem großen Endgericht. Es wird eine letzte Gerechtigkeit geben.

Interessant ist auch, dass Gott durch seinen Geist das Böse zurückhält. Am Ende, bevor Jesus Christus wiederkommt, zieht Gott seine begrenzende Hand weg. Das Ergebnis: Innerhalb von 7 Jahren vernichten sich die Menschen beinahe vollständig. Schon heftig.
Leah

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.07.2022 20:44.

pray

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Beiträge: 1015

Re: Fragen von Mahatma

von pray am 12.07.2022 19:32

Hallo Mahatma,

 

ich hatte dir auf eine Bibelstelle, die dir nicht klar war,  ja bereits eine ausführlichere Antwort gegeben. Ich weiß nicht, ob du sie überdacht hast, aber ich schreibe dir zu den anderen Bibelstellen, die du anführtest, wonach Gott die Vernichtung der heidnischen Völker befahl, auch noch einen Gedankenanstoß, was nämlich andernfalls eintrat.

Psalm 106,34-39:
Auch vertilgten sie die Völker nicht, wie ihnen der HERR doch geboten hatte, sondern vermischten sich mit den Heiden und lernten ihre Werke und dienten ihren Götzen; die wurden ihnen zum Fallstrick. Und sie opferten ihre Söhne und ihre Töchter den bösen Geistern und vergossen unschuldig Blut, das Blut ihrer Söhne und Töchter, die sie opferten den Götzen Kanaans, sodass das Land mit Blutschuld befleckt ward. Sie machten sich unrein mit ihren Werken und wurden abtrünnig durch ihr Tun.

 

 

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pray

63, Weiblich

  tragende Säule

Beiträge: 1015

Re: Fragen von Mahatma

von pray am 12.07.2022 19:10

Mahatma schrieb. Den Sündenfall selbst (Adam und Eva) hat es nachweislich nie gegeben.


Hallo Mahatma,

darf ich den Nachweis auch sehen? Ich überlege grad, wer laut Gottes Wort bei dem Sündenfall zugegen war. Bin auf deinen Nachweis gespannt.

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Andreas

75, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 896

Re: Tägliches Danken vertreibt das Wanken

von Andreas am 12.07.2022 18:48

11 Er antwortete ihnen: Wer seine Frau aus der Ehe entlässt und eine andere heiratet, begeht ihr gegenüber Ehebruch.

Jesus gibt eine klare Antwort, auch wenn sie scheinbar dem Gesetz widerspricht.
Aber letztlich sagt Er damit doch: Es ist möglich ein Leben lang aneinander festzuhalten. Es ist nicht nur ein glücklicher Ausnahmefall.

Danke Herr, dass für Dich, das scheinbar Unmögliche möglich ist.

Für Gott gibt es keine hoffnungslosen Fälle. Wo wir am Ende sind, weiß Seine Liebe immer noch einen Weg.

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Leah
Gelöschter Benutzer

Re: Fragen von Mahatma

von Leah am 12.07.2022 18:41

Hallo Mahatma, 
Ich habe etwas gefunden, das Deine Frage noch einmal direkt aufgreift. Überhaupt findest Du bei crosstalk saubere biblische Antwortenauf allerlei Fragen. Ganz locker und gar nicht langweilig.

Ist Gott böse? crosstalk



Leah





Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.07.2022 19:10.

Cleopatra
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Beiträge: 5517

Re: Fragen von Mahatma

von Cleopatra am 12.07.2022 18:30

von pray am 11.07.2022 19:15:


"Liebe Cleo,

 

ich schließe mich Leah an und würde dich um ein Verschieben der Beiträge von Mahatma und den Antworten bitten.

Für jetzt gehe ich mal auf dies ein:


Mahatma schrieb: Leider ist Gott nicht immer so barmherzig - sondern sogar unbarmherzig: Todesstrafe für widerspenstige und ungehorsame Söhne! "Wenn jemand einen widerspenstigen und ungehorsamen Sohn hat, der der Stimme seines Vaters und seiner Mutter nicht gehorcht und auch, wenn sie ihn züchtigen, ihnen nicht gehorchen will, so sollen ihn Vater und Mutter ergreifen und zu den Ältesten der Stadt führen und zu dem Tor des Ortes und zu den Ältesten der Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist widerspenstig und ungehorsam und gehorcht unserer Stimme nicht und ist ein Prasser und Trunkenbold. So sollen ihn steinigen alle Leute seiner Stadt, dass er sterbe, ..." (5. Mose 21,18-21)


Hallo Mahatma,

 

du kennst sicherlich das Gebot Gottes, man soll Vater und Mutter ehren.

Hier lese ich das Gegenteil davon und der genannte Sohn scheint auch in dauerndem üblen Verhalten zu leben, denn es steht ja da, dass die Eltern ihn vergeblich züchtigten (züchtigen von zurechtbringen).
Du darfst nicht vergessen, dass Gott die Israeliten besonders heiligen wollte. Diese Absicht beinhaltet meiner Meinung nach, dass Dinge, die gegen Gottes gute Weisungen gerichtet sind, sofort gestoppt werden, bevor sich das alles wie ein Krebsgeschwür verbreitet.

Diese Maßnahme bewirkte wie es weiter in Vers 21 heißt und den du nicht ganz zitiert hast, dass ganz Israel aufhorche und sich fürchte.

Schau mal wie die Gesetze hierzulanden geworden sind! Hier ist alles lasch, niemand fürchtet sich mehr vor der Obrigkeit. Das nickt man so lange unbeteiligt ab, bis man selbst mal betroffen ist, oder?

Vielleicht konnte ich dir einen anderen Blick auf die Strenge Gottes nahe bringen?

Leider sehe ich in deinen Beiträgen eher Beschuldigungen gegen Gott als dass es Fragen sind. Ich bin gespannt, ob du wirklich interessiert bist, Gott kennenzulernen oder nicht."


von Mahatma am 11.07.2022 21:48:

"Liebe Lea,
was bedeutet "ungerecht" behandelt? Jede menschliche Gesellschaft hat ihre jeweiligen Normen aufgestellt und hat deshalb z. B. auch unterschiedliche "Gerechtigkeitsempfindungen". Unsere abendländische Kultur, in welcher wir leben, hat sicherlich sehr vile andere Normen wie die Gesellschaften im fernen Orient, im arabischen Raum oder z. B. auch im jüdischen Israel.
So wie ich z. B. das "Vater Unser" kenne, ist hier ja z. B. von "Vergebung" gegenüber unseren "Schuldigern" die rede. Nun ja, aber wenn sich schon Gott nicht daran hält....?"


von Mahatma am 11.07.2022 22:02:

"Lieber Andreas,
Du hast recht.
Dies hier ist nicht der richtige Thread für meine kritischen Bedenken.... Ich werde hier fortan nicht mehr schreiebn.
Allerdings gönne mir eine letzte, ungefärbte Meinung:
Die frommen Gedanken in diesem Thread sind sehr Trost spendend - das ist für Trost suchende sicherlich nicht verkehrt.
Jedoch für mich nur emotionale Träumerei und von der Realität entrückt und im Alltagsleben nicht hilfreich.
Ob nun die göttliche Welt so ist, wie wir sie uns (emotional) vorstellen oder ob es sie gar überhaupt nicht gibt - das muss jeder "frei denkende" Mensch mit sich selbst ausmachen."


von Leah am 11.07.2022 22:43:

"Hallo Andreas, nochmal OT, aber ich bin sicher, Cleo verschiebt es.

Hallo Mahatma,
ich würde Dich jetzt gerne an der Hand nehmen und mit Dir zum Kreuz gehen, denn da ist Licht für das, was Dir widersprüchlich erscheint.

Da siehst Du den Zorn und die Heiligkeit Gottes gegen Sünde an dem was Jesus Christus litt.
Du siehst seine Liebe, denn Gott selbst wurde Mensch, um in Christus die Strafe zu ertragen, die wir verdient hätten.
Du siehst seine Gerechtigkeit, denn er hat die Strafe nicht erlassen, als klar war, dass er für uns eintritt.

Daher können wir nicht sagen, ja heute hat ja die abendländische Kultur ein anderes Gerechtigkeitsempfinden, wenn Gott als Schöpfer sagt, was gerecht ist und was nicht. Das war ja gerade die Ursache für den Sündenfall. Der Mensch wollte selbst festlegen, was gut und was böse ist und sein wie Gott.

Wenn es eine Zukunft geben soll, in der alles wieder vollkommen gut ist, dann geht das nur so, wie es Gott sich in vollkommener Weise überlegt hat. Würde Sünde, und wäre sie noch so klein, mit hineinkommen in die Ewigkeit, würde sie sich wieder entfalten. Deshalb ist Gott so zornig auf Sünde. Und wenn jemand daran festhalten will, dann heisst es für ihn: Es ist schrecklich in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen. Wie schrecklich siehst Du am Kreuz.

Wenn Du aber auf das Kreuz und die Liebe Gottes schaust und ihm glaubst, dass er( und er alleine) weiß, was gut und was böse ist, umdenken willst und seinem Wort vertrauen, dann ändert sich der Blick auf Gott. Du erkennst den Unterschied zwischen dem, was Gott will und dem, was wir tun und auch, wie zerstörerisch unsere Sünde ist. Dann kannst Du ihm sagen, dass Du so ich mehr weitermachen willst, das falsche bereust und Vergebung empfangen. Danach wirst Du erkennen, dass er lebt und Dich persönlich angenommen hat und Dich liebt.

Jesus starb für unsere Schuld. Daher kann uns vergeben werden.

Es wäre ungerecht, wenn einfach so vergeben würde. Aber da die Schuld getragen wurde, kann sie nicht nochmals bestraft werden. Das ist Gottes Angebot an uns.

Wollen wir ihm als unseren Richter, als schreckliches, vernichtendes Feuer, oder wollen wir ihm als unseren Retter und Erlöser begegnen. Wir leben nur einmal, dann aber das Gericht.

Wir könnten seine Heiligkeit nicht verstehen, wenn wir die Schrift nicht so hätten, wie sie ist. Wir würden denken, Gottes Liebe ist ungerecht. Er nimmt es nicht so genau. Dann wäre er aber nicht Gott.

Ich hoffe, dass Dir Gott einen Weg zu seinem Herzen zeigt und Du Dein Herz für ihn öffnen kannst. Nur so kann man das unter einen Hut kriegen und trotzdem sagen, ja, Gott ist Liebe.

Leah"

von Mahatma am 11.07.2022 23:37:

"Liebe Lea,
nun muss ich doch noch zuletzt auf Deine Ausführungen antworten.
Woraus entnimmst Du Deine Interpretationen? Sie sind sehr wohlklingend, wahrscheinlich aus den Tiefen Deines Herzens und emotionalen Empfindens und sicherlich sehr wohlwollend gemeint.
Ob sie auch im Einklang mit dem Denken der jüdischen Gemeinden des AT stehen?
Ich denke allerdings, dass der "Allmächtige" doch in der Lage sein sollte, "fehlerfreie" Geschöpfe von Anbeginn an erschaffen zu können. Auch sollten ihm als "Allmächtigen Gott" gegenüber "Abweichler" andere Mittel als die der "Strafe", "Gewalt" und "Vernichtung" zur Verfügung stehen. Er könnte sämtliche Probleme der Welt mit einem Handstreich lösen, ohne auch nur irgendjemanden "vernichten" zu müssen..... Er hat es als "Allmächtiger" eigentlich nicht nötig, die Menschheit "zu prüfen"... Weshalb denn, er könnte uns doch sofort als vollkommen erschafffen - oder "spielt" er mit uns...??
Der biblische Gott des AT lebt in der Normenwelt des Judentums. Die Schriften des AT wurden in vorchristlicher Zeit im Nahen Osten verfasst. Damals galten die Normen der dortigen Kulturen.
Den Sündenfall selbst (Adam und Eva) hat es nachweislich nie gegeben. Dies ist nur eine symbolische Handlung im AT. Das Alter der Menschheit bzw. die Evolutionsgeschichte der Menschheit reicht weitaus weiter in die Vergangenheit zurück.
Ebenfalls die "Sintflut" (eine ins AT übernommene Überlieferung), welche nachweislich bereits als älteste zusammenhängende schriftliche Überlieferung im Atraḫasis-Epos aus dem 19. Jahrhundert v. Chr. erwähnt wird. Teile dieser Erzählung wurden im Gilgamesch-Epos übernommen und anschließend von Autoren des AT aufgenommen. Bisherige wissenschaftliche Forschungen belegen Landüberflutungen zum Ende der letzten Eiszeit vor eta 11.000 Jahren, welche durch mündliche Überlieferungen schließlich tausende Jahre später ihren Niederschlag in ersten Schriften fanden."


von Leah am 12.07.2022 05:09:

"Hallo Mahatma,
Was ich schrieb ist eine feste Überzeugung, ein sicheres Wissen, das sich daraus ergibt, die Bibel mit einem für Gott offenen Herzen unter Gebet zu lesen. Es ist" das Evangelium", die frohe Botchaft von Christus, die im alten Testament schon angekündigt war. Der Gott des alten und des neuen Testamentes unterscheiden sich nicht. Gott ändert sich nicht.
Übringens hat Gott die Menschen vollkommen geschaffen, aber mit einem eigenen Willen und sie wollten nicht den Weg gehen, den ihnen Gott gab, sondern eigene. Damit gingen sie in die Irre und wie sehr, können wir dem aktuellen Weltgeschehen, den zwischenmenschlichen Härten, den vollen Gefängnissen und der Anzahl der Toten durch menschliche Hand entnehmen.
Es ist so Mahatma. Wenn Du in Wahrheit Argumente gegen Gott sammelst, dann wird Dich Gottes Licht nicht erreichen. Da kann ich erklären, so viel ich will...
Leah"

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
Zitate im Forum, wenn nicht anders vermerkt, aus der rev.Elberfelder

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.07.2022 18:32.

Cleopatra
Administrator

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Beiträge: 5517

Re: Fragen von Mahatma

von Cleopatra am 12.07.2022 18:25

von Leah am 11.07.2022 18:28:

"Hallo Mahatma,
es ist nicht möglich, Gottes Wesen richtig zu erkennen, wenn Du einzelne Verse aus dem Zusammenhang reißt.
EIn Frage an Dich. Wie reagierst Du innerlich, wenn Du ungerecht behandelt wirst? Wie reagierst Du, wenn geliebte Menschen, z.B. Deine Kinder ungerecht behandelt werden? Du wirst zornig, stimmts? Und das um so mehr, je mehr Du den Betroffenen liebst. Wie groß ist dann Deiner Meinung nach Gottes Zorn gegen Ungerechtigkeit, wenn seine Liebe unendlich ist? Nun lies im Zusammenhang, wie oft er warnt, bevor er handelt. Bist Du immer noch sicher, dass es richtig ist, was Du sagst?

 

Hallo Andreas,
Das war jetzt OT. Vieleicht mag Cleo das verschieben.
Leah"



von Mahatma am 11.07.2022 18:33:

"Lieber Andreas,
ja, der Herr zeigt uns Menschen schon seit tausenden von Jahren neue Wege (Altes Testament) - diese sind für andere Menschen allerdings sehr grausam.....
"Dazu wird der HERR, dein Gott, Angst und Schrecken unter sie senden, bis umgebracht sein wird, was übrig ist und sich verbirgt vor dir. Lass dir nicht grauen vor ihnen; denn der HERR, dein Gott, ist in deiner Mitte, der große und schreckliche Gott." (5. Mose 7,20-21)
"Er, der HERR, dein Gott, wird diese Leute ausrotten vor dir, einzeln nacheinander. ..."
(5. Mose 7,22)"



von Andreas am 11.07.2022 19:00:

"Liebe Mahatma,
für Deine Bedenken ist das der falsche Thread.
Ich gebe hier nur Gedanken wieder die in mir aufsteigen wenn ich einen Vers lese.
Aber ich will hier keine Bibeauslegung schreiben oder eine Bibelinterpretation versuchen.
Nur so weit: Der Gott des AT und des NT scheinen sich zu unterscheiden. Aber wenn man genau liest gibt es den liebenden Gott auch im AT und es gibt den strafenden Gott auch im NT. Allerdings kommt da jetzt noch die Gnade dazu, so dass wir nicht mehr glauben müssen, dass wir uns das Heil selbst verdienen könnten.
Aber das Thema bitte in einem anderen Thread besprechen."



Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.07.2022 18:32.
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