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pray

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Re: An Henoch: Dürfen Christen Blut essen ?

von pray am 06.09.2017 19:15

Liebe Henoch,

ich habe das Thema nur bis Seite 3 gelesen und zu dem Fazit, zu dem du gekommen bist. Ich weiß ja, dass du dich sehr gut in der Bibel auskennst.

Ich möchte dir persönlich daher sagen, was mir zum Thema einfiel, vielleicht nimmst du das ein oder anderen nochmal in deine Überlegungen auf. JHoffe, es ist nicht doppelt geschrieben, wie gesagt, ich habe nicht alle der vieeeeelen Antworten gelesen.

Du weißt ja, dass das AT in etlichen Dingen eine Vorschattung auf Christus ist. Daher dachte ich mal, dass dies auch gut auf die Stelle: "Im Blut ist das Leben" zutreffen könnte. Denn nur in Jesu Blut ist ja das Leben!

Lesen wir mal genau in 3 Mose 16,17:

Und wer vom Haus Israel oder von den Fremdlingen unter euch irgendwelches Blut isst, gegen den will ich mein Antlitz kehren und will ihn aus seinem Volk ausrotten. Denn des Leibes Leben ist im Blut und ich habe es euch für den Altar gegeben, damit ihr entsühnt werdet. Denn das Blut ist die Entsühnung, weil das Leben in ihm ist. Darum habe ich den Israeliten gesagt: Keiner unter euch soll Blut essen...

O.k. also warum sollte es nicht gegessen werden? Weil es nur zur Entsühnung bestimmt war. Henoch, hat es diese Bedeutung noch für dich? Nein.

Denk bitte auch an die Stelle wo Christen erlaubt ist, alles zu essen, auch bei Ungläubigen.(1. Kor. 10,27) Sie durften sogar ihre Bedenken über Bord werfen, ob womöglich unwissentlich Götzenopferfleisch dabei war und brauchten nicht danach zu fragen. Ich kann mir vorstellen, dass Götzenopferfleisch nicht koscher geschlachtet war, also sehr wohl Blut enthielt.

Das Apostelkonzil hat bestimmte Vorschriften nur gegeben, weil Paulus zu einem Streit zwischen Judenchristen und Heidenchristen gerufen wurde. Er sagte sogar, er lege den Heidenchristen nicht mehr als diese Last auf, die wir kennen, welche genannt wurden. Und warum? Weil die Judenchristen mit der Thora groß wurden und sie immer noch gelesen wird. (ApG 15,21.28) Das kann ich nachvollziehen, dass sie das verunsichert, wenn Heidenchristen dann frei sind. Du weißt, was im NT eigentlich immer Last genannt wurde.

Aber in der Bibel steht auch, dass man seinem Gewissen folgen soll. Wer glaubt, es ist ihm Sünde und tut eine Sache trotzdem, dem ist es auch Sünde. (Römer 14,23).

liebe grüße
h.

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Re: Alle Sünden? Oder nur die Sünden, die wir bekennen?

von pray am 06.09.2017 18:23

Ich habe mich gefreut über Solanas Bibelstellen ganz am Anfang, mit der die Eingangsfrage perfekt beantwortet ist.

Ich bin - jedoch nur aus eigener Erfahrung (oder gibt es doch eine Bibelstelle dazu???)  - der Meinung, dass man bei seiner Bekehrung schon die Sünden "beim Namen nennen sollte", was man alles falsch gemacht hat.

Diese ganzen Sünden resultieren ja eigentlich nur daraus, dass man Gott nicht kannte und abgewandt von Ihm tat, was man selber für richtig hielt. Man bestimmte also selber, was gut und böse ist.
Buße ist eine Hinwendung zu Gott. Ich würde es so bezeichnen, dass jetzt man mit Blick auf Gott und sein Wort so lebt, dass es Gott gefällt.

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Re: Briefabschlüsse

von pray am 06.09.2017 18:05

Liebe Burgold,

welche Bibelübertragung hast du, wo Brüder und Schwestern steht?

Sicher sind die Lehrbriefe generell immer an Frauen und Männer geschrieben. Aber ich würde gern eure Meinung zu dem Briefabschluss 1. Thess. 5 wissen. In der Lutherbibel steht es so:

25Liebe Brüder, betet auch für uns.
26 Grüßt alle Brüder mit dem heiligen Kuss.
27 Ich beschwöre euch bei dem Herrn, dass ihr diesen Brief lesen lasst vor allen Brüdern.

Irgendwie klingt das für mich so, dass Paulus nicht gemeint hat, dass die Brüder die Schwestern oder umgekehrt küssen sollten. Vielleicht ist das altmodisch, aber ich finde das nicht "Knigge", als Frau vor allem verheiratete Männer - auch wenn es Christen sind, die sich dabei nichts denken - zu küssen, oder umgekehrt.

Wie seht ihr das denn?


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Re: Hilfe nur für nette Menschen?

von pray am 06.05.2017 19:47

Gal. 6,9-10:
Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht nachlassen.
Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen.

Manchmal wird man leider auch betrogen. Ich schaue genau hin und versuche auf mein Herz zu hören, ob ich da von Herzen geben mag. Denn der Heilige Geist wohnt ja schließlich im Herzen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.05.2017 19:49.

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Re: Wo fängt Sünde an?

von pray am 06.05.2017 19:25

Neuwiedmarkus: zwischen damals und heute liegen fast 2000 Jahre, inzwischen hat sich vieles verändert

Ich finde, damit müssen wir generell sehr vorsichtig sein, wenn wir sagen: dies oder das ist heute anders.

Mit Wein verstehe ich es so:
Im alten Bund steht der Genuss von Wein eigentlich im Zusammenhang mit Freude vielleicht sogar auch mit Festen. Vgl Sach. 10,7: ...ihr Herz soll fröhlich werden wie vom Wein...

Aber es wurde an etlichen Stellen vom "Saufen" gewarnt.

Im neuen Bund hat sich nichts verändert. Jesus hat Wasser zu Wein verwandelt anlässlich des Hochzeitsfestes.  Es wurde fröhlich gefeiert. Nach Johannes 2,10 kann ich übrigens nicht erkennen, dass der Wein damals ein leichtes weniger alkoholhaltiges Getränk war.

Ansosten gilt Eph. 5,18:
Und sauft euch nicht voll Wein, woraus ein unordentliches Wesen folgt, sondern lasst euch vom Geist erfüllen.

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Re: Gott ist (auch) Böse

von pray am 06.05.2017 18:49

Hes. 18,29 [LUT]...viele Menschen - nicht nur die im Alten Bund von Israel sagen es ja so:

Und doch sprechen die vom Hause Israel: »Der Herr handelt nicht recht.« Sollte "ich" unrecht handeln, Haus Israel? Ist es nicht vielmehr so, dass "ihr" unrecht handelt?

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Re: Fakten über böse/falsche Engel ...

von pray am 25.04.2017 21:06

 

Beim Lesen kamen mir eben 2 Fragen oder sogar 3 in den Sinn, über die ich noch nicht nachgedacht habe:

lt Bibel sind die Engel ja "nur" dienstbare Geister. (Hebr, 1,14) Ganz interessant finde ich, dass Jesus nach seiner leiblichen Auferstehung klar machte, dass ein Geist ja kein Fleisch und keine Knochen hat (Lk. 24,39) Dennoch konnten sich Engel ja sozusagen materialisieren mit einem Leib. Ich denke da an die Geschichte von Lot z.B., als die Engel ihm halfen und dann schließlich aus der Stadt zogen.

Neulich fragte mich jemand, was genau eigentlich Dämonen sind. Sind Dämonen, die die Menschen teilweise besetzen, auf jeden Fall eigentlich Engel, allerdings die abgefallenen Engel, die sich auf des Teufels Seite schlugen, als er Gott mindestens gleich sein wollte????
In Off. 16,13 steht als Vision des Johannes: Und ich sah aus dem Rachen des Drachen und aus dem Rachen des Tieres und aus dem Munde des falschen Propheten drei unreine Geister kommen, gleich Fröschen..

Was sind das denn für unreine Geister? Ich kann mir nicht vorstellen, was sich Gott bei dem Vergleich gedacht hat, dass die abgefallenen Engel (wenn diese denn die Dämonen sein sollten) gleich Fröschen sind. Welche Bedeutung mögen wohl die Frösche haben? Ich finde das gar nicht mal so schlimme Tiere.

Eigentlich sollten wir uns nicht allzu viel mit dem Bösen beschäftigen, aber vielleicht weiß jemand eine kurze Antwort und das Thema nimmt nicht zu großen Raum ein.


Liebe Burgen,
meinst du, es wäre gut, wenn du dein Thema in der Überschrift änderst, weil dein Beitrag und folgender ja nicht über die Engel Gottes gehen sondern über die falschen Engel?





Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.04.2017 21:08.

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Re: WER sollte bereuen?

von pray am 22.04.2017 21:50

Ja, Pal genauso verstehe ich es. Die Situation war ja so (1. Mose 7,5):
Des Menschen Bosheit war groß auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens war nur böse immerdar...

Guck mal, welche Wörter: alles !, nur! böse,  immerdar! und dann übersetzt z.B. Bruns das "da reute es Ihn" mit " Er hatte großen Kummer in seinem Inneren".

Also, wo alles nur noch böse und immerdar so ist, verstehe ich es schon als erbarmendes Eingreifen Gottes, wenn er diesem Schlimmen ein Ende macht. Kannst du das gar nicht so sehen?



Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.04.2017 21:51.

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Re: Zwischen Tod und Auferstehung

von pray am 22.04.2017 21:18

In Prediger 9,5 steht doch gar nichts von Schlafen. Eher, dass sie nach dem Tod nichts mehr tun können.

Jesus sagt, dass Lazarus gestorben ist - aber, o.k. auch dass er schläft. In der Bibel stehen viele Verse darüber, dass der Tod über uns keine Macht mehr hat. Ich denke, deshalb hat Jesus über ihn gesagt, dass er schläft. Genau wie wir aus Joh. 11,26 wissen, dass wer da lebet und glaubet an mich, der wird nimmermehr sterben.

Ich glaube, der in Jesus Verstorbene ist zwar mit dem Körper in der Erde, aber der Geist geht zu Gott (Stephanus und Jesus sagten: Nimm meinen Geist auf ! vgl auch Pred. 12,7 (wartet dort auf den Herrlichkeitsleib).

Vgl Lk. 16,19 ff über den verstorbenen anderen Lazarus, der bei vollem Bewusstsein ist
und Phil 1,12 + 2. Kor. 5,6 abzuscheiden und beim Herrn zu sein
Jesus und der Verbrecher am Kreuz, der dann mit Jesus im Paradies war noch heute





Antworten Zuletzt bearbeitet am 22.04.2017 21:41.

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Re: WER sollte bereuen?

von pray am 22.04.2017 20:50

Hallo, dazu hatte ich mal  Folgendes notiert:

1. Mose 6,6:
Es reute Gott, dass er die Menschen gemacht hatte. (reuen = hebr. naham")

4. Mose 23,19:
Gott ist nicht ein Mensch, dass Er lüge, noch ein Menschenkind, das ihn etwas gereue.

Die Grundbedeutung des Wortes ist hier: "trösten / jemandem leid tun". Gottes Reue ist als Erbarmen zu verstehen, bzw. als Hinweis auf die Unerträglichkeit der sündhaften Situation, die eine Rücknahme seiner Zuwendung erforderlich macht.

Wenn ein Bereuen von Menschen ausgesagt ist, kann das ein Hinweis auf Wankelmütigkeit sein (z.B. 2. Mo. 13,17) oder sich auf seine Sündhaftigkeit beziehen (Jer. 31,19) (je nach Übesetzung heißt es hier: tat ich Buße oder empfand ich  R e u e (Elb))

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