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Cleopatra
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Re: Eine zaghafte (Wieder-) Annäherung an Gott

von Cleopatra am 05.12.2020 09:26

Lieber Leonardo,
 
ich werde gleich wieder unterwegs sein, möchte dir aber zu einem späteren Zeitpunkt gerne ausführlicher Antwoten.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Cleopatra
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Re: Datierung der Entstehung der Erde - ?

von Cleopatra am 05.12.2020 09:25

Guten Morgen,
 
mir helfen viele Erklärungen, wie man zu bestimmten Schlussfolgerungen kommt.
 
Diese muss man erstmal nicht unbedingt annehmen, sondern erstmal bedenken.
Wichtig dabei ist aber auf jeden Fall, Andersdenkende nicht zu verurteilen, schlecht darstehen zu lassen oder anzupöbeln, sondern erst einmal als "anders-denkend" zu sehen.
Wobei das absolut auch nicht wichtig ist, sondern einfach alle nur vermuten, schließlich sind wir alle nicht dagewesen, sondern versuchen alle, anhand der Schrift richtig zu verstehen.
Es ist daher auch völlig unangebracht, zu beleidigen, zu pöbeln oder unfreundlich zu reagieren.
Denn somit erreicht man nur gegenwehr und Unfrieden und damit ist niemanden geholfen.
Lieber Theophilus, deine Annahme, dass die Erde nur 6000 Jahre alt ist, hast du bisher nur als Fakt dargestellt, aber noch garnicht so richtig erklärt, dass ich zB dir hier folgen könnte (wie zB sehen diese biblischen Genealogien aus?)
Wenn du dann aber nur die, die das eben anders verstehen und zu belegen versuchen, so hinstellst, als würden sie bewusst Dinge verleugnen, unlogisch denken oder sogar feige zu sein, was soll das helfen? Wem sollte das helfen?
Es dient doch nur dem Unfrieden und der Unzufriedenheit, niemand wird auf die Idee kommen, seine eigene These demnach zu hinterfragen...
 
Merciful, danke für deine Vorstellung einiger Thesen.
Die Argumentation, dass für Gott ein Tag wie Tausend Tage sind, ist mir auch bekannt.
Allerdings denke ich, dass diese Argumentation hier nicht zutrifft.
Denn in besagtem Vers geht es nicht um einen Tatsachenbericht, sondern um eine Vorstellung Gottes Größe.
Ich habe in der Bibel, wenn eine Zeitangabe genannt wurde, ansonsten keine "Vergleiche" oder "Gleichnisse" gesehen.
 
In der Bibel, wenn die Zeit genannt wird, dann gehe ich feste davon aus, dass diese Zeit dementsprechend auch so war.
 
Zum Beispiel. Das Israel 40 Jahre durch die Wüste umherirrte, ist für mich Fakt.
Dass die Arche Noah die 40 Tage und 40 Nächte auf dem Wasser schwamm, bis es endlich weiterging und Hoffnung auf Land aufkam, ist für mich Fakt.
Und so nehme ich andere Zeitangaben ja genauso auch an, wenn sie so aufgeschrieben sind.
 
Mir zeigt allein die Tatsache, dass Gott etwas sagte und anschließend etwas sooo Großes, Geniales und Kreatives dabei herauskam, das zeigt mir doch noch viel mehr Gottes Größe und Macht.
Ich habe keinerlei Zweifel daran, dass Gott dies alles in einem so kurzem Zeitraum erschaffen hat.
Trotzdem hätte ich auch kein Problem damit, wenn jemand Anderer auf eine andere Zeitrechnung kommt, ich könnte diese Person trotzdem in den Arm nehmen, knuddeln und sagen "Am Ende werden wir Gott ja mal im Himmel fragen können, wer von uns beiden nun Recht hatte." ;-D
 
Wichtig ist in solchen Diskissuinen eben immer, dass Freundlichkeit und Respekt trotz unterschiedlicher Meinungen und INterpretationen bestehen bleiben.
 
Merciful: Die Dinosaurier lebten also in der Zeit vor Adam.
Dieser Satz hat mich noch ein wenig getriggert, ich hatte vor mehreren Wochen mal die Frage bekommen, ob denn Dinosaurier nicht in der Bibel vorkommen.
 
Offen bleibt ja (oder weiß das jemand?) wer dieser "Behemoth" und der "Leviathan" waren. Die Beschreibungen könnten zu Nilpferd oder Krokodil passen, aber so genau sind die Beschreibungen ja nicht.
 
Ich habe mal gehört, dass Hiob zur Eiszeit lebte.
 
Ich kenne mich nun mit der Evolutionstheorie und so weiter absolut nicht aus (weil es mich auch nie groß interessiert hat).
 
Merciful: Die Dinosaurier wären also einige Stunden nach ihrer Erschaffung und einige Stunden vor Adam ausgestorben. Schon diese schlichte Argumentation zeigt, dass auch diese Auffassung keine nennenswerte Wahrscheinlichkeit besitzt.
Eine interessante Schlussfolgerung, die war mir bisher auch noch völlig fremd.
So ganz habe ich sie nicht verstanden, allerdings sehe ich es auf jeden Fall so, dass die Schlussfolgerung nicht richtig sein kann, denn Gott würde ja im Garten Eden (vor dem Sündenfall) nicht etwas erschaffen, wenn es kurz danach stirbt (obwohl die Sünde noch nicht da war).
 
Das wäre ja völlig unlogisch.
 
Eines noch: Hier diskutieren zur Zeit nur Menschen, die errettet sind und die die Erlösung verstanden haben.
Diese Errettung zu hinterfragen aufgrund eines anderen Verständnisses in solche themen ist unangebracht und nicht richtig.
 

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Cleopatra
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Re: Eine zaghafte (Wieder-) Annäherung an Gott

von Cleopatra am 04.12.2020 07:39

Guten Morgen,
 
meine Gedanken dazu (und damit möchte ich nicht kritisieren, sondern nur die Meinung schreiben):
 
Wieso hat Gott sich abgewendet?
Du hast dich abgewendet, mehrmals bewusst.
Das Gefühl sagt dir, Gott sei nicht da, Gott sei "sauer" oder "verletzt" durch deine Worte, aber das sind nur die Gefühle.
 
 
Du hast den freien Willen, du hast dich dazu entschlossen.
 
Es gibt ein wunderschönes Gleichnis vom verlorenen Sohn, der deine Situation vielleicht gut beschreibt:
 
Der Sohn entschließt sich, in die große weite Welt zu gehen.
Der Vater lässt ihn ziehen.
Der Sohn verprasst sein ganzes Erbe und als er nichts mehr hat, besinnt er sich zurück und macht sich auf den Weg zum Vater.
 
Und der Vater?
Der stand die ganze Zeit da und hat gewartet, bis der Sohn wiederkam.
Und als er ihn sah, lief er ihm zu und bereitete ein großes Fest zu.
 
Wir leben jetzt in einer Zeit, in der Gott Dinge zulässt, er lässt uns Menschen tun, was wir wollen.
Manche nennen es die "Gnadenzeit", weil wir nicht sofort estraft werden, wie es zB in der Zeit des alten Testamentes war.
Aber das bedeutet nicht, dass Gott sich geändert hat.
 
Du schreibst sinngemäß, dass Gott ja schlimme Dinge zulässt, um uns zu formen und so weiter.
Nun, grundsätzlich lässt Gott ja alles am Ende zu, was passiert, weil er das letzte Wort hat- ja.
 
Und viele Dinge, die wir erleben, haben sich im Nachhinein herausgestellt als eine Art "Ausbildung", weil wir daraus gelernt haben.
 
Aber das bedeutet nicht, dass da ein Gott ist, der uns Geschöpfe "Mensch" erschaffen hat, um uns dann zu bedienen und ein Lotta-Leben zu bescheren, dieses Klischee ist irgendwie bei vielen drin.
 
Viele Dinge geschehen aufgrund der Sünde und aufgrund der Entscheidungen von Menschen.
Gott dann die Schuld zu geben ist meiner Meinung nach nicht richtig (damit sage ich nicht dass du ihm die Schuld gibst grundsätzlich).
 
Auch beschreibst du die Stimme Gottes als besonders leise- auch das ist eine Art, wie Gott spricht.
Gott ist so vielfältig.
 
Letzten Sonntag beschrieb ein Bruder in der Gemeinde, wie er aufwachte, und ein bestimmtes Gleichnis sei ganz present gewesen.
Er hatte es fast als Traum vor sich. Er konnte es sich nicht erklären, er hatte sich in der letzten Zeit nicht mit diesem Gleichnis beschäftigt.
Trotzdem sagte er zu Gott sinngemäß, dass, wenn dies nun von Gott sei, er bitte nochmal bestätigen solle, damit dieser Bruder es verstehe.
Kurze Zeit später erhielt der Bruder einen Anruf einer anderen Person, die ein Anliegen hatte- das Thema dieses Gleichnisses.
 
Es ist schwer zu beschreiben, ich habe Gottes Stimme auch schon oft innerlich gehört.
Kennst du den Vers "Meine Schafe kennen meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir?"
Frag mal, woran das Schaf die Stimme erklärt- es wird nicht die Tonart beschreiben, es wird einfach sagen: "Ich kenne doch den Hirten, ja, genau DAS ist diese Stimme!"
 
So ähnlich sehe ich es bei Gott.
 
Eines ist sicher- er antwortet uns. Nicht immer so, wie du willst, aber er antwortet.
Du kannst ihn auch bitten, die Antwort zu bestätigen, das haben sogar Leute in der Bibel getan.
 
Eines noch: Oft höre ich selbst auch das Argument: "Gott hat nicht geantwortet, also gibt es ihn nicht." Oder "Man kann Gott schließlich nicht sehen, also ist er nur Einbildung".
Aber selbst darauf ist Gott in der Bibel eingegangen:
 
Geh mal raus und schau dir die Natur an.
Schau dir, wenn du in der Stadt lebst, deinen Körper an, egal, welches Körperteil.
Nehmen wir mal an, du schneidest dich.
Zack- sofort haben Schmerzrezeptoren dem gehirn signalisiert- da ist was nicht in Ordnung! Zack- reagiert der Körper mit Abwehr (zB Finger weg vom Messer), noch bevor du darüber nachdenken kannst.
Zack- hat das Gehirn außerdem dafür gesorgt, dass in deinem Blut vermehrt Thrombozyten an diese Stelle transportiert werden, auch ein paar weiße Blutkörperchen, damit der Körper geschützt ist vor Viren.
Apropos Viren... Entsteht da gerade vielleicht ein bisschen Eiter an der Stelle? Das ist der Beweis, dass die Leukozyten gerade arbeiten und die akterien bekämpfen und nach draußen befördern.
Nun, die Thrombozyten haben die Wunde so schnell geschlossen und eine Kruste ist entstanden, nun hat der Körper dafür gesorgt, dass keine weiteren Bakterien mehr in die Wunde gelangen können und nun versorgt und heilt sich die WUnde selbst....
 
Ein ganz kleiner ABschnitt eines ganz großen Wunders, welches tagtäglich geschieht, was wir vielleicht garnicht immer so bewusst wahrnehmen, aber was ein Wunderweg Gottes ist, eine geniale Schöpfung, die funktioniert!
 
Wenn ich gleich raus gehe und die Sonne geht hoch, erinner ich mich an Gottes Worte,dass vielleicht ganz viel passieren kann, aber einiges wird sich nicht ändern- Frost und Hitze, Tag und Nacht unter anderem.
 
Auch das ist ein Wunder, dass die Erde sich so korrekt dreht, dass alles stimmt.
 
Wir können Gottes Wunder sehen- sie sind direkt vor unserer Haustür.
 
WIr können Gott auch bitten, uns seine Wunder zu zeigen.
 
Wir müssen nur hinsehen und es erkennen. Aber es liegt nicht daran, dass es nicht da ist.
 
Und so ist es auch mit Gott- wir können ihn sehen und seine "schöpferischen Werke".
 
So sehe ich das im Groben,
 
Eines ist mir noch aufgefallen du kannst dir gerne für dich Gedanken drum machen, musst es nicht im Open beantworten, wenn du nicht willst:
 
Du schreibst ja immerwieder, dass du mal "Christ warst".
 
Was bedeutet für dich denn "Christ sein"? Etwas zu glauben und für wahr halten?
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Re: Advent, weihnachten, grüsse, besinnliches, alles, um advent, weihnachten.

von Cleopatra am 30.11.2020 07:24

Guten Morgen,
 
gestern in der Gemeindestunde war der Raum schön geschmückt.
 
Es wurden neue (mir fremde) Weihnachtslieder gesungen, die nicht so typisch "weihnachtlich" sind, aber eben auf das Kommen Jesu vorbereiten.
 
Der Schwerpunkt der Themen lag auf dem Licht, welches in die Welt kam und auch noch heute leuchtet, in der traurigen, sorgegefüllten, "dunklen" Welt.
 
Das fand ich sehr ermutigend.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Re: Datierung der Entstehung der Erde - ?

von Cleopatra am 30.11.2020 07:20

Ich verfolge das Gespräch auch mit großem Interesse, vielen Dank an alle, die sich hier einbringen.
 
Was ich noch als Argument hatte: Wenn Gott doch in der Lage ist, diese Welt so zu erschaffen, dann ist er auch in der Lage, etwas zu erschaffen, was bereits soundso alt ist.
 
Zum Beispiel hat er ja die Tiere im Erwachsenenalter erschaffen, würde ich vermuten.
Oder die Bäume.
Wieso dann nicht auch zB die Berge....?
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Re: Datierung der Entstehung der Erde - ?

von Cleopatra am 29.11.2020 07:17

Ja, die Evolutionstheorie ist auch eine Theorie, basiered auf Berechnungen und Vermutungen.
 
Ich sehe das so wie du Franke.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Re: Advent, weihnachten, grüsse, besinnliches, alles, um advent, weihnachten.

von Cleopatra am 29.11.2020 07:15

Guten Morgen,
 
ja, heute ist der erste Advent.
 
In meiner Nachbarschaft sind viele Häuser bunt dekoriert.
 
In unserer Gemeinde wird es heute auch etwas geschmückt und ich habe gehört, dass heute zwei neue Weihnachtslieder vorgetragen werden.
 
Bei mir selbst ist der Advent noch so garnicht angekommen.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Re: Corona - bald beginnt Herbst 2020 - gibt es was wie wissen sollten?

von Cleopatra am 27.11.2020 21:40

Hallo ihr Lieben,
 
Können wir uns darauf einigen, dass wir hier einander unser Befinden teilen, Sorgen und Gedanken, ohne andere Sichtweisen zu verurteilen?
 
Dabei ist wichtig, dass dies keine Plattform fürs Verbreiten sogenannter "Verschwörungstheorien ist, aber auch eine andere Meinung oder Erlebtes so stehen gelassen werden darf, ohne dies unbedingt zu teilen.
 
Wir sind alle keine studierten Virologen, alle sehen und erleben Dinge unterschiedlich.
 
Es ist spannend, zu sehen, wie andere diese Zeit erleben und was sie dabei denken.
Wir wollen dabei auf Gebetsanliegen achten, einander bei Sorgen helfen und unsere Gedanken miteinander teilen, dabei Gott ehren, wenn wir andere wichtiger nehmen.
Wir sind Geschwister und sollten dies auch in Auge behalten, miteinander kommunizieren und nicht gegeneinander.
Wir können die Zeit und Chance nutzen, ein Licht zu sein und einander ermutigen, füreinander beten und auch mit Ratschlägen und Ideen füreinander sein- ihm zur Ehre.
Liebe Grüße, Cleo

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.11.2020 21:42.

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Re: Eine zaghafte (Wieder-) Annäherung an Gott

von Cleopatra am 27.11.2020 07:28

Hallo Leonardo,
 
das freut mich wirklich sehr, das zu hören.
 
Wie schön, dass sich jemand die Zeit genommen hat im Hintergrund und noch schöner, dass du hier weitergekommen bist.
 
Ja, ich werde für dich beten, dass du mehr und mehr von Gott wieder neu kennenlernst.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Re: Corona - bald beginnt Herbst 2020 - gibt es was wie wissen sollten?

von Cleopatra am 26.11.2020 07:44

Guten Morgen
 
ja, wir haben ja in vergangenheit auch die Meinungen einander vorgestellt.
 
Wichtig finde ich vor allem, dass wir auch einander stehen lassen können bei unterschiedlichen Meinungen und dass wir gleichzeitig versuchen, uns nicht von falschen informationen beirren zu lassen.
 
Leider ist es ja seit Corona wirklich so extrem gewesen, dass Dinge so extrem einseitig dargestellt wurden, indem die andere Meinung entweder egoistisch oder total dumm dargestellt wurde insgesamt (nicht im Forum hier, sondern insgesamt).
 
Das ist Streitpotential und das wollen wir hier natürlich nicht fördern.
 
Ich habe den Satz, den Cosima zitiert hat, einmal gegoogelt vorgestern, ich wollte da ja unvoreingenommen rangehen.
Für mich klang es so, als sei es quasi herausgerissen aus einer normalen Erklärung, wie Impfstoffe und Medikamente allgemein hergestellt und getestet werden.
 
Nun, diese Sätze aber hatte ein Virologe bei ZDF info tatsächlich so im Interview gesagt, bzw vom Moderator bestätigt, als seine Einschätzung.
 
Aber- es bringt nichts, immer zu schimpfen und zu meckern, wichtig finde ich, zu sehen- was tue ich, was erwartet hier in dieser Situation Gott von mir?
 
Dazu gab es eine meiner Meinung nach sehr gute Stellungnahme:
 
(Die direkte Verlinkung klappt bei mir am Computer gerade nicht, daher bitte bei Interesse die Adresse kopieren:
 
file:///C:/Users/Maike/AppData/Local/Temp/Corona_Thesenpapier_201108_v3.pdf



 
Die finde ich sehr plausibel.
 
Denn wir befinden uns nicht unter Verfolgung oder im Krieg.
Es ist nicht so dramatisch wie ich finde, denn ich finde es schlimm, wenn solche Paralele gezogen werden.
 
In der letzten Woche wurde ja ein 11 jähriges Kind von den Eltern ans Mikrofon gebracht, um sichvorlesend mit Anne Frank zu vergleichen.
Eine andere Szene zeigt, wie ein jugendliches Mädchen sich mit Sophie Scholl vergleicht, das empfinde ich schon als totalen Hohn.
 
Wir leben in einer Zeit und in einer Welt, in der schon gemeckert wird, dass die Spülmaschine nicht richtig glänzende Gläser macht.
In der gemeckert wird, wenn man mal 2 Minuten an der Warteschlange stehen muss.
In der andere schlecht gemacht werden, weil sie Fleisch oder tierische Produkte essen, da man selbst darauf verzichten kann, mit soo vielen Angeboten verschiedenster Äpfel, Tofu-Produkte, und weit mehr.
 
Wir leben hier im Überfluss ohne Ende, haben alles gegen Kälte, Hunger und Sorgen.
 
Wir haben absolut keine Ahnung, was Menschen durchmachen müssen in anderen Ländern oder vor einiger Zeit noch hier in Deutschland, die um ihr Leben bangen mussten, nicht, weil sie einmal in ihrem Leben auf einen geburtstag verzichten müssen, sondern weil sie zufällig so geboren sind, wie sie geboren sind (zB als Jude).
 
Sich dann zu vergleichen damit ist in meinem Empfinden ein Schlag ins Gesicht für die, die wirklich Schlimmes durchleben mussten.
 
Und solche paralele gehören einfach nicht dahin.
 
Man kann ja gerne sagen oder demonstrieren, wenn man etwas nicht so toll findet und die Energie dafür verwenden möchte.
Aber dann bitte mit Stil und Niveau.
 
Dazu fiel mir letzte Woche ein kleines Interview mit einem Chinesen auf, welches ist bei der Tagesschau gesehen habe, ich musste sooo lachen ;-D
 
Ich gebe aus meiner Erinnerung weiter:
 
Der Chinese wurde interviewt, wie er denn die Corona-Zeit erlebt hat und wie es ihm heute geht.
Er sagte sinngemäß: "Ja, zwei Monate lang waren wir im Lockdown.
Wir sind freiwillig zuHause geblieben und haben Homeoffice gemacht und die Kinder zuHause gelassen.
Wenn wir irgendwo reinwollten, ging das nur, indem wir unsere Daten weitergeben und Fieber gemessen haben.
Das war alles nicht schlimm.
Nach zwei Monaten war alles überstanden und heute können wir feiern.
Ihr sagt, wir armen Chinesen, wir haben keine Freiheit, weil wir der Regierung gehorchen ohne großes Wenn udn Aber.
Und ihr?
Ihr demonstriert schon so viele Monate und habt das Virus immernoch bei euch.
Ihr haltet euch nicht an die Gesetze und schimpft udn demonstriert.
Was für eine Freiheit ist das?"
 
Ich fand den Vergleich mal ganz nett
 
Ja, Freiheit, zu demonstrieren und so haben wir.
Aber wozu investieren wir unsere Energie...?
 
Mich bechäftigt seit einiger Zeit der Gedanke, was man in den Gemeinden tun kann.
 
Es gibt viele Christen, die einsam sind, weil sie nicht in geschlossene Räume dürfen, krank sind oder alt.
Wieviel Energie investieren wir für sie...?
 
Das finde ich wichtig.
 
Und wie geli schreibt auch, eben zu sehen, wie lange Gott noch so gnädig war.
Dies ist die Chance, aufzurütteln, der Mensch bekommt gezeigt, dass er seine Grenzen hat!
Hört er endlich mal darauf?
 
Wir Christen haben jetzt die Möglichkeit bei dieser unsicheren und traurigen Zeit ein Licht zu sein, nicht, weiter rumzumeckern, auf irgendwelche "Rechte" zu pochen, nein, Demut zu haben, zu beten, für andere dazusein.
Demut, Liebe und Geduld zu leben- nicht nur darüber zu reden.
 
Liebe Grüße; Cleo
 

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.11.2020 07:38.
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