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Cleopatra
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Re: Corona - Virus hat De erreicht ...

von Cleopatra am 07.06.2020 14:02

Oh, vielen Dank liebe Burgen, für diesen Hinweis.
 
Ja, lustigerweise habe ich heute Morgen noch stark über das Thema Dank nachgedacht.
 
Nicht unbedingt in diesem Zusammenhang, sondern allgemein.
Denn ich habe mich in letzter Zeit wieder mehr sauer gesehen und gemerkt, dass es mir nicht gut tut, wenn ich mich über Rücksichtlosigkeit oder Egoismus anderer ärgere, das bringt nichts.
Ich bin für mich verantwortlich, nicht für das, was andere tun.
Und da habe ich mit mir schon genug zutun, wenn es darum geht, mich anderen wiederum gegenüber anständig zu verhalten, egal, wie mein Gegenüber ist.
 
 
Und so ist es ja auch hier: Ich hörte am Freitag von einem Christen den Spruch, "dass sei ja hier päpstlicher als der Papst", als es um die Hygienevorschriften ging.
Und da habe ich auch gedacht- ich kann ja davon halten, was ich will. Ich kann es albern finden, oder auch nicht.
Es ist letztendlich einfach nur egal.
So hart, wie es klingt.
 
Was sagt die Bibel? Wir sollen der Obrigkeit gegenüber "brav" sein (ausgenommen, es ist gegen Gottes Wort).
Also heißt es, dass wir uns daran halten, so oder so. Und meiner Meinung nach dann auch richtig ohne lasch zu werden.
 
Es tut mir nicht weh.
Und ich glaube, auf der Welt gibt es wirklich weitaus größere Probleme, als dass Cleo doof findet, mit buntem Mundschutz rumzulaufen.
 
Ich denke auch, dass wir wirklich dankbar sein dürfen, wenn Gott uns verschont hat.
 
Zum Thema "Pandemie ist zuEnde", so sehe ich auch total viele Lockerungen, nun sollen ja noch fü zwei Wochen vor den Schulferien die Kitas und Schulen ganz öffnen, die Verantwortlichen haben jetzt enormen Stress, einige Arbeitgeber auch, weil die sich ja jedesmal neu einstellen müssen auf die Änderungen (hier finde ich auch, dass dies ein großes Gebetsanliegen ist).
 
Ich lese oft, dass der Wert, der nicht über 1 steigen darf (laut letzter Pressemitteilung sollten ansonsten die Lockerungen wieder verschärft werden) die ganze Zeit über 1 steht und nichts wieder strenger geregelt wird.
Ich vermute auch, dass sich das die meißten garnicht mehr gefallen lassen.
 
Ich fühle mich da nach dem Motto "da gibt es kein Weg mehr zurück", denn der Frust sitzt tief und viel Gewaltbereitschaft sehe ich außerdem in den Medien.
Ja, ich sehe das auch zusammen mit dieser Zeit.
 
Ich finde es imerwieder mal hilfreich, wenn die Emotionen hochkochen (egal, in welche Richtung: Traurigkeit, Wut....), einmal inne zu halten und sich einmal vorzustellen, wie Gott die Sache vielleicht sieht.
 
Wir sind hier in einem riesen Universum, Gott hat alles im Blick.
 Der Sonntag, der 07.06.2020 und die Cleo am Schreibtisch zu genau dieser zeit ist ein so unendlich kleines Rädchen in einem so enorm großen Wunderwerk der Schöpfung.
 
Manchmal ist es "lächerlich", über was unwichtiges wir uns aufregen oder ärgern, wenn man bedenkt, was das wirklich wichtige ist. Das schreibe ich vor allem mir, also ich verurteile damit niemanden hier
 
Aber ist es nicht so?
 
Wir haben hier die Chance, Licht und Salz zu sein.
 
Die Firma Heukelbach schrieb über die Freude, dass genau in dieser "Krisenzeit" so viele Bestellungen für evangelistische Flyer eingehen.
Die Menschen komen zur Ruhe, sie dürfen doch jetzt durch uns vielleicht auf Gott, auf die Sicherheit, die wir hier haben, aufmerksam gemacht werden.
Wir dürfen uns hierfür ganz unterschiedlich nutzen lassen, das ist doch super.
 
Und wir dürfen für alle beten, auch für die Regierung, die hier eben die vielen Entscheidungen treffen muss.
 
Und wir dürfen uns selbst auch immerwieder daran erinnern, was wirklich wichtig im Leben ist.
 
Mal sehen, woran wir uns in einem Jahr erinnern:
An die Zeit, in der die Welt irgendwie anders war, wir die Zeit aber nutzen konnten fpr Gottes Reich, oder an die Zeit, in der es ja voll unfair und eingrenzent war, dass wir knapp zwei Monate auf Luxus wie Essen gehen, Urlaub oder Fußballspiel gucken verzichten mussten, nur weil andere Menschen dadurch geschützt werden sollten- ts...
 
Und hierbei ist wichtig, was wir von oben gesagt bekommen, zusammen mit unserem Verstand, ja. Aber wir haben keinen Aufklärungsauftrag und nicht den Auftrag, alle Gebote genauestens auf die Wirksamkeit oder Richtigkeit hin zu prüfen. Den Israeliten haben ein "ich bin dein Gott, ich sage es dir" gereicht, sie hatten auch viele Gebote, die sie nicht verstanden, aber einhalten musste, denn das zählte (als schwachen Vergleich, mir ist auch klar, dass Gottes Gebote natürlich mehr Gewicht haben als die deutschen Regelungen).
 
Das ist das, was mir so dazu einfällt, auf mich bezogen.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Re: Corona - Virus hat De erreicht ...

von Cleopatra am 05.06.2020 07:35

Guten Morgen,
 
 
nusskeks: Der Punkt ist wohl, dass die Regelungen selbst Verstöße darstellen, sobald sie von Gerichten gekippt werden. Genasu dies geschieht bereits mit immer mehr EInschränkungen. Verfassungsrechtlich kommt der Schwung an Klagen gerade erst in Gang. Das wird ziemliche Folgen nach sich ziehen.
Nun, die Frage ist ja, welche Regelungen nun wirklich so gravierend Verstöße darstellen, finde ich.
Denn man kann auch echt übertreiben.
 
Manches Verhalten erinnert mich an pubatierendes Aufbäumen, wenn es übertrieben wird.
Zum Beispiel, wenn die häusliche Quarantäne zur Sicherheit aller als "Freiheitsberaubung" angezeigt wird.
Oder wenn man sich aus Prinzip nichts sagen lässt und die Regelungen daher bewusst vernachlässigt.
 
Ich finde, dass dann, wenn solche Fälle eintreffen, die Gerichte eher wieder abgehalten werden von den wirklcihen Gerichtsurteilen, die eh schon immer sehr lange auf sich warten lassen, da die Gerichte auch schon vor der Corona-Zeit sehr überlastet waren.
 
Aber das ist das Problem der Zeit, die Zeit der Selbstdarstellung, Selbstverwirklichung und so weiter.
 
Wir als Christen haben auch Maßstäbe, an die wir uns gerne halten, selbst, wenn sie uns erstmal eingrenzen. Wir können doch froh sein, dass wir so viele Freiheiten haben im Gegensatz zu anderen Ländern.
 
 
nusskeks: Ich wohne in einem Urlaubsgebiet. Hier stapeln sich die Menschen bereits seit drei Wochen. Abstand ist bei so vielen Menschen kaum einzuhalten
Ja, da haben wir es hier natürlich viel leichter, bei uns ist viel Platz, da ist es gut umsetzbar.
nusskeks. Es wird wirklich Zeit für ausgedehnte Antikörper-Tests. Davon hört man allerdings noch immer kaum was.
Die sind in Mache.
Es gibt ja schon welche, sogar kann man sich für viel geld welche im Internet kaufen, allerdings erzählte mir vor ich glaube eineinhalb Wochen, dass diese Tests noch nicht Präzise genug sind und daher noch nicht empfohlen wird ,den Test zu machen.
Mich macht es auch sehr neugierig und ich würde auch gerne wissen, ob ich Antikörper habe, oder nicht. Aber nur aus Neugier.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Re: Corona - Virus hat De erreicht ...

von Cleopatra am 04.06.2020 09:15

pausenclown schrieb: Verstöße? Ich weiß nicht genau wie du juristische Aufarbeitung im Augenblick verfolgst. Deutlich wird das, dass die Regierung gegen viel Rechte verstoßen hat, was Gerichte jetzt korrigieren, dadurch kommt es zu den Erleichterungen.

 
Ohne dass das Gespräch politisch wird: Mit "Verstößen" habe ich die Verstöße gegen die Regelungen gemeint, die getroffen wurden (zB Abstandregelung, Mundschutz und so weiter).
 
Ich dachte, dies sei im Kontext ersichtlich.
 
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Re: Corona - Virus hat De erreicht ...

von Cleopatra am 04.06.2020 07:34

Guten Morgen,
 
wir teilen ja hier unsere Eindrücke, die wir hier machen in Deutschland.
 
Ich war am Sonntag das erstemal wieder im Gottesdiest ich hatte mich sooo sehr gefreut.
 
Natürlich gibt es Einschränkungen, wir mussten uns anmelden und in einer Liste eintragen (falls jemand positiv getestet wurde, damit man dann alle Personen hat, die Kontakt hatten) und alle saßen mit großem Anstand und sangen mit Mundschutz. Vorsicht war sehr groß geschrieben bei uns.
 
Wir hatten eine Halle gemietet und natürlich war nur ein Bruchteil der Gemeinde anwesend, aber ich habe es total genossen, nochmal einige Geschwister zu sehen und im Anschluss auch zu sprechen.
 
Es ist wirklich interessant, wie sehr man sie vermisst, wenn man sie nach zwei Monaten nicht gesehen hat.
 
Ich habe auch deutlich gespürt, dass der heilige Geist uns alle zusammenhällt, weil ich die ganze Zeit auch an die Geschwister gedacht habe, die nicht dabei sein konnten.
 
Ich habe das wirklich sehr genossen.
 
Wir wollen es jetzt dort regelmäßig versuchen.
 
Nun, in der "Stadt" sind bei uns einige Geschäfte geschlossen, vermutlich insolvent gegangen.
Klar konnten einige den Aufschub an Miete beantragen, aber diese Miete wäre dann ja jetzt langsam fällig gewesen.
Die kleinen Läden haben es vermutlich nicht geschafft, was mir sehr leid für sie tut.
 
Seit der weiteren Lockerungen sehe ich auch wieder bei mir im Umfeld sehr viel weniger Sorge.
In Geschäften wird oft nicht mehr auf den Mindestabstand geachtet und hin und wieder wird ein Mundschutz vergessen.
 
 
Oh ja, und letzte Woche Freitag war ich in der Suppenküche, dort wird ja zur Zeit ausgegeben, nicht zum Hier-essen, sondern zum Mitnehmen.
Aber besser als nichts und es ist so schön, zu sehen, wie es "unseren" Gästen geht und wie gut sich vieles eingespielt hat.
 
Wie erlebt ihr es?
 
Wird es bei euch auch wieder lockerer? Oder erlebt ihr auch mehr und mehr "Verstöße"?
 
Liebe Grüße an alle, Cleo
 

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Re: einen Menschen lieben, zum Freund zu haben, der nichts von Jesus wissen will ...

von Cleopatra am 30.05.2020 09:34

Ich glaube, dieses mir neue Wort "verbandelt" sorgte dafür, dass ich eben daraus die Liebes-Beziehung eines Paares verstanden habe.
 
Nun, natürlich steht jeder Mensch irgendwie in einer beziehung zu jemanden, sogar ein Chef zum Arbeitgeber.
 
Also ging es dir Burgen eben auch um ganz normale Freundschaften?
 
Ich selbst pflege auch Freundschaften zu Nicht-Christen- wie sollte denn sonst jemand Jesus kennenlernen...?
 
Aber diese Freunde sind mir ein sehr großer Gewinn und oft auch eine Hilfe gewesen.
 
Mein großer Wunsch ist es, dass diese Menschen durch mich wenigstens Gott und seine Wunderwerke kennenlernen und erleben können.
 
Ich finde es aber auch wichtig, dass manfreundschaftliche Kontakte zu Christen hat, eben, weil wir uns so gegenseitig formen und auch im Glauben unterstützen können.
Wenn wir miteinander beten, wenn wir gemeinsam über Erfahrungen mit Gott Austausch haben und so weiter und uns eben auch im Alltag immerwieder an Gott erinnern, das finde ich sehr wichtig.
 
Ich werde auch nicht aufhören, für die Freunde, die Jesus noch nicht kennen, zu beten.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Re: einen Menschen lieben, zum Freund zu haben, der nichts von Jesus wissen will ...

von Cleopatra am 29.05.2020 07:36

Burgen schrieb: Ja, ich sehe schon - Liebe ist hier fast ausnahmslos mit Ehe als Bündnis gleichgesetzt. In den vorherigen Beiträgen versuchte ich, aus dieser Verengung der Sicht auf die Liebe herauszukommen. Muss jedoch einsehen, dass ihr daran festhaltet, dass Liebe in eine Ehe "gehört".

 
Guten morgen Burgen,
 
nun, wie genau meinst du das denn? Geli hatte ja auch schon nachgefragt.
 
Sprichst du von einer Liebesbeziehung ohne Aussicht auf Ehe?
 
Wieviel Sinn macht deiner Meinung nach eine Liebesbeziehung ohne Aussicht auf Ehe?
 
Also ich persönlich sehe meine Sicht auf die Liebe garnicht verengt
 
Oder sprichst du gar von der Nächstenliebe? Denn dies war aufgrund des Wortes "verbandelt" nicht ersichtlich.
 
pausenclown schrieb: Unsere Vorstellung was Liebe Romantik ist ist natürlich heute sehr von Hollywood geprägt, eine Frage bleibt. Beeinflusst uns die Bibel bei diesem Thema oder Hollywood oder der Zeitgeist. Wenig hilfreich ist es auch die Hollywood Vorstellung von Liebe mit hinein in die Bibel zu nehmen.
Oh ja, unbedingt.
 
Ich kann mir gut vorstellen, dass viele beziehungen auch deshalb irgendwann kaputt gehen, weil man diese Filme-Romantik-Liebe vom Gegenüber erwartet, da man sie so in den Medien kennengelernt hat.
 
Mir persönlich sind da viele ältere Ehepartner aus der Gemeinde ein Vorbild, hier kann ich gut beobachten, wie liebevoll miteinander umgegangen wird, diese Menschen haben gemeinsam als Paar so vieles schon durchgemacht und sind ein eingeschweißtes Team.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Re: Gemütliches Café

von Cleopatra am 28.05.2020 20:08

Oh Klecks, das Lied kenne ich, das singe ich im Auto immer ganz laut mit ;-D
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Re: Mein Gott, warum hast du mich verlassen?

von Cleopatra am 28.05.2020 20:07

Liebe betty,
 
heute morgen habe ich mich sehr gefreut, dich zu lesen (ich kann zur Zeit nicht so gut vo Handy aus zwischendurch lesen, da mein Handy kaputt ist).
 
Ja, es tut mir wirklich sehr leid, dass es dir immenroch so schlecht geht und du dich so "bestraft" fühlst.
 
Ich bin froh, dass du dich uns mitteilst und auch ganz ehrlich deine Gefühle beschreiben kannst, denn so könne wir- auch, wenn du es gerade so nicht spürst- weiter für dich beten und das tun wir auch.
 
Aber als ich deinen Beitrag, deine Schmerzen gelesen habe, musste ich an eine Reihe von Vorträgen denken, die ich zur Zeit höre.
 
Ein Mann, der die Bibel und viele SSprachen studiert hat und auch einen solchen schmerzvollen Verlust erleben musste- sein Sohn ist plötzlich verstorben.
 
 
Dieser Mann hat in seinem Bibelstudium bis jetzt zweimal davon berichtet, einmal grob, und einmal, wie es war, als er davon erfuhr.
 
Sicher wird dir auch das Thema der Themenreihe bekannt vorkommen udn vielleicht fühlst du dich auch Ähnlich wie der Mann der Bibel, der quasi (neben Jesus) mit dem Thema Schmerz am meißten in Verbindung gebracht wird: Hiob.
 
Da ich sein Bibelstudium einerseits sehr sachlich und informativ, andererseits aber auch enorm hilfreich in Krisenzeiten finde, habe ich gedacht, dass es bestimmt dir helfen könnte, einfach, weil er auf die biblische Sprache eingeht, sehr viele Hintergründe nennt (das hilft ein wenig, es in der Sachebene zu sehen und so zu "ertragen") und andererseits ja eben genau weiß, wie sich dieser Schmerz anfühlt, den langen Weg der Trauer aber auch schon hinter sich zu haben scheint.
 
Was auch hilfreich ist: In diesem Bibelstudium dreht es sich nicht um das Thema "wieso geht es mir so schlecht?" sondern um Hiob allgemein, wobei ich eben die Hoffnung habe, dass Gott dich sehr wohl genau ansprechen kann in genau deinem Leid.
 
Deshalb habe ich dir mal die bisher drei Folgen herausgesucht, er macht glaube ich jeden Mittwoch Abend dieses Studium live, während man auch selbst seine Fragen einwerfen kann dort:
 
 
 
 
Ab Teil vier geht es um die Reden der Freunde, a Teil 4 kenne ich noch nicht.
 
Liebe betty, auch wenn deine Gefühle es nicht wahrnehmen, so dürfen wir auch im Verstand Gottes Wahrheit in Anspruch nehmen.
 
Ich werde weiter für dich und deine Familie beten, was euch da passiert, ist so schwer zu verstehen, so traurig, so hoffnunnglos.
 
Doch wir haben einen bei uns, der die Hoffnung ist.
 
Und wenn dich deine Gefühle noch lähmen, so werden wir nicht müde werden, für dich weiter zu beten.
 
Ganz liebe Grüße, Cleo
 

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Re: einen Menschen lieben, zum Freund zu haben, der nichts von Jesus wissen will ...

von Cleopatra am 28.05.2020 07:43

Guten Morgen,
 
Burgen: ....Als das hier ein Thema wurde, war der Gedanke an Ehe weit, weit weg.
 Oh, also ich hatte deinen Eingangspost auch so verstanden.
 
Hattest du denn eine Liebesbeziehung ohne in Betracht gezogene Hochzeit gedacht?
 
.....Die ersten Menschen, da ging es nie um Liebe. Eher um Zusammengehörigkeit......
Oh, ich muss da an Jacob denken, der so verliebt war, dass er 7 Jahre kostenlos arbeitete und als sich herausstellte, dass er betrogen wurde, nochmal das Gleiche auf sich nahm- also wenn das mal keine Liebesbeziehung ist... Später wurden die Söhne von Rahel auch bevorzugt.
 
pausenclown: Liebe die zu einer tat wird, weit weg von schönen Gefühlen, aller romantischen Vorstellungen, weg von der Frage was, bringt es mir, hin zum anderen.
Eine sehr schöne Zusammenfassung.
 
Gut, aber die Liebe hat natürlich auch was mit Gefühlen zutun, ich denke, zumindest die Verheirateten unter uns können dem auch ein bisschen beipflichten ;-D
 
geli: Ja, genau - ich denke, wir in unserer heutigen Zeit haben ziemlich falsche Vorstellungen von "Liebe". Nach heutiger Vorstellung ist Liebe nichts weiter als ein schönes Gefühl, und wenn dieses Gefühl verschwindet, dann trennt man sich eben wieder. Noch schlimmer ist, wenn "Liebe" mit "Sex" gleichgestellt wird. Man lebt zusammen, probiert schon mal die Sexualität aus, und wenn es nicht so läuft, dann trennt man sich wieder.
Ja, genau das ist das, was in der Welt, in den Medien udn im Umfeld so "vorgelebt" wird, als sei es normal.
Aber wieviel jedesmal kaputt geht, wenn durch Streit oder unzufriedenheit die Beziehung wieder kaputt geht, wenn die Gefühle auf eine andere Person überspringen und so weiter, davon wird kaum gesprochen.
Das finde ich ganz schlimm.
 
Meiner Meinung nach öffnet man sich eine Partner ja auch und macht sich in der Hinsicht angreifbar, mit dem Vertrauen, dass dies nicht ausgenutzt oder missbraucht wird.
Aber man hört so vieles über Ex-Partner-Probleme.
 
So ist es eben mit der Liebe- Liebe ist nicht nur der nette Schmetterling im Bauch, Liebe ist eben viel mehr als nur das Gefühl.
 
Cleo: Heute finde ich es gut, wenn sich ein Pärchen findet, dass sie eine Zeit lang miteinander leben und sich mehr und mehr kennenlernen.
 
geli: Cleo, an dieser Stelle kann ich auf keinen Fall mit Dir übereinstimmen. Natürlich sollte man sich vor der Ehe kennenlernen - aber dazu gehört sicherlich nicht, dass man Tisch und Bett schon mal "auf Probe" teilt.
Hallo geli, kann es sein, dass du den Satz falsch verstanden hast?
Ich habe meinen Beitrag dazu nochmal durchgelesen auf diese Vermutung hin.
Mit "miteinander leben" meinte ich nicht "zusammen wohnen und das machen, was die Welt als Beziehung sieht", sondern das Leben gemeinsam teilen, gemeinsame Aktivitäten und so weiter.
Das, was frisch verliebte eben so tun.
 
Aber ich habe auch in dem Beitrag noch mehr dazu geschrieben, in dem eben auch hervorgeht, dass ich oben beschriebene Punkte so garnicht gut finde.
 
Meine Sicht dazu ist so: Natürlich ist alles ganz rosa, wenn man frisch verliebt ist.
Aber wenn der Alltag einkehrt, sieht es eben oft anders aus.
Mein Beitrag bezog sich daher nicht auf ein "Ehe-Praktikum" sondern schon auf die Hinsicht auf eine spätzere Ehe, denn ansonsten macht für mich persönlich auch eine Beziehung garkeinen Sinn, weil sie (ich hoffe, das klingt jetzt nicht zu komisch) Zeitverschwendung ist.
 
Eine festgelegte Zeit, die man "zusammen sein muss", bevor man verlobt ist, finde ich auch nicht richtig. Aber als ich mal hörte, dass jemand am Telefon eine Frau quasi einen Heiratsantrag gemacht hat, obwohl sie sich kaum kannten, aber klar war- wenn sie zusammenkommen, dann bleiben sie es auch für ihr leben- da war ich auch etwas irritiert...
 
geli: Wenn es bei der "Liebe" hauptsächlich um ein Gefühl ginge - wie bringt man das dann zusammen, dass Gott die Welt so sehr "geliebt" hat, dass er sogar seinen Sohn dafür gab? Oder auch, wie bringt man das mit der Aussage Jesu zusammen, dass wir sogar unsere Feinde lieben sollen? Da scheint "Liebe", die wir in der Bibel finden, wohl eine andere Bedeutung zu haben, als wir es heute kennen. Jedenfalls, wenn es um Gottes Liebe geht, die ja in unsere Herzen ausgegossen ist.
Ja, das ist es ja, das dürfen wir natürlich- auch bei der Wortbetrachtung der Bibel- nicht vergessen, nämlich, dass es drei Arten der Liebe in der Übersetzung gibt und dass wir natürlich im Blick haben, welche Liebe wir meinen.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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Re: einen Menschen lieben, zum Freund zu haben, der nichts von Jesus wissen will ...

von Cleopatra am 27.05.2020 07:28

Hm, interessante Gedanken, liebe Burgen.
 
Ja, natürlich gibt es auch die Liebe außerhalb der Ehe, das ist klar.
 
Aber für mich gehört beides zusammen.
 
In der Welt "gehört es sich so", möglichst viele Partner gehabt zu haben  vor der Ehe, manche sagen, um sich ausgetobt zu haben, manche sagen sogar, wenn es sexuell nicht klappt, dann könne die ganze ehe garnicht erst klappen und so weiter.
 
Dies sehe ich aber in der christlichen Welt garnicht so.
 
Gott hat fpr einen Mann eine Frau vorgesehen.
 
Es gab die Verlobung und die Heirat.
 
Heute finde ich es gut, wenn sich ein Pärchen findet, dass sie eine Zeit lang miteinander leben und sich mehr und mehr kennenlernen.
 
Sollte sich herausstellen, dass es doch nicht passt, dann wird wenigstens keine Ehe geschieden ;-D
 
Aber ich bin auch der Meinung, dass man als Paar zusammenkommt mit dem hintergedaknen der späteren Ehe, denn sonst würde man nur über das Gefühl, und nicht über die gelebte, den Alltag-überlebende Ehe sprechen.
 
Von daher finde ich es nicht verwunderlich, wenn wir in diesem Zusammenhang von der Ehe schnell sprechen, auch, wenn Gesagtes (bis auf die Bibelstelle) natürlich schon in der Beziehung gilt.
 
Vor der Ehe wird es sogar auch nochmal komplizierter, finde ich.
 
Denn der Beziehungspartner möchte vielleicht auch (für ihn völlig normal) vorhehelichen Geschlechtsverkehr). Was soll nun der Christ tun?
Ist er nciht im permanenten Konflikt, wie nusskeks beschreibt?
 
Wem folgt er und wen wird er verletzen bzw enttäuschen?
 
Dann geht es um die Nachfolge Jesu. Wird das zu zweit nicht viel leichter sein, als alleine, wenn der Partner davon genervt ist und es eben nicht nachvollziehen kann?
 
In dem Zuammenhang wird gerne das Argument gebracht "aber man kann doch nichts dafür, wo die Liebe hinfällt" oder "ja, aber die Liebe sucht es sich ja nicht aus" und so.
Ich denke, wir haben schon Möglichkeiten.
Wir haben die Wahl, ob wir schon ganz zu Beginn uns auf etwas einlassen oder nicht.
Denn nicht vor der Hochzeit wird der Fremde schon fragen... da ist ganz viel Zeit dazwiaschen, in der man sich aktiv dazu entschieden hat, den anderen kennenzulernen, sich zu öffnen und die Zeit alleine mit ihm zu verbringen.
 
Natürlich immer im Hinblick darauf, dass es auch Ausnahmen gibt, wobei eben die mir bekannten Ausnahmen eine sehr lange schwere, anstrengende und traurige Zeit zuvor hatten.
 
Liebe Grüße, Cleo
 

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