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Cleopatra
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Re: Hilfe/Austausch Homosexueller Christen

von Cleopatra am 19.02.2025 07:27

Guten Morgen, 

ich hatte dir vorgestern eine PN geschrieben- hast du sie gelesen?
Du hattest nach der Forenmoderation gefragt- inwiefern können wir dir denn helfen?

Du sprichst ein Thema an, welches sehr heikel ist und vermutlich auch immer öfters in christlichen Kreisen vorkommen wird- Tendenz steigend.

Grundsätzlich finde ich es ganz toll, dass du Gott liebst und mit ihm dein Leben gehen möchtest.

Es ist sicherlich sehr schwer, wenn man dann in einer Situation ist, in der viele Menschen es eben als Sünde interpretieren und nicht gutheißen.
In deiner Haut möchte ich da nicht stecken.

Ich glaube nicht, dass hier viele homosexuelle Menschen angemeldet sind. 

In diesem Thread  wurde letztes Jahr noch über das Thema allgemein geschrieben (ab Seite 5 im letzten Jahr, davor ist noch älter).

Ich selbst würde niemanden verletzen wollen, aber auch nicht gutheißen oder verhamlosen, wenn in der Bibel steht, dass Gott es anders sieht.

Ich sehe es so, dass jeder seine "Baustellen" hat, Baustellen sind nicht zwingend sofort böse oder Sünde, sondern eben Baustellen.

Wichtig ist mir, dass du dich hier auch wohl und willkommen fühlst.

Wir haben hier auch ganz viele unterschiedliche Themen. Wenn wir uns also in einem Thema mal nicht einig sind und es gleich sehen, so gibt es auch noch andere Themen, die man gemeinsam besprechen kann. Wichtig ist, dass wi uns immer auf Augenhöhe ansehen und besprechen.

Hast du denn eine Gemeinde, in der du dich gut aufgehoben fühlen kannst? Du hast geschrieben, dass du dich in den Kirchen nicht wohl fühlst.

Liebe Grüße, Cleo

Die Bibelverse sollen meine Meinung bilden, nicht begründen
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Re: Sterbehilfe - Organtransplantation

von Cleopatra am 18.02.2025 06:45

Guten Morgen, 


Hummel: das magst Du gern so sehen. Ich sehe das ganz anders: Wo Geld eine Rolle spielt, da gibt es weder Ethik noch Moral, auch wenn diese hehren Begriffe die wahren Absichten ummanteln


Ja, das kann gut sein, vermutlich erleben wir es auch einfach unterschiedlich.
Ich erinner mich daran, dass ich bei meiner meralgia parestaltica so verzweifelt war und erst der 16te Arzt mich operierte, ein Neurologe sagte mir, dass die OP kaum Einnahmen bringt.

Aber im Alter erlebe ich es tatsächlich anders, hier bekomme ich mit, wie eben auch für alte Menschen die Entscheidung getroffen wird, zB keine Chemo oder OP mehr zu machen und dies wird so akzeptiert.

Und ich ahne, wie teuer Behandlungen und Medikamente und so weiter sind.
Grundsätzlich sehe ich das Thema "Mensch hat Macht und Geld und verliert dabei Moral und Ethik" wie du, nu hier scheint es eben durch die Gesetze anders zu sein.

Liebe Grüße, Cleo


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Re: Sterbehilfe - Organtransplantation

von Cleopatra am 17.02.2025 07:28

Guten Morgen, 

jetzt war ich im Zwiespalt, ob ich nochmal etwas dazu schreibe, oder nicht.

Burgen: Komapatienten sind zB äusserst hilflos. Es ist bewiesen, dass etliche Menschen, obwohl sie wie tot da liegen, alles hören können, was andere um sie herum sprechen. Selbst während einer Operation können manche Menschen hinterher genau sagen, was sie an welcher Seite des Op-Tisches gehört haben.


Was du beschreibst, sind einzelne berichte von Menschen, die unter Narkose waren, es gibt auch einzelne Berichte von Personen, die in Wachkoma (?) waren.
Diese Personen konnten davon berichten, als sie wieder aufgewacht sind.
Aber wir sprechen ja hier von Hirntod- ein Zustand, der von zwei Ärzten unabhängig voneinander nach bestimmten Tests festgestellt wurden.

Auch das EEG gibt uns Informationen darüber, ob jemand vermutlich etwas hört oder so.

Aber Hirntod ist Hirntod.

Ich habe mal eine Seite gesucht, in der alle Gesetze drinstehen, die für Deutschland zu diesem Thema exestieren, vielleicht nimmt das ja manche Unsicherheit:

Gesetze und Richtlinien zum Thema Organspende

Hier sind sachlich einfach die Infos aufgeschrieben.

 
Burgen: Aber - selbst nach Stunden, das haben einige erlebt, kann der tote Mensch wieder beginnen zu atmen.

Das sind wieder Aussagen, ohne dass man sie überprüfen kann. 
Wann ist das passiert? Wo ist das passiert? In Deutschland nach deutschen Richtlinien zur aktuellen Zeit?
Und wer hat das behauptet?  Damit meine ich die Quelle.

Burgen: Ich kenne einen Gottesmann über das Internet, der glaubhaft bezeugt, dass sein Sohn nach einigen Stunden zurückkam, aus der Leichenhalle. Auch seine Frau wurde ins Leben zurückgebracht - von Gott. Beide, bzw. alle drei sind aktiv für den HErrn unterwegs.

Das sind diese schwierigen Behauptungen, die mich in den Zwiespalt bringen.
Denn wenn jetzt geschrieben wird, dass diese Person ja für den Herrn unterwegs ist, dann bin ich in der "Ecke", in der ich nichts geganargumentieren "darf", weil es Gottes Macht in Frage setzen würde, oder eine Aussage eines Christen.
Ich habe lange überlegt, ob ich noch darauf reagiere, denn ich meine, die letzten beiden Male hast du deinen Account Burgen danach hier gelöscht. 
Aber es wäre Menschenfurcht oder falsche Motivation, es einfach so stehen zu lassen, nur, weli dann eine bestimmte Reaktion passieren könnte.

Ich will dir auch nicht in Abrede stellen, das so zu glauben, aber ich kann es eben nicht, weil diese Person, die das so behauptet, es alleine so behauptet, in ihrem eigenen, zu verkaufenden Buch, in der charismatischen Bewegung, in der es eben um Wunderheilungen geht.
Es gibt keinen Arzt, kein Pflegepersonal, kein Leichenbestatter, der angerufen wurde, niemanden, der das bestätigen kann.
Ich kenne solche Wunderheilungen aus der Bibel, die einen bestimmten Zweck erfüllt haben- das Evangelium unterstreichen. Nicht, ein Buch zu verkaufen und selbst auf der Bühne zu stehen.
Das macht es eben so schwierig, wenn dann sowas immer als Argumentation und Begründung genommen wird, dann hoffe ich, dass auch akzeptiert wird, dass ich darauf reagiere.
Und ich möchte dabei auch wirklich respektvoll sein, aber der Hinweis muss auch erlaubt sein.

Vielleicht hilft es einfach, wenn wir bei genannten Beispielen einfach die Quelle benennen und eben auch schauen, dass die Quellen möglichst neutral und sachlich sind.

Burgen: Wie gesagt: Es geschieht immer noch so viel zwischen Himmel und Erde - wohl demjenigen, der IHM glauben schenkt ... und festhält am Wort Gottes Eines Tages werden alle Gott Jesus sehen, wie ER ist.


Ich glaube, das können wir alle unterstreichen.
Aber wir müssen trotzdem eben auch verantwortungsvoll prüfen, was gut ist und was wahr ist.

Aber beim Thema Organtransplantation bin ich bisher bei der Meinung geblieben, gestern habe ich noch von jemanden gehört (ich sprach am Telefon mit ihr über dieses Thema, angeregt vom Thread hier), dass jemand auf dem Organspendeausweis noch stehen hat "ja, aber nur unter Vollnarkose", weil sie Sorge hat, dass sie doch Schmerzen empfinden könnte.

Das ist doch auch eine Idee, für diejenigen, die eben diese Sorge haben.


Liebe Grüße, Cleo





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Re: Sterbehilfe - Organtransplantation

von Cleopatra am 16.02.2025 07:48

Guten Morgen, 

mir sind da noch Dinge aufgefallen, die ich so nicht stehen lassen kann, das hat mich gewurmt:


Burgen: Ich finde es schlimm, wenn dann der gestorbene, im Koma liegende Mensch eben doch noch alles hört und vernimmt, und alle darauf warten, endlich mit der Op beginnen zu können.

Weißt du, wie genau das funktioniert in Deutschland mit der Organspende?
Einem Menschen in Koma wird kein Organ entnommen.
Es müssen zwei völlig voneinander unabhängige Ärzte den wirklichen Tod bestätigen, bevor sowas überhaupt in Frage kommt.
So kann niemand etwas mit anhören.

Burgen: Es wird immer schwieriger, besonders für ältere Menschen standhaft zu bleiben und eben solche Verpflanzungen auszuschließen.

Ich erlebe das anders, vermutlich erlebst du es so.
Ich kenne einige, die aus Unsicherheit nicht spenden oder eben, weil sie "ganz" beerdigt werden wollen, bzw die Angehörigen es so wünschen. Das wird so als Entscheidung stehengelassen.
Es gab mal vor einiger Zeit einen allgemeinen Aufruf zum Thema Organspende, in der auch informiert wurde. Aber die freie Entscheidung hat doch jeder.


Burgen: Eine Folge dessen ist, dass diese Menschen weiter bis an ihren Tod Medikamente nehmen müssen.

Nein, das ist nicht zwingend so.
Wenn zB ein Mensch eine Netzhaut, Haut allgemein oder ein Ohr oder keine Ahnung was eingepflanzt bekam, wird am Anfang natürlich ein Medikament, auch Schmerzmittel verschrieben. Aber wenn der Körper es angenommen hat, bedeutet das nicht, dass man sein Leben lang Medikamente nehmen muss.
Frage mal die vielen Menschen, die zB eine Leber oder Niere bekamen, wie dankbar und glücklich sie über ihr neues, geschenktes Leben sind. Oder einem Opfer nach dem Brand, dem die Haut verbrannte.


pausenclown: Naja und das Scheinargument, man findet keine Begründung in der Bibel dafür oder dagegen, ist halt kein gutes Argument.

Was meinst du? Kennst du Bibelverse dazu?


Burgen: Wir haben es also mit einem geistlichen 'Problem' zu tun, und die Lösung ist ebenfalls auf geistlicher Ebene zu finden.

Das sehe ich nicht so.
Der Körper ist unser "Tempel", eine Hülle, in der die Persönlichkeit sitzt.
Der Körper hat gewisse Funktionen, aber er ist nur hier auf der Erde wichtig.
Wirklich wichtig ist doch die Seele und die ist nach unserem Leben bei Gott. Der Körper zerfällt irgendwann.
Der ist nichts mehr wert.
Wenn er dann (meiner Meinung nach) also noch andere Leben retten kann oder vereinfachen, dann finde ich persönlich das gut.


Hummel: tja, das deutsche Gesundheitswesen ist mittlerweile auf wirtschaftliche Effizienz getrimmt. Ich habe selbst lange genug im Gesundheitswesen gearbeitet und so meine Erfahrungen gemacht: Bevor man einen Menschen einfach menschlich sterben läßt, wird erstmal alles aufgefahren and angewandt, was irgendwo noch Geld einbringt.

Ich komme ja auch aus dem gesundheitswesen und kann das nicht so stehen lassen.
Der Mensch wird aus moralischen und ethischen Gründen am Leben erhalten. Das mag man gut finden oder auch doof. 
Aber wirtschaftlich ist das nicht. Es bringt kein Geld, absolut nicht, weil die "Kosten" immer höher gehen. 
Verzeiht mir bitte, dass ich es so ausspreche, damit will ich auf keinen Fall respektlos erscheinen.
Aber selbst Krankenhausbesuche sind mitlerweile kein "Nutzen" mehr für das Krankenhaus, weil meistens "Standart-Sachen" gemacht werden, die nicht viel Geld reinbringen, aber Bett, Versorgung und Personal "kostet", während die Krankenversicherungen immer weniger zahlen.
Schaut man sich mal die Krankenhäuser in Deutschland an, so sieht man, dass viele vor dem wirtschaftlichen Aus stehen, vor allem, wenn das neue Gesetz durchgesetzt wird, welches der liebe Herr Lauterbach so nett beschreibt (auf einzelne Bereiche konzentrierte Krankenhäuser).

Die persönlichen Meinungen und Gedanken lasse ich absichtlich unkommentiert und so da stehen, ich möchte niemanden von "meiner Meinung überzeugen".

Liebe Grüße, Cleo


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Re: Das AUS... Vorbereitungen für die Zeiten danach!

von Cleopatra am 15.02.2025 08:33

Guten Morgen, 


Argo: Das wir Sünder geboren sind stimme ich dir nicht zu.

Und was sagst du zu den Bibelversen, die hier schon zitiert wurden, die das Gegenteil besagen?


Argo: Das Gewissen aktivieren ist ein langer Prozess während dessen ich langsam erkenne, dass ich etwas machen muss, weil ich etwas falsches mache.

Also hat man doch Sünde in sich...?


AArgo: Er sagte: niemand kommt zum Vater ohne IHM kennenzulernen. Was bedeutet das für uns. Jesus Christus kennenlernen, bedeutet seine Worte in die Tat zu setzen.

Jesus sagt nicht, dass wir ihn einfach kennenlernen sollen und unserem Gewissen einen enormen Stellenwert geben sollen.
Jesus sagt, dass wir zu Gott nur durch ihn kommen können. Das bedeutet nur durch den Glauben an ihn und durch die Sündenvergebug, die nur durch ihn möglich ist.
Das ist ein ganz ganz großer Unterschied, denn so, wie du alles beschreibst mit guten Taten und so wäre es eine selbstverdiente Errettung, eine, die man sich verdient hat, wo Gott quasi nicht anders kann, weil wir so toll wären.
Das lehrt die Bibel aber nunmal nicht.


Argo: Warum verzeiht Gott unsere Sünden? Weil er weis, dass wir in uns die guten Eigenschaften haben - die wir mit der Geburt erhalten haben – mit der wir ein gutes Leben auf der Erde wieder führen können. Und er will, dass wir sie im Leben wieder einsetzen, dass es uns gut geht. Wir müssen nicht was neues lernen. Die guten Eigenschaften haben wir in unserem Gehirn. Und da ist die Aufgabe des Gewissens diese Eigenschaften wieder ins Leben zu rufen. Das mitschleppen der Sünden durch das Leben, ist keine Option für Gott. Das wäre eine Option für den Teufel welche Gott sie nicht zuläßt. Also negativ für uns!


Das finde ich so einfach nicht in der Bibel. Es sind philisophisch nett klingende Worte, aber in der Bibel finde ich es so einfach nicht wiedergegeben.

Liebe Grüße, Cleo


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Re: Sterbehilfe - Organtransplantation

von Cleopatra am 14.02.2025 07:41

Guten Morgen, 

also ich bin pro Organspende.
Allerdings betone ich das für mich

Ich finde es anmaßend, da etwas allegemeines draus zu machen, um dann andere zu "manipulieren",  etwas tun zu "müssen", was man nicht möchte.

Das geht in die eine Richtung, aber auch in die andere.

Diese Schauermärchen, dass dann Gewohnheiten plötzlich bestehen, wie so ne Art Fremdbestimmtheit, glaube ich nicht.
Ich kenne auch keinen Bibelvers, mit dem ich meine eigene Meinung dazu begründen (und somit unterstreichen, womit dann alle, die es anders sehen, "gegen die Bibel handeln).

Meine persönliche Meinung dazu:

Wenn ich sterbe, hat niemand mehr etwas von meinem Körper. Ich bin dann bei Gott, es interessiert niemanden, wenn man Körper dann irgendwann zu Erde wieder wird.

Wenn also dann durch eine Transplantation eines Organes ein anderes Leben gerettet oder verbessert werden kann, dann freue ich mich.

Dann sehe ich dies als ein Geschenk an, welches diese Person dan bekommt.

Das Argument, dass Gott herr über Tod und Leben ist, finde ich da nicht passend, denn Medikamente oder andere Operationen werden ja auch gerne angenommen. Da kann die Transplantation auch ein Wirken Gottes sein.

Die Schauermärchen, dass man dann selbst weniger Hilfe bekommt, weil man Organspender ist, kann ich auch nicht bestätigen, ich glaube, das ist auch mitlerweile veraltert und so. Ich selbst hatte ja im Alter von 20 Jahren einen schweren Unfall und man hat mir geholfen, obwohl mein Organspendeausweis ganz oben und klar erkennbar im Portemonaie liegt.

Das sind so meine gröbsten, schnellen Gedanken zu diesem Thema

Liebe Grüße, Cleo


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Re: Das AUS... Vorbereitungen für die Zeiten danach!

von Cleopatra am 13.02.2025 07:19

Guten Morgen, 

also durch Wiederholungen wird etwas auch nicht richtiger.


Ich habe jetzt schon so viele Beispiele genannt, wir haben auch Bibelstellen genannt, die Behauptungen wiederlegt haben (zB dass kein Mensch von Geburt an Sünder ist), aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass du nur deine These wiederholst.
So kommen wir nicht weiter.
Erst Recht nicht, wenn dann wieder Behauptungen wiederholt werden ohne "Beweis", zB der Quellenangabe.

Eine Aneinanderreihung von philisophisch gut klingenden Sätzen muss nicht zwingend richtig sein.

Sowas ist doch kein "Gespräch", wenn jeder nur einfach in neuen Worten etwas wiederholt.

LG Cleo


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Re: Das AUS... Vorbereitungen für die Zeiten danach!

von Cleopatra am 12.02.2025 07:34

Guten Morgen, 


Argo: Ich will hier nicht den alles Wissenden spielen, aber ich wiederhole was ich spüre und auch andere Menschen. Wenn ich etwas wirklich nicht korrektes gemacht habe (die Größe spielt keine Rolle) und mein Verstand in diesem Fall - wie es in der Bibel steht - mein Herz es bezeugt, dann fühle ich mich irgendwie unwohl. Dieses Unwohl, ist das schlechte Gewissen über was man spricht. Und dann sage ich "Entschuldigung".

... weil du eben als Kind gelernt hast, was Gut und was Böse ist.
Weil du vermutlich mit christlichen Grundsätzen erzogen wurdest.

Ich denke, diesen Fehler machen viele: Die Bibel von ihrer eigenen Perspektive aus lesen und verstehen.

Wie schon mehrmals geschrieben: Ein Kind zB von einem IS-Kämpfer (ich sah mal eine Dokumentation) sieht Null Falsches darin, einen Nicht-Moslem zu quälen und zu töten, da diese Nicht-Moslems in ihren Augen Abschaum sind. 
Ein Kind, in dessen Haushalt Schimpfworte normal sind, wird nicht von alleine auf die Idee kommen, diese abzuschalten. Es wird von innen immer wieder rauskommen.

Das Thema "Der heilige Geist fungiert als Gewissen bei Christen" ist da separat zu sehen, ich befürchte, dass das hier etwas vermischt wird.

Und ich kann die Beispiele da nur ständig wiederholen, aber ich komme mir da langsam ein bisschen doof vor


Argo: Die Kinder muss du aus dem ganzen Prozess des Gewissens ausklammern. Erst wenn sie Erwachsen sind würden sie es spüren und dann machen sie das Richtige oder das Falsche

Dies ist aber die Ursache, deshalb kann man es nicht ausklammern. 
Das, was man Kindern beibringt, hat Auswirkungen auf das Erwachsenenalter.


Argo: Inzwischen hat die Wissenschaft bereits bewissen, dass das Gewissen angeboren ist. Die ersten Wissenschaftler waren aus Schweden

Das sind die Beispiele von Behauptungen, die ich letztens auch mal angesprochen habe.
Ohne genaue Quellenangabe kann niemand überprüfen, ob es wirklich so ist oder nur eine Behauptung.
Heutzutage wird so schnell- um die eigene Meinung zu unterstreichen- eine Behauptung ins Netz gestellt. 
Da bitte ich um genaue Quellenangabe, sonst könnte ich ja auch einfach schreiben "in den letzen Studien haben Experten nämlich herausgefunden, dass ich Recht habe, das was ich gerade behaupte haben letztens auch Wissenschaftler in einem Artikel verfasst."

Ich frage mich, was insgesamt das Thema dieses Threads hier sein soll.
Wir schreiben ja (wieder) über das Gewissen, aber das haben wir in anderen Threads ja auch.
Der Titel dieses Threads hat mich zuerst vermuten lassen, dass es um das "Danach"- das Leben nach dem Tod geht...?
Dazu aber fehlt der Bezug in dem Beitrag.
Oder habe ich ihn nicht gesehen?
Oder bezieht sich das "Danach" auf etwas Anderes?

LG Cleo


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Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.02.2025 07:35.

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Re: Das AUS... Vorbereitungen für die Zeiten danach!

von Cleopatra am 11.02.2025 07:44

Guten Morgen, 


Burgen schrieb: Nur mal so ein kleiner Einschub hier. Calwer Bibellexikon: Gewissen..........

Also ich finde das, was da beschrieben wird, nicht in der Bibel.
Ein gutes und ein schlechtes Gewissen?

Ich habe ja schon mehrmals dazu meine Erklärung geschrieben.

Ein kleines Kind wird irgendwann sündigen, zB stiehlt es mal etwas, oder es schubst ein anderes Kind oder es lügt.... Erst dadurch, dass die Eltern dem Kind dann beibringen, dass dieses Verhalten nicht ok ist, lernt es, dass es falsch ist.
Das kann man wunderbar sehen bei den Kindern, die sowas eben nicht beigebracht bekommen, die machen weiter, ohne sich einer Schuld bewusst zu sein.

Und die anderen Kulturen mit deren Gefühl von gut und böse habe ich auch schon oft genannt.

Man muss wirklich unterscheiden.
Das "schlechte Gewissen" durch den heiligen Geist, welches wir nach Bekehrung bekommen, vor allem eben auch durch das Befassen mit Gottes Maßstäben, das ist nicht einfach angeboren und bei jedem Menschen da.


Argo: Ich bin immer der Meinung, dass alle Menschen den gleichen Gott haben, aber unterschiedliche Arten haben, wie sie ihr Leben und ihre Religion ausüben.

In den verschiedenen Religionen werden die falschen Götter ganz unterschiedlich beschrieben. Selbst die, die in anderen Religionen sind, würden soetwas nicht behaupten. Es gibt ganz klare Unterschiede.

Dieses "alles ist bunt, alles wird schön, jeder kommt in den Himmel" ist so einfach nicht. Jesus sagt ganz klar, dass er der einzige Weg ist.

Ansonsten sehe ich in deiner Antwort leider keinen Bezug auf meine Argumentation, in der es ja eben darum ging, dass ein Gewissen nicht von kleinauf da ist wie wir es aus Europa mit unseren Moralvorstellungen kennen.


Argo: In welcher Schrift steht, dass das menschliche Herz generell böse ist, wenn das Herz Gott selbst erschaffen hat und lupenrein war als es dem Menschen übergeben hat?


Römer 3,9: 9 Was sagen wir denn nun? Haben wir einen Vorzug? Gar keinen. Denn wir haben soeben bewiesen, dass alle, Juden wie Griechen, unter der Sünde sind, 
10 wie geschrieben steht: »Da ist keiner, der gerecht ist, auch nicht einer.
11 Da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der nach Gott fragt. 
12 Alle sind sie abgewichen und allesamt verdorben. Da ist keiner, der Gutes tut, auch nicht einer.
...

23 Sie sind allesamt Sünder und ermangeln des Ruhmes, den sie vor Gott haben sollen,[2] 
24 und werden ohne Verdienst gerecht aus seiner Gnade durch die Erlösung, die durch Christus Jesus geschehen ist.

Römer 5,8 Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren.

12 Deshalb, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und der Tod durch die Sünde, so ist der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, weil sie alle gesündigt haben.
...

und so weiter, da gibt es noch ganz viele weitere Verse.


LG Cleo




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Re: Das AUS... Vorbereitungen für die Zeiten danach!

von Cleopatra am 09.02.2025 08:13

Guten Morgen, 


Argo: Die Gesetze Gottes sind in jedem Mensch mit seinem Geburt vom Gott in seiner Seele fest gespeichert worden. Die Gesetze des Bösen kommen erst später bei heranwachsen des Menschen von außen dazu.

Also ich kann dem nicht zustimmen.
Ich bin aber auch verwundert, denn ich habe in der Vergangenheit schon zweimal diese These mit Gegenargumenten widelegt, es wundert mich, dass sie dann einfach wiederholt wird.
Argo- liest du denn auch unsere Antworten....?
Ich habe schon zweimal die Beispiele mit den anderen Kultuen und so genannt.

Du gehst immer von Europa und deiner Zeit aus. 
Schon alleine in anderen Religionen steht (zB im Koran), dass man gerne lügen darf, wenn es dabei um die "Werbung der eigenen Religion" geht. Eine Lüge also- hier ohne schlechtes Gewissen.
Also passt das nicht zu deinen Worten, weil du ja davon ausgehst, das Gewissen mit "deinem Inhalt von Gut und Böse" sei automatisch immer da.

Zum Thema "wer kommt in die Hölle" gibt es hier eine gute Zusammenfassung, vor allem aber auch, wie man zu Gott kommt.

Gott ist nicht automatisch immer da und es ist alles wundeschön und gut und bunt.
Die Welt ist gefallen, voller Sünde.

Lies mal, was in der Bibel steht zum Thema "alter Adam- neuer Adam", zum Thema "Jesus als Hohepiester" und wie die ersten Chisten errettet wurden- dirch Buße. Dann die Taufe und Nachfolge.

LG Cleo

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