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Cleopatra
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Re: Vergebung?

von Cleopatra am 08.03.2017 07:59

Liebe geli,

bei deinem Beispiel mit der älteren Frau fällt mir sofort ein neuer Aspekt auf.
Nämlich die Liebe zu den Menschen.
Würde sie nicht eine solche Liebe für die Peiniger haben, hätte sie doch garnicht erst gebetet für sie, oder?

Wow, und dann fällt mir das auch in den anderen Beispielen auf, die hier genannt wurden.
Das lässt mich nachdenken.

Vielen Dank auch für den Hinweis, dass wir die Person quasi an Gott abgeben. Und wie er dann mit der Person verfährt (wahrscheinlich eben auch Gnade, wie bei uns nämlich auch), ist dann nicht mehr unser Problem.

Lg Cleo

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Re: Vergebung?

von Cleopatra am 08.03.2017 07:57

Cleopatra schrieb: Wir wissen ja, dass wir einander vergeben sollen. Das ist außer Frage.

Merciful schrieb: Ich bin der Meinung, so einfach ist es nicht. Vergebung setzt voraus, dass das geschehene Unrecht bereut und bekannt wird.

Ich denke doch, es ist ganz einfach.
Denn Jesu Worte in Matthäus 6 sind da sehr deutlich:

14 Denn wenn ihr den Menschen ihre Vergehungen vergebt, so wird euer himmlischer Vater auch euch vergeben;
15 wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euer Vater eure Vergehungen auch nicht vergeben.

Das klingt für mich doch sehr deutlich.
Ich denke aber, lieber Merciful, dass wir beide von unterschiedlichen Dingen sprechen.

Du sprichst von Zwischenmenschlichem. Vielleicht ein Streit oder so.
Aber ich spreche gerade mehr von den Extremfällen, in denen eine Seite sich sehr schuldig gemacht hat (siehe auch die genannten Beispiele der anderen User), wie die Opfer-person dann vergeben kann.
Dabei geht es nicht um die Versöhnung am Ende, denn ich denke, manchmal ist eine erneute Gemeinschaaft eben nicht mehr möglich, wie bei Paulus und Barnabas, die trotzdem jeder für sich den richtigen Weg gingen, nur eben nicht mehr gemeinsam.

Versöhnung ist natürlich das Beste, was am Ende dabei herauskommen kann.
Aber wie gesagt- mir geht es hier gezielter um diese Extremfälle, in denen die eine Seite keine Schuld einsieht.
Denn wenn jemand Entschuldigung sagt, fällt es uns ja auch leichter, zu vergeben, stimmts?

Aber dies ist eben nicht immer der Fall. Und es sind eben auch Nicht-Christen, die uns verletzen und sich dann keiner Schuld bewusst sind. Und einige Menschen sind eben nicht an Frieden interessiert.
Trotzdem sind wir ja eben von Gott in dieser Verpflichtung. Wir sind ja für unser Handeln verantwortlich, nicht für das Verhalten anderer.

Lg Cleo


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Re: zu 1Kor.13,2

von Cleopatra am 08.03.2017 07:49

Wie immer schwer, meine Gedanken in Worte zu fassen - ich hoffe, ich konnte rüberbringen, was ich meine?

Also ich habe absolut verstanden, was du gemeint hast

Lg Cleo

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Re: AT - Eine Frage habe ich noch..

von Cleopatra am 08.03.2017 07:46

Hm ihr lieben,

werden das nicht mitlerweile zu viele unterschiedliche Themen in einem Thread?

Ich denke, es wäre hilfsamer, wenn wir pro Thema einen Thread aufmachen.
Denn es kann immer mal sein, dass später noch User, die jetzt noch nicht hier sind, mal auf ein altes Thema antworten wollen.
Außerdem findet man so später die Threads anhand der Titel besser wieder.

Lg Cleo

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Re: zu 1Kor.13,2

von Cleopatra am 07.03.2017 08:03

Also ich finde diesen einen Vers schon enorm. Und dieser eine Vers zeigt Gottes Einstellung total.
Immerwieder wird in der Bibel die Liebe betont.

Ich musste gestern, als ich diesen Beitrag gelesen habe, an Matthäus 5 denken, an die Predigt, die ich am Sonntag noch gehört habe.
Dort ging es auch um das rechte Almosengeben, Beten und Fasten.
Hier wird es eben auch so deutlich: Wenn wir alles nur machen, um vor anderen gut dazustehen und Anerkennung zu bekommen, hat es Null Wert.

Es geht um die Herzenseinstellung.

Wir können uns abrackern und tun und machen, was wir wollen.
Wir können auch als ganz besonders fromme Christen dastehen, weil menschen sehen, wieviel wir doch für Gott tun.
Aber es hat einfach Null Wert.
Und das beruhigt mich sehr, weil es auch sehr viel Druck wegnimmt, oder?

Wenn wir etwas aus Liebe tun, dann fällt es uns auch viel leichter, nicht aufzugeben, in Durststrecken weiterzumachen und einfach immer auf Gott und die Menschen, denen wir dienen, zu sehen.
Und als kleinen Bonus gibt es dann sogar auchnoch Gottes Segen dafür

Lg Cleo

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.03.2017 08:04.

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Re: AT - Eine Frage habe ich noch..

von Cleopatra am 07.03.2017 07:52

Also ich finde es ehrlich gesagt sehr beruhigend, zu sehen, wie Gott sein Versprechen hällt und weiter segnet,  obwohl die Menschen morden (Mose), lügen (Abraham) und sogar betrügen (Jakob).

Mir zeigt es, dass wir keine Superhelden sein müssen, um geliebt zu sein.
Es zeigt, dass Gottes Liebe zuerst kommt.

Lg Cleo

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Re: Oase (38) Ich lasse mich suchen und finden, sagt Gott

von Cleopatra am 06.03.2017 07:51

Guten MOrgen, ihr lieben,

das ist aber eine schöne Karte liebe Cosima, danke, dass du sie mit uns teilst.

Liebe Burgen, ich hatte dir ja noch garnicht geantwortet: Richtig, der erste März war "mein Tag", ich muss auch diesmal sagen, dass ich diesen Monat nur den einen Tag die Nebenwirkungen so gespürt habe.
Am zweiten Tag schon war nichts mehr da, dafür bin ich enorm dankbar.
Es lässt natürlich hoffen, dass ich so von Monat zu Monat weniger Nebenwirkungen bekommen werde.

Ihr lieben, wie geht es euch?
Ist es bei euch auch so stürmisch geworden?
Meine Güte, alles nass und windig bei uns ;-D

Das Wochenende ist schnell umgegangen.
Meine Nachbarni und Freundin hat einen sehr kleinen Hund. Dieser war am Samstag lange alleine, da die Freundin auf einem wichtigen Seminar war.
Deshalb bin ich Mittags rüber, um den Hund zu Bespaßen.
Ich habe ihm "Guten Tag" beigebracht. Nun kann er brav zur Begrüßung die Hände schütteln ;-D
Die Nachbarin hat sic riesig über diese Überraschung gefeut ;-D

Nun steht eine volle Woche an, mit einigen Terminen.
Aber ich denke, das wird alles gut klappen.

Gestern im Gottesdienst hatten wir eine sehr gute Predigt.
Es wurde Matthäus 5 vorgelesen. Die Vorschriften über das richtige Almosengeben, das richtige Beten und das richtige Fasten.
Es wurde deutlich- es ist etwas, wass wir im Verborgenen tun sollen.
Wir sollen es nicht tun, um eine große Show abzuliefern.
Wenn wir dies tun, haben wir unseren Lohn (die Aufmerksamkeit) doch schon.
Was aber Gott will, ist die richtige Herzenseinstellung.
Wir sollen es für ihn tun. In der Stille. Niemand muss es mitkriegen.
Es ist so konträr zur Welt hier draußen, stimmts?

Ich bin Gott so dankbar, dass er uns immerwieder solche Erinnerungen gibt.

Ich wünsche uns allen eine gute Woche mit vielen weiteren Erfahrungen mit unseren Heiland.

Lg Cleo

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Re: AT - Eine Frage habe ich noch..

von Cleopatra am 04.03.2017 13:55

Stimmt lieber Palve, das war wohl etwas ungünstig ausgedrückt von mir.
Mit dem Wort "Essensvorschriften" meinte ich das Thema "reine und unreine Tiere essen".
Dies hatte aber natürlich nur sinnbildlich etwas zu bedeuten, wie du gut erklärt hast.

Lg Cleo

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Re: AT - Eine Frage habe ich noch..

von Cleopatra am 04.03.2017 12:34

Cleo schrieb: Es war Petrus, nachdem er übrigens von Gott eine Vision hatte. Da ging es um das Thema Essensvorschriften.

Palve schrieb: Welche denn???

Ich habe nochmal nachgeschlagen.
Diese Geschichte befindet sich in Apostelgeschichte 10, die Vision beginnt in Vers 9.
Petrus sah, wie sich der Himmel öffnete und ein Tuch mit Fleisch herunterkamen.
Er erhielt den Auftrag "Iss", woraufhin Petrus verneinte, da er kein unreines Essen essen wolle.
Dies wiederholte sich dreimal. Jedesmal verneinte Petrus.
Was er nicht wusste- es waren gleichzeitig Menschen unterwegs, um ihn abzuholen, damit er vor einem Heiden (Kornelius) reden solle
Obwohl dieser kein Jude war, wollte Gott Petrus schicken, um ihn zu bekehren.
Das war die Vision. Es zeigte sich- diese Männer hatten den Auftrag, Petrus zu holen.
Sie kannten die Vision und so weiter nicht.
Genauso hatte Petrus im Vorfeld nichts von Kornelius und diesen Männern gewusst.
Alles wurde von Gott so arangiert.

Später, in Kapitel 11 wiederholt Petrus die begebenheit, indem er sie om Jerusalem erzählt und das "Ergebnis" dieser Vision in Vers 16 beginnt.

Und in Kapitel 15 beginnt die Frage der Beschneidung, hier wird diese Begebenheit wieder als der Grund aufgeführt. Eben, dass die Beschneidung nicht gilt für Heiden, da wir alle gleich behandelt werden.

Lg Cleo

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 04.03.2017 12:38.

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Re: AT - Eine Frage habe ich noch..

von Cleopatra am 04.03.2017 09:13

Hallo Kowalski,

Da ist auf der einen Seite die Aussage in Gen. 17,14 und auf der anderen Seite die heutige Situation, wonach das absolut kein Problem mehr zu sein scheint. Also kann es nur so sein, dass die Kirche das, wie auch immer, um 180° gedreht hat.

Dass du versuchst, etwas zu verstehen, ist grundsätzlich gut.
Aber der obrige Satz stimmt eben nicht. Denn die Kirche hat da nichts geändert.
Es war Petrus, nachdem er übrigens von Gott eine Vision hatte. Da ging es um das Thema Essensvorschriften.

Es wäre schön wenn du recht hättest, aber da steht ganz klar und unmissverständlich geschrieben: ..denn ich Und mein Bund soll an eurem Fleische sein als ein ewiger Bund. 1Mo 17:14 Und der unbeschnittene Männliche, der am Fleische seiner Vorhaut nicht beschnitten wird, selbige Seele soll ausgerottet werden aus ihrem Volke; meinen Bund hat er gebrochen! (Danke Pal für die Wiederholung).

Ich versuche mal, es dir mit einem anderen Beispiel zu erklären, vielleicht ist das dann verständlicher?
Wenn ich sage "der Teil unseres Vertrages lautet aber, dass du nie auf die Autobahn zu Fuß gehst. Denn wenn du das tust, wirst du sterben."

Ist das so verständlicher?
Gott macht einen Bund (Vertrag) mit Israel. Er stellt unter anderem Gehorsam als Regel.
Er selbst hat dafür auf der Seite des Vertrages versprochen, das Volk zu segnen. Eben, auf das Volk als sein Volk aufzupassen und es viel vermehren zu lassen.
DerVers, den du zitiert hast, bestätigt das ja die ganze Zeit. Es geht um den Bund.
Und das Ausrotten wird geschehen, weil der Mensch den Bund gebrochen hat. Also wird er nicht mehr die Gegenseite- nämlich den Segen und das Vermehren bekommen. Was ist die Folge? Die Ausrottung.

Es ist vielleicht so zu verstehen "wenn du deinen Teil nicht erfüllst, dann erfülle ich meinen Teil auch nicht und dies wird die Folge sein."

Ist es so leichter Verständlich?

Ebenso lese ich nicht in der Biebel, dass die Aussage aus Gen. 17,14 nur für Israeliten und/oder Juden Gültigkeit hat. Weiss nicht wie du darauf kommst..

Ich komme darauf, weil ich es so gelesen habe.
Wann und wo wird dieser Bund denn geschlossen?

Es geht (der rote Faden der ganzen Bibel) um die Nachkommen Abrahams.
Gott hat diesen Vertrag das erste mal mit Abraham geschlossen.
Dieser hat so viel Liebe und Vertrauen bewiesen.
Damals war es wichtig, viele Nachkommen zu haben. Es war ein Zeichen des Reichtums und auf jeden Fall der Altersvorsorge, denn die Kinder würden später die Eltern pflegen und ernähren, wenn diese nicht mehr können.
Aber Abraham hatte keine Kinder, obwohl er immer älter wurde.

Dann hat Gott mit ihm diesen Vertrag gemacht. Er hat ihm die Nachkommenschaft und den Segen versprochen.
Und von da an hat Gott seinen Vertrag auch immerwieder wiederholt. Bei den Söhnen, den Enkeln und so weiter.
Dieser Vertrag wurde immer vererbt.
Der jeweils älteste Sohn war hier der Erbe (mit Ausnahme von Jacob, der sich dieses Erbe per Betrug erschlich).
Und so geht die Geschichte immer weiter, bis eines Tages Mose auf die Bildfläche tritt.
Er verhilft dem Volk aus dem Ägypten, wo sie als Sklaven gehalten werden.
In der Wüste dann stellt Gott irgendwann sehr viele Gesetze und Bedingungen auf.
Es wäre auch hier mal ratsam, sich diese aus hygienischen und medizinischen Gründen durchzulesen. Denn dann sieht man wieder- ganz viel ist nicht nur so gefordert in der Strenge, sondern mit Sinn und Logik und als Vorsicht.

Das sind die vielen Gesetze. Eben auch unter anderem das Beschneiden.
Gott selbst spricht die ganze Zeit vom Volk Israel, sein Volk. Nur ihm gelten die Bestimmungen.
Deshalb weiß ich, dass die Gesetze für die Israeliten gelten.
Es wird mehrmals wiederholt und nur mit diesem Volk hatte Gott einen Bund, einen Vertrag.

Wenn du dann irgendwann mal die Apostelgeschichte liest, wiest du lesen, wie sich die ersten Christen auch mit diesem Thema beschäftigten.
Sie hatten sich bekehrt. Juden, aber auch Heiden. Nun kam die große Frage auf- bedeutet dies, dass nun sich die Heiden auch beschneiden lassen sollen?
Ich muss mir mal das richtige Kapitel heraussuchen, aber am Ende kommt raus- alle sind heute vor Gott gleich. Juden und Nichtjuden. Wichtig ist die Bekehrung.
Dies wurde Petrus zuerst in einer Vision deutlich und Paulus wiederholt es später auch wieder.

Nichts gegen Paulus, aber ich höre doch zuerst darauf was Gott sagt (Gen. 17,14) und dann erst darauf was ein Mensch sagt.

Grundsätzlich sehr gut. Und hier hat es Gott gesagt- und zwar dem Petrus in einer Vision und dem Paulus

Lg Cleo

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