Suche nach Beiträgen von nusskeks

Erste Seite  |  «  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  ...  67  |  »  |  Letzte Die Suche lieferte 663 Ergebnisse:


nusskeks

56, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 663

Re: Lukas 3/ die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden

von nusskeks am 20.12.2025 08:43

Hallo Argo,

danke für Deine Antwort. Nehme ich sie zu dem, was Du bisher über Taufe gesagt hast hinzu, so kann ich mich pausenclown nur anschließen. Mein Verständnis von Taufe ist das, was Du beschreibst, nicht. Da spricht so viel dagegen. Hier nur ganz kurz:

Apg 11,14 spricht von der Rettung durch die Verkündigung des Wortes; dass die Bibel dieses Heil zugleich mit Waschungsbildern beschreibt (z. B. Eph 5,26; Tit 3,5), ist richtig, aber das ist nicht identisch mit der konkreten Taufhandlung. Das NT unterscheidet sauber zwischen Wortverkündigung (die Glauben weckt), Waschungssprache (die das geschehene Heil beschreibt) und Taufe als von Christus eingesetztem, sichtbarem Bekenntnis und Zeugnis dieses Heils.

Die Haustaufen (Apg 16,15.33) nennen keine Altersgruppen, sodass man daraus keine Säuglingstaufe ableiten kann. Das biblisch belegte Wesen der Taufe ist Bekenntnis und Verkündigung eines bereits geschehenen Heilshandelns Gottes am Täufling (vgl. Röm 6; Kol 2,12; 1Petr 3,21); bei der Säuglingstaufe wird diese Richtung jedoch umgedreht von Zeugnis des Erlebten zu Hoffnung auf Zukünftiges. Damit verschiebt sich die neutestamentliche Bedeutung der Taufe grundlegend.

gruß
nk

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

Antworten Zuletzt bearbeitet am 20.12.2025 08:44.

nusskeks

56, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 663

Re: Lukas 3/ die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden

von nusskeks am 19.12.2025 17:41

Hallo Argo,

findet sich Deine Perspektive auf die Taufe in der Bibel? Falls ja, wäre ich dankbar für konkrete Bibelverse.

Dankeschön.

gruß
nk

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

Antworten

nusskeks

56, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 663

Re: Lukas 3/ die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden

von nusskeks am 19.12.2025 08:04

Hallo Cleo,

Cleo: Wenn diese Taufe, die Johannes ja gemacht hat, etwas mit der Mikwe zutun hat (also das vollständige Eintauchen zur Reinwerdung)- dann frage ich mich erst Recht, wieso Jesus sich hat taufen lassen.

Jesus ließ sich am Jordan taufen, nicht weil er Buße nötig hatte, sondern um „alle Gerechtigkeit zu erfüllen" (Mt 3,15) d. h. als Messias den Willen Gottes vollkommen zu bejahen und sich öffentlich in diese von Gott gesetzte Heilsstunde zu stellen. 

Aspekte zur Taufe:
(1) „alle Gerechtigkeit erfüllen" im Sinn der völligen Erfüllung des mosaischen Standards (Mt 3,15),
(2) Identifikation mit Johannes' Botschaft (Vorbereitung auf das kommende Reich),
(3) öffentliche Identifikation/Authentifizierung Jesu vor Israel (sichtbar und hörbar),
(4) Identifikation mit dem gläubigen Überrest Israels, der auf Johannes hörte,
(5) Identifikation mit Sündern (stellvertretend, vgl. 2Kor 5,21), und
(6) Empfang einer besonderen Salbung des Heiligen Geistes für den messianischen Dienst (Apg 10,38).

Sehr auffallend ist, dass Gott für alle hörbar spricht. Das kommt in der Bibel nur sehr selten vor. Der Vater bekennt sich öffentlich zu Jesus.

gruß
nk

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

Antworten Zuletzt bearbeitet am 19.12.2025 08:23.

nusskeks

56, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 663

Re: Lukas 3/ die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden

von nusskeks am 17.12.2025 09:59

Von den heutigen Taufpraktiken war bisher nicht das Thema. Sie haben sich in weiten Teilen, besonders in den großen Kirchen, von der biblischen Grundlage entfernt. Sehr schade.

gruß
nk

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

Antworten

nusskeks

56, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 663

Re: Lukas 3/ die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden

von nusskeks am 17.12.2025 08:47

Hallo Cleo,

Cleo: Da ja im Judetum vieles mündlich überliefert ist, kann man diese Dinge eben schwer im Internet lesen.

Der Talmud liegt schon schriftlich vor. Zurzeit Jesu war die Mischna (Teil des heutigen Talmud) vorherrschend aber noch nicht verschriftlicht. Das geschah ein paar Jahre später. Allerdings war die Überlieferungskultur der Hebräer sehr präzise.

Cleo: Dann ist es wohl wirklich so, dass Johannes hier etwas Neues in dem Sinne gemacht hat?

Johannes hat nicht „Wasserreinigung erfunden", aber er hat eine neue, prophetisch zugespitzte Handlung daraus gemacht: eine Bußtaufe mit Endzeit-Erwartung. 

Cleo: Oder sind die Bibelstellen aus Hesekiel und Jesaja der Hinweis, dass diese Art der Taufen schon vorher gemacht wurden, zB, wenn jemand zum Judentum konventiert ist?

Sie sind vor allem ein Hinweis auf das theologische Motiv „Gott reinigt sein Volk" nicht auf einen bereits etablierten Tauf-Ritus wie bei Johannes. Taufen zur Buße und Umkehr waren zuvor nicht bekannt. Konvertierte jemand zum Judentum so wurde er beschnitten. "Beschneidung und Immersion" findet man oft als Bestandteile des Übertritts. Messianische Juden wie Arnold Fruchtenbaum rechnen zur Immersion die Wassertraufe dazu. 

Wie Taufe danach im Neuen Bund begründet und praktiziert wurde, ist noch mal ein anderes Thema und unterscheidet sich von der Taufe des Johannes. 

gruß
nk

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

Antworten

nusskeks

56, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 663

Re: Impulse

von nusskeks am 16.12.2025 17:19

Gedanken zum Leben Josefs in Ägypten

Josefs Geschichte fasziniert, weil Gott darin so spektakulär unspektakulär handelt. Man liest nicht von Feuer vom Himmel, nicht von großen Zeichen – und doch ist Gottes Hand überall spürbar. Immer wieder heißt es, dass der HERR mit Josef war und ihm Gelingen schenkte (Gen 39,2–3.21.23). Und gleichzeitig führt derselbe Weg durch Tiefpunkte, die man niemandem wünscht: Verrat, Verschleppung, falsche Anschuldigung, Gefängnis, Vergessenwerden (Gen 37; 39–40). Genau diese Spannung lässt die Bibel stehen – und sie will, dass wir sie aushalten lernen.

Josef wird nicht „erfolgreich", weil er das Leben perfekt im Griff hätte. Im Gegenteil: Er verliert fast alles, was man als Sicherheit betrachtet. Trotzdem bleibt sein Herz wach für andere: Im Gefängnis sieht er die Trauer zweier Männer und fragt nach ihrem Kummer (Gen 40,6–7). Er hält fest, dass Deutungen Gottes Sache sind (Gen 40,8), und später sagt er vor dem mächtigsten Mann des Landes: „Nicht ich; Gott wird..." (Gen 41,16). Das ist keine fromme Floskel, sondern ein Bekenntnis: In einer Welt voller menschlicher Macht und „Weisheit" (Gen 41,8) gehört Wahrheit letztlich Gott.

Genesis 41 zeigt, wie Gott Türen öffnet, die niemand öffnen kann, aber erst „nach zwei vollen Jahren" (Gen 41,1). Gottes Timing ist nicht Hast, sondern Weisheit. Josef wird nicht nur freigelassen, sondern eingesetzt. Gott rettet nicht nur durch Wunder, sondern durch Treue, Ordnung und Verantwortung: Vorräte, Planung, Durchhalten über Jahre (Gen 41,33–36). Das ist ein stilles, aber gewaltiges Zeugnis: Gottes Hand wirkt oft gerade dort, wo man nur „Alltag" sieht.

Und doch bleibt die Ambivalenz: Josef nennt Ägypten „das Land meines Elends" (Gen 41,52). Sein Aufstieg löscht die Entwurzelung nicht aus. Er lebt nicht in der Heimat, sondern dort, wohin er gewaltsam verschleppt wurde. Und trotzdem kann er später sagen: Gott hat mich vor euch her gesandt, um Leben zu erhalten (Gen 45,5–8). Menschen gedachten es böse, Gott gedachte es gut (Gen 50,20). Hier liegt das Geheimnis: Gott ist nicht der Urheber der Sünde, aber er ist so souverän, dass selbst das Böse seinen guten Plan nicht zerstören kann.

Vielleicht ist das die Einladung an uns: nicht zu glauben, dass Gottes Nähe ein „ruhigeres Leben" garantiert, sondern zu lernen, seinen Weg anzunehmen – auch wenn er widersprüchlich wirkt. Berufung kann durch Fremde führen. Treue kann in Gefängnissen geprüft werden. Segen kann im „Land des Elends" wachsen. Entscheidend ist nicht, ob wir im Land unserer Träume ankommen, sondern ob wir dem Gott vertrauen, der mitgeht und der am Ende aus Tränen Rettung macht.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

Antworten

nusskeks

56, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 663

Re: Israel braucht unser Gebet. Terror , Gazarstreifen , Jerusalem

von nusskeks am 16.12.2025 10:32

Was in Australien passierte zeigt mir, dass Juden in der ganzen Welt Gebet brauchen. Auch hier in Deutschland ist das Leben mancher Orts nicht mehr sicher.

gruß
nk

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

Antworten

nusskeks

56, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 663

Re: Lukas 3/ die Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden

von nusskeks am 15.12.2025 13:15

Hallo Cleo,

hier kommen noch ein paar ergänzende Gedanken von mir. Das was Johannes da tut ist etwas besonderes. Entsprechend waren die Leute auch in Aufregung. 

Im Alten Testament finden wir tatsächlich zahlreiche rituelle Waschungen (z. B. 3Mo 14–15; 4Mo 19), die der Wiederherstellung ritueller Reinheit dienen. Diese Waschungen sind jedoch wiederholbar und an konkrete Reinheitsvorschriften gebunden. Eine einmalige, öffentlich vollzogene Taufe als Zeichen der Umkehr zur Vergebung der Sünden begegnet uns dort so nicht.


Genau hier liegt das Neue bei Johannes und das lässt sich aus dem Neuen Testament selbst gut begründen:

Johannes richtet seine Taufe nicht an Heiden, sondern ausdrücklich an Israel (Lk 3,2–3). Das ist bemerkenswert. Juden galten als Bundesvolk, beschnitten, Teil der Verheißungen. Dennoch ruft Johannes sie zur Umkehr auf und fordert eine Taufe, die sonst eher mit dem Übertritt von Nichtjuden verbunden war. Dass dies provozierte, zeigt die scharfe Anrede an die Menschen bzw. die Pharisäer und Sadduzäer (Lk 3,7–9; Matthäus 3,7–10). Johannes macht deutlich, dass die bloße Abstammung von Abraham nicht genügt.

Biblisch lässt sich sagen:
Johannes behandelt Israel so, als müsse es neu vor Gott stehen, innerlich erneuert und vorbereitet auf das kommende Handeln Gottes. Das passt zu den prophetischen Verheißungen, die eine endzeitliche Reinigung Israels ankündigen (z. B. Jes 1,16–18; Hes 36,25–27). Johannes erfüllt diese Texte nicht selbst, aber er ruft zur Umkehr im Licht dieser Verheißungen auf.

Wichtig ist dabei auch die Formulierung in Lukas 3,3: „Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden". Der Text sagt nicht, dass Johannes selbst Sünden vergibt. Das zeigt sich klar daran, dass Johannes auf den verweist, der erst wirklich die Sünde wegnimmt (Joh 1,29). Seine Taufe ist ein Bußzeichen, kein Ersatz für das spätere Erlösungswerk Christi. Dass die Taufe des Johannes nicht identisch mit der christlichen Taufe ist, wird später ausdrücklich deutlich (Apg 19,1–6).

Der Ort der Taufe – der Jordan – ist ebenfalls biblisch bedeutsam. Israel überschritt den Jordan beim Eintritt ins verheißene Land (Jos 3–4). Johannes ruft Israel symbolisch an diesen Ort zurück, als müsse ein neuer Anfang geschehen, bevor Gottes Reich anbricht. Diese heilsgeschichtliche Dimension wird im Text selbst angelegt.

Zusammenfassend könnte man sagen:
Johannes greift bekannte jüdische Reinigungsmotive auf, verbindet sie aber prophetisch mit Umkehr, Gerichtsnähe und messianischer Erwartung. Darin liegt das eigentlich Neue seiner Taufe – nicht im Wasser selbst, sondern in dem Anspruch, den Gott durch ihn an sein Volk stellt.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

Antworten

nusskeks

56, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 663

Re: Impulse

von nusskeks am 11.12.2025 16:57

5. Mose 29,28 „Was verborgen ist, ist des HERRN, unseres Gottes; was aber offenbart ist, das gilt uns und unsern Kindern ewiglich, dass wir tun sollen alle Worte dieses Gesetzes."

Es bereitet mir immer Freude, so weit wie möglich zu verstehen, was Gottes Wort sagt. Wenn ich eine biblische Aussage lese, dann möchte ich alles erfassen, was man darüber wissen kann: Geschichtliche Hintergründe, sprachliche Feinheiten, theologische Zusammenhänge. Und darüber hinaus die Fragen des Lebens, des Seins, dieser Welt und des Sinns. Mein Herz sucht nach Klarheit. Ich will verstehen. Wenn ich ehrlich bin: Manchmal will ich wirklich alles verstehen.

Gerade deshalb hat mich ein Vers wie 5. Mose 29,28 früher innerlich herausgefordert. Dort heißt es, dass „die Geheimnisse dem HERRN, unserem Gott, gehören", während „die geoffenbarten Dinge" uns gelten. Für jemanden, der verstehen will, kann dieser Satz wie eine Grenze wirken, die man nicht überschreiten darf. Und Grenzen lösen in uns oft Widerspruch aus. Warum sollte Gott mir das Verständnis verschließen? Warum sollte ich nicht alles erfassen dürfen, was er denkt und tut?

Mit den Jahren habe ich jedoch etwas Entscheidendes gelernt. Ich habe Gott besser kennengelernt – nicht in dem Sinn, dass ich nun alles verstanden hätte, sondern in dem Sinn, dass ich sein Wesen, seine Treue und die Richtung seines Handelns immer klarer sehe. Und diese Erkenntnis hat meinen Blick auf Verse wie diesen verändert. Was ich früher als Ärgernis empfand, erscheint mir heute als logische Konsequenz.

Denn wenn man beginnt, sich mit dem Gott der Bibel ernsthaft zu befassen, wird schnell deutlich: Wir sprechen von dem Schöpfer des Himmels und der Erde, von dem ewig Seienden, der keinen Anfang und kein Ende hat, von dem, der alles trägt, lenkt und erhält. Seine Gedanken umfassen Bereiche, die wir nicht einmal ahnen. Sein Handeln ist nicht an Zeit gebunden. Seine Wege verbinden Ebenen, die wir nur in Fragmenten sehen.

Wie könnte ein Geschöpf all das vollständig begreifen? Wie sollte ein endlicher Mensch das Unendliche fassen?

Die Erkenntnis der eigenen Grenzen ist darum nicht Ausdruck von Schwäche, sondern von Wahrheit. Und die Annahme dieser Grenzen ist kein Misstrauen gegenüber Gott, sondern eine Form der Demut, die anerkennt, wer er ist und wer wir sind. Sie öffnet damit einen Raum des Vertrauens. Denn wenn ich mich damit zufriedengebe, dass Gott Dinge weiß, die ich nicht weiß, und Wege geht, die ich nicht verstehe, dann erkenne ich an, dass meine Sicherheit nicht auf vollständigem Wissen beruht, sondern auf ihm selbst. Von dieser Sicherheit kann man nie genug bekommen.

Gott gibt uns vieles zu verstehen und er fordert uns immer wieder auch heraus. Aber manches behält er für sich. Manchmal eine Zeit lang, manchmal generell. Nicht, um uns fernzuhalten, sondern weil seine Größe unser Fassungsvermögen übersteigt. Und gerade darin liegt Trost. Denn ich muss die Welt nicht tragen. Ich muss nicht alles erklären können. Ich darf ein Geschöpf sein, das dem Schöpfer vertraut.

Die geoffenbarten Dinge gehören uns. Das genügt. Und alles andere gehört dem Herrn und das ist gut so.

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

Antworten

nusskeks

56, Männlich

  fester Bestandteil

Beiträge: 663

Re: Beten u.a. mit der Bibel in der Hand - ein großes Vorrecht?

von nusskeks am 08.12.2025 09:11

Gebet ist für mich ein "Teilhaben lassen". Gott weiß zwar, wessen ich bedarf, noch bevor ich ihn darum bitte, aber das ist eben die Ebene Gottes, nicht meine. Ich weiß auch, dass meine Gebete nicht dazu da sind, Gott über irgendwas in Kenntnis zu setzen. Der Ewige weiß schließlich alles.

Es geht beim Gebet um mich. Darum, ob ich bereits in der Beziehung zu Gott soweit bin, ihn teilhaben zu lassen. Ihn mich verändern, führen und tragen zu lassen. Ihm meine Abhänigkeit, meine Not, meine Frreude und alle anderen Emotionen bewusst vorzutragen.

Es geht in meinem Gebet auch um Lob. Lob das der Ewige verdient. Man könnte von einer Schuldigkeit sprechen. Ich bin Gott Lob schuldig. Und auch das steht in der Abhängigkeit meiner Beziehung zu ihm. Erkenne ich all die Gründe, aus denen heraus Gott mein Lob verdient? Nein. Erkenne ich nicht. Das macht mich traurig.

Aber zum Glück ist auch das Gebet selbst Gegenstand von Gebet. Es hindert mich ja nichts daran, für mein Gebet zu beten. Ich kann aus Allem ein Gebetsanliegen machen. Das wurde mir vor Jahren klar und ich kann diesen Gedanken nur jedem ans Herz legen. Habt ihr irgendwo Not, Unverständnis, Mangel oder seid ihr mit irgendwas unzufrieden? Macht ein Gebet daraus.

gruß
nk

Hoditai, Mensch des Weges 
One of Israel

Antworten
Erste Seite  |  «  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  ...  67  |  »  |  Letzte

« zurück zur vorherigen Seite